Formel-1-Saison 2010

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Schön den Zuschauern winken, immerhin haben sie teuer Eintritt bezahlt!
Kommst das Feld gut durch die 1. Kurve?
Ja, das ist wirklich Schumi I: In Silber!
Bloss nicht in die Kamera schauen!
Vettel ist guter Dinge!
Nico Hülkenberg, wenn man ihn wütend macht
Das Safety Car wurde in dieser Saison oft zum Einsatz gerufen

Die Formel-1-Saison 2010 ist die 61. Saison der Formel 1, die im Jahr 2010, also ein Jahr nach 2009 und ein Jahr vor 2011, angesiedelt ist. Dabei fahren ungefähr 24 Fahrer zwischen 44 bis 78 Mal im Kreis und versuchen dabei, dies als erstes zu schaffen. Wir schreiben das Jahr 1 nach Schumis zweiter Formel-1-Rückkehr. Auch für dieses Jahr hat Bernie "Eckelstein" Ecclestone neue Regeln parat. Die Fahrer wollten sie nicht, die FIA aber leider schon. Es verspricht eine spannende Saison zu werden, es steht nur fest, das Kimi Räikkönen seinen Titel nicht verteidigen wird (siehe Formel-1-Saison 2009).

Inhaltsverzeichnis

Regeländerungen[Bearbeiten]

Gründe[Bearbeiten]

Jedes Jahr werden immer wieder neue Regelungen eingeführt, vordergründig darum, um die Fahrer zu nerven. Meistens sind dies aber auch nur kleine Korrekturen, die der werten FIA auf den Strich gehen, weil in diesem Bereich dann zu viel Geld ausgegeben wird.

Änderungen[Bearbeiten]

§0 Neue Gesetze
§0 Alte Gesetze
  • Einfach so als Info


§1 Es darf während des Rennens nicht mehr nachgetankt werden.
§1 Tankt so oft ihr wollt.
  • Na toll, man fährt ja schon privat nicht gerne mit vollem Tank herum. Es ist doch nicht so, als ob man in den IKEA geht und sich einen Schrank kauft. Was soll das?


§2 Um dem grösseren Tank Rechnung zu tragen, wird das Mindestgewicht auf 620kg erhöht.
§2 Das Auto muss 15kg leichter sein als nächstes Jahr.
  • Und wie soll man im Jahr 2009 wissen, wie schwer das Auto sein soll, wenn das Gewicht erst 2010 bekannt gegeben wird? Ach, wir lieben die FIA.


§3 Der Vorderradreifen ist nun 245mm statt 270mm breit.
§3 Alle 4 Räder sind gleich und können beliebig montiert werden.
  • Naja, so gibt es wenigstens keine Verwechslungen mehr zwischen Vorder- und Hinterreifen.


§4 Renault darf den Motor für den Leistungsausgleich verbessern.
§4 Die Motoren sind eingefroren und dürfen nicht verändert werden.
  • Das kommt davon, weil vor allem Red Bull sich ständig beschwert hat, ihr Renault-Motor wäre zu schwach. Und die FIA glaubt das auch noch. Und was ist mit Cosworth?


§5 2010 darf KERS benutzt werden.
§5 Ab 2009 darf man, ab 2010 muss man KERS benutzen.
  • Weil aber BMW und Renault letztes Jahr Probleme mit KERS hatten, bekamen Ferrari und McLaren Mitleid und beschlossen, auf diesen Vorteil zu verzichten (ein sogenanntes "Gentlemen Agreement"). Somit fährt niemand mehr mit KERS. Nochmal besser für Red Bull, jetzt können die anderen nicht mehr auf Knopfdruck einen Geschwindigkeitsboost erhalten, doch sie können durch einen stärkeren Renault-Motor sogar schneller fahren. Die haben alle schön reingelegt.


§6 Es dürfen 13 Teams an der F1-Meisterschaft teilnehmen.
§6 10 Teams sind genug.
  • USF1 ist nicht gekommen und da Lotus, Virgin und HRT viel zu schwach sind, sind es nur 12 Teams. Zudem gibts noch 9 schnelle Teams. Mehr Boliden, aber trotzdem weniger Boliden. Versteh einer die Logik.

Fahrer und Konstrukteure[Bearbeiten]

Obwohl es eigentlich üblich ist, die Nummern nach der Punktzahl der Konstrukteurswertung der vorherigen Saison zu verteilen, hat der neue FIA-Präsident, Jean Todt, beschlossen, die Nummern der Teams per Verlosung auszugeben. Danach müssen die Fahrer des Teams gegeneinander Schere, Stein, Papier spielen und der, der gewinnt, kann sich als erstes zwischen einer der beiden Nummern entscheiden. Doch niemand bemerkte dies, weil die Zuschauer der Formel 1 sich im realen Leben befinden und leider nicht im Paralleluniversum der Stupidedia. Noch nicht.


Vodafone McLaren Mercedes[Bearbeiten]

McLaren MP4-25

Nachdem McLaren letztes Jahr eine Seuchensaison zu verzeichnen hatte, sind sie nun bereit, endlich zurückzuschlagen. Ihre neue Geheimwaffe heisst, ohne irgendwelchen Grund, F-Duct. Damit soll man auf der Geraden die Geschwindigkeit kompensieren, die man dank des freiwilligen Verzichts auf KERS verliert. Letztendlich bringt der F-Duct auf der Geraden in Monza sagenhafte 50km/h Zusatzgeschwindigkeit.

Jenson Button (1)[Bearbeiten]

Fuhr letztes Jahr noch Brawn GP mit dem Pussimagneten. Button (engl. Knopf) sollte sich langsam mit Geheimwaffen auskennen.

Lewis Hamilton (2)[Bearbeiten]

Letztes Jahr noch 19. in der Fahrerwertung will HAM (engl. Schinken) nun endlich wieder weiter oben stehen. Durch das Hinzukommen der 3 Hinterbänklerteams, die in keinem einzigen Rennen auch nur in die Nähe der Topteams kommen werden, ist dieses Ziel Pflicht.


Mercedes GP Petronas F1 Team[Bearbeiten]

Mercedes MGP W01

Dieses Team ging aus dem alten Brawn GP Team hervor. Wie auch schon letztes Jahr sind sie mit dem Pussimagneten ausgerüstet. Nur... jetzt besitzen alle Teams einen, bis auf die 3 Hinterbänkler. Im Gegensatz zu McLaren, welche als das "britische Nationalteam" dargestellt wird (mit deutschen Motoren), ist Mercedes GP das deutsche Nationalteam (mit Teamsitz in England). Eigentlich sind diese Begriffe total überflüssig, weil McLaren nicht richtig britisch ist und Mercedes nicht richtig deutsch. Beides sind aber Silberpfeile. Experten rechnen damit, dass man in den ersten Rennen nicht unterscheiden kann, welches Team McLaren und welches Mercedes ist.

Michael Schumacher (3)[Bearbeiten]

Tauscht seinen roten Boliden mit einem silbernen, belässt aber die rote Farbe des Helmes. Der 7-fache Weltmeister ist motivierter denn je, diese Saison seinen 8. Titel zu gewinnen. Ob er sich damit einen Gefallen getan hat?

Nico Rosberg (4)[Bearbeiten]

Der ungeschliffene Rohdiamant ist bereit für seine 5. Saison. Es war Zeit für einen Wechsel.


Red Bull Racing[Bearbeiten]

Red Bull RB6

Letztes Jahr ist Adrian Newey wie ein Phönix aus seiner Asche auferstanden und hat endlich wieder ein siegfähiges Auto hervorgebracht, mit dem der neue deutsche Nationalheld und Liebling der Nation, Sebastian Vettel, fast den Titel geholt hätte und mit welchem Mark Webber ein Rennen gleichzeitig auf den Plätzen 1, 6, 7 und 8 abgeschlossen hat. Der Titel ist in greifbarer Nähe. Die Waffe des neuen Red Bulls ist die Aerodynamik. Alle Ressourcen werden hier verwendet, um den Diffusor anzuströmen. Ob das eine gute Idee ist?

Sebastian Vettel (5)[Bearbeiten]

Schon letztes Jahr war er der beste Qualifyer und für sein so junges Alter hat er eine erstaunlich hohe Reife. Reicht dies, um den Titel abzustauben?

Mark Webber (6)[Bearbeiten]

Konnte letztes Jahr nicht das Maximum aus sich und seine Auto abrufen, weil er einen Fahrradbruch erlitt, als er auf einem Bein fuhr. Dieses Jahr ist die Verletzung verheilt und er hofft, endlich mit Vettel Schritt halten zu können.


Scuderia Ferrari Marlboro[Bearbeiten]

Ferrari F10

Mit der roten Göttin ist auch dieses Jahr zu rechnen. Obwohl Kimi Räikkönen letztes Jahr in rot Weltmeister wurde, musste er das Team mit den roten Boliden verlassen, weil die spanische Bank Santander, welche weiss ist, Fernando Alonso ins Team eingekauft hat, welcher vorher gelb-orange-weiss war. Sie haben ein (wieder einmal) rotes Auto gebaut mit einem Ferrari-Motor im Heck (nein, wirklich?). Das Spezielle hierbei ist, dass der neue Ferrari wieder weisse Flügelelemente aufweist statt rote was den sonst so roten Ferrari nicht mehr so rot macht. Und auch die Overalls sind nicht mehr rot, sondern rot mit weissen Linien. Ein roter Ferrari mit weissen Elementen? Das ist doch zum rot werden, zum rot anlaufen.

Felipe Massa (7)[Bearbeiten]

Wurde letztes Jahr im Qualifying des GPs von Ungarn von einer Stahlfeder vom ach so stabilen Brawn GP von Rubens Barrichello getroffen. Das machte ihm aber nichts aus, er fuhr weiter, als wäre nichts gewesen.

Fernando Alonso (8)[Bearbeiten]

Fühlt sich bei den Roten pudelwohl und lernt nun Italienisch. Sitzt er mal nicht im Auto, übt er Kartentricks oder arbeitet an seinem Ego. Seine Ziele für diese Saison sind, die Meisterschaft zu gewinnen und weniger arrogant zu werden. Das erste Ziel kann man erreichen, beim zweiten Ziel sind die Experten gespalten.


AT&T Williams[Bearbeiten]

Williams FW32

Nachdem letztes Jahr Nico Rosberg und Kazuki Nakajima für positive Schlagzeilen gesorgt hatten, wollte man mit ihnen weiter planen. Doch Rosberg wanderte zu Mercedes und da Toyota aus der Formel 1 ausstieg, konnte auch Nakajima nicht gehalten werden. Deshalb bewährte man sich wieder auf die alte Formel von 2006: Einen Routinier ins Auto setzen plus den Sieger der GP2 des letzten Jahres.

Rubens Barrichello (9)[Bearbeiten]

Ist der besagte Routinier. Steigt in seine 18. Saison ein. Man fragt sich, ob er nicht schon zu lange in einem Formel 1-Cockpit sitzt. Schaut man sich die Leistungen der letzten 3 Jahre an, muss man sagen: Ja.

Nico Hülkenberg (10)[Bearbeiten]

Gilt als sehr ehrgeizig und schnell, aber auch als Heisssporn. Nicht umsonst wird er Hulk genannt, denn er wird oft wütend, und wenn das passiert, dann läuft er immer ganz grün an und scheint plötzlich 4 Meter großs zu werden.


Renault F1 Team[Bearbeiten]

Renault R30

Durch das Bekanntwerden des sogenannten "Crash-Gates" hat Renault sehr viel verloren. Geld, Symphatien, Sponsoren. Auch Fernando Alonso, der grösste Trumpf der Franzosen, ist abgewandert. Man beschreitet nun einen Neuanfang: Genii Capital übernimmt grosse Teile des Teams, der Bolide wird gelb wie eine Wespe, beide Cockpits für Osteuropäer frei gehalten. Im Endeffekt ist dies die absolut richtige Entscheidung gewesen.

Robert Kubica (11)[Bearbeiten]

Fuhr 2008 herausragende Rennen für BMW-Sauber. Da aber BMW sich (auf eine sehr unrühmliche Art und Weise) aus dem Formel 1-Sport zurückgezogen hat, heuerte er beim Renault-Team an. Eine weise Entscheidung.

