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Genesis

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Genesis, zeitweilen auch Exodus genannt, sind eine Deutsche Progressive Rock Bande. Besonders auffallend durch lustige Theatereinlagen und endslange Lieder.

Schauspieler[Bearbeiten]

  • Peter Azrael (Schauspiel, Alleinunterhalter)
  • Michael Rutfort (Irgendwas am 36-Saiten-Bass)
  • Tobias Bank (Tippel-di-Tippel, Akkordeon)
  • Voll Killins (Conga, Bongos, Triangel)
  • Stefan Hack (Banjo, Grimassenschneider)

Später, nach der Machtergreifung Killins' blieben nur noch mehr Bank, Rutfort und Killins übrig. Der Rest wurde eingestampft, in ein Paket gesteckt und nach China geschickt.

Die Geschicht[Bearbeiten]

Es war einmal...[Bearbeiten]

Alles begann im Jahr 1963, als sich zwei Schülerbanden (Anus und Der Gartenzaun) trafen und sich entschlossen, ein Rap-Album zusammen aufzunehmen, genannt Von der Entstehung zur Offenbarung. Nur leider stopfte ein gewisser Jonathan König die gesamte CD voll mit blöden Effekten und kitschigen Streichern, wodurch das Album kaum verkauft und danach verboten wurde, da es in China, wegen der schlechten Musik, zu 42 Todesfällen gekommen war. Mao Zedong (Dieser berühmte Hampelmann aus der Sesamstraße, mit der roten Mütz) wollte die Kerle schon fast mit dem Tode bestrafen. Doch er überlegte sich es anders, als nämlich im Jahr 1970 das Album Übertreten verboten! veröffentlicht wurde. Jetzt konnten die Jungs endlich zeigen, was sie drauf hatten. Besonders sanfte Songs wie Das Messer oder harte Brocken wie Stillstand konnten Mao davon abhalten, die Todesstrafe zu verhängen. Da aber ihr früher Trommler Johann Maiheft an einer Überdosis Schokolade starb und sich ihr Gitarrist Anton Philipp in die Schweiz verdünnisierte, besorgte sich der Rest also den lustigen Stefan Hack und den ernsten Voll Killins.

Erfolge[Bearbeiten]

Weiter gings also 1971 mit dem Album Kindermädchen Verbrechen. Der Titel wurde in England mit "Cryme" veröffentlicht, was ja eigentlich Crime (dt.: Creme) heißen sollte. Dies liegt leider an der Lese/Rechtschreibschwäche des schizophrenen Peter Azrael. Das Album war bis dato ihr sanftestes und sorgte in ganz China für Langeweile. Viele Menschen schliefen bei übermäßigen Hörkonsum des Albums ein. Songs wie Spielkästchen oder obskure Sachen wie Die Rückkehr der satanischen, riesigen Bärlauchgewächse waren so lahmarschig, dass sogar Mao Zeitung, selber ein großer Exodus-Fan, sein Exemplar der Platte zerhäckselte. Nichtsdestotrotz machten die fünf weiter Musik. Ihr Meisterwerk lieferten sie aber 1972, mit dem seltsamen Titel Fuchstanz, ab. Es war überraschend eingängig gehalten und Lieder wie der Disco-Hit Abendessen is fertig! oder der Walzer Bewacher des Himmels wurden in ganz China rauf und runter gespielt. Jetzt begann auch Peter Azrael mit seinen seltsamen Theatereinlagen, wobei er kein Risiko scheute:

  • Bei Bewacher des Himmels sprang er aus 1 km Höhe aus einem Helikopter, und öffnete seine auf dem Rücken montierten Fledermausflügel. Da die allerdings beschissen angebracht waren, zerrissen sie in der Luft, und Peter plumpste unsanft auf dem Boden. Diagnose: Gebrochener Fußknöchel.
  • Einmal installierte dieser Irre Kerl einen Sprengsatz unter der Bühne, da er dachte, bei Abendessen is fertig könnten ein paar "Effekte" nicht schaden. Ergebnis: Gebrochener Finger von Peter, den Rest der Band musste man erst aufklauben.
  • Beim Hit Tanz mit dem Mondlichtritter kam Peter in voller Samuraimontur auf die Bühne und zerhackte erst mal ein paar Zuschauer, bevor er mit der Show begann. Ergebnis: Ein paar eingeschlagene Köpfe und ne super Show!

