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Geocaching

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Geocaching ist eine neuartige Methode zur besonders effektiven Zerstörung von Naturschutzgebieten.

Das Prinzip dabei ist sehr einfach: Im Naturschutzgebiet wird ein Geocache (kurz Cache) versteckt und die GPS-Koordinaten ins Internet gestellt oder bei Ebay versteigert. Daraufhin machen sich Unmengen an Nerds und Rentnern auf den Weg, um den versteckten Cache wiederzufinden, nur um ihn anschließend wieder zu verstecken, wobei das Naturschutzgebiet in kürzester Zeit völlig verwüstet wird. Durch diese Methode lassen sich auch abgelegene Biotope, in die sich normalerweise niemand verirren würde, schnell und sicher zerstören.

Als Pseudo-Sportart kann Geocaching auch außerhalb von Naturschutzgebieten betrieben werden. Da die Cacher-Brigaden fast so verschworen sind wie die Sprayer-Trupps, veranstalten sie hin und wieder Events, auf denen sie sich unterhalten und wanderndes Tauschzeug tauschen. Als Cache-In-Trash-Out oder CITO bezeichnet man ein Event, bei dem die Natur von Müll gereinigt wird, um die gefundenen Sachen in Geschenkpapier einzupacken und an den Weihnachtsmann zurückzuschicken (Xmastrashing).

Der Geocache[Bearbeiten]

Ein grüner Zettel verwandelt Muttis Wäschekorb ruckzuck in einen geheimnisumwobenen Cache. Inhalt: Dreckige Socken.

Ein Geocache (deutsch: Geocache, italienisch: Geocache, russisch: Geocache) oder Cache (gespr. Käsch) ist ein Behältnis, das von Ownern zum Zweck des Geocachings versteckt wird, damit es nicht so einfach gefunden werden kann, schon gar nicht von Nicht-Geocachern. Als Behältnis eignet sich alles, was hohl und einigermaßen verschließbar ist, also Boxen, Tonnen, Kanister oder Container. Die Geocaches werden immer in Schwierigkeit(D) und Terrain(T) eingestuft.

Bei diesem Ponal-Cache wurde auf ein aufwändiges Versteck verzichtet. Das ist gemein.

Varianten[Bearbeiten]

Es existieren verschiedene Cachearten. Die wichtigsten sind Traditionelle Caches, Multi-Caches, Cashes Clay und Cashew nuts sowie Rätsel-Caches, bei denen der Jäger des verlorenen Caches zuerst überlegen muss. Earthcaches und Webcam Caches sind Dinger ohne Boxen.

Traditionelle Caches[Bearbeiten]

Unter den traditionellen Caches sind besonders die "Drive In"-Caches beliebt. Bei dieser speziellen Untergruppe wird der Geocacher dazu genötigt, sich so wenig wie möglich zu bewegen. Der gemeine Geocacher liebt diese Herausforderung. Als "braune Hölle" verstehen die Geocacher einen Geocache im Darm einer Kuh. Hier muss der Geocacher eine rektale Untersuchung durchführen, romantisches Geflüster und eine Stirnlampe sind von Nöten, extralange Gummihandschuhe empfehlenswert. Es kann auch vorkommen, dass sich ein Geocache auf einem Baum befindet. Dabei handelt es sich um einen Cache der Terrainwertung fünf. Nur mit spezieller Ausrüstung wie Axt, Säge oder einem dressierten Äffchen kann dieser Cache geborgen werden.

Multi-Caches[Bearbeiten]

Unter einem Multi Cache versteht man den Witz, den gemeinen Geocacher mit Zwischen-Stationen so lange wie möglich zu beschäftigen bis er die finale Dose findet, um darin z.B Rewe-Tiersticker zu finden. Eine Zwischenstation kurz Stage, können zum Beispiel Rätsel oder weitere Koordinaten sein.

Eine gut getarnte Stage mit Koordinaten

Cashew nuts[Bearbeiten]

Sind besonders harte Caches die mit nur spezieller Ausrüstung zu knacken sind.

Rätsel-Caches[Bearbeiten]

Bei Rätsel Caches muss zunächst ein Diplom der jeweiligen Fachrichtung erworben werden. Manche Rätsel-Caches verlangen auch einen Master of Science.

Brief-Caches[Bearbeiten]

Die Post hat sich das Verhalten des Geocachers zu Nutze gemacht und hat einige Caches in Postfilialen verwandelt.