Vitaly Petrov (12)[Bearbeiten]

Die "Rakete von Vyborg" oder der "Juri Gagarin auf Rädern" wurde letztes Jahr 2. in der GP2 und gilt als extrem abgebrüht. Viele sagen, er sei ein Paydriver, da er sich sein Cockpit bei Renault durch Sponsorengelder erkaufen musste. Gegenfrage: Wenn er nur durch Geld in die Formel 1 einsteigen konnte, warum fahren denn nicht Bill Gates mit Carlos Slim und Paris Hilton um die Wette?


Force India F1 Team[Bearbeiten]

Force India VJM03

Force India, auch bekannt als "das Auto, das schnell geradeaus fährt, aber nicht um die Kurven kommt" hat in der vorherigen Saison eindeutig bewiesen, dass die Boliden Geschwindigkeitsteufel sind. Selbst ohne KERS waren sie schneller als alle anderen. Ging es aber kurvig zu und her, waren sie ganz hinten anzufinden. Dieses Jahr wollen sie die Aerodynamik verbessern und Kurven besser meistern. Ein durchaus machbares Unterfangen.

Adrian Sutil (14)[Bearbeiten]

Adrian Sutil, auch Crash-Sutil genannt, fährt Formel 1-Wagen nicht mit einem Lenkrad, sondern einem Miniklavier. Zum Hochschalten muss er ein H spielen, zum Runterschalten ein D und zum lenken muss er die jeweils äussersten Tasten des Klaviers drücken.

Vitantonio Liuzzi (15)[Bearbeiten]

Ersetzt Giancarlo Fisichella, der zu Ferrari abgewandert ist und jetzt als Testfahrer fungiert, welcher nie mehr ein Rennen fahren wird. Liuzzi ist ein sehr symphatischer Fahrer, aber leider meistens langsamer als sein Teamkollege.


Scuderia Toro Rosso[Bearbeiten]

Toro Rosso STR5

Durch die neuen Regeln ist das Schwesterteam von Toro Rosso dazu verdammt, seine Teile jetzt selber herzustellen. Man erwartet, dass das Ex-Minardi-Team im Verlauf der Saison den Anschluss total verlieren wird.

Sébastien Buemi (16)[Bearbeiten]

Erinnert vom Grundspeed an Sebastian Vettel, ist aber im Gegensatz zu Vettel noch weitaus glückloser als er selbst.

Jaime Alguersuari (17)[Bearbeiten]

Muss als Neuling betrachtet werden. Wenn er aber so lausig fährt, wie seine Musik ist, wird er es sehr schwer haben.


Lotus Racing[Bearbeiten]

Lotus T127

Lotus Racing hat, außer dem Namen und der Lackierung, leider genau gar nichts mit dem legendären britischen Rennstall gemeinsam. Es ist eine grüne Mogelpackung, es fehlt das Geld, es fehlt die Infrastruktur. Immerhin wurden mit Jarno Trulli und Heikki Kovalainen zwei sehr gut eingestufte Fahrer eingestellt.

Jarno Trulli (18)[Bearbeiten]

Der Italiener, der auf eine Runde alles zusammenkriegen kann, musste sich dank dem Rückzug von Toyota einen neuen Job suchen. Letztes Jahr fuhr er um Startplatz 1, dieses Jahr fährt er um Startplatz 19.

Heikki Kovalainen (19)[Bearbeiten]

Wurde letztes Jahr von Hamilton nach Strich und Faden gebügelt und hofft nun auf einen Neuanfang bei Lotus.


HRT F1 Team[Bearbeiten]

HRT F110

HRT, vorher unter dem Namen Campos (ausgesprochen Kompost) ist eine Wundertüte. Bis kurz vor dem Start der Saison wusste man noch gar nicht, ob dieses Team es überhaupt an den Start schafft. Doch dank Superman Colin Kolles schafften sie es doch noch. Andere Teams wie USF1 schafften es erst gar nicht an den Start, daher ist dies eine bemerkenswerte Leistung.

Karun Chandhok (20)[Bearbeiten]

Der zweite Inder in der Formel 1 nach Narain Karthikeyan. Sein Ziel ist es, nicht letzter zu werden. Dies wird ein schwieriges Unterfangen.

Bruno Senna (21)[Bearbeiten]

Der Neffe von Ayrton Senna, der bei weitem nicht das Talent seines Onkels verfügt. Trotzdem ist er, nachdem es ihm verboten wurde, Rennen zu fahren, weiter aufgestiegen und hat es in die Formel 1 geschafft. Er soll Karun Chandhok schlagen.

Christian Klien, Sakon Yamamoto (20/21)[Bearbeiten]

Da HRT das finanzschwächste Team in der Formel 1 ist, darf Geldesel Sakon Yamamoto einige Rennen für Senna und Chandhok fahren. Auch Christian Klien, der statt Geld aber Talent mitbringt, darf ab und zu ins Cockpit... und wenn er mal darf, dann bügelt er seine Teamkollegen, selbst ohne Training.


BMW Sauber F1 Team[Bearbeiten]

Sauber C29

Nachdem BMW Ende 2009 wegen der KERS-Blamage und der Erfolgslosigkeit der Saison 2009 den Stecker auszog (und das relativ überraschend), ritt das Sauber-Team in eine finanzielle Notlage. Dann wurde es noch dreister, als BMW Sauber an eine imaginäre Firma verkaufen wollte und dies auch noch fast tat. Der Retter des Sauber-Teams, Peter Sauber, kaufte sich das Team aber wieder zurück, doch durch das Malheur hatte Sauber sich vorher als "BMW Sauber F1 Team" eingeschrieben, obwohl kein einziges Bauteil des 2010-Saubers von BMW stammte und ein Ferrari-Motor den Boliden antrebt. Die Schweizer kämpfen nun um den Anschluss und die Finanzen.

Pedro de la Rosa (22)[Bearbeiten]

Wurde von McLaren angeheuert, um dem Team bei der Entwicklung des Autos zu helfen. Obwohl er sehr symphatisch ist und über ein grosses technisches Wissen verfügt, gehört er zu den alten und auch langsameren Fahrern.

Kamui Kobayashi (23)[Bearbeiten]

Ein herrlich frischer Fahrer, der zum Überholen einfach sein Hirn ausschalten kann und trotzdem immer eine Lücke findet. Der wohl beste Überholer im Feld, aber leider auch selbst einfach zu überholen.

Nick Heidfeld (22)[Bearbeiten]

Als Sauber merkte, dass Pedro de la Rosa zu langsam war und selbst Kobayashi ihm um die Ohren fuhr, heuerte Sauber erneut Nick Heidfeld an. Heidfeld, welcher schon von 2001-2003 sowie 2006-2009 in die Hände des Saubers greifen konnte, liess sich diese Chance natürlich nicht entgehen.


Virgin Racing[Bearbeiten]

Virgin VR-01

Richard Branson war der erste, der das Brawn-GP-Team sponserte... und wurde derbe enttäuscht. So entschloss er sich, selbst ein F1-Team zu gründen, welches Brawn GP schlagen soll. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass Brawn von Mercedes aufgekauft wird... und somit ist sein schöner Plan im Eimer. Außerdem hat Richard Branson mit dem Teamchef von Lotus Racing, Tony Fernandes, eine Wette offen: Der Teamchef (Richard Branson), wessen Team in der WM schlechter abschneidet (Virgin Racing), muss mit der Airline des anderen Teamchefs (Tony Fernandes) als Stewardess bekleidet die Fluggäste (Lotus Racing) bedienen. Geile Wette :-)

Timo Glock (24)[Bearbeiten]

Sein Ziel war es, nicht Letzter zu werden. Leider kann man dies mit einem solchen Schrotthaufen von Rennauto nicht garantieren.

Lucas di Grassi (25)[Bearbeiten]

Auch Lucas di Grassi fuhr mehr oder weniger erfolgreich in der GP2. Er soll von Timo Glock lernen.


Nicht mehr im Starterfeld[Bearbeiten]

Kimi "The Iceman" Räikkönen[Bearbeiten]

Kimi "The Iceman" Räikkönen

Der Champion des Jahres 2007, der ein Händchen für schnellste Rennrunden und Vodka hat, wurde von Ferrari aus seinem bis 2010 gültigen Vertrag von Fernando Alonso rausgeboxt. Der Schweiger nahm dies gewohnt ruhig und ohne Wimpernzucken zur Kenntnis, kaufte sich einen Citroën C4 WRC und fährt seitdem in der WRC. Und dies recht erfolgreich, er macht auf jeder Etappe die schnellste Zeit, sofern er nicht vor hat, Bäume umzuschubsen. Außerdem verkauft sich seine Motorsäge, Kimi, wie geschmiert (Motto: "Wer braucht schon Bäume?"). Ja, so ist er, der Iceman.

Luca Badoer[Bearbeiten]

Der Ferrari-Testfahrer, welcher gerade mal 2 Rennen für Ferrari fuhr, ist ein armer Kerl. Er kehrte nach 10 (!) Jahren in die Formel 1 zurück, konnte kaum trainieren, und stellte sich so tollpatschig an, wie man nur konnte. Während Kimi Räikkönen um Siege fuhr, fuhr er hoffnungslos auf dem letzten Platz herum. Einmal rammte er sogar den Force India von Adrian Sutil im Parc Fermé, weil er sich mit einer Geschwindigkeit von 0.3645786km/h verbremst hatte. Da jedoch der spätere Ferrari-Fahrer Giancarlo Fisichella ebenfalls Probleme mit dem Ferrari bekundete, wurde seine Leistung noch etwas besser bewertet. Man kann Badoer also nicht böse sein, es gibt einige Fahrer, die sich noch unfähiger dargestellt haben (z.B. Nelson Piquet Jr.).

Giancarlo Fisichella[Bearbeiten]

Wurde von Ferrari angeheuert als Testfahrer. Aber jeder weiss, dass man als Testfahrer eigentlich nie zum Einsatz kommt. Deshalb fährt er nun GT-Rennen für Ferrari.

Nelson Piquet Jr.[Bearbeiten]

Der wohl schlechteste Weltmeistersohn-Rennfahrer. Niemand wird ihn in der Formel 1 vermissen. Zuletzt wurde er dabei gesehen, wie er Truckrennen in der Nascar fährt. Augenzeugen zufolge soll er wieder gegen eine Wand gebrettert sein und eine Safety-Car-Phase ausgelöst haben. Sein Teamkollege gewann das Rennen.

Romain Grosjean[Bearbeiten]

Der Franzose mit schweizer Wurzeln sah gegen Alonso ziemlich blass aus. Kein Wunder, Alonso ist 2-facher Weltmeister und Grosjean hatte nie üben dürfen. Man darf ihn also nicht zu sehr bashen. Zumindest 2010 nicht. In 2 Jahren wird das wohl anders aussehen ;-)

Sébastien Bourdais[Bearbeiten]

4-facher Gewinner in der Champ-Car-Serie, aber in der Formel 1 langsam und überhaupt nicht konkurrenzfähig.

Kazuki Nakajima[Bearbeiten]

Obwohl Kazuki Nakajima 2009 seine bislang beste Saison ablieferte, konnte er seinen Vertrag mit Williams nicht verlängern. Wieso? Toyota stieg aus der Formel 1 aus und Williams holte sich Cosworth-Motoren. Leider keine Chance für Nakajima.

Toyota[Bearbeiten]

Hoppla, da raucht was! Sinnbild für Toyota, BMW, USF1 und Stefan GP.

Verabschiedete sich nach 9 Jahren mit Würde aus der Formel 1, indem sie ihren Fahrern die Informationen genug früh mitteilten und sie so zu neuen Teams transferieren konnten. Obwohl sie nie einen GP gewonnen haben, wird man sie vermissen.

BMW[Bearbeiten]

Verabschiedete sich nach 4 Jahren, im Gegensatz zu Toyota, unrühmlich aus der Formel 1. Obwohl sie mehrere Rennen gewinnen konnten, sitzte ihnen der Schmerz über das KERS-Debakel noch fest in den Knochen (dabei hatten sie doch so geprahlt, sie werden das beste KERS entwickeln, alles nur darauf konzentrieren...). Dazu kommt noch der total verkorkste Rückzug bei Sauber. Im Gegensatz zu Toyota wird man BWM nicht vermissen, weil sie als Aufgeber gelten, die beim kleinsten Misserfolg alles abbrechen müssen (und weil der Name BMW bei Sauber dieses Jahr weiterhin herumgeistert).

