Erlkönig

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Benutzerauszeichnungen:

Erlkönig, der

Ein Erlkönig ist ein grausliches Wesen beliebiger Gestalt, dass nur von kränkelnden Kindern im Fieberwahn gesehen werden kann oder von Menschen in ihren schlimmsten Albträumen. Diese sterben dann gleich nach direktem Kontakt mit dem Erlkönig, deshalb sind Sichtungsberichte sehr selten.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Erstes bekannte Auftreten eines Erlkönigs

Der erste Mensch, der es wagte, die Öffentlichkeit auf die Existenz des Erlkönigs aufmerksam zu machen, war der bis dahin er unbekannte Dichter John Wolfi van Goethe. In seiner nach der Hauptperson, dem Erlkönig, benannten Ballade erzählt er von einem Jungen, an dem der Erlkönig anscheinend Gefallen fand, d. h. er war scharf auf ihn.
Der Vater hält den König jedoch für ein erfundenes Wesen, weshalb er auch die Hilfeschreie seines Sohnes nicht erhört. Am Ende holt sich der Erlkönig jedoch, was er will (...), dadurch muss der Junge sterben.

[bearbeiten] Geschichte

Wer schreitet so stolz im schwarzen Gewand?
Es ist der Anwalt - und sein Mandant;
Er hat die Akte wohl im Arm,
Er ist sich sicher, der Beklagte wird warm.

Mandant, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst Anwalt, du die Richter denn nicht?
Die Richter mit Robe und Schleif'? -
Lieber Mandant, die prozessieren wir weich. -

Du böser Kläger, komm, her zu mir!
Gar üble Erfolgsaussichten mach ich dir;
Wir haben Dein Glück in der Hand,
Tönt es aus schwarzem Gewand.

Mein Anwalt, mein Anwalt, und hörest du nicht,
Was die Kammer mir lauthals verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Mandant;
Die Kammer rede ich an die Wand. -

Willst Kläger, ohne Kohle nach Hause gehn?
drauf verzichten auf Nimmerwiedersehen;
Der Anwalt findets böse und gemein
Die Kammer schießt sich erst richtig ein.

Mein Anwalt, mein Anwalt, und siehst du nicht dort
den Rechtsschutz, die Kammer, keiner glaubt mir ein Wort? -
Mein Mandant, mein Mandant, ich seh es genau:
der Rechtsstreit geht baden, sei schlau! -

Kläger ich warne dich, mich reizt deine gierige Gestalt;
Und bist Du nicht willig, so brauchen wir Gewalt.
Im Namen des Volkes, nun schließt den Vergleich!
Dem Mandanten wird mulmig, er ist windelweich! -

Dem Kläger grauset's, er vergleicht sich geschwind,
Die Vergleichsgebühr stimmt den Anwalt recht lind,
Die Kammer drückt sich ums Urteil mit Mühe und Not;
In ihren Armen die Akte war tot.

[bearbeiten] eine andere Version vom erlkönig:

Wer reitet so spät durch Nacht und Fluss?
Es ist der reiter mit seinem Ross.
Er hat nen Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

Du lieber hengst, komm geh' mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
meine Mutter hat manch gülden Gewand.

Mein reiter, mein Reiter, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind.

Willst feines Pferd du mit mir geh'n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht
dort Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh'es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er ihn an,
Erlkönig hat ihm ein handjob getan.

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
der Knabe lebt, das Pferd war tot.

(erst später festgestellt, das Pferd starb an einem herzinfarkt)



[bearbeiten] Familie

Der Erlkönig ist kein Einzelgänger, er lebt mit seiner Mutter und seinen Töchtern zusammen.
Die Mutter ist eine nicht sehr nette alte Frau mit einem Hang zu "güldenen" überteuerten Markenklamotten.
Die Töchter gehen mit Leidenschaft ihrem Hobby, dem Tanzen nach, am liebsten zu HipHop-Musik.



Natürlich gibt es auch eine Kurzfassung des Erlkönigs:

Vater und Kind reiten geschwindt, durch den Wind, kommt'n Mann, quatscht sie an, ob der kleine net mit kommen kann, Vater sagt: "Nee." Kind: "Weh,weh." Kommen nach Haus, Kind tot, aus.

[bearbeiten] Gegenmaßnamen

Es gibt wenig, was gegen einen Erlkönig hilft, am praktischsten ist es immernoch, man nimmt ein Aspirin zu sich und ignoriert ihn.

[bearbeiten] Vorkommen

Am häufigsten ist der Erlkönig in Wäldern anzutreffen, besonders bei Wanderraststätten in der Nähe des Weinkellers. Nachts betrinkt er sich dann des Öfteren, was auch seine seltsame Lust auf kleine Kinder erklären könnte.

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