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HSV-Paradoxon

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Das HSV-Paradoxon beschreibt die Unmöglichkeit für den Hamburger SV, aus der ersten Bundesliga abzusteigen, obwohl der Verein alles Menschenmögliche dafür tut.

Auftreten und Klassifizierung[Bearbeiten]

Nietzsche, nachdem er ein Spiel des HSV sehen musste

Das HSV-Paradoxon gehört zur Gattung der schwer erklärbaren Halbunmöglichkeiten und liegt nach Klassifizierung von Friedrich Nietzsches Hamster im Jahre 1887 im Bereich der hochphilosophischen Grundparadoxa. Nietzsche selbst nahm das Thema zwei Jahre später auf und versaute dem Hamster damit dessen Promotion. Zum Ausgleich verzweifelte Nietzsche an der Problemstellung, das HSV-Paradoxon endgültig zu erklären, völlig und fiel in eine geistige Umnachtung, aus der er nie wieder erwachte. Seine letzten Worte sollen gewesen sein:

"Gott ist tot. Nein, der HSV ist tot. Nein, ist er nicht. Kann er nicht. Oh Gott! Nein, halt, der ist ja tot. Verdammte Axt!"

Nachdem sich über ein Jahrhundert kein Schwein mehr für das HSV-Paradoxon interessiert hatte (und auch kein Hamster, tragischerweise), wurde die Diskussion darum in den letzten Jahren, vor allem im Frühjahr des Jahres 2014, wieder modern, als der HSV das Schicksal dermaßen herausforderte, dass es eigentlich überhaupt keine andere Wahl mehr als die Entparadoxisierung des Paradoxon zu geben schien. Und doch stieg der HSV schon wieder nicht ab. Im Jahr darauf wiederholte sich die Geschichte erneut. Nicht einmal die Verpflichtung von Trainer-Pfeifen wie Joe Zinnbauer, Bruno Labbadia und einem dahergelaufenen Schweizer, der selbst nach eigenen Aussagen keine Ahnung vom Fach hatte, konnte den HSV in die zweite Bundesliga verfrachten. Paradox!!!

Das HSV-Paradoxon und die Spirale der Unfähigkeit[Bearbeiten]

Die Spirale der Unfähigkeit ist ein sich ewig um sich selbst drehender Kreislauf aus Unvermögen, finanzieller Schieflage, Currywurst und dem ratlosen Aufsichtsrat. Und Dietmar Beiersdorfer. Einmal in sie hineingeraten schippert jede Erstligakogge innerhalb einiger Jahre unweigerlich in den Sumpf der Zweitklassigkeit (oder auch mal darüber hinaus) und landet im besten Fall in den Fängen eines Schwesterphänomens, dem sogenannten Fahrstuhlmagnetismus.

Das HSV-Paradoxon jedoch scheint die Spirale der Unfähigkeit an einem gewissen Punkt zu stoppen. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sie keine Ahnung haben, wieso das so ist. Vielleicht liegt es daran, dass Amerikaner keine Ahnung von Fußball haben und glauben, Hamburger wären was zum Essen. Britische Wissenschaftler, die im Gegensatz dazu sehr wohl Ahnung vom Fußball haben, haben im Übrigen herausgefunden, dass sowohl der HSV als auch das HSV-Paradoxon sie einen feuchten Dreck interessieren. Was immerhin ein nachvollziehbares Ergebnis ist.

Eine mögliche Theorie besagt, dass der HSV für die Spirale der Unfähigkeit schlicht und ergreifend zu groß ist, da die Spirale nach Meinung einiger analphabetischer Schriftgelehrter an ihrem unteren Ende enger wird, sodass nur Klubs wie der VfL Bochum, Arminia Bielefeld, der 1. FC Nürnberg und alle aus dem Osten hindurchpassen. Die Theorie hat jedoch viele Zweifler (außer im Osten), da bisher nie bewiesen werden konnte, dass die Spirale wirklich enger werden kann. Es wollte bislang kein Frauenarzt nachschauen.

