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Fahrradsattelheizung

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Als Fahrradsattelheizung wird im Allgemeinen eine zweiradbezogene Vorrichtung zum Erwärmen der rückwärtigen Großmuskulatur bezeichnet. Die Fahrradsattelheizung, in ihrer Anfangszeit noch als verschrobene Sinnloserfindung bezeichnet, hat sich mittlerweile zu einem wahren Verkaufsschlager, vor allem in ihrem Herkunftsland Kanada, entwickelt.

Geschichte[Bearbeiten]

Entdeckung und Einführung[Bearbeiten]

Der stolze Erfinder Chad Johnsson (1974)

Die Fahrradsattelheizung wurde erstmals im Jahre 1956 im Rahmen des Genfer Autosalon der Öffentlichkeit präsentiert. Etwa ein Jahr zuvor wurde sie im Patentamt von Ottawa von einem ansässigen Holzfäller namens Chad Johnsson (*1928, vom Baum erschlagen 1982) offiziell angemeldet und galt damit als „verheißungsvollste kanadische Erfindung der 50er Jahre“.

Doch auf dem Autosalon floppte die Erfindung grandios. Da die Kanadier an Automobilen oder wenigstens Auto-ähnlichen Erzeugnissen absolut nichts vorzuweisen hatten, wurde die Fahrradsattelheizung als Vertreter Kanadas nach Genf entsandt und zwischen den neuesten Modellen von Mercedes und Jaguar ausgestellt. Eine absurd dämliche Idee, denn das europäische Publikum war auf dieses Kontrastprogramm nicht eingestellt und betrachtete die „Barbarische, primitive und vor allem für eine Motorenausstellung reichlich motorenlose Möchtegernerfindung“ ziemlich von oben herab. Auch die Tierschützer (auch wenn das in den 50ern noch nicht so viele waren) liefen Sturm gegen die Fahrradsattelheizung ob ihrer eigenwilligen Konstruktion, bei der ein lebender Biber eine nicht ganz unwichtige Rolle spielte (siehe Abschnitt unten).


Gekränkt zogen die Kanadier sich nach Hause zurück und die Fahrradsattelheizung entschwand erst einmal zurück in die Wälder, aus denen sie kam.

Späterer Durchbruch[Bearbeiten]

Schlange vor dem einzigen Laden in der Gegend, der Fahrradsattelheizungen verkauft (1969)

Nachdem die Fahrradsattelheizung in den nächsten Jahren ein eher trostloses Dasein als Insidertipp unter kanadischen Holzfällern und autolosen Straßenpennern Ottawas und Vancouvers fristen musste, kam sie mit Beginn der Hippie-Zeit um 1965 plötzlich in Mode. Ob es am alternativen, im Einklang mit Natur und Fahrrad liegendem Lebensgefühl der Hippies – oder an der Tatsache, dass der steigende Drogenkonsum der Gesellschaft die offensichtlichen Schwächen der Konstruktion im wahrsten Sinne des Wortes vernebelten, sei dahingestellt. Jedenfalls begannen nach und nach immer mehr Menschen überall auf der Welt, ausgehend von den USA und gegen 1968/69 auch in der alten Welt, sich für die kanadische Fahrradsitzheizung zu interessieren. „Plötzlich wollte jeder so einen Scheißbiber auf den Sitz gespannt haben. Ich hab mir ne goldene Nase verdient und konnte mir plötzlich ne Kettensäge kaufen, YEAH!“, so Erfinder Johnsson in einem Interview aus dem Jahre 1976.

