3 x 3 Goldauszeichnungen von Flusentier, Ostsee und Onkel Phillip

Europäische Union

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Eurabische Union

EU-Flagge.svg.png

Wahlspruch: „In Einfalt geeint“

Amtssprachen Arabisch, Türkisch, Afrikanesisch, Frânzédôotsh
Hauptsitz offiziell Brüssel, inoffiziell Istanbul oder Ankara
Staatsform Bürokratur
Staatsoberhaupt Kalif Angelo Merte
Fläche wachsend, notfalls mit Gewalt
Einwohnerzahl 500.000 Millionen

Euxpansion.png
Grün-rechteck.JPG Grün: Länder, die Mitglied der EU sind
Rot.JPG Rot: Länder, die bald beitreten sollen

Blau: Großbritannien

Die Europäische Union (Lat. für: Europäischer Untergang, En. für: Expandierende Unterdrückung, kurz EU) ist, der – bislang – äußerst erfolgreiche Versuch Deutschlands, nach zwei verlorenen Weltkriegen Europa auf wirtschaftlichem Wege zu erobern.

Institutionen[Bearbeiten]

Die EU hat es als erstes Staatssystem geschafft, das angestrebte demokratische Ideal zu erreichen: Das Volk hat als oberstes Organ sämtliche politische Macht, aber gleichzeitig keinerlei Möglichkeit, diese irgendwie einzusetzen. Ermöglicht wird dies durch ein Zusammenspiel verschiedener Institutionen, in dem sich alle gegenseitig ausstechen, bis die ohnehin meinungsführenden Regierungschefs ihren Willen durchgesetzt haben.

Das EU-Parlament[Bearbeiten]

Das Europaparlament bei einer wichtigen Debatte

Das EU-Parlament setzt sich zusammen aus ausgedienten Politikern, die aus ihrem ursprünglichen Land hinausbefördert wurden (vgl. Günther Oettinger). Diese werden in einer transnationalen Wahl gewählt, wobei in den einzelnen Ländern das Wahlsystem aus dem jeweiligen Mitgliedsstaat übernommen wird. So kommt es vor, dass Abgeordnete z.b. in England in einem Lokalmatador-Wahlkampf, in Frankreich wegen der derzeit verhassten Volksgruppe, in Deutschland von der Bild-Zeitung gewählt werden; in Griechenland geben wiederum nur knapp 12% der Bevölkerung ihre Stimme ab, diese sind dann aber auch bestochen.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments beschäftigen sich nach ihrer Wahl hauptsächlich damit, neue und immer unauffälligere Beschäftigungstechniken zu entwickeln. Sie versammeln sich in Ausschüssen, diskutieren ihren Speiseplan aus, bestätigen Gesetzesentwürfe. Weil dies natürlich ein blinder Schäferhund an einem Vormittag alleine lösen könnte, hat sich das sogenannte „System des Energieverlustes durch Reibungswiderstand“ etabliert. Konkret: in Brüssel wird das Mittagsessen für Luxemburg beschlossen, wo sich die Abgeordneten treffen, um zu beschließen wer dann in Straßburg welchen Gesetzen zustimmt.

Europäischer Rat[Bearbeiten]

Der europäische Rat schimpft sich oberstes Gremium der EU. Im Allgemeinen handelt es sich um ein (wenn überhaupt) halbjährliches Treffen (dem so genannten Gipfeltreffen) diverser europäischer Staatsoberhäupter in netter Atmosphäre und gutem Essen, allerdings meist nicht auf einem Gipfel, sondern in einem überteuerten und gut geheizten Gebäude.

Neben dem opulenten Abendessen und allerlei Internationalem Unwichtigskeitssmalltalk gibt es allerdings wenig zu entscheiden. Technisch gesehen hat der Rat überhaupt nichts zu bestimmen, sondern es geht lediglich darum, irgendwo im Wirrwarr der brisant/bescheuerten EU-Beschlüsse einen gemeinsamen Nenner zwischen den einzelnen Staaten zu finden, damit sich am Ende nicht einzelne, sondern gleich alle EU-Bürger gleichermaßen übertölpelt fühlen dürfen.

Du willst mehr? Hauptartikel: Europarat


Europäische Kommission[Bearbeiten]

Die Europäische Kommission ist das rechtsprechende Organ der EU und damit von uns allen (außer euch, ihr lieben Schweizer. Seid froh!) Diese Kommission nimmt sich allerdings nicht das Recht, die Aussage zu verweigern und leider kann nichts, was die Kommission sagt, gegen sie verwendet werden. Schön wäre es.

