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Frauke Petry

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Man sollte meinen, das mit der Namensverwandtschaft habe schon einen langen Bart...

Frauke "das habe ich so nicht gesagt" Petry (* 1. Juni 1975 in Ostdeutschland als Frauke) ist eine deutsche Alchemistin und deutsche Frau, die zur Zeit nicht deutsche Kanzlerin ist. Öffentlich bekannt wurde Frauke Petry hauptsächlich durch ihre Mitgliedschaft als nebenberufliche Organistin im Leipziger Vocalensemble, in dem sie sich durch Schreien und Dirigieren einen Namen machte. 2015 machte Petry diese Tätigkeiten zu ihrem Hauptberuf und stieg in die Partei AllesfürDeutschland ein, zu deren Führerin sie spontan und unverhofft gewählt wurde.

Als Chemikerin untersuchte Frauke Petry intensiv, zwischen welchen Kulturen die Chemie stimmt und zwischen welchen nicht. Dabei entwickelte sie zwar eine ausgeprägte Abneigung gegen flüchtige Stoffe, Übergangsmetalle und das Lanthanoid Europium, erhielt aber auch zahlreiche Preise für innovative Erfindungen wie die Petryschale, das Petroleum oder das Petrycilin gegen Ansteckung von Flüchtlingsheimen.

Frauke Petry hat außerdem drei bis fünf Kinder und eine Kurzhaarfrisur. Insofern ist sie manchmal von ihren Altersgenossinnen nicht zu unterscheiden.

Frauke wird groß

Schon Vater Uwe hat irgendwas mit Politik gemacht

Frauke wuchs in den 1880er Jahren in der Niederlausitz auf, weil da auch jemand wohnen musste. Ihre Erzeuger waren Beate und Uwe, geboren wurde sie als Marquardt. Ihre Mutter war eine I.G. Farben-Chemikerin, die Anfang der 90er Jahre nach Westfalen flüchtete, weil durch den ganzen Wendetrubel im Osten schwere Zeiten für die Chemieindustrie anbrachen. In Nordrhein-Westfalen lernte sie Wolfgang kennen, einen bekannten Schlagersänger. Der leibliche Vater tauchte in Jena unter.

Frauke wusste schon früh, was sie wollte und war sehr zielstrebig. Als ihre Mutter sie stillte, lehnte sie dankbar ab, weil sie im Spiegel einige Artikel über die Gefahr des Stillens gelesen hatte. Sie wollte ihrer Mutter hängende Brüste ersparen und ihr im Sinn der Emanzipation ermöglichen, in der Stillphase endlich wieder exzessiv Alkohol zu trinken und Zigaretten zu rauchen. Den Babyspeck bekämpfte sie anschließend mit einer Low-Carb-Diät, die sie bis heute durchgezogen hat.

Ihr Abitur machte Frauke beim weltberühmten Trivialromanautor Heinrich Peuckmann (unbedingt erwähnenswert) und erhielt anschließend ein Stipendium, um sich auf die Senfgasindustrie zu spezialisieren. Man wusste ja nie, wozu man es noch gebrauchen konnte. Sie ging nach ihrem Chemiediplom nahtlos zum Bayer-Konzern über. Dort entwickelte Frauke Impfstoffe gegen Dritte-Welt-Cholera und bulgarische Kebabviren. Außerdem beschäftigte sie sich mit Farben.

Frauke wird größer

Der große Wurf

Nach dem Studium promovierte Frauke zu ATP-Binden-Kassetten-Transportern und dem ABC, von dem sie beweisen wollte, dass sie es auch als Chemikerin fast vollständig auswendig konnte. Ganz hat sie es nicht geschafft, indem sie in ihrer Einleitung behauptet, hauptsächlich über das A und O zu schreiben. Doch eine 2 in der Doktorarbeit entmutigte Frauke nicht, sie hatte sich schon lange ihrem Spezialgebiet zugewandt - den Giften. Ihr erstes Buch drehte sich darum, wie man in vernünftigen und aufgeklärten Kreisen die Stimmung vergiftet und wurde ein Bestseller. Nach diesem Buch untersuchte Frauke die Religion - bekanntlich das Opium fürs Volk, wobei sie erstaunliche Erkenntnisse machte. Einmal fand sie heraus, dass man nur das richtige Volk braucht. Zum anderen wies sie nach, dass für Opium auch diverse Ersatzstoffe in Frage kommen, solange sie kontrovers und einschläfernd zugleich sind - so wie Frauke Petry in einem Negligé.

