Formalironie

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Eingestellt am 14.10.2015

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Formalironie ist ein beliebtes Mittel, um Formalfetischismus und regelementdiktatorische Ansätze zu kritisieren. Sie dient in erster Linie zur Belustigung des Formalironisierenden, aber auch von Publikum. Formalironie ist der Kommunikationsguerilla zuzuordnen und kann künstlerisches Stilmittel oder einfach nur ADHS-Symptom oder Betrug sein. In seiner zwanghaften, d.h. immer wiederkehrenden, nicht zu stoppenden Ausprägung wird es dem Querulantentum zugeordnet. Formalironiker schreiben z.B. Briefe an Behörden, um diese zu nerven oder ihnen unwichtige Details vorzuhalten. Formalironie im großen Stile zu betreiben und z.B. bei Wettbewerben unzulässig viele Bewerbungen unter jeweils anderem Pseudonym einzureichen, bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone, kann aber auf Grund der geschützten "Freiheit der Kunst" nicht ernsthaft angeprangert werden, außer von Diktatoren, Heinzelmännchen-Verschnitten und Waldschraten, die nichts Besseres zu tun haben als den Wald oder ihre Büros vollzublähen.

Entstehung der Formalironie[Bearbeiten]

Die Formalironie ist aus dem Nichts geboren. Sie wurde einfach so von Individuen benutzt, die sich an Kategorisierungen, Schubladendenken, straffen Strukturen und Stacheldrahtzäunen stießen. Schon kleine formalironische Einsätze können das Gegenüber entwaffenen, sofern es den gleichen Humor hat. Auch ein Komma einfach zu einem Punkt zu erklären oder einen Strumpf nicht zu stricken, sondern mit dem 3-D-Drucker auszudrucken, kann ein formalironischer Akt sein.

Zitate[Bearbeiten]

  • "X=U"

Berühmte Formalironiker[Bearbeiten]

  • Stephan Porombka