Earthcaches[Bearbeiten]

Wie bei den Rätsel-Caches ist hier ein Diplom mit der Fachrichtung Geologie vonnöten. Der Geocacher muss zu den Koordinaten und muss eine Erdprobe nehmen. Je nach D-Wertung wird diese Probe eine hohe Verunreinigung enthalten. Dieser Dreck kann durch Hundekot, Elefantenkot oder Hankey dem Weihnachtskot verursacht worden sein. Anhand der Probe kann nach der Filterung des Drecks ein geologisches Gutachten erfolgen und somit die Erlaubnis virtuell zu loggen.

Camera Caches[Bearbeiten]

Bei den Koordinaten angekommen befindet sich in der nähe ein Blitzer. Aufgabe ist es, mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit ein Foto geschossen zu bekommen.

Größen[Bearbeiten]

Die Mikros[Bearbeiten]

Mikro-Caches sind die kleinsten von allen. Sie sind so winzig, dass man im Sommer zehn Stück nebeneinander auf der Landebahn des Frankfurter Flughafens in den Asphalt drücken kann, um im Winter die Geodaten im Web zu veröffentlichen.

Die Smalls[Bearbeiten]

Smalls sind schon etwas größer, aber trotzdem klein. Meist reichen sie gerade, um einen Haribo-Goldbären hineinzukleben. Der Finder muss den Bären sieben Sekunden lutschen und darf dann seinen Namen auf einen kleinen Zettel schreiben, bevor er den Bären wieder in den Small klebt. So sieht jeder sofort, wie oft der Goldbär schon durchgelutscht wurde.

Die Regulars[Bearbeiten]

Die normal großen Regularien sind am häufigsten anzutreffen, wenn es viel Platz gibt. Sie sind oftmals als Briefkästen, Geldautomaten, Abfalleimer oder Elektroanschlusskästen perfekt an die Umgebung angepasst. "Bekleben verboten" weist darauf hin, dass hier keine Haribo-Goldbären eingeklebt werden sollten.

Multi-Caches in der Antarktis (hier Larges). Das ganze Ausmaß kann man nur erahnen.

Die Larges[Bearbeiten]

Riesige Dinger wie Telefonzellen, Castorbehälter, meteorologische Wetterstationen bieten als Caches extrem viel Platz, um wertvolle Dinge oder tote Elefanten zu verstecken.

Inhalt der Caches[Bearbeiten]

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Beliebt sind metertief in die Erde eingegrabene „Nimm zwei“ oder einbetonierte 5-Cent-Münzen. Die Größe des Caches wird entsprechend der Größe des Tauschzeugs gewählt. Alte Damenhandtaschen, löchrige Gummistiefel und tote Katzen passen in einen Regular, das auch für die Beute eines Banküberfalls meist ausreicht. Für Kühlschränke, alte Sofas, abgefahrene Winterreifen oder Schwiegermütter wird auf jeden Fall Large benötigt.

Reisende[Bearbeiten]

Als Reisende werden meist sperrmüllartige Gegenstände bezeichnet, die − ähnlich wie SS-Angehörige − mit einer eindeutigen Nummer versehen sind. Diese Gegenstände werden von einem Besitzer in eine Dose gelegt und von einem anderen mitgenommen. Dieser packt den Gegenstand wieder in eine andere Dose und so geht es Stück für Stück immer weiter weg von zu Hause, bis er schließlich im Nirvana oder einer privaten Coin-Sammlung eines Geocachers verschwindet. Viele Gegenstände haben ein bestimmtes Ziel, verfehlen dies jedoch fast immer, selbst bei einfachsten Wünschen wie „Ich will den Gipfel des Mount Everest besuchen“. Bei den Reisenden wird unterschieden in Geocoins, Travelbugs und Geokretys. Letztere sind polnische Plagiate der kostenpflichtigen Travelbugs und überschwemmen Caches in ganz Europa. Ganz zur Freude der Statistikcacher, da die Geokretys nicht in die Statistik mit eingehen, diese Drecksdinger. Sie landen meist im Cache „Grüner Punkt“ oder im „TB-Hotel zur Müllpresse“.

Allgemeiner Ablauf[Bearbeiten]

Verstecken[Bearbeiten]

Zuerst wird der Cache irgendwo versteckt (auch gelegt). Das kann überall dort geschehen, wo das GPS-Gerät Satellitenempfang hat. War es anfangs ein schnödes Astloch, die Bushaltestelle oder ein Starenkasten, so mussten wenig später spektakulärere Verstecke gefunden werden. Sumpfgebiete, Ozeane, Wüsten, Urwälder, Tiefseegräben, der Weltraum oder die Antarktis gelten als bevorzugte Areale zum Verstecken der Behältnisse. Lustige Verstecke wie Autobahnkreuze, in Betrieb befindliche Gasometer, Ameisenhaufen oder das Mururoa-Atoll sind besonders gefragt. Nach derzeitigem internationalen Standard sollte wenigstens ein Hornissennest im Starenkasten vorhanden sein.

