Geocaching

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Geocaching ist eine neuartige Methode zur besonders effektiven Zerstörung von Naturschutzgebieten.

Das Prinzip ist dabei sehr einfach: Im Naturschutzgebiet wird eine Tupperdose o.Ä. mit Plastikschrott (das nennt man Geocache) versteckt und die GPS-Koordinaten ins Internet gestellt. Daraufhin machen sich Unmengen an Nerds auf den Weg, um die betreffende Tupperdose zu finden, wobei das Natutschutzgebiet in kürzester Zeit völlig verwüstet wird. Durch diese Methode lassen sich auch abgelegene Biotope, an die sich normalerweise niemand verirren würde, schnell und sicher zerstören.

Als Pseudo-Sportart kann Geocaching auch außerhalb von Naturschutzgebieten betrieben werden.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Allgemeiner Ablauf

Bearbeiten Verstecken

Um einen Cache zu verstecken, wird eine Filmdose, eine Munitionskiste oder ein riesiger 2500-l-Kanister irgendwo versteckt. Das geht zwar theoretisch überall, aber die Owner (Verstecker) wählen meist leicht zu erreichende Orte wie Wüsten, Urwälder, Tiefseegräben oder den Weltraum. Sollte sich mal nicht die Gelegenheit bieten, eine reizvolle Landschaft wie die Felswüste "Mieseskaff" in Arschderwelt zu besuchen, greifen die Owner auch gerne mal auf lustige Verstecke wie Autobahnkreuze, Gasometer (in Betrieb), Minenfelder oder Bombentestgebiete zurück.

In dem Behälter, den der Owner nun in möglichst viele Tüten (s.g. Sifftüten) wickelt und versteckt, befindet sich meist ein kleines Buch und Müll (Ü-Ei-Figuren, Kaugummis, Plastikmünzen). Die Koordinaten des Verstecks werden dann vom Owner ins Internet gestellt.

Bearbeiten Suchen

Um den Cache zu suchen, saugt der Cacher (Sucher) sich die Koordinaten des Caches aus dem Internet. Diese überträgt er dann in sein überteuertes GPS-Gerät und folgt dem angezeigten Pfeil querfeldwald durch die Pampa, Tundra oder Taiga, bis das GPS fiept. Sobald das eingetreten ist, befindet er sich am angeblich richtigen Ort, um zu suchen.

Bearbeiten Probleme

Dieser stimmt aber meist nicht mit dem tatsächlichen Versteck überein, da irgendwelche Idioten den Cache einfach mal ganz woanders verstecken:

Ursache Resultat Insgesamt
GPS-Owner +-15m Ungenauigkeit +-15m Ungenauigkeit
GPS-Cacher +-15m Ungenauigkeit +-30m Ungenauigkeit
Arschloch +-30m Ungenauigkeit +-60 VERF***TE METER UNGENAUIGKEIT

Daher gestaltet sich die Suche oft sehr schwierig. Außerdem sind, wie in der oben gezeigten Tabelle zu sehen ist, die meisten GPS-Geräte ziemlich ungenau. Hat man es endlich geschafft, die Suche zu beenden, geht es zu Punkt drei:

Bearbeiten Finden

Das Finden ist der komplexeste Teil des Cachens, denn dabei gilt es, einem bestimmten Ablauf zu folgen. Man muss unbedingt als erster den Cache finden, den Mitcacher aber nicht über den Fund unterrichten, sondern ihn noch ein wenig weiterleiden lassen. Auch das Heben (Ausgraben) des Caches kann sich als schwierig erweisen, besonders bei Verstecken wie Baumkronen o.Ä. (später mehr dazu).

Bearbeiten Freuen

Sobald man das Versteck des Caches nun gesichtet hat, muss man seinen Mitcacher (falls vorhanden) so gut wie möglich von dieser Stelle weglocken, um ihn/sie noch länger resigniert Laub zur Seite raffen zu lassen. Hat man sich genug an seinem/ihrem Leiden ergötzt, ruft man laut: "HIER! HIER! HIER! ICH HAB IHN! JAAAAAA!" und erfreut sich noch einmal an dem auf das Geschrei folgenden enttäuschten und desillusionierten Gesichtsausdruck.

Bearbeiten Ausbuddeln

Beim Ausgraben des Caches muss man besonders auf Muggels (Normale Menschen, die nichts vom Cachen wissen) achten. Diese könnten doof glotzen oder gar etwas näher kommen. Eine schreckliche Vorstellung. Wenn man also einen muggelfreien Moment abgepasst hat, muss man den Cache heben. Das gestaltet sich bei Verstecken wie der bereits erwähnten Autobahnkreuzung relativ schwierig. Dann verfahren die meisten Cacher nach dem bewährten "Proficacher-" oder auch "Wen Jiabao-Prinzip": Einfach nach Hause und loggen. (Siehe dazu auch: "Web-Portale").