Petry Ende der 90er im Kreise ihre Familie

Auch sonst zog Frauke alles voll durch, was man Ende der 1990er und in den 2000er Jahren so durchzog. Als tatkräftige Jungchemikerin gründete sie 2007 eine Ich-AG und ging wie alle Ich-AGs 2013 in tatkräftige Privatinsolvenz. Zwischendrin erfand sie PUR und ging damit auf Tournee in zahlreichen deutschen Vortragssälen. Eine andere Erfindung, die sie bei der Herstellung von PUR machte, hat sie leider in den Müll geworfen. Heute gehört die PETry-Flasche zu den ganz großen im Behälterbereich, nur den Namen ihrer Erfinderin trägt sie nicht mehr. ModernisierungsverliererIn PUR kann man da nur sagen.

Der große Wurf 2

Beim Beantragen eines neuen Ausweises (Reisepass braucht sie nicht) fand Frauke Petry heraus, dass sie evangelisch-lutherisch ist und begann sofort, das ganze Religionsding voll durchzuziehen. Sie heiratete einen Pfarrer, las moralische Lehrstücke und antisemitische Invektiven von Luther und Melanchthon und warf ein Balg nach dem nächsten. Bei jedem Kind ließ sie die anderen abstimmen, ob sie stillen sollte oder nicht, wobei die Kinder als Inländer ja eindeutig wahlberechtigt waren. Ihr nationalkonservativer Kleidungsstil und ihre atheistischen Glocken sollten ihr diverse Wahlfälschungen (teilweise 98,85%) noch danken.

Frau(ke) an der Macht

Aufstieg in der Partei

Nach Kinderflut und Privatinsolvenz hatte Frauke 2013 viel Zeit, nachzudenken und aus Alternativlosigkeit in der Midlife Crisis beschloss sie, enttäuscht von der aktuellen Politik zu sein. Sie schloss sich dem damaligen Großmeister der politischen Enttäuschung, Bernd Lucke, an und wurde bundespolitisches Faktotum seiner Partei, Sprecherin für öffentlichen Jubel und stellvertretende Beauftragte für politische Intrigen (wegen Spannung und so).
Endlich einmal einer der führenden Köpfe
Frauke gab nun das Leben der giraffenähnlichen Hausfraudrohne auf, die sich in ihrem mit peinlichen Heckscheiben-Kinderbildern vollgeklebten Familienvan in ständiger Fluktuation zwischen Musikunterricht und ALDI bewegt und bewies Mut zur Lucke im Lebenslauf. Außerdem sorgte sie im Vorstand der lüsternen alten Protektionisten für die Frauenquote. Sie war schon damals das Gesicht der An- ... äh ... Abschaffung. Zwei lange Jahre behielt Frauke ihren Hass auf alles unter der sanftbraunen Decke der Eurokritik, doch Mitte 2015 näherte sich mit jedem Flüchtling, der unbeschadet an Deutschlands Grenzen kam das Ende dieser politischen Wahlverwandtschaften. Frauke ernannte sich selbst zum Kettenhund für die neue thematische Hinrichtung der Partei. Sie wollte unbedingt nationalkonservative Politik machen, fernab von widersprüchlichen Dingen wie "Zielen" oder "Programmen". In Zeiten der Globalisierung war das zwar vermeintlich gar nicht so leicht, denn die Feinde lauerten ja überall.
Kontrolle ist gut, Petry ist besser
Doch wie gut, dass der Flüchtlingsstrom nicht abriss. Also hangelte sich Frauke mit dem Kurswechsel zum neuen Populismus zunächst an den Knüllerthemen der Lügenpresse entlang. Erst musste der Flüchtling als dämonisches Omen der Weltbürgerlichkeit ausgeschaltet werden. Danach wollte sich Frauke um die EU kümmern und wenn dieser Feind nationaler Integration am Boden wäre, würde sich Deutschland wieder gegen Frankreich wenden.

Ihr neuer Job in der Partei wurde es, Leute so lange mit Unterschriftenaktionen gegen Bernd Lucke zu bedrängen, bis diese endlich freiwillig unterschrieben oder die Partei verließen. Nach einem außerplanmäßigen Fahnensturm in Essen führte Frauke im Juli 2015 endlich die ersehnte Petrystroika durch, die Öffnung nach Rechts. Kurz nachdem sie ihren Genossen im Juli 2015 keine Wahl mehr gelassen hatte, fanden dann aber politische Säuberungen im Parteikader statt, damit das zarte Kind des Rechtspopulismus, das die Storch gebracht hatte, nicht unter altherrlichem Wirtschaftsliberalismus erstickt würde. Leute vom alten Kader wurden in den Vorstand genommen, damit sie in der Landespolitik keine Dummheiten anstellen. Mit ihrem unermüdlichen Ehrgeiz schuf sich die völkische Marianne eine neue Meinungsmacht. Eine simple Methode erlaubte ihr, dem Jungvolk jede Entgleisung zu gestatten, ohne dafür ihren extra schmalen Hut nehmen zu müssen: alles brutal abstreiten, was gesagt wurde, aber intern trotzdem dafür stimmen. Das ist basisdemokratisch, das ist aufrichtig, das ist Volk!