USF1[Bearbeiten]

Das Phantomteam, welches nie angetreten ist. USF1 steht für "United States Fail 1". Die sind noch schlimmer als das 1997 in die Formel 1 eingestiegene Team Mastercard Lola, die haben wenigstens ein Training und ein Qualifying bestritten (auch, wenn sie gefühlte 756 Sekunden pro Runde langsamer waren als alle anderen). USF1 dagegen konnte sich nicht einmal selber finanzieren. Gerüchten zufolge soll MyVideo YouTube zu viele Benutzer gestohlen haben. Hätten sie doch damals lieber bei Facebook angeklopft, die Finanzierung hätte dann sicher geklappt.

Stefan GP[Bearbeiten]

Im Streit zwischen den neuen Teams, die um ihre Plätze kämpften, unter anderem Kompost und USFail 1, entstand ein drittes Team mit dem schrägen Namen Stefan GP. Dieses Team wollte mit den von Toyota für 2010 entwickelten Chassis und dessen Motoren an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Da aber alle Konkurrenten Schiss davor hatten, dass der neue Stefan-Toyota sie alle schlagen könnte und Runden um sie herumfahren würde, wurde dieses Team boykottiert. Mit Erfolg: Statt einen 13. Startplatz zu vergeben, entschied die FIA, nur 12 Teams für die Formel 1-Saison 2010 zuzulassen. Jaja, die Formel 1 ist voller Politik.

Rennstrecken[Bearbeiten]

Kalender[Bearbeiten]

Nr. Tag Grand Prix Distanz (km) Sieger Wetter Bemerkung
1 14. März Grosser Preis von Bahrain 308,405 Felipe Massa Brütend heiss Saisonstart
2 28. März Grosser Preis von Australien 307,574 Mark Webber Kängururegen Webber siegt endlich in Australien
3 4. April Grosser Preis von Malaysia 310,408 Lewis Hamilton Total heiss und/oder total nass Schinken gewinnt wieder mal ein Rennen
4 18. April Grosser Preis von China 305,066 Sebastian Vettel Exportiert Für einmal gewinnt der Polesetter
5 9.Mai Grosser Preis von Spanien 307,104 Fernando Alonso Stierkampf-Wetter 2. Alonso-Sieg in Spanien
6 16. Mai Grosser Preis von Monaco 260,520 Michael Schumacher Reifenfresser-Wetter 1. Mercedes-Sieg nach 55 Jahren
7 30. Mai Grosser Preis der Türkei 309,396 Felipe Massa Seriensieger-Wetter 5. Massa-Sieg im 6. GP der Türkei
8 13. Juni Grosser Preis von Kanada 305,270 Jenson Button Reifenschoner-Wetter 1. Sieg des Knopfs für McLaren
9 27. Juni Grosser Preis von Europa 308,883 Fernando Alonso Sommer Sonne Sonnenschein 3. Alonso-Sieg in Spanien
10 11. Juli Grosser Preis von Grossbritannien 306,747 Lewis Hamilton Sintflutartige Regenfälle Alle Briten vorne
11 25. Juli Grosser Preis von Deutschland 306,458 Sebastian Vettel Formel Deutschland-Wetter Alle Deutsche vorne
12 1. August Grosser Preis von Ungarn 306,663 Robert Kubica Der Asphalt brennt 2. Kubica-Sieg
13 29. August Grosser Preis von Belgien 308,052 Michael Schumacher Anti-Kritiker-Wetter 1. Russe auf dem Podest
14 12. September Grosser Preis von Italien 306,720 Jenson Button Top-Speed-Wetter Neue Geschwindigkeitrekorde
15 26. September Grosser Preis von Singapur 308,950 Sebastian Vettel Stockdunkel Es ist Schlafenszeit
16 10. Oktober Grosser Preis von Japan 307,573 Kamui Kobayashi Überholwetter 1. Sieg eines Sauber-Fahrers
17 24. Oktober Grosser Preis von Korea 308,630 Lewis Hamilton Trist, grau, trüb LAAAAAAANGWEILIG
18 7. November Grosser Preis von Brasilien 305,909 Felipe Massa Karneval und Confettiregen Vettel fast Weltmeister
19 14. November Grosser Preis von Abu Dhabi 305,470 Nico Rosberg Hell und dunkel, dunkel und hell Massa Weltmeister


Neue Strecke in Korea[Bearbeiten]

Der Korean International Circuit.

Da der Kurs von Korea in Yeongam erst auf dem letzten Zacken fertiggestellt werden konnte, sieht er auch noch sehr unfertig aus. Der Stadtteil fehlt völlig, der Asphalt ist noch ganz frisch und auch Zuschauer hat es nicht viele. Damit man die Zuschauerränge mindestens einigermassen füllen konnte, wurden Gratistickets verteilt (das wird Bernie "Eckelstein" Ecclestone gehörig auf den Magen geschlagen zu haben). In dieser frühen Version des Bildes fehlen noch die Leitplanken, die wurden später noch angemacht. In ein paar Jahren soll das alles fertiggestellt werden, sagte die Leitung des Korean International Circuits. Eine Wohnsiedlung soll entstehen, Bäume sollten aus dem Boden wachsen und der Kurs werde noch verbessert. Naja, es kann nur noch besser werden. Und falls der Kurs weiterhin keinen Gewinn bringen sollte, wird Bernie die Konsequenzen daraus ziehen und den Kurs durch einen noch neueren, von Herrmann Tilke (gibt es überhaupt einen anderen Streckendesigner?) entworfenen Kurs, der noch teurer ist und in einem noch exotischeren Land, wo noch viel weniger Motorsport betrieben wird, ersetzen. Vielleicht sollte er aber auch einfach wieder auf die alten Kurse bauen. Nur ein Vorschlag.


Die Rennen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Um dem von 20 auf 24 aufgestocktem Fahrerfeld Rechnung zu tragen, wurde das Quali-Format leicht verändert:

Q1: Lotus Racing wird 19. und 20., Virgin Racing 21. und 22. und HRT 23. und 24. Auf Platz 18 fahren meistens Jaime Alguersuari oder Pedro de la Rosa.
Q2: Die Fahrer auf den Plätzen 11 bis 17 scheiden aus.
Q3: Erster wird Sebastian Vettel, zweiter Mark Webber. Um die restlichen 8 Plätze wird gefightet.


Punktevergabe[Bearbeiten]

Auch die Punkteverteilung ist aufgrund des aufgestockten Feldes geändert worden. Neu werden die Punkte so verteilt:

Punktevergabe 2010: 25 - 18 - 15 - 12 - 10 - 8 - 6 - 4 - 2 - 1
Punktevergabe 2009: 10 - 8 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1


Grosser Preis von Bahrain[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Felipe Massa Ferrari 1:39:20,396
2 Fernando Alonso Ferrari +0.789
3 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +4.546
4 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +20.000
5 Michael Schumacher Mercedes +20.001
6 Jenson Button McLaren-Mercedes +20.002
7 Mark Webber Red Bull-Renault +20.003
8 Nico Rosberg Mercedes +20.004
9 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +55.555
10 Robert Kubica Renault +66.666

Der Saisonstart ist normalerweise immer eines der schönsten Momente des Jahres. Leider ist es der GP in Bahrain, deshalb ist er auch nie sonderlich spannend. Und mit der verlängerten Version haben die Veranstalter der Spannung keinen Gefallen getan.

Egal, die 22 Boliden, die es in die Startaufstellung geschafft haben, kamen gut vom Fleck, außer Mark Webber, der den Start verschlief und von Platz 2 auf Platz 7 zurückfiel, und die beiden Virgin, die stehen blieben. Der Lotus von Jarno Trulli fiel im 3. Sektor der 1. Runde aus, der von Kovalainen im 2. Sektor der 2. Runde. In Runde 9 platze Nico Hülkenberg der linke Hinterreifen und verursachte so einen Schaden, dass der Bolide nicht mehr fahrbar war. Daraufhin stieg er wutentbrannt aus dem Boliden, wuchs zu 4m Grösse an und zerschrottete mit Schmackes den Boliden. In Runde 28 fiel Kamui Kobayashi aus, denn ein Sauber scheidet im Rennen immer aus. Abgesehen vom Start und den Boxenphasen gab es keine Überholmanöver.

Felipe Massa gewann das Rennen mit einem knappen Vorsprung vor Fernando Alonso und nicht so knappen Vorsprung vor Lewis Hamilton. Eigentlich hätte Sebastian Vettel das Rennen gewonnen, wären nicht eine Runde vor Schluss 7 Zylinder ausgefallen. Aus einem 20-Sekunden-Vorsprung und Platz 1 wurde ein 20-Sekunden-Rückstand und Platz 4. Dabei hatte er noch Glück, dass Michael Schumacher, Jenson Button, Mark Webber und Nico Rosberg ihn nicht noch überholen konnten und nebeneinander über die Linie fuhren. Ein starkes Rennen fuhr auch Sébastien Buemi, der 9. wurde (was er 2009 oft genug wurde) und Robert Kubica, der einen Punkt für Renault holen konnte.

  • HRT kam erst am Samstag an und konnten die Boliden erst 5 Minuten vor Schluss des 3. Freien Trainings fertig bauen. Das Qualifying liessen sie aus (um die Boliden zu schonen), und als sie am Sonntag in die Startaufstellung fahren wollten, fielen die Boliden einfach auseinander.



Grosser Preis von Australien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mark Webber Red Bull-Renault 1:23:45,678
2 Jenson Button McLaren-Mercedes +1.000
3 Fernando Alonso Ferrari +2.000
4 Michael Schumacher Mercedes +3.000
5 Robert Kubica Renault +4.000
6 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +5.000
7 Felipe Massa Ferrari +6.000
8 Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari +7.000
9 Rubens Barrichello Williams-Cosworth +8.000
10 Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari +9.000

Das Rennen in Australien war um ein Vielfaches spannender als das Rennen in Bahrain. Alle kamen gut weg, außer den HRTs, die blieben stehen. Auf dem Weg zur ersten Kurve verbremste sich Vitaly Petrov und fuhr Nico Rosberg volle Kajüte ins Heck. Es brauchte eine Safety-Car-Phase, um das Feld zu beruhigen.

Runde 5: Das Safety Car geht in die Box, die Red Bulls gewannen den Restart, Jenson Button kam am sensationell gestarteten Robert Kubica vorbei, während Fernando Alonso Lewis Hamilton schnappte. Bis zur 1. Boxenstoppphase gab es viele spannende Zweikämpfe, bis plötzlich Pedro de la Rosa in Runde 36 die Kontrolle seines Saubers verlor und auf der Start-Ziel-Gerade crashte. Dies erzwang eine neue Safety-Car-Phase. Als einziger Nichtstopper hatte Vitantonio Liuzzi grosses Pech und er fiel dadurch auf den 15. Rang zurück (die beiden Virgin sind schon in den Runden 5 und 8 ausgeschieden, die Lotus in den Runden 15 und 28).

Nach dem Restart arbeitete sich Button an Michael Schumacher vorbei, während Alonso sich an Kubica vorbeizwängte. In Runde 50 fing es dann plötzlich an zu regnen... und zwar Kängurus, und das nur für 30 Sekunden. Glücklicherweise ist niemanden etwas passiert, außer Vettel, dessen Auto von einem Känguru getroffen wurde und kaputt ging. Schon das zweite Mal in Führung liegend ausgeschieden, das wird den Heppenheimer schön ärgern. Währenddessen schaffte es Alonso noch, Schumacher zu überholen, bevor das Safety Car bis zur letzten Runde draussen blieb und die Fahrer dann ins Ziel preschten. Das erklärt die sekundenweise Abstände.

Damit führt nun Alonso die Meisterschaft mit 33 Punkten vor Webber und Massa mit je 31, doch die McLaren-Fahrer und Schumacher sind dicht dahinter.


