Gehirnkrampf

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Ein Gehirnkrampf ist ein Krampf im Gehirn, was eigentlich jedem klar sein sollte. Wem nicht, der könnte eventuell gerade selbst einen Gehirnkrampf haben.

Entdeckung[Bearbeiten]

Der Gehirnkrampf wurde 1938 von einem unbekannten deutschen Arzt entdeckt, der damit beauftragt war, bei Adolf Hitler eine Routine-Untersuchung durchzuführen. Er führte bei dieser Gelegenheit eine Untersuchung am Gehirn des Führers durch und fand heraus, dass der braune Zwerg irgendwas ungewöhnliches an seiner Denkmurmel hatte. Er untersuchte es genauer und stellte fest, dass es sich um eine Art Krampf handelte, der von gelegentlichen Konzentrationstörungen begleitet wurde (Kollateralschaden). Das war eine folgenschwere Entdeckung.

Konsequenz: Der Führer bekam einen spontanen Gehirnkrampfanfall und biss in seinen Teppich. Weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte, wurde der unbekannte Arzt dazu verdonnert in der Provinz, in sogenannten Konzentrationslagern, seine Forschungen weiterzuführen. Nach dem Krieg (also im Kalten Krieg) arbeitete er erfolgreich für die US-Army.

Symptome und Krankheitsverlauf[Bearbeiten]

Ein normales Gehirn - noch! Niemand kann normalerweise wissen, wann ein Gehirnkrampf zuschlägt.

Der Gehirnkrampf, diese miese Sau, kündigt sich nicht durch Symptome an und trifft seine Opfer völlig unerwartet, fast wie ein Ninja. Der Verlauf der Krankheit ist bei fast allen Opfern gleich, bis auf die Ausnahmen, bei denen er ganz anders ist. Diese Ausnahmen machen etwa 49-50% der Betroffenen aus. Es gibt mehrere, also mindestens zwei Varianten des Gehirnkrampfes, die verheerende Folgen haben können (zumindest die eine oder andere).

Variante 1[Bearbeiten]

Der "kurze Gehirnkrampf": Das Opfer denkt sich nichts Böses (obwohl, so ganz sicher kann man sich da ja nie sein) und plötzlich: BUMM! Ein Gehirnkrampf. Er tut zwar nicht weh, aber die Person vergisst spontan, was ihr gerade durch den Kopf ging. Mehr passiert eigentlich nicht. Allerdings gibt es Opfer, die nach einem kurzen Gehirnkrampf verwirrt waren, nie lange, nur höchstens vier bis fünf Stunden (oder länger).

  • Beispiel: Ein verheirateter Mann (57) im neunundzwanzigsten Ehejahr überrascht seine liebe Gattin mit ihrer schönen Freundin im Bett. Er bekommt einen Gehirnkrampf und wird eifersüchtig. Mit der hätte er selbst gerne gewollt. Er schaut in den Spiegel, sieht sein kahles Haupt und bekommt wieder einen Gehirnkrampf. Danach stellt er fest, dass er schon 57 Jahre im falschen Körper gelebt hat und eigentlich schon immer eine Frau sein wollte. Ein honorer Experimentalmediziner behandelt ihn mit Hormonen, er bekommt wieder einen Krampf, aber danach wachsen die Haare wieder. Seine Frauen finden es super. Das bedeutet aber nicht, dass alle Kahlköpfigen potenzielle Lesben sind.

Variante 2[Bearbeiten]

Der "lange Gehirnkrampf": Auch hier denkt das Opfer sich nichts böses, bis plötzlich der Krampf kommt. Doch in diesem Fall hört der Krampf nicht einfach wieder auf, Nein, er macht es sich im Kopf des Opfers gemütlich und dauert manchmal bis zum Tod des Betroffenen. Er erleidet aber keinen Gedächtnisverlust sondern verliert die geistige Gesundheit. Das bedeutet aber nicht, dass das Opfer dem Wahnsinn verfällt oder sich zum sabbernden Kleinkind zurückentwickelt. Zumindest nicht unbedingt. Oft tritt nur eine leichte Trotteligkeit auf, die manche sogar ganz putzig finden. Dabei ist nur ein Teil des Gehirns betroffen. Zu diesen Opfern zählen solche Leute, die ständig Falschparker anzeigen oder an das absolute Nichts glauben.

