Diverses:Hangch

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Piep, piep! Satellit!
Der nachstehende Text erweitert den Zusammenhang des Hauptartikels Die Weltgeschichte.

Hangch (4.4.218 - 15.3.242) wurde am 4.4.218 im ersten Dorf der Individuen geboren. Seine Eltern waren Flonarika und einer von drei Männern. Seine Kindheit verlief trotz des fehlenden Vaters angenehm. Mit zweieinhalb Jahren lernte Hangch schon laufen, viel früher als die anderen Kinder. Im Winter 211 war Nahrung in seinem Dorf sehr knapp und so wurde er Zeuge, wie die Menschen des Nachbardorfes verspeist wurden. Dies war seine erste Erfahrung mit einem offenen Konflikt, was starke Auswirkungen auf sein weiteres Leben haben sollte. Bis zu seinem zehnten Lebensjahr verrichtete er regelmäßig einfache Aufgaben, wie etwa Wasser oder Holz sammeln und Nahrung suchen.

Mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife allerdings begann auch für ihn der Ernst des Lebens. Aufgrund einer hormonellen Überproduktion war sein Geschlechtstrieb wesentlich stärker ausgeprägt als bei anderen Männern, was dazu führte, dass er sexuell sehr aktiv war. Und da es zu dieser Zeit ausschließlich ungeschützten Sex gab, wuchs die Population des Dorfes innerhalb von vier Jahren um 60%. Doch die Sache hatte auch eine negative Seite: Hangchs Kinderfreund Florsch war traurig, dass er selbst keine Frau bekam. Diese Traurigkeit steigerte sich mit der Zeit zu Wut und Zorn, bis Florsch am 28.7.235 einen Wettkampf um den längsten Penis organisierte. Mit schrecklichen Folgen. Der Wettkampf um den längsten Penis fand nur zwischen Hangch und Florsch statt. Am Ende stand fest, dass Hangch' Penis ungefähr doppelt so groß war wie Florschs. Frustriert nahm dieser einen Knüppel, um Hangchzu erschlagen. Doch der roch den Hinterhalt, nahm seine Frauen und seine Familie und verließ Hals über Kopf das Dorf.

Er entschied sich, ins südliche Europa umzusiedeln, denn dort gab es guten Ackerboden und viele unterentwickelte Dörfer. Auf der Reise starben drei seiner 24 Gefolgsleute, doch diesen Verlust konnte er verkraften. In einem grünen Tal ließ er sich dann am 19.5.235 nieder. Während der ersten Wochen schliefen sie hauptsächlichauf oder unter Bäumen, bis sie erste komfortable Löcher gegraben hatten. In dieser Zeit traten bei Hangch erstmals Anzeichen einer unbekannten Krankheit auf. Schon wenige Tage nach der Ansiedlung, entschloss er sich, Rache zu üben. Zu diesem Zweck bereiste er viele der umliegenden Dörfer, um sie von seiner Sache zu überzeugen. Diese jedoch verstanden nur jedes dritte seiner Worte und so veränderte Hangch seine Taktik: Er erzählte ihnen, er sei ein zorniger Gott und sie müssten alles tun, was er befehlen würde - es funktionierte auch, was mitunter daran lag, dass der Herdentrieb in den nicht-individualistischen Dörfern noch stark ausgeprägt war.

Bis zum 20.8.235 war es ihm dann gelungen, eine 53-Mann starke Armee, ausgerüstet mit Knüppeln und Steinen, auf einem Feld vor seinem Dorf zu versammeln. Noch am selben Tag zogen sie, Hangch voran, los. Ursprünglich waren zehn Tage Marsch geplant, doch am Morgen des 24.8. trafen sie auf eine andere Armee - es war die des Florsch. Denn dieser hatte ähnliche Gedanken gehegt und eine 72-Mann starke Streitmacht rekrutiert. Der Kampf brach sofort aus und trotz der zahlenmäßigen Ungleichgewichtes hatte sich am Mittag des nächsten Tages noch immer nichts entschieden (mangels Hemden in Mannschaftsfarben tötete jeder jeden). Hangch ließ die Überreste seiner Gefolgsschaft kurzerhand zurück und floh in sein Dorf. Dort angekommen stellte er in Windeseile eine neue Armee zusammen, um seinen Gegner zu überraschen.

Am 8.9.235 trafen Hangch und Florsch erneut aufeinender, an diesem Tag zog sich Hangch eine tiefe Schnittwunde am linken Bein zu, da er über da er über eine Wurzel stolperte. Im Oktober erlag er dann dem Wundfieber, bis am 5.11.235 ein geschickter Medizinmann sein faules Bein amputierte. Aufgrund dessen und den mit den Jahren immer schlimmer gewordenen Muskelkrämpfen führte Hangch seine Männern nicht weiter in die Schlacht. Er übergab das Kommando seinem 13-jährigen Sohn Nol, welcher sich sehr darüber freute. Die darauffolgenden Jahre des Kriegszustandens nahmen Hangch sehr mit. Vorallem das ständige Gleichgewicht der beiden Armeen ließ ihn verzweifeln. Er lebte immer zurückgezogener in seiner Höhle, im Jahre 241 verließ er sie fast nur noch, um seinen Bedürfnissen nachzugehen, da er aufgrund seiner Krankheit kaum noch Kontrolle über seine Muskeln hatte. Am 15.3.242 starb er dann schließlich an Syphillis. Der Leichnam wurde von seinen trauernden Frauen gegessen.

Hangch war der erste große Feldherr, der an seinem Konflikt zwischen Pflicht und Familie (auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch kaum von Familie gesprochen werden kann) zerbrach. Er ist eine äußerst tragische Figur der frühen ZnAdA, für viele war er nicht nur Mensch, sondern auch Gott. Die wenigen treuen Gläubigen begingen jedoch an seinem Todestag Selbstmord.