Grosser Preis von Malaysia[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 1.59.59,999
2 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +4.325
3 Mark Webber Red Bull-Renault +6.851
4 Michael Schumacher Mercedes +8.073
5 Fernando Alonso Ferrari +11.450
6 Jenson Button McLaren-Mercedes +16.893
7 Nico Rosberg Mercedes +42.839
8 Felipe Massa Ferrari +46.758
9 Nico Hülkenberg Williams-Cosworth +1.12.654
10 Vitaly Petrov Renault +1.18.431

Dieses Rennen wurde gezeichnet durch diverse Wetterkapriolen, da es ständig geregnet hat oder extrem heiss war... oder beides. Die beiden Red Bull starteten (wie immer in der Saison) von der 1. Startreihe, aber Lewis Hamilton legte einen grandiosen Start hin und kam vom 4. Startplatz bis auf die Spitze hervor. Die HRTs schafften es diesmal vom Start weg, sie fielen jedoch in Runde 4 und 11 aus, weil sie von der Strecke rutschten (was bei so wechselhaftem Wetter nicht übel genommen werden muss, immerhin fielen noch 10 weitere Fahrer aus).

Die Virgin-Piloten fielen dem Wetter in den Runden 6 und 8 zum Opfer, bei Lotus dauerte dies bis Runde 18 und 23. Als nochmal eine Ladung Wasser sich auf der Strecke entleerte, verbremste sich der erfahrene Rubens Barrichello und schoss dabei Adrian Sutil, auf Platz 4 liegend, und Robert Kubica ab. Vitantonio Liuzzi, Jaime Alguersuari und Kamui Kobayashi drehten sich auch noch im Verlauf des Rennens von der Strecke und schieden aus.

Petrus kannte kein Erbarmen und schickte eine weitere Ladung Regen, so dass alle Fahrer die letzten 4 Runden auf einer Strecke fahren mussten, wo die Reifen noch knapp aus der Wassermenge hervorlugten. "Schinken" gewann das Rennen vor den beiden Red Bull und Michael Schumacher und Fernando Alonso. Rosberg und Massa, die sich einmal gedreht haben, folgten vor den beiden besten der GP2, Nico Hülkenberg und Vitaly Petrov. Außerdem sahen noch Sébastien Buemi und Pedro de la Rosa das Ziel. Was für ein spektakuläres Rennen, Heinz Prüller würde sein Mikro fressen.

Somit führt nun Lewis Hamilton mit 48 Punkten vor Mark Webber mit 46 Punkten und Fernando Alonso mit 43 Punkten die WM an.

Grosser Preis von China[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Sebastian Vettel Red Bull-Renault 1.38.29,765
2 Mark Webber Red Bull-Renault +2,468
3 Michael Schumacher Mercedes +3 Runden
4 Felipe Massa Ferrari +3 Runden
5 Jenson Button McLaren-Mercedes +3 Runden
6 Nico Rosberg Mercedes +3 Runden
7 Fernando Alonso Ferrari +3 Runden
8 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +3 Runden
9 Adrian Sutil Force India-Mercedes +4 Runden
10 Rubens Barrichello Williams-Cosworth +4 Runden

Endlich kann Red Bull die ganze Downforce-Stärke ausspielen. Sebastian Vettel wird mit kontrolliertem Vorsprung vor Mark Webber als Sieger des Rennens durchgewinkt. Dabei überrundeten sie das ganze Feld mindestens 3 Mal. Michael Schumacher wird 3. und schafft das erste Podium für Mercedes seit 55 Jahren. Felipe Massa, Jenson Button und Nico Rosberg folgen auf den Plätzen. Fernando Alonso und Lewis Hamilton, Ex-Teamkollegen und jetzige Nicht-Teamkollegen, lieferten sich über das ganze Rennen einen Kampf um Platz 7, der sich nicht nur auf Überholmanöver und Radkontakte beschränkte, sondern auch über Worten ausgefochten wurde. Adrian Sutil und Rubens Barrichello folgten mit einer weiteren Runde Rückstand auf Vettel. Das Rennen war wenig spektakulär, Karun Chandhok fiel in Runde 5 aus, Robert Kubica in Runde 33 und Pedro de la Rosa schoss Vitaly Petrov im Kampf um Platz 9 in der letzten Runde (-3 Runden) ab. Die einzig spektakulären Aktionen im Rennen kamen vom Kampf Alonso-Hamilton und von Sébastien Buemi, welchem beim Anbremsen auf die Haarnadelkurve bei Höchstgeschwindigkeit beide Vorderräder überholten.

Eine weitere Premiere stellten die neuen Teams dar, bei denen alle Fahrer, außer Chandhok, das Ziel erreichten. Es gab für die drei neuen Teams nach dem Rennen ein Riesenfest, bei denen sogar Kimi Räikkönen kam (zum Pech aller anderen, weil er den ganzen Alkohol alleine trank). Auch Red Bull feierte den wohl souveränsten Sieg in der Geschichte der Formel 1 mit einer Party. Räikkönen kam auch und trank den ganzen Red Bull-Vodka. Im besoffenen Zustand rannte er danach die Strecke ab... noch schneller als Sebastian Vettel im Red Bull. Dann fuhr er mit seinem Citroën C4 WRC wieder weg... und kippte ein paar Bäume um.

In der Weltmeisterschaft führt nun Webber mit 64 Punkten vor Vettel (55) und dem Schinken (52). Alonso, Schumacher, Massa und der Knopf liegen aber mit maximal 20 Punkten Rückstand nur so weit dahinter, dass sie im nächsten Rennen die Führung erreichen könnten.

  • Noch ein paar Kommentare aus dem Fight zwischen Alonso und Hamilton: HAM: "Wie kommst du aussen an mir vorbei?" ALO: "Mit mehr Abtrieb?" HAM: "Nicht für lange!" ALO: "Das ist doch lächerlich mit dem F-Duct, du bist 20km/h schneller als ich!" HAM: "Trolololo!" ALO: "Dich erwisch ich noch!" *Rad an Rad-Kontakt mit Hamilton in der letzten Kurve der letzten Runde, Alonso mit Reifenschaden, Hamilton mit kaputtem Frontflügel, danach schubst Hamilton Alonso übers Ziel* Beide: "ICH HASSE DICH!!!"



Grosser Preis von Spanien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Ferrari 66 Runden
2 Michael Schumacher Mercedes +1 Sekunde
3 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +10 Sekunden
4 Felipe Massa Ferrari +12 Sekunden
5 Mark Webber Red Bull-Renault +19 Sekunden
6 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +23 Sekunden
7 Jenson Button McLaren-Mercedes +24 Sekunden
8 Nico Rosberg Mercedes +37 Sekunden
9 Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari +66 Sekunden
10 Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari +111 Sekunden

In einem wieder relativ ereignislosen Rennen (Barcelona, praktisch Überholverbot) gewann Fernando Alonso vor Michael Schumacher, welche mit sensationellen Starts von den Startplätzen 3, resp. 5, nach vorne preschten. Sebastian Vettel, Felipe Massa, Mark Webber, Lewis Hamilton, Jenson Button, Nico Rosberg, Pedro de la Rosa und Jaime Alguersuari folgen auf den Plätzen dahinter. Sébastien Buemi wurde wieder 11. und verpasste die Punkteränge genau so wie auch Adrian Sutil und Robert Kubica. Beide Lotus, beide Virgin sowie Karun Chandhok erreichten das Ziel ebenfalls.

Schon am Start lief nicht alles gut. Kamui Kobayashi verbremste sich in der 1. Kurve und schoss Vitaly Petrov, Vitantonio Liuzzi und Rubens Barrichello ab. Und in Runde 55 verschätzte sich Nico Hülkenberg beim Überrunden von Bruno Senna und fuhr als Dreirad in die Box wie anno 1998 Michael Schumacher. Ein klassischer Verständnisfehler. Genau so wie auch Schumacher rannte Hülkenberg wutentbrannt in Richtung HRT-Box, aber im Gegensatz zu Schumacher wurde Hülkenberg wieder zum Hulk und zerstörte Bruno Sennas Boxen. Nach dem Rennen wurde Hulks Ausraster von den 4 Rennkommissaren mit einer Strafversetzung für das Rennen in Monaco auf Platz 18 goutiert (Lotus, Virgin und HRT starten IMMER von ganz hinten).

In der Meisterschaft steht es nun so: Alonso und Webber (74) vor Vettel (70), Schumacher (67), Hamilton (60), Massa (59) und Button (50).

Grosser Preis von Monaco[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Mercedes 1:45:39,000
2 Nico Rosberg Mercedes +0.765
3 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +1.765
4 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +2.765
5 Mark Webber Red Bull-Renault +3.765
6 Fernando Alonso Ferrari +4.765
7 Felipe Massa Ferrari +5.765
8 Vitantonio Liuzzi Force India-Mercedes +6.765
9 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +7.765
10 Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari +8.765

UNGLAUBLICH! Michael Schumacher siegt nach 55 Jahren das erste Mal wieder für ein Mercedes-Werksteam, und das nach einem kolossalen Rennen, das für Monaco-Verhältnisse extrem spannend war. Den Mercedes-Triumph machte Nico Rosberg, der auf Platz 2 fuhr, perfekt. Lewis Hamilton wurde starker Dritter, die Red Bulls und die Ferraris folgten dahinter. Vitantonio Liuzzi, Sébastien Buemi und Kamui Kobayashi komplettierten die Top 10.

Beide Mercedes starteten super aus der zweiten Startreihe und überholten beide Red Bulls noch vor der 1. Kurve. Dahinter ging die Post ab: Bruno Senna attackierte Jarno Trulli, es entstand ein Unfall, der auch Nico Hülkenberg, Jaime Alguersuari, Pedro de la Rosa und Robert Kubica ins Aus riss. Nach einer nötigen Safety-Car-Phase reihte sich das Feld wie folgt ein: Schumacher, Rosberg, Vettel, Webber, Hamilton, Sutil, Liuzzi, Button, Alonso, Massa, Kobayashi, Buemi, Petrov, Barrichello, Hinterbänklerteams.

Das Rennen war geprägt durch für Monaco-Verhältnisse viele Überholmanöver: Hamilton schaffte es, beide Red Bulls zu überholen (Vettel gar von aussen in der Loews-Kurve) und die Ferrari-Fahrer kamen im Verlauf des Rennens an Button und Liuzzi vorbei. Ersterer schied später durch einen Elektronikdefekt aus. Reifenschoner wie Button und die Ferrari-Piloten waren in diesem Rennen klar benachteiligt.

Zu einem kuriosen Zwischenfall kam es 4 Runden vor Schluss: Sutil, der als einziger noch nie gestoppt hatte, rutschte in der Rascasse aus, blockierte die Strasse und verursachte einen Stau. Nach 5 Minuten Warten wurde es den Fahrern zu viel: sie hievten zu zwölft Sutil aus dem Weg und fuhren das Rennen zu Ende.

In der WM führt nun Schumacher (92) vor Webber (84), Alonso und Vettel (82), Hamilton (75) und Massa (68). Button (50) und Rosberg (40) haben schon Respektabstand.


Grosser Preis der Türkei[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Felipe Massa Ferrari 1.36.56.000
2 Nico Rosberg Mercedes +11.111
3 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +22.222
4 Robert Kubica Renault +33.333
5 Jenson Button McLaren-Mercedes +44.444
6 Adrian Sutil Force India-Mercedes +55.555
7 Fernando Alonso Ferrari +66.666
8 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +77.777
9 Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari +88.888
10 Mark Webber Red Bull-Renault +99.999

Aus der 1. Startreihe gestartet kollidierten Sebastian Vettel und Mark Webber bereits in der 1. Kurve der 1. Runde. Vettel versuchte, seinen Platz zu verteidigen, kam Webber jedoch zu nahe und schoss sich dadurch selbst ab. Webber fiel auf den letzten Platz zurück, konnte jedoch sein Rennen fortfahren. Leider gilt dies für Michael Schumacher, Vitaly Petrov, Vitantonio Liuzzi und Kamui Kobayashi nicht, die über die entstandenen Trümmerteile der Red Bulls darüberfuhren, wodurch ihre Boliden irreparabel beschädigt wurden. Dies löste eine Safety-Car-Phase aus, welche über 6 Runden anhielt.