Die Kommission nimmt sich viel lieber das Recht, allerlei blödsinnige Gesetzesvorschläge der EU zu überwachen und zur Not durchzusetzen, wobei es allerdings meist bei Schwanzvergleichen und tiefsinnig-unsinnigen Drohungen bleibt. Dennoch sieht sich die Kommission meist in der Lage, über den Gesetzen aller EU-Staaten zu stehen und ignoriert diese für gewöhnlich völlig. Das Einzelbestimmungsrecht der eigentlich (und damit ist die pure Theorie gemeint) der Staaten wird am liebsten mit den Füßen getreten und der Wille der EU mit ach und Krach durchgezwängt. Schließlich sind die Gesetze der EU komplett intelligent durchdacht und mit den Gesetzen der menschlichen Logik stets völlig konform. Daher ist es normal, dass Länder, die zu viele Schulden anhäufen und daher ihre Rechnungen nicht bezahlen können mit Geldstrafen der EU rechnen können. Klingt komisch, ist aber so.

Rat der Europäischen Union[Bearbeiten]

Damit die Europäische Kommission stets einen Schwall von undurchsichtigen und teils unnötigen Gesetzen zum Kontrollieren hat, müssen diese erst einmal erfunden werden. Daher hat irgendein schlauer Mensch sich den Rat der Europäischen Union erdacht.

Der Rat ist eigentlich kein Rat, sondern es sind Räte. Zu jedem Thema (beispielsweise Themenbereich Agrarpolitik, Gesundheit, Luftabwehr und Kissenschlachten) sendet jedes Land einen professionellen Gagschreiber (der glücklicherweise gerade mit dem entsprechenden Thema befasst ist), nette Büttenreden für den örtlichen Karnevalsverein zum selben Thema verfasst hat, nach Brüssel, wo er mit seinen Kollegen anschließend ein lustiges Manifest aufsetzt und am Ende dann die neuesten Europäischen Gesetze entstehen. Ein Spaß für Groß und Klein und gar nicht so schwer.

Politik[Bearbeiten]

Organigramm der EU

Die Entstehung eines EU-Gesetzes läuft normalerweise so ab: Irgendein deutscher Beamter ist z.B. der Meinung, dass unbedingt die Anzahl der Zinken an einer Gabel oder der Durchmesser einer Pizza gesetzlich geregelt werden müsste. Da er aber einerseits zu faul ist, sich längere Zeit damit zu befassen und sich andererseits dann wieder der Bund der Steuerzahler über Geld- und Zeitverschwendung beklagen würde, sagt er einem entsprechenden EU-Kollegen Bescheid. Dessen Abteilung erstellt einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Dieser wird den Franzosen zur Ansicht vorgelegt: Entweder haben sie nichts dagegen oder man einigt sich auf einen Kompromiss. Theoretisch hat auch Großbritannien noch ein Mitspracherecht, das allerdings im Regelfall nicht wahrgenommen wird, da die Briten alles Europäische hassen wie Alice Schwarzer Jörg Kachelmann.

Mit der Zustimmung von Deutschland und Frankreich sowie der Tolerierung durch das Vereinigte Königreich gilt das Gesetz offiziell als angenommen. Nachdem es verabschiedet und in fast allen EU-Staaten bereits in Kraft getreten ist, stellt sich plötzlich ein osteuropäisches Land wie Polen, Tschechien oder Ungarn gegen das Gesetz, bezeichnet es als „Vaterlandsverrat“ und weist darauf hin, dass alles ja genauso wie im Zweiten Weltkrieg sei. Es folgt eine monatelange Hängepartie, bis der jeweilige Staatspräsident unter dem Druck der anderen EU-Länder nachgibt und das Gesetz unterschreibt.

Fünf oder sechs Jahre später entdeckt ein Journalist zufällig dieses Gesetz im Internet und beschließt, einen gehässig-ironischen Artikel darüber und über die EU-Bürokratie im Allgemeinen zu schreiben. Als Beispiel für die Unsinnigkeit dieses Gesetzes führt er die traditionellen siebenzinkigen Zeremoniengabeln aus Bhutan an, die nun nicht mehr gewerblich in die EU eingeführt werden dürften und weist natürlich süffisant auf das Gesetz mit der Bananenkrümmung hin. In Deutschland (und nur dort) schlägt der Artikel große Wellen und alle Bürger regen sich darüber auf, dass nicht nur von ihrem Steuergeld die verschwendungssüchtigen Griechen finanziert werden, sondern auch das noch und die da oben und überhaupt. Da aber niemand einen einzigen EU-Politiker namentlich kennt, passiert erst mal nichts.

Weitere zehn Jahre später wird das Gesetz im Zuge des EU-Bürokratie-Abbaus wieder abgeschafft. Zu diesem Anlass klopfen sich die EU-Politiker ganz gehörig selbst auf die Schulter. Wenn dazu noch die vertrocknete Mumie von Edmund Stoiber aus dem Keller geholt wird, schafft es diese Nachricht vielleicht sogar als „Bunte Meldung“ in den ZDF-Teletext.

Die wichtigsten Politiker der EU (Symbolfotos)[Bearbeiten]

Geschichte und Zukunft[Bearbeiten]

Euch kriegen wir auch noch!

