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Großvaterparadoxon

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Ein Großvater, an sich noch unparadox

Das Großvaterparadoxon (auch Opaschwierigkeit) ist ein Paradoxon, das die logische Problematik von Zeitreisen verbildlicht. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Paradoxon, dass Großväter immer alles zu wissen und sogar besser zu wissen scheinen, dann aber doch als Erste Demenz bekommen.

Inhalt[Bearbeiten]

Das Großvaterparadoxon meint die Problematik, die entstünde, wenn man in der Zeit zurückreisen und seinen eigenen Großvater töten würde. Demnach würde der eigene Vater (beziehungsweise die eigene Mutter) nie geboren, ebenso wenig man selbst, wodurch man diese Zeitreise im Grunde nie antreten könnte. Warum das Paradoxon nicht gleich den eigenen Vater (oder die Mutter/Großmutter) behandelt, ist unklar, aber warum einfach, wenn's auch kompliziert geht.

Varianten[Bearbeiten]

Auch wenn der oben beschriebene Ansatz als populärster gilt, existieren andere bekannte Varianten des Großvaterparadoxons.

  • Man reist in der Zeit zurück und tötet seinen eigenen Urgroßvater. Anzuwenden, wenn man seinen Großvater eigentlich mag.
  • Man reist in der Zeit zurück und verrät dem eigenen Großvater die nächsten Lottozahlen. Praktisch, wenn man gerne viel erben will.
  • Man reist in der Zeit zurück und verleitet den eigenen Großvater zum Rauchen. Der eigene Vater wird mit Fehlbildungen geboren.
  • Man reist in der Zeit zurück und verkuppelt den eigenen Großvater mit einem Model. Nützlich, wenn man mit seinem Aussehen unzufrieden ist.
  • Man reist in der Zeit zurück und verhindert die Fortsetzungen von Matrix. Kein gutes Beispiel, sondern eine gute Tat.
  • Großmutterparadoxon: Man reist in der Zeit zurück und schläft mit der eigenen Großmutter. Somit zeugt man seinen Vater möglicherweise selbst, was verdammt eklig ist.

Lösungsansätze[Bearbeiten]

Viele-Welten-Interpretation[Bearbeiten]

Besagt, dass jede Zeitreise in eine andere Paralleldimension führt, in der man auch ohne Probleme und logische Widersprüche die gesamte Menschheit ausrotten oder die Mona Lisa aufessen könnte, da die Welt, aus der man ursprünglich losgereist ist davon nicht beeinflusst wird. Dieser Ansatz ist unkompliziert und gerade deswegen bei Science-Fiction-Autoren beliebt, die in Zeitreiseromanen irgendeine Lösung für das Großvaterparadoxon anbieten müssen. Da in dieser Theorie auch die Rückkehr in die Heimdimension ausgeschlossen wird, ergibt sich auch die Möglichkeit eines emotionalen Konflikts oder Heimwehs, was diese Autoren durchaus zu nutzen wissen.

Geschlossenes Konzept[Bearbeiten]

Das geschlossene Weltenkonzept, auch selbstkonsistentes Universum genannt, umgeht das Großvaterparadoxon mit der Rambostrategie, also indem es dieses zerstört (oder harmloser ausgedrückt, außer Kraft setzt). In einem selbstkonsistenten Universum kann man durch eine Zeitreise den eigenen Großvater nicht töten, da man ihn nicht getötet hat. Das klingt zuerst verwirrend, zuzweit auch, ist aber an sich logisch. Dabei wird davon ausgegangen, dass die ganze Zeitgeschichte schon festgelegt ist. Anders ausgedrückt: Man wird in der Zukunft nicht in die Vergangenheit reisen, um seinen Großvater zu töten, da dies ja demnach schon passiert wäre und man so nicht auf der Welt sein könnte. Sollte man also irgendwann in die Vergangenheit reisen, dann hat man das schon getan und kann dann logischerweise aus welchem Grund auch immer den eigenen Großvater nicht töten, bzw. man wird es zumindest nicht tun. Sci-Fi-Autoren verwenden diesen Ansatz weitaus seltener als die Viele-Welten-Theorie, hauptsächlich weil er einfach scheißverwirrend ist. Paralleldimensionen sind außerdem fremde Welten und deshalb viel romantischer. Außerdem hinterlässt die Theorie von einem selbstkonsistenten Universum den Eindruck, dass die Menschen in Wahrheit nicht frei entscheiden würden, was viele von ihnen bisweilen unglaublich stört, aber bei genauerer Betrachtung bestimmter Individuen plausibel erscheint.
Trotzdem bietet er Grundlage für witzige Gedankenexperimente. Wüsste man, dass man an einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft eine Zeitreise unternehmen würde, dann müsste man bis dahin de facto unsterblich sein, da man die Zeitreise ja definitiv antreten werden würde.

Realistischer Ansatz[Bearbeiten]

Der eigene Vater war ein uneheliches Kind, deshalb ändert die Tötung des Großvaters nichts an seiner Geburt. Unproblematische Lösung, die in ca. 50% der Fälle ausreicht.

Ähnliche theoretische Zeitreisephänomene[Bearbeiten]

Schmetterlingseffekt[Bearbeiten]

Ein Schmetterling, an sich schon ziemlich gefährlich
Vorhersagbarkeit: Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen? Edward N. Lorenz

Mit diesem Gedanken stellte 1972 Edward N. Lorenz den Schmetterlingseffekt vor. Dieser besagt, dass in einem System zwei nur leicht unterschiedliche Ausgangssituationen langfristig für einen stark unterschiedlichen und unberechenbaren Verlauf sorgen können. Dieser Effekt aus dem Bereich der Chaostheorie wurde erst mal so hingenommen, wohingegen die Fachwelt auf Lorenz’ Beispielfrage eine simple Antwort fand:

Nein. Sämtliche Physiker und Meteorologen

Der Schmetterlingseffekt inspirierte Bücher und Filme (leider mit Ashton Kutcher), auch wenn er wohl selbst von einer Kurzgeschichte inspiriert worden war. Des Weiteren veränderte er das Denken über Zeitreisen und machte bewusst, welche Gefahren selbst die kleinste Veränderung der Vergangenheit birgt. Laut Schmetterlingseffekt könnte die Tötung des eigenen Großvaters ebenso in einem Tornado in Texas resultieren, obwohl die Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich hoch ist.

Zeitreisenausbleiben[Bearbeiten]

Viele führende schlaue Köpfe führen das Ausbleiben jeglicher Zeitreisender in der Gegenwart als Beweis dafür an, dass Zeitreisen unmöglich seien und es auch in der Zukunft bleiben würden. Sonst müsste es nach ihrer Aussage von neugierigen Zeitreisenden in unserer Zeit nur wimmeln. Abgesehen davon, dass diese Aussagen auch von Leuten stammen, die vermutlich neidisch auf alle Menschen sind, die sich ordentlich bewegen können und dass die Viele-Welten-Interpretationen wieder einen Lösungsansatz gibt, existieren auch noch optimistischere Erklärungen: So könnte die Menschheit einfach zu dumm zum Zeitreisen sein oder aussterben, bevor sie die Möglichkeit bekommt.