Sollte der Cache zu erreichen sein geht's ans ausgraben. Wer es schafft, dabei nicht in Elefanten-, Hunde-, Menschen- oder Pferdescheiße zu packen, ist toll.

Bearbeiten Loggen

Nach dem Heben geht es ans Loggen. Dabei trägt man in das kleine, dem Cache beigelegte Heftchen irgendeinen dummen Spruch ein, z.B.:

  • "Schnell gefunden und dank Muggelfreiheit problemlos geloggt. TFTC!"
  • "Schönes Wetter, nette Location! TFTC"
  • "Schöne Runde. No Trade. TFTC"
  • "Netter Cache für zwischendurch! TFTC" (besonders beliebt bei sog. "Hardcorecaches")

Dem aufmerksamen Leser ist bestimmt die markante Schlussformel "TFTC" aufgefallen. Diese steht für "Thanks for the cache!". Das bedeutet so viel wie... äh... Danke vo...ähm... Ist doch egal! Irgendetwas auf Englisch!

Für ganz Eilige tut es oft auch ein

  • "+1"

Bearbeiten Einbuddeln

Danach muss der Cache wieder versteckt werden. Dieser Schritt ist relativ einfach. Solange keine Muggels in Sicht sind, Döschen schnell wieder ins Versteck und ab dafür.

Es ist übrigens total egal, wo man die Dose wieder versteckt. Beim nächsten Blick auf die Inbox der Geocaching-Internetseite wird man immer eine Nachricht in Großbuchstaben (!) vorfinden, in der man erklärt bekommt, wie scheiße man ist, weil man den Cache ganz woanders versteckt hat.

Bearbeiten Ausrüstung

Jeder Cacher braucht natürlich auch eine Ausrüstung. Hier eine Auswahl:

Gegenstand Zweck
GPS-Gerät Koordinaten ermitteln
Taschenlampe Orientierung nach Einbruch der Dunkelheit
Kuli Eintragen ins Logbuch
Klappspaten sieht cool aus
Ü-Ei Tauschgegenstand

Diese Grundausrüstung kann beliebig erweitert werden.

Bearbeiten Caches

Du willst mehr? Hauptartikel: Geocache


Es gibt natürlich verschiedene Cachearten. Die wichtigsten sind Traditionelle Caches, Multi-Caches und Rätsel-Caches. Sie sind vorhanden in diesen Größen: Mikro-Filmdose, Kleiner Cache, Normaler Cache und natürlich Großer Cache. Wenn man nichts besseres zu tun hat kann man sich auf Events mit anderen Geocachern treffen, die auch nichts besseres zu tun haben und sich über Reisende (s.u.), andere Caches und so nen Schmarrn unterhalten. Bei den Events gibt es auch ein Cache-In-Trash-Out (kurz CITO), was wenig Sinn hat, weil man nach der Reinigung wieder mit dem Verschmutzen beginnt. Wer das nicht machen will, kann "Virtuelle Caches" suchen, eine Initiative, die von Greenpeace eingeführt wurde, weshalb sie auch (einigermaßen) Umweltverträglich ist.

Bearbeiten Reisende

Als Reisende werden Gegenstände bezeichnet, die − ähnlich wie SS-Angehörige − mit einer eindeutigen Nummer versehen sind. Diese Gegenstände werden von einem Besitzer in eine Dose gelegt und von einem anderen mitgenommen. Dieser packt den Gegenstand wieder in eine andere Dose und so geht es Stück für Stück immer weiter weg von zu Hause. Viele Gegenstände haben ein bestimmtes Ziel, verfehlen dies jedoch fast immer, selbst bei einfachsten Zielen wie "Ich will den Gipfel des Mount Everest besuchen". Bei den Reisenden wird unterschieden in Geocoins, Travelbugs und Geokretys. Letztere sind polnische Plagiate der kostenpflichtigen Travelbugs und überschwemmen Caches in ganz Europa. Ganz zur Freude der Statistikcacher, da die Geokretys nicht in die Statistik mit eingehen, diese Drecksdinger. Sie landen meist im Cache "Grüner Punkt" oder im "TB-Hotel zur Müllpresse".

Bearbeiten Beispiele von Reisenden

Bearbeiten Siehe auch

Die Internetportale, auf denen die Koordinaten von Caches veröffentlicht werden, haben meist äußerst kreative Namen wie diese hier:


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