1945: Nach Hitlers knapper Niederlage gegen die Alliierten liegt Europa in Schutt und Asche und ist dem sowjetischen Expansionsdrang schutzlos ausgeliefert – die USA jedoch wollen keinesfalls ihre westeuropäischen Satellitenstaaten an die Kommunisten verlieren. Deshalb greifen sie zu einer verzweifelten Maßnahme: Sie bringen Deutschland und Frankreich auf die Idee, dass sie, wenn sie zusammenarbeiten würden, statt gegeneinander zu kämpfen, in Windeseile ganz Europa unterwerfen könnten. Adenauer und Schuman finden die Idee prima, daraufhin kommt 1951 als erstes die EGKS für Kohle und Stahl, dann EURATOM und EWG für die friedliche Nutzung der Atombombe bzw. der Wirtschaft.

Dann passierte lange nichts, außer dass der EWG irgendwie das W abhanden kam. Es war eine Zeit der Stabilität und Sicherheit, da Karl der Gaul (Frankreich) den Beitritt Großbritanniens blockierte. Nach seinem Tod 1970 aber wurden die Europäer weich und ließen die Briten mitspielen. Die Inselaffen machten ihrem Ruf als wahre Europäer sofort alle Ehre und bedankten sich damit, dass sie zwar die Förderungen für ihre strukturschwachen Gebiete absahnten, sich selbst aber um die Bezahlung ihrer Beiträge drückten (s. Britenrabatt).

Die EU wirbt auch zu Halloween für neue Einwanderer

Dann passierte wieder lange nichts, bis Michail Gorbatschow aus Versehen die Sowjetunion gegen die Wand fuhr (1989). Für die BRD bot sich plötzlich das einmalige Sonderangebot, die DDR zum Schnäppchenpreis von 29,99$ (+ 3$ Versandkosten) zu kaufen. Neidisch geworden, stellte Frankreich eine Bedingung dafür: Der Euro musste kommen, damit auch die Franzosen von der deutschen Wirtschaft profitieren konnten.

Der neuen EU traten schließlich auch einige feige Staaten bei, die im Kalten Krieg aus Angst neutral geblieben waren, nur die Schweiz und Norwegen trafen die Entscheidung, ihren Reichtum nicht mit anderen teilen zu wollen. Dies sollte sich bald als gar nicht so dumm herausstellen, als man 2004/2007 alle möglichen und unmöglichen osteuropäischen Länder mit ins Boot holte, von denen noch niemand etwas gehört hatte. Um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, versuchten diese Länder sogleich, möglichst tatkräftig an der Torpedierung der EU-Verfassung (später Vertrag von Lissabon) mitzuhelfen. Das folgende jahrelange Hickhack wurde erst durch ein Machtwort der großen Marionettenkanzlerin Angela Merkel beendet.

Die EU heute[Bearbeiten]

Die EU 2016: Ein Commonwealth löst sich in Wohlgefallen auf

Momentan besteht die EU aus bald 27 Mitgliedsstaaten; ein riesiger Haufen an bettelarmen Sandwüsten und heruntergekommenen Bürgerkriegsgebieten steht vor der Tür. Schon jetzt ist es quasi unmöglich, auf demokratischem Wege Entscheidungen zu treffen, denn irgendjemand ist immer dagegen. Aus diesem Grund werden sämtliche Geschäfte von einer gesichtslosen Bürokratie geregelt, die sich hinter einem unübersichtlichen System an Institutionen, Organisationen und Ämtern versteckt. Ihre wahren Ziele kennt niemand, aber Widerstand ist sowieso schon lange zwecklos.

Ausblick[Bearbeiten]

Zweifellos ist es zur Zeit die wichtigste Aufgabe der EU, den einigermaßen wirtschaftlich arbeitenden Staaten möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen und damit völlig überschuldete Korruptionsparadiese sowie unrentable Großbauernhöfe zu subventionieren. Noch lässt sich dieses Ziel einigermaßen erfüllen. Doch die Euro-Krise scheint schlimmer und schlimmer zu werden. Wie wird es weitergehen? Dafür gibt es verschiedene Szenarien:

  1. Die EU zerbricht an der Schuldenkrise. Die einen gehen sofort Pleite; die anderen etwas später. Rechtspopulistische Parteien übernehmen flächendeckend die Macht. Schließlich führt wie in der guten alten Zeit jeder gegen jeden Krieg, wobei das faschistische Großungarn eine wichtige Rolle spielt. Am Ende marschiert China ein und besetzt ganz Europa.
  2. Die EU übernimmt immer mehr und mehr Macht, bis eine Art neue Sowjetunion entsteht. Diese pseudo-kommunistische Diktatur verbündet sich mit China und man teilt in einem blutigen Atomkrieg Russland unter sich auf.
  3. Die EU nimmt schließlich doch die Türkei auf. Zusammen mit der Islamisierung Europas entsteht so ein muslimischer Gottesstaat, in dem die Scharia gilt und alle Ungläubigen gesteinigt werden. Eine neue Blütezeit bricht an.

All diese Möglichkeiten können Realität werden. Und an wem liegt es, darüber zu entscheiden? Ganz sicher nicht an dir!

Siehe auch[Bearbeiten]

                  Staaten in Europa
Nach Wichtigkeit geordnet
EuropaFrüher.png

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