Das Rennen wurde in Runde 7 wieder freigegeben. Nico Rosberg führte vor Lewis Hamilton und Felipe Massa. In Runde 8 rutschte Fernando Alonso (8) in der Kurve 8 hinaus und fiel vom 4. Platz auf den 7. Platz zurück. Webber, der sich von Platz 19 auf Platz 13 hochgearbeitet hatte, machte sehr schnell Zeit gut auf die vor ihm liegenden Jaime Alguersuari und Nico Hülkenberg. Massa entschied sich, am Ende der 8. Runde in die Box zu gehen, was sich als Glücksgriff erwies. Denn Heikki Kovalainen und Timo Glock gerieten sich in Kurve 8 in die Haare, kollidierten miteinander und schieden aus. Das Safety Car musste wieder raus.

In die Boxen geschickt in Runde 11 war das Rennen schon gegessen. Alle mussten nochmals in die Box, außer Massa, der fuhr mit grossem Abstand als 1. ins Ziel, gefolgt von Rosberg, Hamilton, Kubica und Button. Adrian Sutil zeigte ein fehlerfreies Rennen und fuhr souverän auf den guten 6. Platz, noch vor Fernando Alonso. Auch Sébastien Buemi und Pedro de la Rosa fuhren ein beherztes Rennen. Webber schaffte es noch, sich von Platz 13 auf Platz 10 hochzuarbeiten.

In der WM führt nun Schumacher (92) vor Massa und Hamilton (90), Alonso (88), Webber (85) und Vettel (82). Button (60) und Rosberg (58) folgen dahinter.


Grosser Preis von Kanada[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Jenson Button McLaren-Mercedes 1:53:12,458
2 Felipe Massa Ferrari +7,803
3 Fernando Alonso Ferrari +7,804
4 Robert Kubica Renault +14,202
5 Vitaly Petrov Renault +15,630
6 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +18,534
7 Mark Webber Red Bull-Renault +19,123
8 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +24,536
9 Michael Schumacher Mercedes +29.275
10 Nico Rosberg Mercedes +30.042

Dieses Mal ein Rennen für die Reifenflüsterer. Die Einstopper Jenson Button, Felipe Massa und Fernando Alonso komplettieren das Podest. Die Renault-Fahrer holen sich mit einer 2-Stopp-Strategie die Ränge 4 und 5. Die Red Bulls folgen auf 6 und 7 mit 3 Boxenstopps. Die letzten Punkteränge gehen an Hamilton und das Mercedes-Team, sie mussten nur schlappe 4 Mal in die Box.

Zu einer sonderbaren Situation kam es noch vor dem Start, als Heikki Kovalainen auf dem Weg zur Startaufstellung einen Motorschaden erlitt. Am Start gab es für einmal keine Überholmanöver, dafür aber einen Crash: Karun Chandhoks Frontflügel fiel ab (einfach so), er fuhr über ihn drüber, hob ab in die Luft und reisste zusätzlich Jarno Trulli und Timo Glock mit. Natürlich benötigte dies ein Safety Car. Button nutzte seine Chance und wechselte die Reifen.

Nach der Safety-Car-Phase fuhren die Red Bulls vorne weg, gefolgt von Hamilton, Massa und Alonso. In Runde 10 passierte ein heftiger Unfall zwischen Pedro de la Rosa und Rubens Barrichello, beide schieden sofort aus. Die 2. Safety-Car-Phase nutzten die Topteams zum Reifenwechsel. Das katapultierte Button nach vorne.

So führte Button das Rennen souverän an, während sich alle anderen nach vorne arbeiten mussten. Während des Rennens kam es noch zu zwei weiteren Ausfällen: Rubens Barrichello erlitt einen Hydraulikschaden, bei Adrian Sutil platzte der rechte Hinterreifen, was ihn in die Mauer beförderte und eine weitere Safety-Car-Phase auslöste. Ein sehr starkes Rennen zeigte auch Vitaly Petrov mit Platz 5, was sein bislang bestes Resultat in der Formel 1 darstellt.

In der Meisterschaft führt nun Massa (108) vor Alonso (103), Schumacher und Hamilton (94), Webber (91), Vettel (90) und Button (85).


Grosser Preis von Europa[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Ferrari 1:42:35,012
2 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +4,837
3 Jenson Button McLaren-Mercedes +6,342
4 Michael Schumacher Mercedes +11,235
5 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +13,958
6 Felipe Massa Ferrari +18,765
7 Robert Kubica Renault +46,259
8 Adrian Sutil Force India-Mercedes +49,703
9 Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari +55,406
10 Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari +58,375

Fernando Alonso siegt wieder auf heimischem Boden in einem relativ unspektakulären Rennen, vor Sebastian Vettel, dem Knopf, Michael Schumacher, dem Schinken, Felipe Massa, Robert Kubica, Adrian Sutil, Jaime Alguersuari und Pedro de la Rosa.

Das Feld kommt für einmal ohne Zwischenfälle durch die 1. Kurve. Das Rennen war gespickt von grenzenloser Langeweile, es fiel fast niemanden auf, dass Kamui Kobayashi, Sébastien Buemi, Karun Chandhok und Lucas di Grassi ausschieden, weil die ganzen Spaniern auf den Tribünen sich auf Alonso konzentrierten. Übrigens hatte sich der Spanier von Startplatz 3 gleich vor der 1. Kurve auf Platz 2 raufgearbeitet, da Mark Webber einen miserablen Start erwischte, und nach der Boxenstoppphase konnte er sich an Vettel vorbeikämpfen. Die einzig nennenswerte Aktion des Rennens besteht im Unfall zwischen Webber und Nico Rosberg: Der Mercedes-Fahrer blockte fair ab, doch Webber fuhr frontal in ihn hinein, dabei flog sein Red Bull über den Mercedes wie ein Flugzeug und landete im Reifenstapel. Beide hatten dabei Glück, dass sie sich nicht ernsthaft verletzten, es hätte durchaus schlimmeres passieren können. Eine Safety-Car-Phase folgte, doch auch dies half gegen die Langeweile des Rennens nur wenig.

In der WM führt nun Alonso (128) vor Massa (116), Vettel (108), Schumacher (106), Hamilton (104), Button (100) und Webber (91). Rosberg liegt mit 66 Punkten Rückstand auf Alonso schon weit zurück.


Grosser Preis von Grossbritannien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 1:58:34,424
2 Jenson Button McLaren-Mercedes +0,764
3 Rubens Barrichello Williams-Cosworth +10,367
4 Nico Hülkenberg Williams-Cosworth +11,647
5 Mark Webber Red Bull-Renault +13,435
6 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +15,035
7 Michael Schumacher Mercedes +20,636
8 Felipe Massa Ferrari +23,654
9 Fernando Alonso Ferrari +24,087
10 Nico Rosberg Mercedes +33,876

Fahrerwechsel bei HRT: Sakon Yamamoto ersetzt for this race Bruno Senna.

God save the queen. Lewis Hamilton gewinnt the Formula 1 race at the British Grand Prix vor Jenson Button and the beiden Williams. Sebastian Vettel wird Fünfter, followed by Mark Webber, Michael Shoemaker, Felipe Massa, Fernando Alonso and Nico Rosmountain.

The Start of the McLaren's war sensationell, Lewis Hamilton and Jenson Button überholten the Red Bull's and waren 1st and 2nd nach the first Kurve. The Williams hatten auch a great start und kamen im Race mehrere positions nach vorne. Vettel hatte a bad start, Webber überholte ihn, es gab contact and Vettel musste auf the grass fahren. And then war Vettel really wütend and zeigte Webber the middle finger. Er reihte sich trotzdem noch vor Shoemaker and the beiden Ferrari's ein.

Selbst wenn the weather richtig rainy and wet war, war the race really spannend und es konnten sich all drivers auf the circuit halten. Nur Massa rutschte 4 times aus. Ohne diese Drehungen hätte er 1st werden können. The only one der ausschied war Pedro de la Rosa, der sich in the last lap von the circuit drehte und into the wall rutschte. Bad Luck. The Zuschauer waren happy über the new version of the Silverstone Circuit and that the race nicht in Donington stattgefunden hat. For the Brits gab es am end of the race noch ein paar Becher beer.

The WM-Wertung sieht in the moment so aus: Alonso (130), Hamilton (129), Massa (120), Button (118), Vettel (116), Shoemaker (112), Webber (101), Rosmountain (60).

  • Schon before the race gab es einen Fight between Vettel and Webber, because Vettel Webber's Frontflügel benutzen durfte, because er a crash hatte und seinen Frontflügel zerstörte.
  • Eine Übersetzung gibt es ein paar Kapitel weiter unten.



Grosser Preis von Deutschland[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Sebastian Vettel Red Bull-Renault 1:26:54,236
2 Michael Schumacher Mercedes +4,567
3 Nico Rosberg Mercedes +6,432
4 Adrian Sutil Force India-Mercedes +11,111
5 Nico Hülkenberg Williams-Cosworth +13,675
6 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +18,342
7 Jenson Button McLaren-Mercedes +22,735
8 Felipe Massa Ferrari +22,745
9 Fernando Alonso Ferrari +23,678
10 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +24,574

Erneuter Fahrerwechsel bei HRT: Da Karun Chandhok Zahlungsschwierigkeiten bei HRT hat, wird er für den Rest der Saison durch Sakon Yamamoto ersetzt.

Besser konnte das Rennen aus deutscher Sicht kaum ausgehen. Sebastian Vettel gewinnt das Rennen in Hockenheim unter einem tosenden Zuschauermeer vor Michael Schumacher, Nico Rosberg, Adrian Sutil, Nico Hülkenberg, Sébastien Buemi, Jenson Knopf, Felipe Massa, Fernando Alonso und Lewis Schinken. Dass das Rennen derbe langweilig war, war den Fans ziemlich egal, immerhin kamen (fast) alle ihre Lieblinge in den Top 5 über die Ziellinie.

Jarno Trulli blieb schon bei Beginn der Aufwärmrunde stehen und konnte so gar nicht ins Rennen starten. Den richtigen Start verpennte Mark Webber einmal mehr vollkommen und fiel auf den letzten Platz zurück, alle anderen kamen gut weg und ab in die 1. Kurve. Doch in der Haarnadelkurve das Drama für HRT: Sakon Yamamoto erwischte die Bremse viel zu spät und donnerte in Bruno Senna, womit das Rennen für beide mit einem Schlag zerstört war.

Ein (deutsches) Riesendrama ereignete sich 8 Runden vor Schluss: Timo Glock, welcher mit seinem Virgin auf dem unglaublich starken Platz 6 fuhr, erlitt einen Hydraulikschaden und schied aus. Welch ein Desaster! Erst blieb er lange im Auto sitzen, bevor er endlich ausstieg und seiner Trauer vollen Lauf liess. Die Zuschauer applaudierten Glock für seine Leistung, doch dies nützte dem ehemaligen Toyota-Piloten auch nicht viel. Für einmal hatte er die Chancen auf Punkte, und dann lässt ihn der Bolide im Stich.

Nach diesem Rennen lautet der Meisterschaftsstand wie folgt: Vettel (141), Alonso (132), Hamilton und Schumacher (130), Massa und Button (124), Webber (101) und Rosberg (75).


Grosser Preis von Ungarn[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Robert Kubica Renault 1:41:05,571
2 Mark Webber Red Bull-Renault +17,821
3 Felipe Massa Ferrari +19,252
4 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +27,474
5 Jenson Button McLaren-Mercedes +1:13,192
6 Fernando Alonso Ferrari +1:16,723
7 Michael Schumacher Mercedes +1 Runde
8 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +1 Runde
9 Vitaly Petrov Renault +1 Runde
10 Nico Rosberg Mercedes +1 Runde

Ungarn zieht seit jeher viele polnische Fans an, aber seit Robert Kubica in der Formel 1 fährt, ist die Begeisterung ungebrochen. Und diese Fans wurden mit einem Sieg ihres Lieblings belohnt. Kubica siegt vor Mark Webber, Felipe Massa, Sebastian Vettel, Jenson Button, Fernando Alonso, Michael Schumacher, Lewis Hamilton, Vitaly Petrov und Nico Rosberg.

