Emanze

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Emanze, die (obwohl das Geschlecht durchaus fragwürdig erscheint), eine Art Frau, die sich wie ein Mann gebärdet. Dies tut sie (er? es?), da sie sich als weibliche Person von Männern unterdrückt fühlt und dieser vermeintlichen Unterdrückung zu entkommen versucht, indem sie sich übertrieben männlich verhält und jegliche weibliche Attraktivität vermeidet. Angriffspunkte für männlichen Machismo werden durch Entfernung jeglicher weiblicher Anmutung ausgemerzt.

Weitere Kennzeichen[Bearbeiten]

Emanzen fallen durch eine durchschnittliche Haarlänge (oder vielmehr Haarkürze) auf, die den Durchmesser eines Wasserstoffatoms um drei Größenordnungen unterschreitet, sowie durch ihren aufgrund männlichen Auftretens beginnenden Bartwuchs und die physische Schlagkraft dreier bananengemästeter Schimpansen nach drei Wochen Bierentzug. Bei älteren Exemplaren (oder Exemplaren auf älteren Fotos) fällt des Weiteren eine lila Latzhose auf, die extrem kennzeichnend für Emanzen wurde; diese ist jedoch zuletzt in der Versenkung verschwunden. Mehrere Emanzen hatten die lila Latzhose als allzu kennzeichnend für ihre Spezies erkannt, was zu voreingenommenen Reaktionen geführt hatte.

Geschichte[Bearbeiten]

So weit...
... ist es also schon gekommen.

Aus der Frauenbewegung ging um 1968 herum ein neuer Typus besonders radikaler, besonders männlich wirkender und besonders kämpferischer Feministinnen hervor, die alsbald für Ziele kämpften, die über Gleichberechtigung weit hinausgingen. Beispiele sind:

  • die Binnenmajuskel, die positiv besetzte Begriffe wie "Schüler", "Studenten", "Mitglied", "Bier" durch feministisch angehauchte, die weibliche Form überbetonende Formen "SchülerInnen", "StudentInnen", "MitgliederInnen" und "BierInnen" ersetzte, negativ besetzte Begriffe wie "Faulenzer", "Verbrecher", "Knacki" und "Tokio-Hotel-Bandleader" jedoch unangetastet ließ. Gerade bei letzterem jedoch wäre eine weibliche Form der Sache viel eher gerecht geworden.
  • LehrerInnen, die ihren Schülerinnen grundsätzlich bessere Noten geben als ihren sich angeblich frauenfeindlich verhaltenden männlichen Schülern. Leider sind seit der Entstehung der Emanzen diese nicht selten.
  • Früher, so vor ein paar Jahren, war die Welt noch in Ordnung, wie aus historischen Dokumenten zu entnehmen ist.
Als die Welt noch in Ordnung war.

Organisation[Bearbeiten]

Emanzen organisieren sich primär in Frauenvereinen, Frauenläden etc, zu denen Männer grundsätzlich nicht zugelassen werden. Des weiteren engagieren sie sich in verschiedenen Vereinen mit politischem Gewicht, wie z. B. den Grünen, Greenpeace sowie diversen weiteren revolutionären oder revolutionär anmutenden Organisationen. Ihre interne Kommunikation wird durch spezielle Communiqués und Zeitschriften wie etwa EMMA bewerkstelligt.

Größte Feindin der Emanze: Das Alpha-Mädchen

MitgliederInnen als virtuelle Emanzen[Bearbeiten]

MitgliederInnen sind der weibliche Abklatsch des Mitglieds, sie existieren als virtuelle Emanzen ohne physische Manifestation. MitgliederInnen etablieren sich selbst aus Zirkeln von Emanzen oder werden von Weicheiern so betitelt. MitgliederInnen finden sich auch in ferministischen Zirkeln, in den politischen Parteien der rot-grün-Blinden und in anderen sozialen Gruppierungen besonderer Bedeutung.

MitgliederInnen sind in der Pein, dass sie selbst das Wort Mitglied (lateinisch: cum penis) als schwere Beleidigung empfinden und nach einer gender specific (deutsch: geschlechts-spezifischen) Bezeichnung gesucht und, was Wunder, auch gefunden haben. Das Wort MitgliederInnen ist dagegen völlig absurd und somit stubenrein.

Manchen Mitfrauen war in ihrer stets wachen Penisphobie selbst in der Mitgliedin noch zu arg das Glied zu intuitionieren; sie schufen das Mitklit (lateinisch: cum clitoris). Doch einem besonders sprachsensiblem Mitgliedin semantischer Revolutionskränzchen stach ins ödipal geschulte Auge, dass klit, als verkürzte Form von Klitoris, unweigerlich eine unbewusste Neigung zur genitalen Selbstverstümmelung offenbare. Damit war das Schicksal des Mitklits bereits besiegelt.

Neuerdings weist auch Der Spiegel unter der Rubrik "Hohlspiegel" (2008 Nr. 17) die ersten Quellennachweise aus, in denen dieser linguistisch besonders dämliche Begriff von Journalisten verwendet wird. Möge ihnen, den MitgliederInnen und den Journalisten das besagte herrliche Objekt im Halse stecken bleiben.

Bedrohung[Bearbeiten]

Da die Emanzen in Zeitungen und Rundfunk in letzter Zeit erstaunlich still geworden sind, wird angenommen, dass die Emanzen mangels Fortpflanzung vom Aussterben unmittelbar bedroht sind. Es wird beobachtet, dass Emanzen aufgrund ihrer mangelnden weiblichen Anziehungskraft signifikant seltener mit Männern verkehren. Die männliche Hegemonie in den Wissenschaften leitete daraus schnell den Irrglauben ab, zwischen der Korrelation (wenig Sex mit Männern & geringere Fertilität) bestünde eine Kausalität (!sic), dergemäß Emanzen, die keinen Sex oder lediglich Sex mit Frauen haben können, die offenbar weniger wählerisch in der Auswahl ihrer Sexualpartner sind, zwangsläuig eine niedrigere Fruchtbarkeit aufwiesen als Frauen, die lustvoll ihre ihnen patriarchal aufgezwungene Hetereosexualität ausleben. Glücklicherweise konnten feministische Wissenschaftler ebenso schnell wie unumstößlich beweisen, dass es sich bei dieser offensichtlich absurden Hypothese, Sex mit Männern spiele bei der weiblichen Empfängnis eine Rolle, nur um eine heteronormative und -sexistische Projektion multipler Genese der pathologischen Dissonanzen androider Morphologie in Physis und Psyche handeln konnte sowie einem bockigen Verschließen der Männer vor Erkenntnissen weiblicher Bauch-Blutungen. Fragen zu rein zufällig auftauchenden Assoziationen zum uralten Mysterium der Jungfrauengeburt, sind eher unerwünscht.

Siehe auch[Bearbeiten]