Elektrotechnik

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Die Elektrotechnik ist die Lehre von unverständlichen Vorgängen in dubiosen Kupferfedern, mit Luft gefüllten Platten und Kohlezäpfchen. Die Funktion jeglicher elektrotechnischer Betriebsmittel basiert auf reinem Zufall oder wahlweise auch auf dem Vorhandensein von Backsteinphotonen. Damit ist klar: Maxwell hat gelogen.

Entstehung[Bearbeiten]

Vor langer Zeit, als der Mensch mit dem Begriff "Technik" noch nichts anfangen konnte, gab es ein kleines pummeliges Elektron, das konnte nicht aus seinem Bauteil kommen, weil es so furchtbar dick war. Aus lauter Frust hat es immer immer mehr gefressen, bis es schließlich platzte. Dadurch wurde das in sich geschlossene Bauteil zerstört und zu einem Quellenfeld gewandelt, wodurch die erste Spannungsquelle entstand.

Nach der Entstehung der Spannungsquelle entstanden weitere Elektronen. Diese neuen Kinderelektronen sammelten sich alle an einem Punkt, da sie Angst vor den bösen Ionen hatten, und bildeten so die ersten Raumladungszonen. Aber die grausamen Protonen-Panzer schossen mit ihrer Neutronen-Munition alles zusammen. Dennoch überlebten einige wenige Elektronen und starteten eine Gegenoffensive, die mit Fetzen, Funken und Rekombinationsenergie in der Entstehung des Lichtes endete.

Nach dieser Schlacht ging der Kampf weiter, es hieß "Jeder gegen Jeden", keiner konnte die Schlacht mehr überblicken. Die Elektronen und die Ionen verbündeten sich im Laufe der Schlacht, vereinigten ihre Eigenschaften und bildeten die Koalition der Isotope. Die verbündeten Elektronen und Ionen beschlossen, sich in ein Gebiet zu begeben, wo es weitere Isotope gab und die Kondensatoren in Form von riesigen Platten auftraten. Das Problem war allerdings, dass die fremden Isotopen nicht gewillt waren, die Neuzuzügler aufzunehmen. Wieder entstand ein grausamer Kampf. Die Elektronen stürzten sich auf die Isotope und schafften es, einen atomaren GAU zu provozieren. Danach war die Aufregung maximal, denn auch die Protonen drehten nun durch. In ihrer Panik schlossen sie sich eng zusammen und vereinigten sich zu einem Riesenproton. Auf diese Weise begründeten sie den Quanteneffekt.

Ein einziges Elektron überstand diese Schlacht. Es traf eine nordkoreanische Nutte, die sehr positiv eingestellt war. Mit ihr zusammen sorgte das Elektron für neue Elektronen. Diese versuchten die Herrschaft über alle Leitungen zu bekommen. Deshalb sorgten sie dafür, dass der Strom möglichst gut geleitet wurde. Um dem entgegenzuwirken, konstruierte die Offensive den Widerstand. Die wilden Horden freier Ladungsträger flossen dennoch unkontrolliert durch die Leiterbahnen, bis schließlich ein schlauer Wicht den Transistor erfand, der dem freien Verkehr einen Riegel vorschob.

Bereiche[Bearbeiten]

Die gelangweilten Ladungsträger beschlossen im Folgenden, sich auf Bereiche aufzuteilen, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Antriebstechnik[Bearbeiten]

In der elektrischen Antriebstechnik wird versucht eine Motivation zu finden, den rivalisierenden Molekülen des Erdöls entgegenzutreten. Aus Motivationsproblemen ist das bisher allerdings nicht gelungen, da die Elektronen partout nicht in einer Spannungsquelle warten möchten. Zurzeit ist es daher nur möglich diese mit enormen Unkosten in einen sogenannten Akku zu locken. Ein BMS (Blonde-Mädchen-Show) bringt ausreichende Beschäftigung im Akku-Pack. Diese Vorgehensweise sorgt für eine hohe Motivation der Elektronen, so dass sie beim Durchlaufen der Motorspulen alles geben, was die hohen Wirkungsgrade erklärt. Um diese Energie zu lenken wurde in den letzten Jahrzehnten begonnen, mit Leistungselektronik eine PWM ("Penis Width Modification" - Penisbreitenmodifkiation) an den Elektronen vorzunehmen, um damit den Antrieb präziser zu steuern. Dieses Vorgehen wird von den Elektronen allerdings abgelehnt und ist in anderen Bereichen der Elektrotechnik verrufen.