Der Start verlief ohne Unfall, Kubica konnte beide Red Bull bereits am Start überholen, das werden auch die einzigen Überholmanöver auf der Strecke bleiben. In Runde 22 verursachte Vitantonio Liuzzi eine Kollision, indem er Pedro de la Rosa abschoss. Danach musste das Safety Car auf die Strecke. Nach 5 Runden wurde der Restart durchzogen, da geschah das Unheil: Vettel schlief am Steuer ein und blockierte, außer Kubica, alle anderen Fahrer, die in der Folge 10 Sekunden auf Kubica verloren. Die Stewards reagierten und zwangen Vettel zur Absitzung einer Drive Through-Penalty. Er fand sich auf Platz 4 wieder.

Das Rennen war für alle Nicht-Polnischen Fans ziemlich langweilig, denn es gab praktisch keine Überholmanöver. Die einzigen spektakulären Highlights waren der Start von Kubica, der Unfall in Runde 22 und der vermurkste Boxenstopp von Sébastien Buemi. Die Mechaniker verwechselten die Vorder- und Hinterreifen und baten Buemi am Funk, an der Strecke anzuhalten. Nico Hülkenberg schied durch einen Aufhängungsschaden aus.

Der momentane WM-Stand: Vettel (153), Alonso (140), Massa (139), Schumacher (136), Hamilton und Button (134), Webber (119) und Rosberg (76).

  • Theoretisch haben 7 Rennen vor Schluss mathematisch gesehen immer noch alle die Chance, den WM-Titel zu gewinnen. Aber wer rechnet schon damit, dass Timo Glock jetzt alle restlichen Rennen gewinnt? Eben, niemand. Deshalb sollte man diesen Hinweis gar nicht beachten. Habt ihr schon? Tut mir leid, euch 10 Sekunden eures Lebens geklaut zu haben ^^



Grosser Preis von Belgien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Mercedes 1:30:00,000
2 Mark Webber Red Bull-Renault 1:30:02,000
3 Vitaly Petrov Renault 1:30:04,000
4 Sebastian Vettel Red Bull-Renault 1:30:06,000
5 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 1:30:08,000
6 Jenson Button McLaren-Mercedes 1:30:10,000
7 Fernando Alonso Ferrari 1:30:12,000
8 Felipe Massa Ferrari 1:30:14,000
9 Nico Rosberg Mercedes 1:30:16,000
10 Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari 1:30:18,000

Und Michael Schumacher gewinnt wieder in Spa-Francorchamps. Andererseits ist dieser Sieg gar nicht so spektakulär, weil Kimi Räikkönen fehlt, der den GP in Spa auch schon etliche Male gewonnen hat. Egal, jedenfalls folgen nach Schumacher Mark Webber, Vitaly Petrov, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Jenson Button, Fernando Alonso, Felipe Massa, Nico Rosberg und Pedro de la Rosa.

Auch dieses Jahr bot der Kurs in den Ardennen ein spannendes Rennen. Schon vor dem Start konnte Lucas di Grassi den Motor nicht anwerfen: Er blieb einfach in der Box. Der Start verlief spektakulär: Sage und schreibe 22 verschiedene Überholmanöver gab es am Start, das sind viel mehr als in den vergangenen paar langweiligen Rennen. Auch ansonsten wurde auf dem Kurs viel gekämpft und überholt, vor allem nach der Eau Rouge und in der Bus-Stop-Schikane gab es Spannung pur. Neben di Grassi schieden auch Heikki Kovalainen (Hydraulikdefekt), Kamui Kobayashi (Dreher), Rubens Barrichello (Motorschaden), Robert Kubica (Lichtmaschine), Adrian Sutil (Kurzschluss im Lenkrad) und Jaime Alguersuari (Crash) aus. Ein überzeugendes Rennen zeigte auch Vitaly Petrov, der von seinen Kritikern die Namen "Paytrov" und "Geldsack" erhielt, der fehlerlos blieb und auf Platz 3 fuhr.

Die WM nimmt nach diesem Rennen wieder ein wenig an Spannung zu: Vettel (165) führt vor Schumacher (161), Alonso (146), Hamilton (144), Massa (143), Button (142) und Webber (137). Nico Rosberg liegt mittlerweile so weit zurück, dass er nicht mehr erwähnenswert ist.


Grosser Preis von Italien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Jenson Button McLaren-Mercedes 1:11:11,111
2 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +1,357
3 Felipe Massa Ferrari +15,234
4 Fernando Alonso Ferrari +15,983
5 Michael Schumacher Mercedes +22,362
6 Nico Rosberg Mercedes +23,653
7 Adrian Sutil Force India-Mercedes +30,246
8 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +31,216
9 Vitantonio Liuzzi Force India-Mercedes +37,642
10 Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari +38,229

Man könnte meinen, bei all den GPs, die im Land der Fans stattfinden, gewinnen immer die Local Heroes. Nun, falsch gedacht. Diesmal gewann Jenson Button vor Lewis Hamilton. Genau die McLaren-Mercedes, die am Anfang des Jahres den F-Duct eingeführt hatten, hatten bei diesen Rennen einen richtigen Vorteil. Ferrari kopierte am besten und konnte mit Felipe Massa und Fernando Alonso die Ränge 3 und 4 erreichen. Michael Schumacher, Nico Rosberg, Adrian Sutil, Sébastien Buemi, Vitantonio Liuzzi und Jaime Alguersuari folgen auf den Punkteplätzen dahinter.

Obwohl sich Red Bull für die Plätze 1 und 2 qualifizieren konnten, hatten sie absolut keine Chance, ihre Plätze zu verteidigen. In den ersten Runden wurden sie von beiden McLarens, beiden Ferraris und beiden Mercedes überholt. Der Rest kam später vorbei. Abgesehen von Jarno Trulli, Heikki Kovalainen und Timo Glock gab es in diesem Rennen keine Ausfälle zu verzeichnen. Das Rennen war geprägt durch die hohen Topspeeds, die McLaren, aber auch Ferrari aufstellten, und die vielen Überholmanöver, die dadurch ermöglicht wurden. Der absolute Topspeed betrug 382km/h, erreicht von Lewis Hamilton. Die Ferraris erreichten 370km/h, die Red Bulls waren die langsamsten und hatten gerade mal 340km/h auf dem Tacho, entsprechend erschreckend war es, als die McLaren an ihnen vorbeibrausten.

Bei den Fahrern führt nun wieder Schumacher (171) vor Button (167), Vettel (165), Hamilton (162), Massa und Alonso (158) und Webber (137).


Grosser Preis von Singapur[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Sebastian Vettel Red Bull-Renault 7000,000
2 Mark Webber Red Bull-Renault 7001,674
3 Fernando Alonso Ferrari 7012,245
4 Felipe Massa Ferrari 7014,763
5 Jenson Button McLaren-Mercedes 7018,158
6 Michael Schumacher Mercedes 7024,347
7 Nico Rosberg Mercedes 7026,375
8 Nick Heidfeld Sauber-Ferrari 7042,850
9 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari 7044,183
10 Robert Kubica Renault 7046,064

Der GP von Singapur gilt seit seiner Einführung 2008 als unerlässlicher Bestandteil der Formel 1, weil es das einzige Rennen der Saison ist, welches bei Nacht unter Flutlicht stattfindet. Das muss nicht unbedingt heissen, dass es eine spannende Strecke ist, denn hier ist es, ähnlich wie in Monaco, sehr schwer zu überholen.

Pedro de la Rosa wurde bei Sauber durch Nick Heidfeld ersetzt und bei HRT durfte Christian Klien für dieses Rennen anstatt von Sakon Yamamoto den Boliden bewegen.

Sebastian Vettel kommt mit dem veränderten Licht am besten zurecht und siegt in den Strassen von Singapur. Zweiter wird Mark Webber, gefolgt von Fernando Alonso (welcher diesmal ohne Schützenhilfe durch seinen Teamkollegen, der gegen die Wand fährt, auskommt), Felipe Massa (der dieses Mal nicht mit der Tankanlage ein Date haben will), Jenson Button, Michael Schumacher, Nico Rosberg, Nick Heidfeld, Sébastien Buemi und Robert Kubica.

Schon am Start konnten die Red Bull ihre Positionen verteidigen und auch im Rennen kam ihnen niemand in die Nähe. Ausfälle gab es viele, der prominenteste von denen war Lewis Hamilton, der den gleichen Fehler beging wie Kimi Räikkönen 2008: Er schnitt die Schikane zu stark, beschädigte sich dabei die Aufhängung und fuhr in die Mauer. Ob das auch seine Titelchancen zunichte macht?

Der WM-Stand lautet nun so: Vettel (190), Schumacher (179), Button (177), Alonso (173), Massa (170), Hamilton (162), Webber (155).


Grosser Preis von Japan[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 53 Runden
2 Mark Webber Red Bull-Renault +Rückstand
3 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +Rückstand
4 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +Rückstand
5 Felipe Massa Ferrari +Rückstand
6 Fernando Alonso Ferrari +Rückstand
7 Jenson Button McLaren-Mercedes +Rückstand
8 Michael Schumacher Mercedes +Rückstand
9 Nico Rosberg Mercedes +Rückstand
10 Adrian Sutil Force India-Mercedes +Rückstand

Was für ein Rennen. Kamui Kobayashi, der Überholkönig, der sogar in Suzuka, einer Strecke, wo man nur schwer überholen kann, problemlos eine Lücke zum überholen findet, gewinnt in Japan. Dahinter folgen Mark Webber, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Felipe Massa, Fernando Alonso, Jenson Button, Michael Schumacher, Nico Rosberg und Adrian Sutil.

Von Platz 18 aus fuhr Kobayashi das Rennen seines Lebens. Er überholte die Gegner an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Auch von Hamilton, Massa und Alonso kamen viele Überholmanöver zustande. In diesem Rennen wurde die bei weitem höchste Anzahl an Überholmanövern in diesem Jahr gezählt, und zwar satte 53 Überholmanöver, 17 davon gehen alleine schon aufs Konto von Kobayashi. Es gab 5 Ausfälle: Sakon Yamamoto blieb in der 1. Runde irgendwo liegen, Vitantonio Liuzzi und Robert Kubica schieden nach einem gegenseitigen Rencontre ebenfalls vorzeitig aus, Nick Heidfeld erlitt einen Hydraulikschaden und Sébastien Buemi hatte den gleichen Defekt wie in China: Beide Vorderräder überholten ihn urplötzlich. Damit hatte das Safety Car auch einen Dauerjob im heutigen Rennen.

Nach dem Rennen nahm die Begeisterung in Japan schon fast kranke Züge an: Innert kurzer Zeit wurden Kobayashi-Mangas, Figuren und ähnliches erfunden. Der neue Superstar in Japan, Kamui Kobayashi.

3 Rennen vor Schluss ist die Meisterschaft noch immer völlig offen: Vettel (202) führt vor Button und Schumacher (183), Alonso (181), Massa (180), Hamilton (177) und Webber (173).


Grosser Preis von Korea[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 1:39:23,738
2 Fernando Alonso Ferrari +1,234
3 Mark Webber Red Bull-Renault +2,345
4 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +3,456
5 Michael Schumacher Mercedes +4,567
6 Jenson Button McLaren-Mercedes +5,678
7 Felipe Massa Ferrari +6,789
8 Nico Rosberg Mercedes +7,890
9 Nick Heidfeld Sauber-Ferrari +8,901
10 Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari +9,012

Das Rennen war so langweilig, kommen wir gleich zum WM-Stand:

Vettel (214) führt vor Hamilton (202), Alonso (199), Schumacher (193), Button (191), Webber (188) und Massa (186). Diese 7 Fahrer haben alle noch die Chance auf den Titel.

Grosser Preis von Brasilien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Felipe Massa Ferrari 1:22:33,444
2 Rubens Barrichello Williams-Cosworth +0,999
3 Mark Webber Red Bull-Renault +4,672
4 Jenson Button McLaren-Mercedes +7,674
5 Sebastian Vettel Red Bull-Renault +9,644
6 Michael Schumacher Mercedes +12,453
7 Fernando Alonso Ferrari +16,723
8 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +19,632
9 Nico Rosberg Mercedes +25,834
10 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +32,479

HRT setzt die letzten 2 Rennen nicht mehr auf Sakon Yamamoto, sondern auf Christian Klien.

Sao Paulo ist nicht Rio de Janeiro. Trotzdem wird nach dem Sieg von Felipe Massa und dem sensationellen 2. Platz von Rubens Barrichello ganz Brasilien in Karnevalstimmung sein. Die Plätze dahinter erkämpften sich Mark Webber, Jenson Button, Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Sébastien Buemi. Der GP von Brasilien war wieder einmal ein sehr spannendes Rennen mit vielen tollen Überholmanövern.

