1 x 1 Silberauszeichnung von Burschenmann I.

Fleischskandal

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Ein entblößtes Huhn wartet auf seine Hinrichtung.

Fleischskandal ist die unsachliche journalistische Bezeichnung für einen gewöhnlichen industriellen Vorgang, der in alter Tradition praktiziert wird. Bei diesem breit angelegten Ereignis werden Gottes einmalige Geschöpfe von Wiesen und Weiden weggeführt und über Generationen eingkerkert, um sie in Fleischfabriken zu Fleisch und Wurst weiterzuverarbeiten oder als Gammelfleisch vor Journalisten zu verstecken, die dieses dann suchen müssen.

Um alle staatlichen Subventionen zu erheischen, müssen lebende oder tote Tiere über mehrere Monate quer durch Europa hin- und hergefahren werden. Diese Praxis dient nicht nur der Arbeitsbeschaffung für Trucker, sondern auch der Bereicherung von Managern und kommt überdies auch der nicht zu vernachlässigenden Mineralölvernichtung zugute.

Da nach diesen langen Reisen insbesondere das tote Fleisch schon etwas älter ist, als es der Hausfrau recht sein könnte, muss die weiche graue Masse vor dem Verkauf durch die Zugabe von Farbstoffen und Phosphaten wieder schön frisch und rot gemacht werden: alte Etiketten mit unzeitgemäßem Datum müssen entfernt und das Fleisch durch die Anbringung neuer Aufkleber erheblich verjüngt werden. All diese modernen Verfahren zum Wohle des Verbrauchers bewirken auch, dass Fleisch heute genau so viel in Euro kostet wie vor wenigen Jahren noch in D-Mark.

Besonders beliebt in der Fleischverarbeitung sind neben den althergebrachten BSE-Tieren - die es aber natürlich nur in England gibt - auch Vögel, die an Vogelgrippe erkrankt sind. Alles, was der unverschämte Verbraucher nicht im Supermarkt kauft, geht nach mehreren Monaten wieder zurück in die Fleischfabrik und landet dann eben inkognito als Döner oder Burger in den bei den Verbrauchern so beliebten Brottaschen.

Regionale Besonderheiten[Bearbeiten]

  • In der ehemaligen DDR bewährt sich sich die Weiterverarbeitung vergammelten Fleisches zu Wurstschnitzeln.
  • In Prag gibt es die allseits beliebten "Fleischknedlik".
  • In Hamburg werden Fleischbällchen geformt und im Brötchen angeboten.
  • Im Saarland wird rohes Kackfleisch direkt auf Brothälften eingenommen.
  • In Königsberg gibt es das unvergleichliche Dosenfleisch für Feinschmecker.
  • In Bayern werden mehrere Kilotonnen Gammelfleisch gelagert.

Trivia[Bearbeiten]

Der Manager, der dich auf der Autobahn mit seinem riesigen BMW von der Überholspur drängt, ist auch der erfolgreiche Geschäftsmann, der dir die BSE-Bulletten und Vogelgrippedöner beschert. Er ist außerdem Verursacher der Massentierhaltung in norwegischen Fjorden, Erfinder der Hackordnung bei Geflügel und hat Gänsefleisch im Kofferraum!

Siehe auch[Bearbeiten]