Als Anfang der 70er Jahre die Rohstoffe für die Herstellung der mittlerweile weltberühmten Fahrradsattelheizung ausgingen, musste Johnsson, langfristig um den Erhalt seiner neugewonnenen Kettensäge bangen. Eine neue Idee musste her. Und nachdem die Fahrradsattelheizung erstmals eine Modifizierung erhalten hatte, endlich einen Hauch Synthetik und zusätzlich der Heizdynamo entwickelt wurde, da war die Zeit für den absoluten Durchbruch der Fahrradsattelheizung gekommen. In Deutschland durchbrachen die Verkaufszahlen der Fahrradsattelheizung im harten Winter 1977/78 erstmals die Eine-Million-Schallmarke, nachdem das Bundesgesundheitsministerium ausdrücklich zum Kauf geraten und damit der Welle von arglosen, rüstigen Omis, denen beim Fahrradfahren der Hintern am Sattel festgefroren war und die in jenen Tagen die Krankenhäuser der Bundesrepublik überfüllten, entgegen. In den nächsten Jahren wurde die Fahrradsattelheizung zum Kulturgut in ganz Europa.


Das Umbruchsjahr 1982[Bearbeiten]

Trauer in Kanada: Johnsson liegt unterm Baum und die stolze Fabrik steht leer.

Am 9.Mai 1982 wurde in Kanada die absolute Staatstrauer ausgerufen. Zum einen war der berühmte kanadische Rennfahrer Gilles Villeneuve an jenem Tag bei einem F1-Rennen im belgischen Zolder tödlich verunglückt – aber die hauptsächliche Ursache der Trauer lag unter einem Baum nördlich von Vancouver begraben; Kurz vor seinem 54.Geburtstag hatte Chad Johnsson bei der Fällung eines kapitalen Redwoods den Wind falsch berechnet und konnte über das Ergebnis nicht (mehr) begeistert sein.

Seine Fabrik, eine versteckte Holzhütte nahe Ottawa, in der er bis zu seinem Tod in Eigenproduktion seine berühmteste Erfindung herstellte und vertrieb, kam, da Johnsson nie die Zeit für ein Testament gefunden hatte, unter den Hammer. Ein arabischer Investor kaufte die Holzhütte und funktionierte sie zur ersten innerwädischen Ölbohrblockhütte Kanadas um. Die Fahrradsattelheizungsproduktion wurde verscherbelt und nach Kalifornien verlegt.


Mit Steve Jobs zurück in die Zukunft![Bearbeiten]

Steve Jobs präsentiert die Brandneue I-Seatheat 3 mit arschfreundlicher Rundumluftsitzfläche (2007)

In Kalifornien zeigte sich der junge Steve Jobs interessiert am Fahrradsattelheizungsgeschäft, da sich mit dieser Sparte seiner damaligen Meinung nach wesentlich mehr Kunden in Europa begeistern lassen konnten als mit seinen minderwertigen Computern. Da diese Auffassung laut Apple zu geschäftsschädigend war und auf Grund dessen wohlwollend überhört wurde, verließ Steve Jobs 1985 die Firma und verlegte sich ganz auf die Produktion „seiner“ Fahrradsattelheizungen.

Diese wurden in den kommenden 10 Jahren immer mehr modernisiert, mit erlesenster Technik ausgerüstet und außerdem mit allerlei sinnlosen Zusatzfunktionen aufgerüstet. Doch obwohl technisch durchaus annehmbar, wurde der Absatz der Jobs’schen Fahrradsattelheizungen Anfang der 90er Jahre immer schwächer, was neben der durch die depperten Zusatzfunktionen immer schwerer zu handhabenden Geräte vor allem an der wesentlich billigen Konkurrenz aus Fernost lag, die etwa zu der Zeit begann den Fahrradsattelheizungsmarkt mit schlecht nachgemachten, aber dafür auch nur halb so teuren Produkten zu überschwemmen.

1996 kehrte Jobs als gebrochener Mann zu Apple zurück. Die Fahrradsattelheizungssparte wurde in die hinterletzte Abstellkammer der Firma integriert.