Massa und Barrichello, welche von 3 und 4 gestartet sind, preschten am Start an beiden Red Bull vorbei und dominierten bis zum Schluss das Rennen nach Belieben. Während Vettel in Runde 23 einen Fahrfehler beging und vom 3. auf den 5. Platz zurückfiel, drückte Lewis Hamilton aus Versehen den Start-Knopf, was ihn, wie 2007, wieder sehr langsam machte. Dieses Mal konnte er das Problem aber schneller beheben und rettete sich noch auf Platz 8. Eine weitere Schwierigkeit stellte der Konfettiregen dar: Die Fans, alles Karneval-Liebhaber, durften Konfetti auf die Tribünen mitnehmen. Vor Freude über das Formel 1-Rennen warfen sie Konfetti auf die Strecke. Die Strecke wurde dadurch sehr rutschig. Schlimmer erwischte es Nick Heidfeld, der von Konfetti getroffen wurde und einen Unfall baute, welcher sein Rennen beendete.

Der WM-Stand vor dem letzten Rennen verspricht ein Finale zwischen diesen 7 Fahrern: Vettel (224) gilt als klarer Favorit, gefolgt von Massa (211), Lewis Hamilton (206), Alonso (205), Webber und Button (203) und Schumacher (201).


Grosser Preis von Abu Dhabi[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Nico Rosberg Mercedes 1:38:38,762
2 Fernando Alonso Ferrari +6,739
3 Felipe Massa Ferrari +9,435
4 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes +10,276
5 Jenson Button McLaren-Mercedes +14,762
6 Michael Schumacher Mercedes +20,362
7 Mark Webber Red Bull-Renault +24,535
8 Robert Kubica Renault +33,782
9 Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari +46,723
10 Vitaly Petrov Renault +54,321

Es ist das Rennen der Dramen. Schon nach dem Start gab es eine spektakuläre Massenkarambolage, in der sage und schreibe 6 Autos verwickelt waren, darunter die beiden Williams, die beiden Force India, Jaime Alguersuari und Kamui Kobayashi. Da musste das Safety Car für ein letztes Mal in diesem Jahr raus. Die Reihenfolge: Vettel, Rosberg, Alonso, Hamilton, Button, Schumacher, Webber, Massa, Kubica, Petrov, Heidfeld, Buemi.

Im Verlauf des Rennens zeigte Massa sein ganzes Können und konnte bis zu Hamilton aufschliessen, als das Drama seinen Lauf nahm: In Führung liegend, 10 Runden vor Schluss, wurde der Red Bull von Vettel immer langsamer. Grund dafür waren 9 ausgefallene Zylinder. Vettel konnte seinen Red Bull noch in die Boxengasse retten, doch kostet ihn dieser Defekt den Titel?

Rosberg gewann das Rennen in Abu Dhabi vor Alonso, dessen WM-Hoffnungen so begraben wurden. Aber das interessierte niemanden, denn der Kampf um Platz 3 war der Kampf um die WM. Hamilton begann die letzte Runde vor Massa. Würde Massa vorbei kommen und 3. werden, würde er die WM gewinnen. Es gab einen erbitterten Kampf, der erst in der letzten Kurve entschieden wurde, als Massa noch an Hamilton vorbeizog. Dann war alles kurz mucksmäuschenstill... und als der Ferrari über die Ziellinie fuhr, tobten die Zuschauer: FELIPE MASSA IST WELTMEISTER!

Somit lautet der Endstand: Massa (226), Vettel (224), Alonso (223), Hamilton (218), Button (213), Schumacher und Webber (209).

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Fahrerweltmeisterschaft[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Nr. Konstrukteur BRN AUS MAS CHN ESP MON TUR CAN EUR GBR GER HUN BEL ITA SIN JPN KOR BRA ABD Punkte
1 Felipe Massa 7 Ferrari 1 7 8 4 4 7 1 2 6 8 8 3 8 3 4 5 7 1 3 226
2 Sebastian Vettel 5 Red Bull-Renault 4 DNF 2 1 3 4 DNF 6 2 6 1 4 4 13 1 4 4 5 DNF 224
3 Fernando Alonso 8 Ferrari 2 3 5 7 1 6 7 3 1 9 9 6 7 4 3 6 2 7 2 223
4 Lewis Hamilton 2 McLaren-Mercedes 3 6 1 8 6 3 3 8 5 1 10 8 5 2 DNF 3 1 8 4 218
5 Jenson Button 1 McLaren-Mercedes 6 2 6 5 7 DNF 5 1 3 2 7 5 6 1 5 7 6 4 5 213
6 Michael Schumacher 3 Mercedes 5 4 4 3 2 1 DNF 9 4 7 2 7 1 5 6 8 5 6 6 209
7 Mark Webber 6 Red Bull-Renault 7 1 3 2 5 5 10 7 DNF 5 11 2 2 14 2 2 3 3 7 209
8 Nico Rosberg 4 Mercedes 8 DNF 7 6 8 2 2 10 DNF 10 3 10 8 6 7 9 8 9 1 125
9 Robert Kubica 11 Renault 10 5 DNF DNF 12 DNF 4 4 7 12 15 1 DNF 11 10 DNF 12 11 8 71
10 Rubens Barrichello 9 Williams-Cosworth 12 9 DNF 10 DNF 11 11 DNF 14 3 16 11 DNF 16 DNF 11 DNF 2 DNF 36
11 Adrian Sutil 14 Force India-Mercedes 11 12 DNF 9 13 DNF 6 DNF 8 13 4 13 DNF 7 12 10 DNF 12 DNF 33
12 Kamui Kobayashi 23 Sauber-Ferrari DNF 8 DNF 11 DNF 10 DNF 14 DNF 15 18* 12 DNF 15 DNF 1 DNF 14 DNF 30
13 Vitaly Petrov 12 Renault 13 DNF 10 DNF DNF 12 DNF 5 11 14 17 9 3 12 DNF 12 DNF 15 10 29
14 Sébastien Buemi 16 Toro Rosso-Ferrari 9 11 11 DNF 11 9 8 11 DNF 11 6 DNF 11 8 9 DNF 11 10 9 25
15 Nico Hülkenberg 10 Williams-Cosworth DNF 13 9 13 DNF DNF 12 12 13 4 5 DNF 12 17 DNF 13 DNF 13 DNF 24
16 Vitantonio Liuzzi 15 Force India-Mercedes 14 14 DNF 14 DNF 8 DNF 13 12 17 14 DNF 13 9 11 DNF 13 16 DNF 6
17 Nick Heidfeld 22 Sauber-Ferrari 8 DNF 9 DNF 11 6
18 Pedro de la Rosa 22 Sauber-Ferrari 15 DNF 12 DNF 9 DNF 9 DNF 10 18* 12 DNF 10 18* 6
19 Jaime Alguersuari 17 Toro Rosso-Ferrari 16 10 DNF 14 10 DNF 13 DNF 9 16 13 14 DNF 10 13 14 10 17 DNF 6
20 Heikki Kovalainen 19 Lotus-Cosworth DNF DNF DNF 16 14 13 DNF DNS 15 21 20 17 DNF 19 DNF 16 DNF 18 12 0
21 Jarno Trulli 18 Lotus-Cosworth DNF DNF DNF 17 15 DNF 16 DNF 16 20 DNS 18 14 DNF DNF 15 14 DNF 13 0
22 Christian Klien 20 HRT-Cosworth 14 19 14 0
23 Timo Glock 24 Virgin-Cosworth DNF DNF DNF 15 16 14 DNF DNF 17 19 DNF 16 15 DNF 15 17 DNF DNF 15 0
24 Bruno Senna 21 HRT-Cosworth DNS DNF DNF 19 DNF DNF 14 16 18 DNF 19 16 DNF 16 19 15 20 17 0
25 Lucas di Grassi 25 Virgin-Cosworth DNF DNF DNF 18 17 15 15 15 DNF 22 19 15 DNS 20 DNF 18 DNF DNF 16 0
26 Karun Chandhok 20 HRT-Cosworth DNS DNF DNF DNF 18 16 17 DNF DNF 23 0
27 Sakon Yamamoto 20/21 HRT-Cosworth 24 DNF 20 17 21 DNF 16 0

Konstrukteursmeisterschaft[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Nr. BRN AUS MAS CHN ESP MON TUR CAN EUR GBR GER HUN BEL ITA SIN JPN KOR BRA ABD Punkte
1 Ferrari 7 1 7 8 4 4 7 1 2 6 8 8 3 8 3 4 5 7 1 3 449
8 2 3 5 7 1 6 7 3 1 9 9 6 7 4 3 6 2 7 2
2 Red Bull-Renault 5 4 DNF 2 1 3 4 DNF 6 2 6 1 4 4 13 1 4 4 5 DNF 433
6 7 1 3 2 5 5 10 7 DNF 5 11 2 2 14 2 2 3 3 7
3 McLaren-Mercedes 1 6 2 6 5 7 DNF 5 1 3 2 7 5 6 1 5 7 6 4 5 431
2 3 6 1 8 6 3 3 8 5 1 10 8 5 2 DNF 3 1 8 4
4 Mercedes 3 5 4 4 3 2 1 DNF 9 4 7 2 7 1 5 6 8 5 6 6 334
4 8 DNF 7 6 8 2 2 10 DNF 10 3 10 9 6 7 9 8 9 1
5 Renault 11 10 5 DNF DNF 12 DNF 4 4 7 12 15 1 DNF 11 10 DNF 12 11 8 100
12 13 DNF 10 DNF DNF 12 DNF 5 11 14 17 9 3 12 DNF 12 DNF 15 10
6 Williams-Cosworth 9 12 9 DNF 10 DNF 11 11 DNF 14 3 16 11 DNF 16 DNF 11 DNF 2 DNF 60
10 DNF 13 9 13 DNF DNF 12 12 13 4 5 DNF 12 17 DNF 13 DNF 13 DNF
7 Sauber-Ferrari 22 15 DNF 12 DNF 9 DNF 9 DNF 10 18* 12 DNF 10 18* 8 DNF 9 DNF 11 42
23 DNF 8 DNF 11 DNF 10 DNF 14 DNF 15 18* 12 DNF 15 DNF 1 DNF 14 DNF
8 Force India-Mercedes 14 11 12 DNF 9 13 DNF 6 DNF 8 13 4 13 DNF 7 12 10 DNF 12 DNF 39
15 14 14 DNF 14 DNF 8 DNF 13 12 17 14 DNF 13 9 11 DNF 13 16 DNF
9 Toro Rosso-Ferrari 16 9 11 11 DNF 11 9 8 11 DNF 11 6 DNF 11 8 9 DNF 11 10 9 31
17 16 10 DNF 14 10 DNF 13 DNF 9 16 13 14 DNF 10 13 14 10 17 DNF
10 Lotus-Cosworth 18 DNF DNF DNF 17 15 DNF 16 DNF 16 20 DNS 18 14 DNF DNF 15 14 DNF 13 0
19 DNF DNF DNF 16 14 13 DNF DNS 15 21 20 17 DNF 19 DNF 16 DNF 18 12
11 HRT-Cosworth 20 DNS DNF DNF DNF 18 16 17 DNF DNF 23 DNF 20 17 21 14 DNF 16 19 14 0
21 DNS DNF DNF 19 DNF DNF 14 16 18 24 DNF 19 16 DNF 16 19 15 20 17
12 Virgin-Cosworth 24 DNF DNF DNF 15 16 14 DNF DNF 17 19 DNF 16 15 DNF 15 17 DNF DNF 15 0
25 DNF DNF DNF 18 17 15 15 15 DNF 22 19 15 DNS 20 DNF 18 DNF DNF 16


Zusammenfassung[Bearbeiten]

Januar: Einige Teams stellen ihre neuen Boliden vor.

Februar: Die restlichen Teams, außer HRT, stellen ihre Boliden vor, welche in Valencia (NICHT der Strassenkurs, sondern die Rennstrecke), Jerez und Catalunya getestet werden.

März: HRT stellt seinen Boliden vor, beim Saisonauftakt auf der verlängerten Strecke in Bahrain Sieg für Massa, erster Australien-Sieg für Webber.