Irgendwann kam das Jahr 1974 und die Zeit des ProgRock neigte sich dem Ende zu. Die Band beratschlagte nach vielen blutigen Shows und diversen Spinnereien von Peter (z.b. Schlägerei mit einer Prostituierten aus dem Publikum, als diese ihn "geiles Karnickel" genannt hatte; bei einer Rede zu Beginn eines Songs verwendete er 15 Mal das Wort "Nigger" und "Motherf***"), ihn endlich rauszuwerfen. Als Entschädigung boten sie ihm an, die Geschichte für ihr nächstes Konzeptalbum zu erstellen. So wurde schließlich die 8-fach LP Das Lamm legt sich auf dem Breitweg nieder veröffentlicht. In diesem Album ging es... naja um... eigentlich weiß das keiner so genau. Ist auch egal, da die Story recht konfus ist, ist diese Information sowieso irrelevant. Allerdings kam die Musik beim Volk sehr gut an, und es gab wiedermal ein paar HipHop-Meilensteine wie In der Höhle oder Teppichkriecher. Mao fand das Album allerdings grottenschlecht, wodurch er von der gesamten chinesischen Bevölkerung gelyncht wurde. Seitdem ist China eine Demokratie (dank Genesis...).

Die Post-Azrael Phase[Bearbeiten]

Nach einigen noch kränkeren Shows (z.b. Peter in einem Riesenpräservativ-Kostüm) wurde er von den Männern mit den weißen Schuhen eingeliefert und schreibt in seinem gemütlichen, gelben Zimmer täglich Memoiren. Endlich konnten die Jungs wieder weitermachen. 1976 erschien das Album Der Schlag eines Schwanzes, welches sich sehr schlecht verkaufte und für chronische Langeweile sorgte. Auch das darauffolgende Album (1977) Wind und Wut Hering sorgte mit sinnlosen Liedern wie Einer für Wein für reichlich Kritik und Beschwerden von Fischern und Weinbauern.

Der Crash[Bearbeiten]

Nach dem leierhaften Live-Scheibchen Zweiter raus drehte der sonst immer so spaßige Stefan Hack völlig durch, rannte nackt durch die Straßen und rief "Gott ist tot!". Bevor ihn allerdings die Männer mit den weißen Schuhen mit den Käscher fangen konnten, kam ein Blitz vom Himmel und verwandelte Stefan in ein gebratenes Hühnchen mit Süß-Sauer Soße. Da die restlichen drei sonst nicht wussten, was sie mit dem Hünchen machen sollten, gönnten sie sich also erst mal einen Snack.

Jetzt war der Weg frei für den Melancholiker und Philodoof Voll Killins. Seit diesem Zeitpunkt übernahm er die Band und war auch maßgeblich für den neuen Sound zuständig (stark klassisch angehaucht, große Kompositionen). Insbesondere die von senegalesischen Beschneidungsgesängen inspirierte Single "Folge dir, folge mir" (wohin nur?) wurde überall ein großer Erfolg (außer im Senegal).

In den darauffolgenden Jahren stand der Band eine Periode der Komplexität vor, wobei auch Songs mit Längen von 40 Minuten rauskamen. Da das Ganze mit der Zeit aber trotzdem langweilig wurde, fing ihre Musik an, sich mit jedem Album gleich anzuhören. Von der Disco-Power ihrer früheren Stücke war nichts mehr übrig. Böse Zungen behaupteten sogar, Voll Killins habe die Band voll gekillt. Herausragend in dieser Zeit waren jedoch "Mutti" und die inoffizielle Hymne des Oderbruchs "Haus am Wasser". Besonders erwähnenswert war auch die Genitalität des Live-Albums "Drei Seiten Leben", das sich dadurch auszeichnete, dass die vierte Seite kein Leben hat. Von da an ging's allerdings wirklich abwärts. Killins verfiel mehr und mehr dem Klebstoffschnüffeln und verbrachte den Großteil seiner Zeit in Blumenläden osteuropäischer Prostituierter. Derart vollgedröhnt, entstanden die Klassiker "Land der Konfusion" und "Unsichtbares Betatschen" sowie der Weihnachts-Hit "Der letzte Dominostein".

