Gulagismus

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Der Gulagismus ist eine linksradikale Gesellschaftsform, welche 2014 von den Gulagisten "Mandrow Wandrow" und "Bastardo Eduardo" ins Leben gerufen wurde.

Der Gulagismus gilt als abgewandelte, humanistischere Form des Stalinismus. Die gulagistische Weltordnung sieht vor, jede Unmenschlichkeit zu zerstören, da sonst ein friedliches Zusammenleben aller nicht möglich ist. Sogenannte Unmenschen (bösartige, rassistische, sexistische, faschistische, homophobe, antiziganistische, kiffende Subjekte und Inzest-Otto´s) sollen in "Abenteuer-Camps" (Gulags) umgesiedelt werden, um dort den Rest ihres jämmerlichen Daseins zu verbringen.

Gründer[Bearbeiten]

Mandrow Wandrow und Bastardo Eduardo erschufen den Gulagismus während eines exzessiven Drogenrausches. M. Wandrow, welche 13 Jahre lang Mitglied der SPD war, konnte den Stumpfsinn nicht länger ertragen und entschied sich deshalb, etwas für die Menschheit zu tun. Bastardo Eduardo war überzeugter CDU-Wähler, wurde aber ausgeschlossen, als bemerkt wurde, dass er Parteigelder in Höhe von 340.000 Euro in illegale Substanzen investierte.

Abenteuer-Camps[Bearbeiten]

In diesen Camps soll versucht werden, die inhaftierten Unmenschen mit Spiel und Spaß eines besseren zu belehren. Auf dem Tagesplan stehen unter anderem anregende Wasserspiele in der "Flutungsanstalt" sowie Zoobesuche, bei denen die Patienten 60 Minuten lang in einem Käfig mit hungrigen Wölfen interagieren können.

Auch gibt es zahlreiche Steinbrüche, in denen die Patienten 12 Stunden täglich ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, um nur mit dem Hammer neue Ausdrucksformen für Granitgestein zu finden. Besonders sportliche Patienten versuchen die große Klettermauer zu überwinden, die sich rund um das Gulag erstreckt. Leider hat sich diese Sportart bisher noch nicht etabliert. Neue Talente sind stets gern gesehen. Neidisch schaut man auf Guantanamo Bay.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag werden in der Kantine viele kulinarische Köstlichkeiten angeboten, zum Beispiel altes Brot, vergammelte Salatköpfe und Bockwurst mit Frischkäse. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt.

Die Größe der Camps ist egal, da durch den enormen Arbeitswillen der Insassen im Steinbruch Hütten so gut wie nie benötigt werden. Falls die Patienten doch mal unmotiviert oder ratlos sind, werden Schwarzweißfilme mit Trümmerfrauen gezeigt um zu zeigen, wie es weiter geht. Und das Beste: Für Heimweh ist keine Zeit mehr. Ein großer Fan und treuer Anhänger sagte dazu:

"Hier wird alles Menschenmögliche für gute Gulagisten getan."

Ein weiterer spannender Aspekt der Einrichtungen sind die Workshops, die jeder Patient wöchentlich drei Mal wöchentlich besuchen muss. Sie werden von Gulagisten betreut und geleitet. Es gibt Kochworkshops, in denen man lernen kann, wie Kartoffelbrei als Waffe eingesetzt werden kann. Schneeschaufeln für Fortgeschrittene erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Auch bei -40 Grad Celsius wird wie verrückt geschippt, Motivation wird nur in seltensten Fällen erzwungen. Und wenn sich alle Gulagisten später noch auf einen heißen Punsch treffen, kommt sogar eine weihnachtliche Stimmung auf.

Weitere Vorschläge für Workshops werden gern entgegengenommen.

Gulagisten[Bearbeiten]

Als Gulagisten bezeichnet man die Anhänger des Gulagismus. Diese lehnen Gewalt gegen Menschen ab, sind aber konsequent, wenn es um die Wiederauferstehung deutscher Opfermythen geht. Zu diesem Zwecke veranstalten sie jeden Mittwoch in ausgewählten Gulags Filmabende, bei denen die Bombardierung Dresdens bestaunt werden kann. Teilnahme ist Pflicht!

Organisationen[Bearbeiten]

Die wohl bekannteste Gruppierung ist die "Gulag-Jugend e.V". Diese kümmerte sich um die Eröffnung des ersten Gulags, dessen Leitspruch "Arbeit ist Ehrensache" war. Sie zählt über 470 Mitglieder, von denen die meisten 14+ sind. Die Gruppe arbeitet im Untergrund und finanziert sich durch zurückgelassene Wertgegenstände der Patienten. Unter diesen Kostbarkeiten befand sich auch das Bernsteinzimmer, welches innerhalb einer Woche verheizt wurde.

Die "Vereinigung gulagistischer Kampfeinheiten" ist zuständig für die Abholung und den Transport von Patienten. Außerdem bildet die Gruppierung den militanten Arm der Bewegung. Beim "Fliegenden gulagistischen Suizidkommando" ist der Patient selbst gefragt. Unter fachkundiger Betreuung bietet man Fallschirmsprünge ohne Fallschirm an. Wahlweise können auch Erinnerungsfotos fünf Meter über dem Boden geschossen werden. Der Versand zur Familie ist portofrei.

Ausbreitung[Bearbeiten]

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es fünf Gulags in Sibirien. Des weiteren plant die gulagistische Elite die Errichtung weiterer Gulags in Deutschland, im Gebiet vom Rhein bis zur Elbe. Außerdem ist die "Gulag mbH" führend im Export von sinnlos behauenen aber dekorativen Steinblöcken, die weltweit verschickt werden. Der 5-Jahresplan kann bereits in vier Jahren erfüllt werden, da Russland weitere Unterstützung zugesagt hat. Dieser sieht vor, dass Russland bis nach Portugal erweitert wird und die neue Staatsform ab sofort Gulagismus genannt wird. Nur von einem einzigen europäischen Land wird Gegenwehr erwartet. Zu diesem Zweck wurde "Sir Arthur Harris Jr." beauftragt, dieses einzuebnen. Voraussichtliches Datum der Befreiung ist der 08. Mai 2019.

Thesen[Bearbeiten]

Es gibt sieben wichtige Regeln, an die sich jeder Gulagist unbedingt halten sollte:

  1. Mandrow's und Bastardo's Erhabenheit darf zu keinem Zeitpunkt angezweifelt und ihre Worte nie hinterfragt werden. Jeder der etwas anderes behauptet wird sofort von einem Erschießungskomando hingerichtet.
  2. Es ist die Pflicht eines jedem Gulagisten, überall auf der Welt Arbeits- und Spaßlager zu errichten und den Gulagismus zu jeder Zeit mit Wort und Tat zu unterstützen. Jeder, der sich gegen den Gulagismus stellt, soll auf der Stelle erschossen werden.
  3. Es gibt keinen bestimmten Feiertag für einen Gulagisten, da für ihn jeder neue Tag ein Feiertag ist. Deshalb ist es Pflicht, jeden Tag auch nach seinen Möglichkeiten zu feiern.
  4. Wenn dir jemand auf die linke Backe schlägt, dann erschieße ihn.
  5. Wenn jemand bei seiner Arbeit keine Arbeiterlieder singt und nicht dauerhaft lächelt, der hat auch keinen Spaß und wer keinen Spaß bei der Arbeit hat, kann auch gleich erschossen werden.
  6. Ihr braucht nicht fruchtbar zu sein, der Nachschub kommt von selbst.