Nachdem es 1999 zu mehreren spontanen Selbstentzündungen bei den japanischen Konkurrenzprodukten kam, erlebte der Apple-Fahrradheizungsbezug allerdings eine unerwartete Wiedergeburt. Seitdem wird bei Apple die Weiterentwicklung der Fahrradsattelheizung konsequent vorangetrieben. Im Frühjahr des nächsten Jahres erwartet Steve Jobs die Fertigstellung des neuen „I-Seatheat 5“ mit 26 Kilobyte-starkem W-Lan-Kabelschluss (bis zu einer Länge von 3,5 Kilometern!), GPS-System, Hybriddynamo und integriertem Füllfederhalter.

Modellvielfalt[Bearbeiten]

„Chad Johnsson’s patentierte Fahrradsattelheizung“ (1956-73)[Bearbeiten]

Johnsson's Fahrradsattelheizung (noch unmontiert) in einer Werbeanzeige von 1960

Das Original von 1956 und damit die aller erste Fahrradsattelheizung, die jemals auf dem Markt erschien.

Die Grundidee von Chad Johnsson war einfach – „Wie schütze ich meine wichtigsten Körperteile denn sonst so vor Kälte?“ In Kreisen der Holzfäller von Kanada war diese Frage ohnehin schnell beantwortet: „durch Pelze natürlich!“ Schließlich gab es in den kanadischen Wäldern ja genug pelztragendes Viehzeugs, das sich im Winter ja generell nie über die Temperaturen beschwerte – ergo müssen diese Pelze warm genug sein. Pelzmäntel, Waschbärmützen und pelzbesetzte Wanderstiefel gab es ja ohnehin schon lange und dementsprechend waren sie und ihre wärmende Funktion auch Johnsson hinreichend bekannt. Also fiel die Lösung des Arscherwärmungsproblems bei seinem Zweirad dementsprechend nicht weit vom gefällten Stamm...

Doch Johnsson verfeinerte die Idee: Er hatte bemerkt, dass draußen hängende Pelzmäntel von toten Tieren im Winter trotzdem einfroren, wenn sie nicht getragen wurden. Johnsson jedoch wollte sein Fahrrad nachts am liebsten draußen stehen lassen (Es passte sowieso nicht in die Blockhütte hinein, wenn Johnsson sich seinen Grizzly (im ganzen Stück) zum Anbraten in die Hütte holte). ABER: Johnsson hatte auch bemerkt, dass lebende Tiere in der Kälte TROTZDEM warm blieben – Mysteriös.

Und so wählte Johnsson für seine aller erste Fahrradsattelheizung die seiner Meinung nach einzig sinnvolle Variante: Er spannte einen lebenden Biber mittels einiger Gummiflitschen (um die Verstellbarkeit zu garantieren) auf den Sattel und ließ sich darauf nieder. Ergebnis nach einem dreistündigem Testlauf: Der Hintern fror nicht, weil der ohnehin schon kuschelig warme und heftig gegen seine für ihn suboptimale Gesamtsituation protestierende Biber durch heftige Bewegungen für zusätzliche Reibung sorgte.

Damit war die Konstruktion reif für die Serienproduktion. Johnsson bediente sich dafür beim nahegelegenem Biberdamm. Und auch nachdem das Ganze in Genf komplett floppte (siehe oben) war Johnsson von seiner Idee hellauf begeistert.

Die Vorteile waren klar: Niedrige Konstruktionskosten, ansprechendes Design (vor allem Kinder liebten den putzigen Biber, der beim Draufsetzen zudem noch allerliebste Quietschlaute von sich gab) und die Wartungskosten lagen mit einem Schluck Wasser und zwei Salatblättern am Tag in einem akzeptablem Bereich.

Anfang der 70er gingen jedoch langsam die Biber aus und die penetranten Tierschützer und Naturliebhaber wurden auch immer mehr. Es wurde Zeit für Johnsson, sich eine Nachfolgekonstruktion ohne Biber auszudenken.


