Feeder (Gamer)

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Der nachstehende Text erweitert den Zusammenhang des Hauptartikels Gamer.

"Feeder" sind die besten Spieler eines professionellen Gamerteams.
Das Wort "Feeder" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Fütterer". Das Ziel des Feeders ist es, sich und seinem Team alleine durch pure Anwesenheit ein Handicap zu verschaffen oder durch spielinterne Aktionen einen gravierenden Nachteil (natürlich, ohne dass das ein gegnerische Team merkt), damit auch der Gegner eine reelle Chance auf einen Sieg hat.
Durch das Erschaffen dieser künstlichen Balance, wird der Spielspaß, die Motivation und das Teamplay der gegnerischen Teams enorm gesteigert. Ein "Feeder" kompensiert so seine eigene unfassbare Stärke; wirklich sehr geübte "Feeder" kompensieren sogar die Überlegenheit des eigenen Teams, um das Fair-Play zu bewahren.
Feeder gehören zu den verhassten Profi-Spielern, wenn sie noch relativ am Anfang ihrer Karriere stehen. Man kann das "feeden" nicht erleben, man wird entweder als Feeder geboren, oder als einer der anderen zig tausend Unterkategorien eines Spielers.

Skillz[Bearbeiten]

Zu den bemerkenswerten Eigenschaften eines Feeders gehören:

  • Auditive Ignoranz: Wenn neben dem Spieler die Kugeln des Feindes einschlagen und kurz darauf Granaten und Raketen folgen, so wird dieser unüberhörbare Warnhinweis gekonnt ignoriert, um stur in Richtung des selbst gewählten Ziels zu marschieren. Hinter solchen Leuten könnte die Hindenburg explodieren, und diese würden nicht einmal mit der Augenbraue zucken.
  • Kognitive Dissoziation: Was macht ein funktionierendes Team aus? Kommunikation. Sei es nur, um dem anderen verständlich zu machen, wie scheiße er doch in Wahrheit ist. Nichtsdestotrotz ist Kommunikation ein Schlüsselelement, um zu gewinnen. Feeder sind Meister darin, jegliche Hinweise von Teammitgliedern sowie des eigenen Hausverstandes auszublenden, um genau das zu machen, womit man am wenigsten rechnen würde.
  • Unverbesserlicher Optimismus: Selbst, wenn ein Feeder in seinen vierzehn Stunden, die er in jenem Spiel verbracht hatte, keinen einzigen Momemt der Glorie erlebt hatte, so wird er nach jeder Runde ein freundliches Kürzel wie "GG" oder "Ez" oder wahlweise auch "GG EZ" in den Chat schreiben, um sich als eindeutiger Feeder zu erkennen zu geben.

Früherkennung eines Feeders[Bearbeiten]

Ein Feeder ist immer inkognito und zu Beginn eines Spiels nur sehr schwer bis gar nicht zu erkennen. Im Laufe des Spiels jedoch ist die Sterberate ein gewisser Indikator, der deutlicher wird, je schneller die Rate ansteigt. Nur professionelle Feeder sind in der Lage die Schwächen des gegnerischen Teams bereits vor dem Beginn des Spiels zu kennen. Diese Feeder fallen dadurch auf, dass sie ausgesprochen zielstrebig zu der einzigen Stelle hinlaufen, an der der Feind zuerst auftauchen wird. Feeder nehmen immer die erste Kugel, sterben als Erste und sind physisch nicht in der Lage, Feinden zu schaden, selbst wenn sie es wollten.

Allerdings gibt es auch Feeder, die das unbewusst versuchen machen. Oft merken diese erst zum Ende des Spiels, dass es eigentlich langweilig geworden ist und versuchen dann mit einer sehr hohen Sterberate das gegnerische Team vor einer Aufgabe abzuhalten.

Anzeichen vor dem Beginn eines Spieles sind:

  • Instalocks
  • Keine Skins, denn diese kosten Geld und ein gebannter Account ist nichts mehr wert.
  • Sätze wie "I am SMURF" und "I am MAIN ... "
  • "Git gud" noch vor Rundenbeginn

Wird ein Feeder durch einen dieser Punkte enttarnt, verliert er die Lust am Balacing und geht AFK wie ein scheues Reh, das flüchtet. Nichtsdestotrotz möchte der Feeder als solcher erkannt werden, um seinen Teamkameraden ein echt tolles und hartes Spiel zu bescheren und sie noch sehr viel dazulernen lassen.

Wie ein Feeder sein Balancing versteckt[Bearbeiten]

Ein Feeder kennt verschiedene Tricks zum Verstecken seines Balancings. Wann immer jemand versucht, die Statistiken der Kameraden zu checken, verschwindet er in den Büschen. Oft hält er sich auch soweit in gegnerischen Gebieten auf, dass er zwar die Assoziation nahlegt, er gehöre noch zu seinem Team, aber natürlich zu weit weg ist, um sich im Notfall helfen zu lassen. Meistens folgt dann noch Spam wie zB. "I need healing." oder "HELP!" Schlechte Feeder laufen allerdings ans andere Ende der Map, wo sich keine Gegner befinden, von denen sie sich umnieten lassen könnten.
Ein Feeder verfolgt nur Gegner, wenn er wenig Trefferpunkte hat und kämpft auch nur mit Gegnern, die ihm haushoch überlegen sind. Er stellt sich gerne hin und versucht, das ganze gegnerische Team auszuschalten. Des Weiteren vermag er es, dem Gegner durch verdächtige Zeichen Informationen zu übermitteln, was eine besonders ausgefuchste Strategie ist, um seinen Verbündeten in den Rücken zu fallen.

Wichtige Information über einen Feeder[Bearbeiten]

  • Ein Feeder verliert nie wegen Overbalancing, nur wegen Noob-Teammates (also euch)
  • Ein Feeder verliert nie die verbale Beherrschung, nur wenn man ihn provoziert (auch ein Lob ist für einen Feeder eine Provokation, nichts sagen auch, muten geht gar nicht)
  • Ein Feeder hat nichts gegen Dich, nur gegen deine Mutter
  • Drohungen sind nicht ernst gemeint, sie sind Taktik um euren Ehrgeiz zu wecken
  • Feeder haben alle einen Riotmitarbeiter in der Familie oder im Bekanntenkreis