Vor dem Verstecken wird ein Logbuch und Tauschzeug in den Cache gegeben. In das Logbuch wird sich später jeder eintragen, der den Cache gefunden hat. Das Prinzip ist dem der Gästebücher in Ferienhäusern ähnlich oder dem des Kondolenzbuchs im Kreml. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit wird der Cache in möglichst viele Sifftüten gewickelt und versteckt. Die Koordinaten des Verstecks werden dann vom Owner ins Internet gestellt.

Immer beliebter wird das Extrem-Caching. Hierbei wird der Cache über die Mauer der Strafvollzugsanstalt, auf den Hof der Polizeistation oder in den Zwinger einer Bullmastiff-Hündin geworfen. Auf das Verstecken in Krokodilgehegen ist zu verzichten, da sich Caches und Cacher gleichermaßen im Magen der Tiere anreichern.

Suchen[Bearbeiten]

Um den Cache zu suchen, saugt der Cacher (Sucher) sich die Koordinaten des Caches aus dem Internet. Diese überträgt er dann in sein High-End-GPS-Gerät und folgt dem angezeigten Pfeil querfeldwald durch die Pampa, Tundra oder Taiga, bis das GPS fiept. Sobald das eingetreten ist, befindet er sich in unmittelbarer Nähe der eingegebenen Daten, eventuell sogar eines Caches.

Finden[Bearbeiten]

Das Finden ist der komplexeste Teil des Cachings, denn nicht überall kann man gefahrlos mit einem Harvester, Schaufelbagger oder Frontschaufelradlader arbeiten. Da das Militär der USA die GPS-Daten zudem ungenau hält, damit Obarack bin Laden nicht auch so genau bombardiert, wie es die USA nicht können, ist das tatsächliche Versteck irgendwo auf einem Areal von ca 3850 m², zuzüglich der Toleranz, die sich der Vorgänger beim „Legen“ gegönnt hat. Daher gestaltet sich das Finden oft sehr schwierig.

Ursache Resultat Insgesamt
GPS-Owner ±15 m Ungenauigkeit ±15 m Ungenauigkeit
GPS-Cacher ±15 m Ungenauigkeit ±30 m Ungenauigkeit
Arschloch ±30 m Ungenauigkeit ±60 VERF***TE METER UNGENAUIGKEIT

Merke: Nicht jede Baustelle ist ein Bundesautobahnprojekt. Manchmal sucht nur ein verzweifelter Geocacher ein Döschen.

Freuen[Bearbeiten]

Sobald man das Versteck des Caches nun entdeckt und den Cache gehoben hat, beginnt der gefährlichste Teil. Man muß, ohne sich zu infizieren oder gebissen zu werden, die siffeligen Tüten mit all ihren Käfern, Würmern und Schlangen abstreifen. Danach ist man gezwungen sich zu freuen, egal was in der Dose enthalten ist.

Loggen[Bearbeiten]

Nach dem Heben geht es ans Loggen. Dabei trägt man in das kleine, schimmelige, jedem Cache beigelegte Heftchen irgendeinen dummen Spruch ein, beispielsweise:

  • „Schnell gefunden und dank Muggelfreiheit problemlos geloggt. TFTC!“
  • „Zu wenig Salz, aber gutes Rezept! TFTC“
  • „Höschen leider 2 Nummern zu klein! +1“
  • „Schönes Wetter, nette Location! TFTC“
  • „Schöne Runde. No Trade. +1“
  • „Netter Cache für zwischendurch! TFTC“

„TFTC“ ist englisch und steht für „Terrible F...ing Trash Cache“ und soll den Owner beleidigen. Sparfüchse belassen es bei „+1“.

Der Anhang unter "Gefunden"-Logeinträgen dient keinem eigentlichem Zweck. Dabei kann ein vielfältiges Spektrum beobachtet werden. Die geläufigste Variante ist die, unter einem virtuellen Logeintrag die Floskel *“Danke für den Cache“* in verschiedenen Sprachen anzufügen. Diese Form soll eine gewisse Freundlichkeit und Weltoffenheit vermitteln und so den Anschein erwecken, dem ursprünglichem Geocaching-Gedanken sehr nah zu sein.

Einbuddeln[Bearbeiten]

Danach wird der Cache wieder versteckt, die Leihgeräte werden beim Maschinenverleih zurückgegeben und die Renaturierungsmaßnahme beim BUND beauftragt.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Wer jetzt denkt, man hätte auch einfach auf eine Tupperparty gehen können und wäre zum gleichen Ergebnis gekommen (nur ohne Minenfelder, Autobahnkreuze und 2500-l-Tupperdosen), hat vollkommen recht!