„Chad Johnsson’s patentierter Fahrradsattel mit Heizdynamo“ (1973-82)[Bearbeiten]

Die erste Version des Heizdynamo (Nicht im Bild: Das Fahrrad)

Das Nachfolgemodell des Bibers verließ sich ganz auf die macht der Synthetik. Das lebende Biberfell wurde gegen einen (nachgemachten) Lammfellüberzug ausgetauscht. Dies allein allerdings war alles andere als ein Garant dafür, dass die Funktion des neuen Fahrradsattelheizungsmodell so erfolgreich und funktionstüchtig sein konnte wie noch sein Vorgänger.

Revolutionär gestaltete sich die Entwicklung einer bahnbrechenden, neuen Technik – Dem Heizdynamo. Im wesentlichen handelte es sich um dieselbe Technik, die bei einem handelsüblichen Drahtesel auch für die Beleuchtung sorgt – Durch das Trampeln des Fahrers wird Strom erzeugt, der die Lämpchen zum Blinken bringen. In diesem Fall ist die Sachlage ein klein wenig anders: Die Trampelei des Fahrers erzeugt den Strom, um ein unterhalb des Sattel angebrachtes Heizkissen zu erwärmen.

Mit dieser äußerst umweltfreundlichen Methode schaffte es Johnsson, auch die Umweltschützer auf seine Seite zu ziehen. Millionen von neuen Käufern füllten nun Johnssons Konten und ließen ihn aus der Krise wiederauferstehen.

Einige Schwierigkeiten mit dem Heizdynamo, die zu tragischen Zwischenfällen bei der Tour de Suisse im Jahre 1980 (siehe unten) führten sorgten aber in den nächsten Jahren für ein schleichendes Aus des Heizdynamos.


Jobs-AppleHeizer (1983-85)[Bearbeiten]

Die Hauptplatine des Apple 1 - Ihr selbstloses Dahinschmelzen wärmte Tausenden den Hintern.

Nachdem Steve Jobs nach dem tragischen Tod von Chad Johnnson die marode Fahrradsattelheizungsfabrik einem arabischen Investor abgeluchst hatte, sorgte er mit einer „absoluten Neuheit“ für einen Aufschrei unter den Fans der Fahrradsattelheizung, indem er die Technik seines Apple-Konzerns „sinnvoll“ auf die Fahrradsattelheizung übertragen lies und unter großem Trara den AppleHeizer herausbrachte. Wie nah das Gerät tatsächlich an der Technik der Computer lag, sah der geneigte Kunde erst durch einen dezenten Blick unter den dicken Beutel mit dem überdimensionierten Apple-Symbol, welcher von nun an stets unter dem Sattel der Sattelheizungsfreunde hing. Dort befand sich nichts anderes als der gute, alte Apple 1 –Computer aus dem Jahre 1976, der durch das Trampeln der Fahrradfahrer mit Strom versorgt wurde. Da Jobs das Ding zusätzlich noch Windows 1.0 aufgespielt hatte (für ein Apple-Gerät eher suboptimal), sorgte die schiere Überforderung des alten Gerätes damit, den lieben langen Tag Fehlermeldungen und Bluescreens zu laden, dafür, dass es tierisch heiß lief und den Hintern des Fahrradfahrers auf diese Art wärmte.

Die Probleme blieben jedoch. Das Ding lief oft dermaßen heiß, dass zahlreiche Menschen mit schweren, rektalen Verbrennungen ins Krankenhaus mussten und gab durchschnittlich nach drei Tagen komplett den Geist auf. Jobs, der in diesem Zusammenhang stets von „Künstlerpech“ sprach, verließ kurz darauf die Firma, um im stillen Kämmerlein eine Lösung zu finden.