Variante 3[Bearbeiten]

Der "anerzogene Gehirnkrampf": Auch hier denkt das Opfer nichts Böses und es wird auch später niemals Böses denken, sondern nur Gutes. Durch mainstreamgemäße Erziehung wird das Gehirn allmählich daran gewöhnt, sich bei Gefahr ruckartig zusammenzuziehen und hernach wieder zu entkrampfen. Es gibt nichts schöneres als den nachlassenden Schmerz. Aber es tut ja nicht mehr weh, wenn regelmäßig geübt wird. Der ständige Wechsel von Krampf und Entkrampfung wird als Bewegung (Grundprinzip des Lebens), also als völlig natürlich empfunden. Das wird zur Gewohnheit und kann im fortgeschrittenen Stadium bewusst herbeigeführt werden. Sobald der bipolare Betreffende diese Technik beherrscht, ist er reif für Führungsaufgaben in Politik und Wirtschaft. Dann glaubt er sogar, in der Lage zu sein, das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Mit ein wenig Glück wird er durch Alzheimer erlöst.

Variante 4[Bearbeiten]

Der "bewusst antrainierte Gehirnkrampf": Hierbei denkt der Betroffene von vornherein nur Böses. Er ist Täter und kein Opfer, obwohl er den Mitmenschen als solches erscheint. Er weiß, dass die Welt von Hirnverkrampften regiert wird. Um in diese erlesene Führungsriege zu kommen, ist es einfach notwendig diese Fähigkeit zu erlangen. Überzeugungstäter glauben, nicht krank zu sein, sondern wähnen sich als Teil jener Kraft, die stets das Böse will und das Gute schafft. Um ihre Schuldgefühle loszuwerden flüchten sie freiwillig zu Dr. Alzheimer oder in den Suizid, wenn sie es noch schaffen. Schaffen sie es nicht, müssten sie eigentlich erschlagen werden.

Variante 5[Bearbeiten]

Der "Phantom-Gehirnkrampf" (siehe Phantomschmerz): Er ist der einzig schmerzhafte. Er tritt nur bei Menschen auf, die ihr Hirn schon ersoffen haben. Nach dem ersten morgendlichen Schnaps lässt der Schmerz zeitweilig nach und sie werden ganz ruhig. Das Zittern hört auf und sie denken weder Böses, noch Gutes, sondern nur noch Allohohl.

Betroffene[Bearbeiten]

Da es sich meistens schlecht feststellen lässt, welcher konkrete Umstand welche Gehirnkrampfvariantenkombination verursacht hat, werden nur Betroffenen der Varianten zwei bis fünf verzeichnet. Weil es unmöglich ist, alle Opfer aufzulisten, werden zudem nur einige bekannte präsentiert. Wer interessiert sich schon dafür, ob irgendein stinknormaler Rewe-Kassierer einen Krampf im Gehirn hat?

Heilungschancen[Bearbeiten]

Da der "kurze Gehirnkrampf" ja nur sehr kurz ist, gibt es keine Heilungschancen für ihn. Wäre ja auch blöd, etwas zu heilen, was nicht länger dauert als ein Husten.

Für den "langen Gehirnkrampf" hingegen wäre ein Gegenmittel wünschenswert, da die Betroffenen mit teilweise schwerwiegenden Gehirnschäden leben müssen. Leider gibt es keine Möglichkeit, nicht mal eine halbwegs brauchbare Idee, wie man einer Verkrampfung des Gehirns beikommen könnte. Andererseits gibt es auch solche, die kein Interesse daran haben, den Gehirnkrampf loszuwerden, da man mit ihm bestens zurecht kommen kann. Es sind mehr die Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, ja praktisch alle niederen Menschen und nicht nur die Bekannten und Familienmitglieder der Betroffenen, die diese Spinner nicht mehr ertragen.
Keine der Gehirnkrampfvarianten tritt in Reinform auf. Der gemeine Gehirnkrampf ist immer eine Kombination, wobei eine Variante dominiert. Deshalb hilft eigentlich nur Alzheimer (z.B. R.Reagan; E. Mielke) wirklich. Wo nichts mehr ist, kann auch nichts verkrampfen.

Siehe auch[Bearbeiten]