U(h)rsachenforschung[Bearbeiten]

Mittlerweile wird angenommen, dass permanentes Leugnen von Seiten der HSV-Verantwortlichen die Spirale der Unfähigkeit schlicht und ergreifend außer Kraft setzt, weil sie die pure Ignoranz ihrer Existenz nicht ertragen kann. Anders ist es auch nicht zu erklären, wie Verantwortliche des Hamburger SV ungeachtet des Schuldenbergs, der absoluten Planlosigkeit in der Zusammensetzung des überalterten, überteuerten und völlig konfusen Spielerkaders und den durchgängig regelmäßigen Trainerentlassungen nach dem Prinzip der Brummkreiselrotation gefolgt von der Einstellung eines neuen Übungsleiters nach dem Würfelprinzip vor jeder Saison aufs Neue das Erreichen eines Champions-League-Platzes als Saisonziel ausrufen. Es ist auch durchaus möglich, dass diese geballte Fehlplanung höchstselbst die Ursache für den Nichtabstieg darstellt, da es mit so einem Chaos schlicht zu einfach ist, aus der ersten Liga abzusteigen, sodass die zweite Liga durch den Einsatz eines magischen Feng Shuis dafür sorgt, dass ein Verein mit einer solchen Fehlleistung sich nicht so einfach für sie qualifizieren kann und lieber dort bleibt, wo er eh schon ist. Immer. Andere Theorie: Der HSV spielt nur für seine Bundesliga-Uhr. Ohne die wäre er längst abgestiegen.

Die Eieruhr des Grauens[Bearbeiten]

Die Eieruhr des Grauens hängt im Hamburger Stadion und sorgt dafür, dass jeder Depp stets nachvollziehen kann, wie lange dieses traurige Schauspiel eines erstklassigen HSV auf Kosten anderer Mannschaften bereits anhält. Die Uhr läuft der Legende nach bereits seit Ende der vorletzten Eiszeit und wird mit Feenstaub betrieben. Sie setzt jedoch jedes Mal eine Schocksekunde aus, wenn Uwe Seeler husten muss.

Manifestierung des HSV-Paradoxons[Bearbeiten]

2013/14[Bearbeiten]

  • 34 Spiele
  • 21 Niederlagen
  • 75 Gegentore (= 2,2 pro Spiel)
  • 27 Punkte (= 0,79 pro Spiel)
  • drei Trainer
  • Heiko Westermann als Abwehrchef
  • Nicht eines der beiden Relegationsspiele gewonnen (gegen Fürth!!!)

NICHT ABGESTIEGEN

2014/15[Bearbeiten]

  • 34 Spiele
  • Vor dem letzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz
  • Wieder nur durch Schützenhilfe und ein technisch unmögliches Eigentor von Freiburg auf dem Relegationsplatz vorgerückt
  • ganze neun Siege
  • 25 geschossene Tore (= 0,73 pro Spiel)
  • 35 Punkte
  • vier Trainer
  • Noch immer Heiko Westermann als Abwehrchef
  • In der Relegation durch einen unberechtigten Freistoß kurz vor Schluss noch in die Verlängerung gerettet

NICHT ABGESTIEGEN

2015/16[Bearbeiten]

Eine Ausreißersaison. Platz 11. Kollektives Staunen in Hamburg

NICHT ABGESTIEGEN

2016/17[Bearbeiten]

  • 34 Spiele
  • Vor dem letzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz
  • Nach 10 Spieltage gerade mal 2 Punkte
  • Mit unglaublich hässlichem "Nach-vorne-Bolz-und-auf-Fehler-des-Gegners-hoffen-Antifußball" die letzten Saisonspiele bestreiten und genau das bekommen, was man möchte.
  • 33 Tore (0,97 pro Spiel)
  • 38 Punkte
  • 0:8 gegen Bayern verloren
  • 0:4 gegen Augsburg verloren
  • wieder zwei Trainer verschlissen.
  • Einen Sportdirektor, der die Gehaltslisten der Spieler in einem Rucksack im Park verliert.
  • Der angebliche Top-Stürmer (Lasogga) kommt auf EINEN Saisontreffer

NICHT ABGESTIEGEN

Und das geht ewig so weiter!

Wie soll sich dies logisch erklären lassen???


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