“Steves fröhlicher Arschwärmer” (1986-99)[Bearbeiten]

Die Mäusefalle im "Arschwärmer" konnte sich, im Gegensatz zu anderem Schnick-Schnack, nicht durchsetzen

Hinter dem fröhlichen, klar zielgruppenorientierten Namen verbarg sich eine kühne Idee. Steve Jobs möbelte die altbackende Fsh mit modernsten Techniken auf und ging in eine Verkaufsoffensive. 1986 erreichte seine neue Fahrradsattelheizung auf Basis eines Miniaturheizstrahlers einen Marktanteil von 100%, was zugegebenermaßen auch daran lag, dass es noch kein Konkurrenzprodukt gab. Diese kamen dann ab 1990 auf. Jobs reagierte und baute in sein Produkt erstmals vollkommen Heizungsferne Dinge wie Straßenkartenhalter, integrierte Kaffeebecher (die dank der Heizungsnähe auch den Kaffee warm hielten), einem Indianer-Kriegeruniversaltaschenmesser und Stautaschen für Einkäufe (nur in der „Steves fröhlicher Hausfrauenarschwärmer-Edition“ von 1994) ein.

Da trotz der ganzen tollen Zusatzfunktionen der Absatz gegen Mitte der 90er Jahre deutlich sank (die Japaner waren halt billiger), musste Jobs 1996 zurückstecken und ging zurück zu Apple, wo der „Arschwärmer“ bis 1999 weiter produziert wurde. Bis eine neue Ära begann.

I-seatheat (1999- ..)[Bearbeiten]

Es begann die Ära des I-seatheat, dem supermodernen Fahrradsattelheizungssystems von Apple. Zunächst als unbeliebtes Nebenprodukt zu den inzwischen tatsächlich leicht verbesserten Computern in die hintersten Ecken der Regale verschoben (und auch das nur, weil Steve Jobs dafür freiwillig die Klos in der Hauptzentrale putzte), wurde es 1999 urplötzlich wieder ein Thema, nachdem es zu mehreren spontanen Selbstentzündungen bei den Japanischen Konkurrenzprodukten kam.

Apple reagierte sofort und entwickelte das I-seatheat, das modernste Technik mit vielen, teuren Zusätzen paarte – Und damit die Geschäftslinie von Steve Jobs komplett übernahm, was allerdings unerheblich war.

Bahnbrechend für die I-seatheats waren vor allem die Zusatzfunktionen, die wirklich kaum einen Wunsch offen ließen (dem nach weniger Schnickschnack mal ausgenommen)

Die Grundausrüstung des I-seatheat 1 (1999-2001)[Bearbeiten]

Der I-seatheat 3 - Man beachte vor allem die ergonomische Lehne.
  • Straßenkarte
  • Taschenmesser
  • Luftschlauchspender
  • Luftpumpe
  • Autoradio
  • Autotelefon
  • Lunchbox (auf Wunsch mit Lunch)
  • Kaffeebecher (mit oder ohne Kaffee)

I-seatheat 2 (2001-04)[Bearbeiten]

  • Straßenkarte
  • Taschenmesser
  • Luftschlauchspender
  • Luftpumpe
  • Lunchbox (auf Wunsch mit Lunch)
  • Kaffeebecher (mit oder ohne Kaffee)
  • Sattelradio
  • Handyauflädegerät

I-seatheat 3 (2004-07)[Bearbeiten]

  • Ergonomische Rückenplatte
  • Navigationsgerät
  • Werkzeugkoffer
  • mp3-Player im Heizkissen
  • Internezugang über W-lan Kabel (250m)
  • Elektronische Luftpumpe
  • Kaffeemaschine
  • Bistrobeutel
  • Handyaufladegerät inklusive Handy
  • Notebook zwischen den Lenkern
  • ausfahrbarer Regenschirm

I-seatheat 4 (2007-2011)[Bearbeiten]