Nach seiner Heirat mit Rudolf, dem rotnasigen Rentier kam es 1990 beim Komponieren von "Weg der Welt" und "Halte auf zu mein Herz" (unter Konzertbesuchern auch als "Der Toilettenpausen-Song" bekannt) zu tumultartigen Szenen sowohl bei den Fans, als auch bei seinen Komplizen, die sich daraufhin entschlossen, ihn in ein tibetanisches Ministrantenheim abzuschieben. Rätselhafterweise sang Killins noch 1991 für Genesis "Ich kann nicht tanzen" und "Kein Sohn von mir", worin seine Kinderlosigkeit thematisiert wird. In einem Interview aus dem Jahr 1998 gaben Rutfort und Bank allerdings an, Killins Stimme imitiert zu haben. Killins bestreitet das bis heute und gibt an, die Songs seien mithilfe einer Telefonkonferenz entstanden.

1997 schließlich adoptierten die beiden verbliebenen Ray Willschon-Noch direkt aus dem walisischen Waisenhaus in Chyllasmidyhraskyhqwillymhyorgyhthasdyhrm. Brachte aber auch nix mehr, von allen Stationen rief keine mehr zurück. Anschließend lebten die drei als Aktentaschenfabrikanten in einem Kibbuz im Negev. 2007 verließen sie das Exil, um den Chinesisch sprechenden Teil der Welt mit einem Neuaufguss ihrer Tourneen von 1980 und 1986 zu verärgern, und wandten sich dann wieder eigenen Angelegenheiten zu.

Bezug zum Drogenkonsum[Bearbeiten]

Die Mitglieder der Gruppe geben stets an, keine illegalen Drogen zu nehmen oder genommen zu haben. Nach dem Tod des Trommlers Maiheft in der sehr frühen Bandphase gelobten sie Enthaltsamkeit, lediglich Killins betont – auch ohne entsprechende Fragen gestellt bekommen zu haben – fortwährend und mit Nachdruck, dass er zwar geraucht, aber nicht inhaliert habe. Dennoch gibt es ausreichend Songs mit entsprechendem Bezug:

  • Alkohol: "Unheimliches Bierhaus", "Sag es reicht, Josef" (der Name des Wirtes ihrer Stammkneipe), "Einer für den Weinstock"
  • Marihuana: "Die Rückkehr des gigantischen Grases" (nachdem sie von der Polizei geschnappt wurden), "Heute Nacht, heute Nacht, heute Nacht" (nach zuviel Gras bekam Killins das Stottern und wiederholte "heute Nacht" mehrmals. Der Song selbst handelt von der Warterei des Junkies auf den Dealer.)
  • Kokain: "Weißer Berg", "Schnee verbunden"
  • LSD: "Der Silberne Regenbogen"
  • Schokolade: "Du bist nicht mein Sohn" (nachdem Killins unter Drogeneinfluss fremdgegangen war und sein Kondom vergessen hatte), "Unruhige Kissen für die Schläfer..." und "...auf diesem harten Boden" (darauf kamen sie beim Besuch im Obdachlosenheim)

Solokarrieren[Bearbeiten]

Neben ihrer Tätigkeit bei Genesis gingen die Herren auch privat musikalischen Bestrebungen nach. Selbige führten sie in Abgründe, auf Höhenflüge oder die Mühen der Ebene, je nach Person und Jahrzehnt. Insgesamt jedoch erschlossen sie nicht wesentlich anderes Terrain als mit Genesis, mit dem Unterschied, dass die Musiker nicht durch die Band-internen demokratischen Prozesse von der Arbeit abgehalten werden konnten.

Anton Philipp[Bearbeiten]

Insgesamt die meisten kommerziellen Erfolge konnte Anton Philipp verzeichnen. Nachdem er Genesis verlassen hatte, wandte er sich alpenländischer Volksmusik zu. Er besuchte im Laufe von dreißig Jahren zahlreiche vergessene Bergtäler und kam mit Musik zurück, die ihn zum Star der ernsthaften Unterhaltungsmusik machten. Seine Alben Gänsegeist (1977), Weise nach der Wende (1978) und Antiquitäten (1982) verkauften sich weltweit millionenfach. Weitere Alben verkauften sich nicht ganz so gut, erst mit Wandertag von 2005 erreichte er – geschickt das Internet zur Vermarktung nutzend – wieder ein großes Publikum. Heute arbeitet und lebt er in den Tiroler Alpen.