Totaler Wahlkampf und rhetorische Präventivschläge

Ganz ungünstiger Ort für ein Mikrofon, aber Frauke kann es tragen.

In einem knappen Jahr als Führerin hat Frauke Petry mehr politische Inkorrektheiten rausgehauen als Henrik M. Broder auf einer Holocaust-Mahnwache. Das kommt nicht von ungefähr. Schon lange versuchte Frauke ihre Partei aus der PEGIDA-Ecke zu manövrieren, damit die AFD nur die Inhalte und nicht das schlechte Image des Vereins vertreten konnte. Das erreichte Petry durch einen geschickten politischen Twist: den totalen, immerwährenden Wahlkampf. Wo andere Parteien nur alle vier Jahre mit peinlichen Lügen Aufmerksamkeit erregen, setzt Petry die Mobilisierung aller Parteiressourcen auf das Erdenken kontroverser Tabubrüche, die stets einen Hauch zu weit an der Legalität vorbeischrammen. Natürlich bedeutet das auch, dass die Vertreter kontroverser Positionen sich dem demokratischen Kreuzfeuer der Kritik stellen. Auch Frauke musste das schon tun.

...auch diese Geste eher ungünstig...

Ihre kontroverse Position zum Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge stellte sich Gott sei Dank nur als ein großer Irrtum heraus. Frauke Petry befürwortete nämlich in einem Statement für den Schutz der deutschen Grenze nicht das Schießen, sie wies lediglich darauf hin, dass der Gebrauch der Schusswaffe nach deutschem Recht erlaubt sei. Einfach so. Das kann man doch mal machen! Wenn sich zwei Leute in einer Kunstgalerie ein schönes Landschaftsbild ansehen, kann der eine doch auch einfach mal Bilder seiner letzten Koloskopie rausholen, in der man ihm eine siffende Zyste weggeschnitten hat. Oder wenn ein Mafiaboss einen an einen Stuhl gefesselten Schutzgeldpreller nach brutaler Misshandlung eine Pistole hinlegt, dann darf er doch wohl mal darauf hinweisen, dass diese Pistole geladen ist, ohne dass man da gleich böse Hintergedanken haben muss. Um die deutsche Integrität zu wahren, ist Frauke eben jedes Mittel Recht, wenn nötig muss sogar scharf geschossen werden, whow, whow, whow also..., mit Worten natürlich. Voll krank, wer da jetzt schon wieder an was anderes denkt! Hat ja schließlich auch keiner gesagt und wenn, dann wäre das jetzt alles verkürzt wiedergegeben.

Vielleicht meinte Frauke Petry in ihrer metaphorischen, kontextuellen und blümeranten Art aber auch einfach nur, dass sie sich an der der bayerischen und sächsischen Grenze mehr Mitsubishi Colts wünscht und die Lügenpresser haben es umgemodelt, diese Krepel. Der Mitsubishi Colt gehört eben neben dem Mitsubishi Lancer zu Fraukes Lieblingswagen. Sind ja auch tolle Autos. Kann man doch einfach mal so sagen!

Politische "Positionen"

Zahlreiche deutsche Tageszeitungen logen Petry als politische HardlinerIn und überzeugte, geradezu fanatisierte Nationalkonservative. Dabei ist das alles ganz, ganz unrichtig.
Frauke steht ihren Mann.jpg Hitler steht seinen Mann.jpg
...und einfach ein bisschen auf die Stellung achten!
Wer Frauke Petry richtig und vor allem so zitieren will, wie Frauke Petry es will, der muss sich schon alle 10 DIN A4-Seiten ihrer Reden ausdrucken, Akteure, Entstehungskontext, literarische Stilmittel, Autorenbiographie und Dramaturgie berücksichtigen und schließlich richtig betont in verschiedenen Rollen vorlesen. Gegen Textmarker-Faschisten und Fineliner-Einkreiser möchte Frauke Petry damit eine klare Botschaft senden, die ihr in ihrer Partei am allerwichtigsten ist: Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen.

