1 x 1 Bronzeauszeichnung von Animal*

Einsatz in 4 Wänden

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Äußerlich sieht es ja ganz gut aus, aber die Fassade täuscht. Ein Einsatz für Tine Wittler
Einsatz in 4 Wänden ist die wohl dreisteste Fernsehsendung bei RTL, in der geschaut wird, ob die Wohnsituation wirklich schon im Arsch ist oder ob aus den vorher schönen Wohnungen noch eine Bruchbude aus Laminat und "Kochinseln" gemacht werden kann. Obwohl ständig suggeriert wird, dass die dicke Tine mit den Handwerkern und dem verarbeiteten Material kostenlos sei, ist das keineswegs der Fall.

Die Hausübergabe[Bearbeiten]

Das einzig Wahre ist in diesem Zusammenhang, dass sie wirklich unaufgefordert kommen, die Bewohner für eine gewisse Zeit unter dem Hinweis auf "großartige Veränderungen" und dem versteckten Hinweis, dass sie jetzt sowieso nicht mehr anders könnten, weil sie "bereits im Kasten" seien, ausweisen und die Tine scharf auf Overalls ist. So fordert das "Tine Mobil" einen zusätzlichen Aufpreis, wenn die Hausbewohner ihr Haus verlassen müssen. Zudem werden meist altmodische Dinge verbaut, damit die Wohnsituation noch dramatischer wird. So müssen die Kinder auf den neuen ausgelutschten Sofas schlafen. Auch ein Indikator für schlecht gemachte Arbeit sind die auffällig häufigen Werbepausen, damit der Zuschauer nicht sieht, wenn gepfuscht und sich bekifft wird. Ist das Haus dann fertig, müssen die meisten Bewohner bei Sichtkontakt mit der neuen "Wohnung" erst mal ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Haus ist eine Hölle des Laminats und Rigips geworden.

Ein bisschen Farbe muss her

Der Fußboden[Bearbeiten]

Er leidet bei Einsatz in 4 Wänden immer am meisten: Der Boden, da immer nur billiges Laminat verlegt wird und es deswegen billiger ist. Auch werden immer vorwiegend dunkle Farben gewählt, damit der Bewohner die Kratzer und den Dreck vom Arbeiten nicht sieht. Die Trittschalldämmung findet hierbei keinerlei Verwendung: ZU TEUER. In den Medien wurde schon berichtet, dass in naher Zukunft noch mehr Laminat in deutschen Einsatz in 4 Wänden-Opferwohnungen verlegt werden soll! Im Badezimmer wird dann eben Laminat in Fliesenoptik verlegt.

Die Wände[Bearbeiten]

Upps, da hat wohl jemand was mit der History-Soap "Einmarsch in Vier Länder" von Tine Hitler verwechselt

Manchmal müssen Wände weichen oder werden neu eingebaut. Die Arbeiter des Sonderpfuschkommandos besorgen sich erst mal ein Paar Blechstangen und ein Paar Rigipsplatten, stellen die instabile Konstruktion auf, und fertig ist die Wand. Die Benutzer der dadurch neu entstandenen Räume leiden wegen der hohlen, nicht schalldichten Wände unter akuter Lärmbelästigung - oftmals mit Todesfolge. Die anderen Wände erhalten einen freundlichen schwarzen Farbton, mit undefinierbaren Bildern und selbstgebastelten Lichtkästen. Die Tapetenfarbe hat denselben Effekt wie ein Schlag ins Gesicht: schwarz-weiß, manchmal aber auch weiß-schwarz.

Die Tapete[Bearbeiten]

Die Universal-Tapete besteht aus weißen, zusammengeklebten Din-A4-Blättern; die Farbe muss das Einsatz in 4 Wänden Sonderpfuschkommando mit Buntstiften erst noch draufkrakeln. Hinter den Schränken wird erst gar nicht tapeziert, da es eh keiner sieht. Im Kontrast dazu werden die Schrankrückwände mit unbeliebten Mustertapeten (meist mit Flugzeugen drauf) verziert, die teuer weiterberechnet, für einen Appel und ein Ei von der notleidenden Tapetenindustrie aufgekauft wurden. Wenn das Arbeiterteam gar kein Bock hat zu arbeiten, wird sich erst mal ein Joint gedreht und die (nicht) zu bearbeitenden Wände erhalten einen freundlichen Gelbstich.

Die Inneneinrichtung[Bearbeiten]

Die Einrichtung ist meist viel zu modern, wirkt kalt und trostlos. Das Sofa steht meist auf hohen Blechsockeln; dadurch wirkt der Raum leer. Nachts läuft man bei Kochinseln auf Grund und man wird von der Küchenzeile zum Schreiben gezwungen, wenn sie überhaupt fest an der Rigipswand hängt und nicht herunter fällt. Kinderzimmer wirken oft kindisch oder kalt und ungemütlich. Zur Sicherheit erhalten die Fenster Gitterstäbe wie im Knast. Die zu modernen Möbel haben rasiermesserscharfe Ecken und Kanten. Das Bett ist in der Regel eine selbsterfundene Konstruktion aus MDF-Platten mit Lattenrost aus Laminat. Wenn die Eltern sich aus Bett setzen, kracht das Teil ein und ein stabiles IKEAbett wird eingebaut. Bei frechen und aggressiven Kindern wird der Raum mit 5-mm-Laminat und Rigipsplatten ausgekleidet und die Fenster verbrettert.