1 x 1 Silberauszeichnung von Sebus

Hausmensch

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Hausmensch
Mann mit Bart.jpg
Männliche Version des Hausmenschen (Homo sapiens domus)
Systematik
Überfamilie: Menschenaffige
Familie: Zweibeiner
Tribus: Hominini
Gattung: Homo
Untergattung: Mensch (Homo sapiens)
Art: Hausmensch
Verbreitung: Unaufhaltsam
Fortpflanzung: Überwiegend geschlechtlich, seltener künstlich
Ernährung: Allesfresser
Wissenschaftlicher Name
Homo sapiens domus

(Bruder Lustig, 4262 v. Chr.)

Der Hausmensch (Homo sapiens domus) ist eine von den Tieren domestizierte Lebensform des ursprünglich wildlebenden Menschen. Die ersten domestizierten Spuren des Menschen lassen sich auf etwa 42000 Jahre v. Chr. zurückdatieren. Heute hat sich der Hausmensch weltweit verbreitet und wird von fast allen Tierarten der Welt genutzt.

Domestikation & Entstehung des Hausmenschen[Bearbeiten]

Ursprünglich war der klassische Wildmensch ein herumziehendes, überwiegend behaartes Lebewesen, das jedoch aufgrund seiner geringen Intelligenz und primitiven Lebensweise nicht als vollwertiges Tier gezählt werden konnte. Die damals auch noch wildlebenden Tiere nutzten das menschliche Unwissen dazu aus, ihn zu ihrem Untertanen zu machen. Unmerklich mischten sich die Tiere in das Leben der Menschen und machten sie so von ihnen abhängig.
Aber auch die Tiere wurden selbst zunehmend häuslicher. Wildhunde, Wildkatzen, Wildschweine und andere verloren ihre natürliche Lebensweise, verzichteten auf eigene Überlebenskünste und ließen sich nur noch von dem Menschen versorgen. Die Wildtiere wurden zu Haustieren; diese wiesen keine natürlichen Lebenseigenarten mehr auf und ließen sich grundsätzlich von dem Menschen bedienen. Der Mensch wiederum spezialisierte sich auf das Leben mit den Tieren und gab zunehmend sein wildes und unbeherrschtes Leben auf. Außerdem nahm die Behaarung des Menschen ständig ab.

Das Leben mit dem Hausmenschen[Bearbeiten]

Die Tiere hatten mit dem neuen Hausmenschen sehr viele Vorteile gewonnen. Der Mensch fütterte die Tiere, striegelte und wusch ihr Fell, behandelte sie bei Krankheiten und vieles, vieles mehr. Im Grunde galt es als Luxus unter den Tieren, sich einen Menschen zu halten. Im Gegensatz dazu verstand der Mensch unter „sich ein Tier halten“ eigenes Nutzen – eine vollständig falsche Annahme. Die Tiere konnten dem Hausmenschen geschickt vorspielen, wie nützlich sie doch für ihn seien, obwohl die Tiere tatsächlich nur von dem Menschen profitierten.

Jedoch wies die Spezies Hausmensch auch einen Nachteil auf: Zwar breiteten sie sich rasant auf dem Planeten Erde aus, aber die Entwicklung eines einzelnen Individuums dauerte mit durchschnittlich 20 Jahren doch recht lange. Die Tiere konnten einen Hausmenschen erst nach sehr langer Wartezeit nutzen; was zu erheblichen Problemen führte. Dieses Problem wurde jedoch im Laufe der Evolution von den sogenannten „Jung-Hausmenschtieren“, wie Hamstern, Meerschweinchen, Pferden oder Walrössern, behoben. Diese niedlichen Streichel- oder Reittiere haben es sich zur Aufgabe gemacht, gerade die kleinen und unausgereiften Hausmenschen zu animieren und ihre Interesse zu erwecken. So können Diese die Jung-Hausmenschen von Anfang an darauf trainieren, die Versorgung von Haustieren als Selbstverständlichkeit zu betrachten.

Hiermit war die Domestikation des Hausmenschen ein großer Fortschritt in der Geschichte des modernen Tieres. Nicht nur, dass das Tier selber weniger Versorgungsprobleme hat, nein, der von den Tieren gehaltene Hausmensch hat auch keinerlei Schwierigkeiten damit, sich selbst zu versorgen. So entfällt für das Haustier, sich um seinen eigenen Hausmenschen zu kümmern.

Hausmensch heute[Bearbeiten]

Die Absicht der Tiere war ein voller Erfolg, noch heute sieht man oft, wie so mancher Hausmensch für seinen mit Flöhen übersäten Haustiger Whiskas anschafft und so mehr Sinn für sein Haustier als für sich selbst hat.

Auch wenn es noch viele Wildtiere gibt, gibt es auch schon Tierarten, die ihre Wildform vollständig aufgegeben und sich nur in der Haustierform erhalten haben – so u.a. das Rind. Auch der Wildmensch droht auszusterben: Nur noch wenige Naturvölker aus Afrika und Südamerika verfügen über ihre wilden Eigenschaften – aber auch diese werden langsam aber sicher vom Hausmenschen verdrängt.

Siehe auch[Bearbeiten]