Tatsächlich erscheinen viele von Petrys Behauptungen im Lichte des Kontexts viel klarer. So stimmt es z.B. überhaupt nicht, dass Frauke Petry antiquierte Rollenbilder aus heterosexuellen Partnerschaften der Jahrhundertwende bevorzugt. Frauke Petry ist sogar für die Ehe von Homosexuellen, also, wenn beide bei der Hochzeit klar festlegen, wer der männliche und wer der weibliche Homosexuelle ist, der zuhause bleibt und die Homosexuellen-Kinder erzieht. Frauke Petry ist auch überhaupt nicht gegen Einwanderung, sondern nur gegen Zuwanderung. Einwandern können gerne Sudeten- oder Russlanddeutsche und auch Mormonen sind herzlich willkommen, wenn sie bis zum vierten Glied ihres Stammbaums deutsche Ahnen nachweisen können. Außerdem wird Einwanderung für die künftige Außenpolitik unumgänglich sein. Frauke Petry ist also lediglich gegen das ganze Beiwerk von Einwanderung, also gegen die ekligen Ausländer, die sich erst mit einem Kurs in deutscher Leitkultur von ihrer Erbsünde reinwaschen müssen. Die typischen Ausländer eben, die faul sind und nicht arbeiten und den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen.

Auch Muslime sind bei Frauke Petry herzlich willkommen, solange sie natürlich nicht anfangen, ihre Religion auszuüben und sich nicht verschleiern und typisch deutsche Sachen tragen wie bangladescher Billigjeans und vielleicht etwas von ihrer braunen Hautfarbe verlieren und am besten sollten sie sich auch nicht mehr Muslime nennen, sondern deutsche Muslime, nicht muslimische Deutsche oder Deutsche, weil sie ja schon irgendwo eine Minderheit bleiben werden. Aber sonst können Muslime hier alles machen, sogar in die Kirche gehen!

Fraukes Talktalent

"Jaja, stell‘ mich doch falsch dar, du ZDF-Arsch, ich lüge dir jetzt die Lucke voll!"

Bereits 2014 wurde Frauke Petry für ihre Partei zur Sondersprecherin für arrogant mitleidiges Gucken in Talkshows ernannt, mit dem sich abseits lästiger Argumente auch nonverbal politische Integrität herstellen lässt. Es hat also oft nur den Anschein, dass Frauke Petry politische Gesprächsrunden nicht verstanden hat, wenn sie ironisch an ihrem Cosmopolitan nippt oder die Mine verzieht wie ein bockiges deutsches Jungmadel, dem man die Halorenkugeln geraubt hat.

Tatsächlich steckt hinter dem Talkstar Frauke Petry ein geschicktes Team aus Medienagenten und Pressesprechern, die sie alle entlassen hat, und ein wasserdichtes System rhetorischer Kniffe, die neben dem bekannten "Nein" und "Selber" eine Diskussion mit ihr zur echten Herausforderung machen. Das heißt natürlich, wenn es überhaupt zu einer Diskussion mit Frauke Petry kommt, denn wenn etwas Spannendes auf RTL läuft, kann man ziemlich sicher damit rechnen, dass Frauke nicht zur gleichen Zeit eine Talkshow im ZDF aufzeichnet, auch wenn sie vorher zusagt, dann absagt und dann wieder zusagt, dass sie abgesagt hat. Überhaupt sollte man schon "wer sein", wenn man Frauke Petry falsch darstellen will. Mit ausländischen Journalistinnen spricht sie z.B. schon mal gar nicht, vor allem dann nicht wenn diese noch Stiftungen gegen Rassismus unterstützen. Wie soll auch der Diskurs bitte neutral bleiben, wenn man in einer sachlichen politischen Informationssendung wie dem Morgenmagazin des ZDF nicht einmal das Konzept eines rassischen Weltbildes zulässt? Wer macht denn sowas?

