FreeCell

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Freecell.png

FreeCell ist vom ersten Eindruck her das wohl coolste, komplizierteste, verständlichste, spannendste, spaßigste und schwierigste der Spiele von Windows.

Wenn man das Spiel aber erst einmal verstanden hat, merkt man, mit ganz viel Fantasie, dass Microsoft eine innovative Idee perfekt umgesetzt hat:

Spielverlauf[Bearbeiten]

Ein Reich ohne Arbeiter

Wenn man FreeCell startet, findet man sich mit langen weißen Haaren und einem Königsgewand am oberen Bildschirmrand vor. Man hat nämlich sein eigenes mittelalterliches Reich gegründet. Leider hat man in seinem eigenem Reich, das den eigenen Schrebergarten umfasst, noch keine Arbeiter. Das wird im nächsten Schritt geändert.

Einstellen von Arbeitern[Bearbeiten]

Arbeitslose sind gekommen und betteln um einen Arbeitsplatz.

Bevor man Arbeiter einstellen kann, müssen die erst mal in den Königshof kommen. Dazu klick man im Menü Spiel auf Neues Spiel oder drückt auf F2.

Dann kommen genau 52 arbeitslose Penner, die sich um einen Job bewerben wollen. Diese kann man nun befehlen, wo sie hingehen sollen, bis man mit der Arbeiterverteilung zufrieden ist.

Man kann aber nur die Leute verschieben, die direkt vor einem stehen. (Microsoft hat aber bei der Programmierung des Spiels mal wieder vorne und hinten verwechselt. Deswegen stehen die Leute, die direkt vor einem stehen, am weitesten von einem weg. Klingt komisch, ist aber so.)

Rechts vom König[Bearbeiten]

Nazis haben die Macht ergriffen.

Die vier freien Sitze rechts vom König müssen von den Rechten aufgefüllt werden.

Man sollte auch beachten, das es vier verschiedene Nazi-Arten gibt:

Sobald man von einer Gattung bereits einen Nazi eingestellt hat, kann man von dieser Gattung einen zweiten einstellen. Er wird auf dem Spielfeld mit einer "2" wie "Zweiter Arsch" gekennzeichnet.

Man kann maximal 10 nationalSOZIALISTEN einer Gattung einstellen.

Links vom König[Bearbeiten]

Der Kerker

Falls die Nazis direkt vor einem stehen, kann man sie direkt einstellen.

Ansonsten muss man zuerst die Leute, die im Weg stehen, in den Kerker schicken. Diesen findet man links vom König.

In den Kerker passen maximal 4 Leute. Sobald der Kerker voll ist, kann man Leute, die im Weg stehen, nicht mehr wegschicken, und man hat man im Prinzip schon verloren. Wenn man ein Profi ist, kann man aber auch stundenlang überlegen, wie man diese Leute überredet, wieder aus dem Kerker zu gehen.

Die wollen da nämlich drin bleiben!

Entnazifizierung[Bearbeiten]

Sobald man 10 Nazis einer Gattung eingestellt hat, schreien sie so laut, dass man ihre Nazi-Parolen hören kann.

Dann ist gerichtlich bewiesen, dass es sich um Nazis handelt, und man darf einen Justizminister einstellen, der die 10 Nazis überrennt.

Justizminister werden auf dem Spielfeld mit einem "J" gekennzeichnet.

Justizminister sind spezialisiert auf eine Nazi-Gattung und können nur diese Nazis überrennen.

Man nennt sie deswegen auch:

  • Karo-Justizminister
  • Herz-Justizminister
  • Pik-Justizminister
  • Kreuz-Justizminister

Die Invasion der Quallen[Bearbeiten]

Wie allgemein bekannt ist, können Quallen Justizminister gar nicht leiden.

Besser gesagt, Karo-Quallen können Karo-Justizminister nicht leiden, Herz-Quallen können Herz-Justizminister nicht leiden, und so weiter.

Deswegen überrennen die Quallen früher oder später die Justizminister.

Die Quallen sind auf dem Spielfeld mit einem "Q" gekennzeichnet.

Die anderen Könige[Bearbeiten]

Spätestens dann, wenn Quallen aus dem Meer springen und zum neu gegründeten Schrebergarten-Reich strömen, werden die Könige der echten Reiche darauf aufmerksam.

Das sind die Könige des Karo-Reichs, des Herz-Reichs, des Pik-Reichs und des Kreuz-Reichs. Sie sind auf dem Spielfeld mit einem "K" gekennzeichnet.

Natürlich werden die Könige nur auf die Quallen-Gattung ihres eigenen Reichs aufmerksam.

Sobald das passiert, schließen sie mit dem Spieler ein Bündnis, und bieten ihm zusätzlich 5000 Gold an, damit sie sich auf die Qualle ihres Reichs setzen dürfen.

Spielende[Bearbeiten]

Sitzt man schließlich mit 4 anderen Königen im Reichstag, folgt der Abspann:

Warnschild Zeichen 101.svg Spoiler-Warnung: Dieser Abschnitt verrät Ihnen eine Handlung, die Sie vielleicht gar nicht verraten gekriegt wollen. Hören Sie dann hier lieber auf zu lesen.

Gewonnen!

Der Spieler kauft sich von dem 20000 Gold, das er von den Königen erhalten hat:

  • Eine AK47
  • Eine Packung Primary Ammo

Anschließend tötet er die anderen Könige, und regiert sein Reich alleine unter einer Diktatur.

Das ist der Sieg!

Nur schade, dass es gar keine anderen Leute mehr gibt, die man in den Kerker sperren könnte.

Herkunft des Namens[Bearbeiten]

Es ist schwer, die Leute wieder aus den Zellen des Kerkers freizulassen, weil die Leute in den Zellen bleiben wollen. Das ist sinnfrei.

Und weil in diesem Satz oft die Wörter frei und Zelle vorkommen, heißt das Spiel FreeCell.

Außer im Franzosenland, da heißt es Cèl frée (oder so ähnlich), weil sich diese Egoisten nicht mit Englisch zufrieden geben wollen.