Der Geocacher[Bearbeiten]

Der gemeine Geocacher, Dosensucher oder einfach nur Cacher ist eine eigene Spezies, die tags wie nachts durch den Wald rennt, obzessiv Tupper-Dosen sucht und dabei seltene Vögel und Wildschweine aufschreckt. Dabei trifft er regelmäßig den Förster, mit dem er sich meist nicht so gut versteht, weil der neidisch auf die schönen Tupper-Dosen ist, und ab und an auch mal den Jäger, mit dem er auch nicht so gut auskommt, da dieser in seiner Cacheophobie dazu neigt, den Cacher mit Schrot zu beladen.

Bei der Suche nach Dosen folgt der Geocacher meist einer Spur von leuchtenden Keksen, die er aber nicht isst, weil sie so hoch in den Bäumen hängen, dass man nicht dran kommt. Außerdem hat er meist ein kleines GPS-Gerät dabei, das ihn grundsätzlich in die falsche Richtung schickt. Zur weiteren Ausstattung eines Geocachers gehören festes Schuhwerk, atmungsaktive Socken und bei schlechtem Wetter ein Regenhut. Die Grundausrüstung kann beliebig durch IPhones oder taktischen Kleinbusse erweitert werden.

Ganz wichtig ist auch das Internet, denn dort prahlt der erfolgreiche Geocacher gerne mit seinen Funden und behauptet, dass das alles ganz einfach gewesen sei und er die Dose sofort gefunden hätte, auch wenn er eigentlich fünf Anläufe gebraucht und sich wegen des verschlüsselten Hinweises das Hirn zermalmt, die Augen aus dem Kopf geguckt und die Finger blutig gegraben hat.

Wenn ein Geocacher die Dose endlich gefunden hat, nimmt er sie nicht etwa mit nach Hause, um sie in seinem Trophäenschrank auszustellen oder in die Kühltruhe zu legen, sondern er verbuddelt sie mit geisteskranker Begeisterung wieder an der gleichen Stelle, hinterlässt aber eine bissige Bemerkung der Art „Ätsch, ich war vor dir da!“, um nachfolgende Cacher zu degradieren.

Geocacher trifft man meist in Rudeln an, denn wer will schon alleine der Wildsau entgegentreten? Oder dem Förster? Oder dem Jäger? Da das Geocaching in letzter Zeit so modern geworden ist, wird es für den Geocacher immer schwerer, die nötigen Dosen zu sammeln, um damit das Geocacher-Weibchen zu beeindrucken. Trotzdem besteht keine akute Bedrohung des Bestandes, denn schließlich kann sich der Geocacher auch durch Zellteilung vermehren, oder indem er ganz normalen Mitbürgern in den Hals beißt und sie so ebenfalls zu Geocachern macht.

Zur Brunstzeit stellt der gemeine Geocacher seine Taschenlampe zur Schau. Dabei kommt es für das Weibchen nicht auf die Länge an, sondern auf den Lichtstreuungswinkel. Gefällt dem Weibchen die Taschenlampe verabredet sich das Pärchen nachts im Wald um zusammen ein Geocache zu suchen. Ist das Pärchen erfolgreich, ist die Paarung vollzogen und wird in der Dose mit einem "und" zwischen den Namen des Pärchens notiert.

Als Homezone bezeichnet der Geocacher sein Revier in einem Umkreis von min. 10 Kilometer. Er sieht es nicht gerne wenn in diesem Kreis neue Caches von fremden Geocacher gelegt werden. Passiert dies, wird umgehend nach dieser Dose gesucht. Wie auch bei Hunden und deren Markierung wird sehr gründlich der neue Cache begutachtet. Es ist schon vorgekommen, dass Geocacher anderen die Boxen oder Dose zerstören.

Eine Unterrasse des Geocachers ist der Besserverstecker. Im Grunde verhält sich der Besserverstecker wie der gemeine Geocacher, nur kann er besser verstecken, besser suchen und besser loggen. Kreuzen sich Besserverstecker und der gemeine Geocacher ensteht ein zeugungsunfähiger Hybride ähnlich dem Maultier - Der Reviewer.

Der Reviewer ist in seinem Bestand sehr gering und steht auf der roten Liste der gefährdeten Arten. In dieser Geocacher Hierarchie fungiert der Reviewer als Aasfresser des Systems und hat die Macht tote Caches zu archivieren. Er selbst geht eher selten auf Dosen Jagd, kann aber wie der Besserverstecker alles besser. Trotz seiner wichtigen Aufgabe wird er nur selten vom gemeinem Geocacher gemocht.