  • Ergonomische Rückenplatte, die dank einer tollen App die neusten Fitnessvideos von Mr. T und George Foremann sendet, sobald der Fahrer über Rückenschmerzen klagt.
  • Navigationsgerät mit GPS-Erkennung und Google-Gesichtserkennung der Passanten
  • Werkzeugkoffer ohne Inhalt, aber Notfallapp, die direkt den Notdienst ruft.
  • iPhone im Heizkissen
  • Internetzugang über W-lan Kabel (1,5km, auf Wunsch auch ohne Kabel, dafür aber ohne Empfang)
  • Luftpumpenapp, die direkt den Weg zum nächsten Pumpenverkäufer anzeigt.
  • Kaffeeapp, die direkt virtuellen Kaffee auf die Straße schüttet.
  • Bistroapp, materialisiert Virtuelle Seitenbacherriegel mit abbaubaren CO2-Gehalt
  • iPad. Auch fürs Facetimen, aber ohne Cloud.
  • Eingebauter Appstore im Hinterreifen
  • ausfahrbarer Regenschirm mit App, die direkt die Wettervoraussagen für die nächsten 16 Tage direkt aufs Navi schickt, damit es die Routen mit der geringsten Regenwahrscheinlichkeit suchen kann.
  • Religionsapp, die Muslimische Fahrer an die Gebetszeiten erinnert und Sonntags den Weg in Richtung Kirche weißt. Auf Wunsch auch direkt Verbindung zum iPhone, um direkt nach religiösen Liedern und Gebetsbüchern für unterwegs zu suchen.
  • Weiterer sinnloser Kram inbegriffen. Funktion der Heizung jedoch nicht zwingend gegeben.

Fahrradsattelheizung im Sport[Bearbeiten]

Eddie Merckx - Er verdankt der Fahrradsattelheizung seine Karriere

Die Sportliche Karriere der Fahrradsattelheizung ist kurz, aber intensiv. Als das System Ende der 60er Jahren langsam aber sicher populär wurde, begannen auch mehrere Radrennsportteams die Sattelheizung ihren Fahrern für die Großen Rundfahrten wie der Vulleta, der Tour de France, dem Giro d’Italia, vor allem aber der Tour de Suisse zur Verfügung zu stellen.

Zwischen 1969 und 75 gewann der Belgier Eddy Merckx ganze 5 mal die Tour de France, auch dank der von ihm eingesetzten Sattelheizungen Merckx stets zu Höchstleistungen trieben. „1969-73 verwendete ich noch die alte Heizung mit dem Biber. Das blöde Vieh mochte mich so gar nicht und biss mir dauernd in den Hintern. Ich musste die Rennen also immer möglichst schnell beenden, damit der mir den Arsch nicht wund biss. Also bin ich im Stehen gestrampelt. Wie ein Irrer. Das hat wohl ganz gut hingehauen.“, so Merckx rückblickend.

Auch die Nachfolgekonstruktion mit dem Heizdynamo hatte laut Merckx ihre Eigenarten. „Je schneller ich fuhr, desto heißer wurde es. Ich hab mir da hinten alles verkohlt, doch das hat mich echt angetrieben. Es war wie eine Rakete, so richtig mit nem Feuerschweif hinten dran. Ich hab dann 1977 meine Karriere mit 32 beendet, weil der Arzt sagte, ich hätte das Hinterteil eines 68-Jährigen. Mein Hintern konnte nicht mehr.“

1980 endete die Ära der Fahrradsattelheizungen im Rennsport tragisch. Auf der Tour de Suisse war es in diesem Jahr ungewöhnlich kalt, weshalb zahlreiche Fahrer ihre Heizungen tunten, um sie leistungsstärker zu machen und sich nichts abzufrieren. Die Folgen waren grauenvoll. 37 Fahrer erlitten Verbrennungen dritten Grades und mussten über Wochen ambulant behandelt werden. Der Weltverband verbot die Fahrradsattelheizung daraufhin für sämtliche Arten des Radrennsportes. Aber seitdem wurden ja genug andere Varianten der Leistungssteigerung von findigen Radsportlern entdeckt...

Literatur[Bearbeiten]

  • Vom Bäumefällen und Sattelbauen; Chad Johnsson, Ottawa 1975 ISBN 200275251
  • Fahrradsattelheizungen und ihr wirken auf die Rektalhaut; Hannes Bierboodt, Bochum, 1983 ISBN 17310003
  • DANKE HEIZUNG!; Eddie Merckx ,Brüssel 1977 ISBN 5697173758

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