...eben, sonst läuft's ja nicht.
Sollte dann Frauke Petry in ihrem übervollen Google-Terminplaner doch mal eine Stunde finden, um über den Untergang des Abendlands zu sprechen, stellt sie sich darauf ein, dass Journalisten sie bewusst falsch verstehen wollen. Oh! Um sich gar nicht erst in die gemeinen Widersprüche ihrer verlogenen Talkpartner zu verstricken, wendet sich Frauke dann gleich zu Beginn der Meta-Ebene des Gesprächs zu und macht damit deutlich, dass es ihr nicht um Detailfragen geht, sondern generell um das Dagegensein. Über das Konzept "der Feind meines Feindes ist mein Freund" ist Frauke Petry lange hinaus.
Davon rede ich: Sie haben es ja noch nicht mal probiert.
Bei ihr heißt das: "der Feind des Feindes meines Feindes ist mein Feind!" Als die EZB im Frühjahr 2016 den Leitzins auf 0% senkte und der eurofeindlichen AfD damit in die Hände spielte, musste sich Frauke etwas einfallen lassen. Da war die AfD zwar offiziell für den Zins, aber gegen den Zinseszins und nebenbei gegen den bargeldlosen Zahlungsverkehr, obwohl der ja wieder für mehr Euroscheine ist. Außerdem ist Frauke gegen die Scharia, weil die gegen das Grundgesetz verstößt und gegen das Grundgesetz, weil das wiederum nicht kompatibel mit der deutschen Leitkultur ist. Aber das geht auch beides zusammen, wenn man generell gegen die deutsche Politik ist, die aber seltsamerweise auch eine deutsche Leitkultur möchte. Aber sicher eine andere. Apropos mit westlichen Werten unvereinbar: Natürlich war Frauke 2016 gegen das Flüchtingsabkommen mit der Türkei, weil die Türkei als nationalistische Autokratie ja Menschenrechte verletzt und außerdem Putin auf seiner Friedensmission im nahen Osten behindert. Dass Putin dabei der Gute ist, kann man eindeutig daran sehen, dass er in Russland keine Menschenrechtsverletzungen begeht, keine zumindest, die er den Westen wissen lässt.

Sollte dann doch einmal die Rede auf unangenehme Themen kommen, die Frauke vielleicht nicht ganz politisch korrekt beantworten würde, wäre da immer noch ihre große Kiste an Euphemismen, um politische Radikalkonzepte einfach ein bisschen schöner zu machen. So spricht Frauke Petry z.B. lange nicht mehr von Lügenpresse, bei ihr ist es jetzt die Pinocchiopresse. Goldig. Wegen der langen Nase, wie die Juden. So schön tapsig könnte nicht mal Beatrix von Storch auf Mäusejagd formulieren, die Frauke übrigens Adibar nennt.

Frauke privat und mental und sonst so

Frauke Petry ist nicht nur eine Frauke von dämonischer Schönheit, sondern von Kopf bis Fuß auf Emanzipation eingestellt. Weil es Frauke mehr auf Inhalte und weniger auf das Äußere ankommt, kleidet sie sich meist schlicht mit einer C&A-Bluse/einem Blazer aus den 90er Jahren, einem Rock, den sie seit der Jugendweihe besitzt und Pumps, die sie in dem gleichen Laden kauft wie Beatrix von Storch (Geheimtipp: Altkleiderspende).
Das ist Waaaahnsinn, vielleicht wird die einmal regiiiieren, Hölle, Hölle, Hölle, Hölle..
Von diesem Outfit hat Frauke etwa 20 Stück zu Hause, inklusive der von DDR-Schnitttafeln entlehnten Fußballerfrisur.

Weil Frauke Petry quasi überemanzipiert ist, konnte sie Fotostorys über ihre Tabubeziehung mit Parteigenossen Markus Brezel machen. Petrys Geheimnis: als Chemikerin liebt sie seine Lauge, den vorigen Mann fand sie hingegen ätzend. Dass Petry rundum aus dem strengen Korsett westlicher Werte gerutscht ist, war ein gewagter Schritt. Doch letztlich nahm auch ihr Mann den Ehebruch mit 12 Stockhieben hin und versuchte sie anschließend lediglich auf einem protestantischen Wochenmarkt zu verkaufen, was Frauke irgendwie auch ein bisschen gefallen hat.

Für ihre Unternehmungsgründung in einer männerdominierten Branche erhielt sie 2011 den Gründerkrachpreis, was Frauke spontan in nostalgische Schwelgerei an das Gründungsjahr 1871 versetzte. Doch auch wenn sie im Osten die Uhr noch um einige Jahre zurückdrehen kann, beobachtet Frauke die fortschreitende Durchmischung von deutschem und islamischem Blut mit größter Sorge und es scheint so, als hätte sie zu Recht Angst um ihr Land. Sie wohnt ja schließlich hier. Was sie als weltgewandte Politikerin vielleicht noch nicht ganz raus hat, ist eine Beschäftigung für die Zeit nach ihrer politischen Aktivität zu planen. Aber die Möglichkeiten sind schier grenzenlos: Bahnvorstand, Schnellimbiss, Blutkrebs...; zur Not muss Frauke eben dann ins Ausland gehen und aus dem Exil weiterwirken. Auch Österreich ist ja eine Alternative für Deutschland. 2017 hat sie zum fünften Mal geferkelt bzw. gekalbt. Also die eigene Vermehrung klappt ganz gut.

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