April: Siege für Hamilton und Vettel in Malaysia und China.

Mai: Alonso siegt in der Matadorenhöhle, Schumacher in den verwinkelten Strassen der Côte d'Azur und Massa am Bosporus.

Juni: Button siegt in Kanada, Alonso in Valencia (der langweilige Stadtkurs anstatt der langweiligen Rennstrecke).

Juli: Die Briten gewinnen in England und die Germanen in Deutschland.

August: Kubica siegt in Ungarn, 4 Wochen Rennpause, Schuacher siegt in Spa-Francorchamps.

September: Button gewinnt in Monza, Lewis Hamilton knackt den Top-Speed-Rekord mit 382km/h, Vettel gewinnt in Singapur.

Oktober: Kobayashi überholt alle in Japan, Lewis Hamilton gewinnt im tristen Korea.

November: Massa gewinnt in seiner Heimat, Rosberg in Abu Dhabi, wo Massa als Titelgewinner abgewinkt wird.

Dezember: Massa und Ferrari feiern den Titelgewinn, Fernando Alonso hat sein Ziel, weniger arrogant zu werden, erreicht, Lewis Hamilton besitzt immer noch eine aggressive Fahrweise, Button ist nach wie vor die Ruhe selbst, Schumacher ist entschlossen, 2011 den Titel zu gewinnen, Webber nimmt an den Outback-Spielen in Australien teil und Vettel schmollt herum, weil die Technik in Abu Dhabi versagte.


Zitate und Sprichwörter[Bearbeiten]

Fernando Alonso nach den Siegen auf spanischem Boden
  • "Hulk wütend, Hulk Williams kaputt machen!" Nico Hülkenberg, nachdem er im Rennen von Bahrain mit einem Reifenschaden ausschied.
  • "Nicht schlecht für eine Nummer 6!" Mark Webber, als er in Australien als Sieger über die Ziellinie fuhr.
  • "Me Gusta!" Fernando Alonso nach seinen Siegen in Barcelona und Valencia. Gleichzeitig erfand er das "Me Gusta!"-Meme. Einige Fahrer kopierten diesen Gesichtsausdruck: In Silverstone sagte Hamilton "Like!", Sebastian Vettel in Hockenheim "Gefällt mir!".
  • "Ich habe so viele Tasten, aber leider keine für den Rückwärtsgang." Adrian Sutil, nach dem Rennen in Monaco, wo er sich in der Rascasse gedreht hatte und einen Stau ausgelöst hatte, welcher zu einem Abbruch des Rennens führte.
  • "Seit wir den F-Duct auch nutzen, müssen unsere Fahrer einen dünnen und einen dicken Handschuh anziehen. Wir wissen aber nie, welcher Handschuh zu welcher Hand gehört." Christian Horner beim Austesten von Red Bulls F-Duct
  • "Ich, männlich, 1.60m, 80, single, sucht junges hübsches Model zum mit ihr herumhängen." Bernie Ecclestone auf einer Dating-Site.
  • "Sie brausen in den Kurven aussen an dir vorbei und auf der Geraden ist es, als ob sie eine Rakete zünden." Jarno Trulli in Monza, nachdem die McLaren mir ihren F-Ducts an ihm vorbeigerast sind.
  • "Der Kurs in Korea ist so grau wie unsere Autos. Hätte unser Auto nicht einige grüne Stellen, würden wir sie gar nicht mehr sehen." Ross Brawn
  • "Wahrscheinlich werde ich DRS nächstes Jahr nie gebrauchen, ich steh ja immer auf der Pole Position!" Sebastian Vettel nach dem Qualifying in Abu Dhabi
  • "Jetzt bin ich mindestens 1 Jahr Weltmeister, damit bin ich jetzt der '1-Jahr-und-35-Sekunden-Weltmeister'." Felipe Massa nach dem Titelgewinn in Abu Dhabi.
  • "Wie können einem 9 von 8 Zylindern ausfallen? Der Autor hat doch 'ne Meise!" Sebastian Vettel
  • "Warum habe ich die drei neuen Teams für die Formel 1 zugelassen? Das sind rollende Blockaden!" Jean Todt's Einsicht. Leider zu spät.
  • "Macht mich dieser Minirock fett?" Richard Branson, nachdem er seine Wette verloren hatte.

Zukunft[Bearbeiten]

FIA[Bearbeiten]

Die FIA hat für nächstes Jahr (wieder) neue Änderungen erlassen. Nachdem sie in diesem Jahr schon während der Saison die Rückspiegel umgestellt hatten, sollen der Doppeldiffusor, der F-Duct und auch der Pussimagnet verboten werden. Pech für die 9 schnellen Teams, die schon Millionen in das investiert haben und wieder umbauen müssen. Naja, vielleicht kommen ja die 3 langsamen Teams dann etwas näher *Ba Dum Tss*. Das einzig gute an den Regeländerungen ist, dass auch diese hässlichen Rückenfinnen verboten werden, die bei einem Formel-1-Boliden einfach alles andere als ästhetisch aussehen. Auch die Teamorder wird wieder erlaubt (was in der Vergangenheit sowieso immer wieder unauffällig von praktisch allen grossen Teams gebraucht wurde).

Außerdem wird mit Pirelli ein neuer Reifenhersteller kommen, der Bridgestone ablösen wird. Damit sollte es nächstes Jahr pro Rennen rund 326'751'083 Boxenstopps mehr geben.

Ebenfalls neu wird das so genannte DRS (Dumb Rearwing System, auf deutsch Dummes Heckflügel-System) sein, welches den verstellbaren Frontflügel ablöst, der genau nichts zur Spannungssteigerung beigetragen hat. Damit sollte man einen Gegner auf der Strecke in einer bestimmten Zone besser überholen können. Dabei kann man in der DRS-Zone (meistens der längsten Gerade der Strecke) den Flügel steil stellen, sofern der Abstand weniger als eine Sekunde zum Vordermann beträgt. Im Training und im Qualifying darf das System jederzeit verwendet werden. Dies alles gilt im Rennen aber nur in den ersten 2 Runden und danach entweder wenn es regnet oder eine Gelbphase herrscht: Bei Sonnenschein darf dieses System nicht verwendet werden.

Teams[Bearbeiten]

Lotus Renault? Team Lotus? Lotus Racing? Hää?

Sauber streicht das BMW endlich aus seinem Namen, Virgin wird grossteilig von Marussia übernommen und in Marussia Virgin Racing umbenannt. Lotus Racing wechselt von Cosworth zu Renault und wird zu Lotus Renault und Renault wird (auch) zu Lotus Renault. Daraus entstand dann ein Kindergartenkampf, welcher dann so endete, dass Lotus Renault weiterhin Lotus Renault heissen durfte und Lotus Renault in Team Lotus unbenannt wird, weil das Team, welches den Namen Lotus Renault später hatte als das eigentliche Lotus Renault, einfach grösser und reicher ist als das eigentliche Lotus Renault, welches jetzt Team Lotus heisst. Übersetzung: Renault hat Lotus Racing gemobbt, verhauen und so lange gequält, bis sie ihren Namen in Team Lotus unbenannten und Renault nun Lotus Renault heissen konnte.

Fahrer[Bearbeiten]

Pedro de la Rosa wird wieder Testfahrer bei McLaren, Lucas di Grassi wird Testfahrer für Pirelli und Hulk wird Forcefahrer für Test India, Bruno Senna wird Testfahrer für Lotus und auch Karun Chandhok wird Lotus-Testfahrer (Nein, es sind zwei verschiedene Teams, und nun ratet mal, wer zu welchem Lotus wechselt). Neu dazu kommen 3 GP2-Piloten und ein DTM-Schubser. Außerdem steht uns ein gewaltiges Comeback bevor.

Ecclestone[Bearbeiten]

Der Bernie lebt immer noch, und solange das so ist, wird er weitermachen. Frage damit beantwortet.


Kommentatoren[Bearbeiten]

Letztes Jahr wurden der unkompetente Heiko Wasser und der ununkompentente Christian Danner beschrieben. Dieses Jahr werden die schweizerischen und österreichischen Kommentatoren unter die Lupe genommen.

Schweiz: Michael Stäuble[Bearbeiten]

Der Moderator mit der eher hohen Stimme, der im Übrigen auch Skispringen kommentiert. unterstützt natürlich auch Sauber und Sébastien Buemi, aber dies weit weniger offensichtlich und lautstark wie die Herren Wasser und Danner die deutschen Fahrer pushen. Passieren mal spannende Dinge, wird seine Stimme nochmal eine Oktave höher. Wer die Wahl zwischen RTL und SF2 haben hat, sollte unbedingt auf SF2 Rennen schauen, denn man sieht immerhin 60% des Rennens, nicht 5% wie beim deutschen Privatsender, und außerdem werden auch mal andere Fahrer erwähnt außer Vettel, Vettel oder Vettel.

Österreich: Ernst Hausleitner und Alexander Wurz[Bearbeiten]

Wer auch noch die Möglichkeit hat, ORF1 zu schauen, der sollte unbedingt hierhin schalten. Bei Ernst Hausleitner und Alexander Wurz gibt es keine Unterbrechungen und wirklich gute Kommentatoren. Obwohl Heinz Prüller, der Übermoderator, der wohl mehrere Enzyklopädien über die Formel 1 verschlungen hat und genau sagen kann, wie viele Wörter Kimi Räikkönen in seiner F1-Zeit von 2001 bis 2009 gesagt hat, aber leider zuweilen verwechselt, welcher Fahrer welcher ist, vor Kurzem Adieu gesagt hat, wird er von diesen beiden Herren gut vertreten. Wobei vor allem Hausleitner noch einiges an Hintergrundwissen ansammeln muss. Aber dafür hat er ja noch Alexander Wurz, der mit 100%iger Wahrscheinlichkeit immer recht hat (Genau wie Christian Danner, einfach sachlicher und ohne(deutschen) Patriotismus).


Videospiele[Bearbeiten]

Ja, es gibt eins.


Übersetzung[Bearbeiten]

Nur wichtig für den Grossen Preis in England:

  • for this = für dieses
  • race = Rennen
  • God save the queen = Gott rette die Königin
  • the = der/die/das
  • Formula 1 = Formel 1
  • at the = auf/bei dem
  • British = Britisch
  • and = und
  • followed by = gefolgt von
  • Michael Shoemaker = Michael Schumacher
  • Nico Rosmountain = Nico Rosberg
  • 1st, first = Erste/r/s
  • 2nd = Zweiter
  • a/an = ein/e
  • great = gross/grossartig
  • positions = Positionen
  • bad = schlecht
  • contact = Kontakt
  • grass = Gras
  • then = dann
  • really = richtig, wirklich
  • middle finger = Mittelfinger
  • weather = Wetter
  • rainy = regnerisch
  • wet = nass
  • all = alle
  • drivers = Fahrer
  • circuit = Strecke
  • 4 times = 4 Mal
  • the only one = der einzige
  • last = letzte
  • lap = Runde
  • into = in
  • wall = Wand
  • Bad Luck = Pech
  • happy = glücklich
  • new = neu
  • that = dass
  • The Brits = Die Briten
  • end = Ende
  • beer = Bier
  • in the moment = im Moment
  • before = vor
  • Fight = Kampf, Streiterei
  • between = zwischen
  • because = weil


Fazit[Bearbeiten]

Die Saison war durch.

PS: Der Autor dieses Artikels wurde von einer fliegenden Stahlfeder getroffen und liegt bis heute noch in einem Spital. Untersuchungen des Falles zeigen, dass es sich so zugetragen haben könnte: Sebastian Vettel, welcher wütend war, dass er den Titel nicht holen konnte (wegen 9 ausgefallenen Renault-Zylindern im letzten Rennen), war Nico Hülkenberg absichtlich auf die Füsse getreten, welcher sich dann zum grünen Hulk verwandelte und Vettel so weit durch die Gegend schleuderte, dass er kurz vor dem Haus des Autors sanft auf seiner Hängematte landete und dabei die Feder in Richtung dessen schoss. Da es aber an Beweisen mangelt, ist dieser Fall bis heute noch ungelöst.


Siehe auch[Bearbeiten]

Formel 1

Formel-1-Saison 2009

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