Stefan Hack & Tobias Bank[Bearbeiten]

Als "HackBank" arbeiteten die beiden engen Freunde und kreativen Köpfe seit dem Jahr 1975 an einer Vielzahl künstlerisch wertvoller Produktionen. Besonders unter Musikern ist ihr Oeuvre geschätzt, da es handwerklich und stilistisch eine große Bandbreite umfasst und penibelst durchdacht ist. Kommerzielle Interessen lassen sich selbst mit einer Lupe nicht ausmachen, ihre Filmmusiken etwa erstellten sie durchweg für B-Movies, die heute nurmehr vereinzelt auf VHS-Bändern in schimmligen Kellern lagern.

Der gute Ruf des Zupfinstrumentlers Hack und des Akkordeonisten Bank lässt sich auch darauf zurückführen, dass sie eine perfide Strategie ausgetüftelt haben: In der Öffentlichkeit halten sie sich stets im Hintergrund und schicken verschiedene Sänger ins Kreuzfeuer der Kritik. Sinkt der Frontmann dann getroffen zu Boden, bleibt das Werk der beiden Masterminds unberührt und rein. Aufgrund des aufwändigen künstlerischen Prozesses, fortwährenden Ehestreits und nicht zuletzt der Schwierigkeit, ausreichend naive Sänger zu verpflichten, haben sie in 40 Jahren nur acht Alben herausgebracht:

  • Reise des Hierofanten (ProgRock, 1975, Sänger: Voll Killins)
  • Ein kurioses Pfriemeln (Elektronik, 1979, Sänger: Tim Fackel)
  • Bis wir unser Ansehen wiedererlangen (Weltmusik, 1984, Sänger: V.A. Kant)
  • Kontoauszug (Quasi-Pop, 1989, Sänger: Aloys Herhörn)
  • Verkohlte Gitarre (Instrumental-Jazz, 1994)
  • streng gmbh (Marschmusik, 1995, Sänger: Hans Hust)
  • Sieben Orch7deen (Teil 1 und 2, Klassik, 2004/2006)
  • 6 Teile für Bläser ( Progressive Reggae/Klassik, 2012) (Arbeitstitel war: Sechs beste Freunde auf großer Tour: Lebend in Montröh)

Michael und die Handarbeiter[Bearbeiten]

Rutford schaute neidisch auf das Schaffen seiner Kollegen und wollte auch mal spielen. Also ging er ans Werk, veröffentlichte zwei Alben, woraufhin ihm aber auffiel, dass er weder singen noch ein Instrument bedienen konnte. Also gründete er eine Band und ließ sie die ganze Handarbeit erledigen.

Die Alben Michael und die Handarbeiter (1985), Lebensjahre (1988) und Gerüchte (1991) führten zu soliden kommerziellen Erfolgen, nicht zuletzt dank der Singles "Leises Rennen", "Alles was ich brauch ist Miracoli", "Jeder bekommt seine zweite Chance" und "Lebensjahre". Mit Bettler an der Goldküste (1995) verarbeitete Rutford seine Erfahrungen auf Sylt. Das Album gilt als das beste der Gruppe, mit unvergesslichen Hits wie "Ey, genau auf meine verrenkte Schulter!" und "Noch'n Käffchen?".

Als nach Veröffentlichung des Albums MG ein Sänger an Bleivergiftung starb, geriet der gesamte Plan jedoch ins Wanken. Rutford verkabelte die Musiker neu und ließ es einige Jahre lang ruhiger angehen. Schließlich kaufte er einen klapprigen Tourbus, sammelte unterwegs ein paar sehr talentierte Kakerlaken und Staubsauger ein, und nahm mit ihnen das Album Straßenmusik auf.

Peter Azrael[Bearbeiten]

Ganz im Gegensatz zu HackBanks Herangehensweise wählte Azrael von seinem gelben Zimmer aus einen Masse-statt-Klasse-Ansatz: Von 1977 bis 2009 veröffentlichte er nicht weniger als 42 Soloalben. Es begann in den Jahren 1977 bis 1984 mit siebzehn schlichtweg Peter Azrael betitelten Alben, bis er dann zu einem geheimen Titelgebungskonzept wechselte, das er erst später enthüllen sollte. Die Scheiben der 80er und frühen 90er, mit Namen wie so (samt Nachfolger soso), hust, da, oh, nee und insbesondere ach, verstaubten derweil anstandlos in den Regalen der Plattenläden.