Automatisierungstechnik[Bearbeiten]

Die Elektronen der Automatisierungstechnik gehören zu den faulsten ihrer Spezies. Einziges Ziel ist es hier, untergebene Ladungsträger immer wieder die gleichen Sachen machen zu lassen und sich so selbst auf die faule Haut zu legen. Das fundamentale Scheitern der Spezies wird vom Individuum meist erst erkannt, wenn es sich entweder selbst versklavt hat, oder entlassen wird, weil alle Aufgaben nun von allein erledigt werden. Dennoch übt dieser Bereich die größte Anziehungskraft auf BWL-Elektronen aus, da diese hoffen, hier bei wenig Arbeit viel Spaß zu haben.

Elektronik u. Mikroelektronik[Bearbeiten]

In diesem Bereich sind die Philosophen der Elektronen zu finden. Im Grunde wird hier diskutiert, wie man die Infrastruktur weiter aufwertet. Umsetzungsfähig ist dabei nur ein Bruchteil der erdachten Konstrukte. Leider gilt dieser Bereich als ausgestorben, da seit Einführung der Mikroelektronik, im Jahre 1995 im Zuge der Windows 95 Umstellung, die Augenprobleme und Sehschwäche-Erscheinungen exponentiell zugenommen haben. Weitere Probleme in diesem Bereich sind:

  • niedrige Geschwindigkeit des Lichtes sorgt für ewige Wartezeiten
  • Einführung von BGA (beschissener Gatter-Aufbau) und zunehmende Beschwerden über Trennung von wichtigen Infrastrukturen
  • im Speziellen seit der Einführung von bleifreiem Löten das Auftreten von Wiskas, eine von Katzen abzubauenden Substanz, die Elektronen erheblich ablenkt und das soziale Gefüge stört

Nachrichtentechnik[Bearbeiten]

Elektronen der Nachrichtentechnik gelten allgemein als die versoffensten und unberechenbarsten ihrer Spezies. Sie bewegen sich meist auf mehr oder weniger langen Stäben hin und her und schaffen damit eine Kommunikation zu entfernten Verwandten. Viele andere Vertreter der Spezies fühlen sich aber beleidigt, da sie allgemein als "Stabrutscher" bezeichnet werden. Dabei existieren viele Elektronen die vor allem in sehr kleinen Gruppen sehr schnell unterwegs sind. Das führt häufig zu Verwirrung und überlastete die Gattung der Transistoren erheblich. Als Wirkung wurde die Entwicklung des Pentium5 Prozessors eingestellt um den streikenden Elektronen eine Verschnaufpause zu gönnen. Diese hatten sich aufgrund der überzogenen Vorstellungen gewerkschaftlich in der IEEE (internationale exzentrische Elektroneneinheit) organisiert und am FSB ("for slow business" - bezeichnet einen Flaschenhals in der Architektur) des Pentium4 gegen die abartigen Arbeitsbedingungen demonstriert. Laut Intel wurde im Tarifvertrag ein neuartiges Schichtmodell ausgearbeitet, das seither in allen späteren Modellen eingehalten wurde.

Quintessenz[Bearbeiten]

Alles klar? Nein? Das war zu erwarten. Deshalb danke jeder Gott oder seiner Mutter oder sonst irgendwem, dass er nicht Elektrotechniker ist. Wahrlich, es ist kein Vergnügen, diese Wissenschaft zu erforschen! Vor allem, da man sich beim Betrachten winziger Bauteile und beim Zusammenlöten dünnster Drähtchen ohnehin nur die Augen ruiniert.

Das Foto ist nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm künstlich aufgehellt worden.

Elektrotechniker (Gattung)[Bearbeiten]

Der gemeine Elektrotechniker ist eine eher seltene Spezies die vor allem in Labors ca. 3,50 m unter der Erdoberfläche heimisch ist. Diese Laboratorien sind strahlensichere Bunker, welche nur von den Licht der Computerbildschirme und Displaybeleuchtungen der diversen - für jeden normalen Menschen unbekannten - Geräte (z.B. Ausziehloskop) und einer bis zwei Neonröhren beleuchtet werden. Lebenswichtig für den Elektrotechniker sind eine Steckdose und ein Internetzugang für seinen Computer. Er ist immer mit einem Voltmesser bewaffnet, um sich gegen fiese Kriechströme zu verteidigen. Die natürlichen Feinde des Elektrotechnikers sind der Stromausfall und das Tageslicht. Normalerweise ernährt sich der Elektrotechniker von Kindern und Pizza. Oftmals werden sie als Freaks oder Nerds bezeichnet. Doch ohne sie würde die menschliche Zivilisation zusammenbrechen, da ohne ihre Arbeit nichts funktionieren würde.

Allgemein gesagt ist der Elektrotechniker ein Wesen das ein kompliziertes, unverständliches Problem auf einem noch komplizierteren Weg löst.

Siehe auch[Bearbeiten]