Fischkultur

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Die meisten Menschen glauben, Fische seien stumm und dumm. Dies ist jedoch ein Vorurteil. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Fische so intelligent sind wie Menschen. In Folge dessen ist man der Meinung, Fische seien sehr kultivierte Wesen.

Sprache und Schrift[Bearbeiten]

Fische verständigen sich durch Bewegungen der Flossen und des Mundes. Diese sind vom Menschen noch weitgehend unentschlüsselt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass jede Fischart ihre eigene Sprache spricht. Vermutlich lassen sich diese parallel zur biologischen Einordnung der Fische in Sprachfamilien zusammenfassen, z.B. welsische Sprachen, barbische Sprachen, etc..

Fische schreiben ihr Gedankengut nieder, indem sie diverse Zeichen aus einem Blatt nagen, mit den Flossen in den Sand malen, etc.. Dabei kann es sich sowohl um Literatur als auch persönliche Aufzeichnungen als auch wissenschaftliche Werke handeln. Eine unterflüssige Version des Buchdrucks und das Internet wurden bei Fischen noch nicht erfunden.

Literatur[Bearbeiten]

Ein Gedicht des Welsdichters Xynphilis Reganilo

Zahlreiche Fische sind Dichter, Autoren oder sonstige Urheber von Unterhaltungsliteratur. Zu ihren Werken gehören sowohl Gedichte als auch Prosa als auch Dramatik. Natürlich gibt es unter Fischen auch Sachbücher und Ratgeber.

Derzeit versucht der Literaturwissenschaftler und Biologe Hans Wurst, eine Enzyklopädie über die verschiedenen Stilrichtungen der Fischliteratur zu erstellen. Wie er dies bewerkstelligen möchte ohne eine Fischsprache zu beherrschen, ist allen ein Rätsel. Hans Wurst befindet sich in psychiatrischer Behandlung, nachdem der kundgetan hat, er sei ein Alien und der Kammerdiener von Prinzessin Lilifee.

Musik[Bearbeiten]

Der Glaube, Fische könnten keine Geräusche erzeugen, gilt mittlerweile als überholt. Fische sind mitunter sehr musikalische Tiere. So haben es z.B. Welse, die die Zither spielen können sogar unter Menschen zu einer gewissen Bekanntheit gebracht. Lediglich das Singen und spielen von Blasinstrumenten ist den meisten Fischen aufgrund fehlender Lungen nicht möglich. Lungenfische bilden hier selbstverständlich eine Ausnahme.

Malerei und Bildende Kunst[Bearbeiten]

Die von Fischen geschaffenen Kunstwerke erscheinen menschlichen Betrachtern höchst abstrakt. Möglicherweise haben sie eine mehr rituelle als kreative Bedeutung. Genau weiß man das aber nicht. Einer der Wissenschaftler hatte einen Künstler gefragt. Aufgrund von Verständisschwierigkeiten glaubte dieser, er habe es mit einem Kunstkritiker zu tun, und griff ihn ab. Danach wurden die Forschungen über diesen Bereich des fischlichen Lebens eingestellt.

Wissenschaft[Bearbeiten]

Unter Fischen gibt es vor Allem sehr viele begabte Mathematiker und Philosophen. Es gibt wenige Fische, die Chemiker sind, da der Umgang mit fischgiftigen Stoffen sehr gefährlich ist.

Bemerkenswert ist die Leistung, dass einige Fische es auf dem Gebiet der Menschenlinguistik so weit gebracht haben, dass sie Köpersprache und Tonfall von Menschen deuten können.

Leider sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Fische für Menschen nicht zugänglich, da diese weder die Sprachen der Fische verstehen, noch ihre Schriften lesen können. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Fische mit Logarithmen rechnen können, den Binomialkoeffizienten kennen und von Geburt an die Eulersche Zahl auf 102 Nachkommastellen genau auswendig wissen.

Politik[Bearbeiten]

Fische sind in Kleinstaaten organisiert. Dabei ist ein Staat nicht immmer an ein Gelände gebunden. Es gibt zahlreiche wandernde Gruppen, die ihre eigenen Gesetze und Staatsorgane haben und somit ein Staat sind. Auch gehören nicht nur Fische, sondern generell alle Wassertiere zu den Bürgern und/oder Herrschern des Staates. Im Folgenden werden die wichtigsten Staatsformen erläutert, wobei durchaus Mischformen möglich sind.

Schwarm[Bearbeiten]

Ein Schwarm besteht aus ein Dutzend bis hunderte von Fischen. Meistens gehören alle Bürger eines Schwarms der gleichen Art an. Ein Schwarm zeichnet sich dadurch aus, dass er offiziell keine Gesetze und Behörden hat. Alle halten zusammen und sind lieb zueinander. So einfach ist das.

Rudel[Bearbeiten]

Ähnlich wie der Schwarm ist das Rudel eine Gemeinschaft aus Artgenossen. Im Gegensatz dazu gibt es bei einem Rudel eine klare Rangfolge. Ein Individuum des Rudels erhält seinen Platz in der Rangfolge durch Kräftemessen mit den anderen Rudelmitgliedern. Insbesondere, wenn das Rudel sesshaft ist, handelt es sich bei der Staatform oft um eine Kombination aus Rudel- und Revierstaatsform.

Revier[Bearbeiten]

Ein Revier ist eine ortsgebundene Staatsform. Es wird von einem Alleinherrscher regiert, einem Herrscherpaar oder einem Rudel. In einem Revier können alle nur erdenklichen Wassertiere die Bürgerschaft erwerben, sofern die Herrscher es ihnen gestatten.

Herrscher eines Reviers kann jeder werden, der es schafft, sich Respekt zu verschaffen und - falls bereits ein anderer Herrscher vorhanden ist - diesen zu unterwerfen. Hierzu sei noch angemerkt, dass bei einem Herrscherpaar und einem Rudel alle an der Herrschaft Beteiligten derselben Art angehören.

Religion[Bearbeiten]

Die meisten Fische sind Anhänger von Naturreligionen.

Ein Landist, welcher nicht beim Beten vertorben ist.

Eine besonders fanatische Natursekte sind die Landisten. Sie glauben, Landmassen seien Götter. Unter Landisten gilt es als höchste spirituelle Verzückung, an Land zu gehen. Näher kann ein Fisch nach ihrem Glauben den Göttern gar nicht kommen. Bis auf einige, wenige Ausnahmen endet diese Form des Gebets jedoch meist tödlich.


Es gibt aber auch andere, weniger naturorientierte Religionen.

Möglicherweise gibt es auch Fische, die den menschlichen Religionen (z.B. Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, menschiche Naturreligionen, etc.) anhängen. Was Fische dazu bewegt, sich diesen anzuschließen, ist derzeit noch unbekannt.

Aquarien- und Teichfische verehren manchmal ihre Besitzer wie Götter.


Religionskriege oder die systematische Unterdrückung Andersgläubiger gibt es bei Fischen kaum. Menschliche Forscher versuchen derzeit herauszufinden, woran das liegt. Vielleicht können Menschen dadurch etwas über Toleranz und Konfliktbewältigung lernen.

Fisch
noch´n Fisch