In den Jahren 1998 und 1999 erschienen die Produktionen on, om, at, op, oe und ia, die im CD-Regal nebeneinaner gestellt das Lösungswort verraten. Fans, die anschließend mit einem Ei in der Hand, einem Vorschlaghammer im Rucksack und besagtem Wort auf den Lippen den Londoner Millennium Dome aufsuchten, erhielten als Prämie ein Omelett, bereitet vom Meister persönlich. Seit 2001 lebt Azrael permanent in einer Geheimwelt unterm Dome und gräbt bei Vollmond im Matsch des Themseufers, den er anbrät, per Mikrofon und Geiger-Müller-Zählrohr digitalisiert und dann veröffentlicht.

Voll Killins[Bearbeiten]

Killins veröffentlichte im Jahr 1981 sein erstes Solowerk und konnte damit einen kleinen Erfolg verbuchen: Preis wie angegeben brachte ihn mit seiner Version des Klassikers "Es liegt was in der Luft" in die mittleren Ränge der Schlagercharts. In der Folge veröffentlichte er für jede seiner Ehefrauen zwei Alben: Eines, in dem er seine neu gefundene Liebe feiert, und eines, mit dem er die schlussendliche Trennung verarbeitet.

Auf Preis wie angegeben folgte Ach, ich muss los (1982), auf Du brauchst keinen Mantel (1985) folgte ... mal ehrlich! (1989). Mit Beide Seiten (1993) und Tanz im Scheinwerferlicht (1996) erschien dann ausnahmsweise das Trennungs- vor dem Feieralbum. Eine heiße Nacht in Paris (1999) und Zeugnis (2002) stellten die gewohnte Ordnung wieder her.

Das Publikum fand derartige Vorhersehbarkeiten wenig unterhaltsam. Auch der verzweifelte Versuch, sich mit einer Umbenennung in "Viel Kohlins" neue weibliche Interessenten zu erschließen, scheiterte. Zuletzt musste Killins' Mutter einen Teil der Alben aufkaufen, um der Plattenfirma das Fortbestehen zu sichern. Als er sich mit seiner neuen Freundin Jane in den Dschungel begab, fürchteten seine beiden verbliebenen Fans, dass er ein weiteres Feieralbum veröffentlichen würde. Rückwärtsgang (2010) steckt jedoch voller trauriger Kinderlieder, was dazu passt, dass er von seinem künstlerischen Schaffen endgültig Abschied nimmt und wieder zu seiner Mutter zieht.

Genesis-/Exodus-Alben[Bearbeiten]

  • 1969: Von der Entstehung zur Offenbarung
  • 1970: Übertreten verboten!
  • 1971: Kindermädchen Verbrechen
  • 1972: Fuchstanz
  • 1973: Leben oder Sterben (live)
  • 1973: England für nen Penny verkaufen
  • 1974: Das Lamm legt sich auf den Breitweg nieder
  • 1976: Der Schlag eines Schwanzes
  • 1977: Wind und Wut Hering
  • 1977: Zweiter raus (live)
  • 1978: Und dann warens nur noch zwei, bzw. drei (Killins hatte eine kleine Mathematik-Störung)
  • 1980: John Wayne
  • 1981: ABBA-Dub
  • 1982: Drei Seiten Leben (live)
  • 1983: Schade, uns fällt kein Titel ein
  • 1986: Unsichtbares Betatschen
  • 1990: Genossen, oh nein (Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks)
  • 1991: Wir können nicht tanzen
  • 1992: Wir gehen weg: Voll kurz (live)
  • 1993: Wir gehen weg: Voll lang (live)
  • 1997: Alle Stationen rufen vergeblich
  • 1998: Argschief I - 1967-75 (Box-Set)
  • 1999: Turn mich wieder an: Die Schläge! (Kompilation)
  • 2000: Argschief II - 1976-92 (Box-Set)
  • 2004: Die planlosen Kollegen (Kompilation)
  • 2007: Turn mich bitte nicht so an: Die Turn-Edition (Kompilation)
  • 2007: Leben hinüber, Europa (live)

Trivia[Bearbeiten]