Doppelname

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Doppelnamen sind die Titel von staatlich anerkannten Emanzen und Logopäden und entstehen bei nicht-fachgerechter Entsorgung von Altnamen. Da auf Altnamen 50 Cent Pfand steht, ist es völlig bescheuert, den eigenen Altnamen nicht zu entsorgen. Wissenschaftliche Erklärungsversuche für die eklatant hohe Verbreitung von Doppelnamen bei Emanzen deuten auf eine Verwendung als Penisersatz und Geldanlage hin.

Sozialdemokratie und Namensgesetze[Bearbeiten]

Die deutsche Sozialdemokratie hat den Schuster von Köpenick in ihr Herz geschlossen und kümmert sich um wichtige Probleme, wie den Bindestrich in Familiennamen. So hat die große Koalition den Doppelnamen mit Bindestrich eingeführt. Offenbar war der Bindestrich erforderlich, um den Halt nicht zu verlieren.

Der erste Versuch, die bloße Anreihung gesetzlich verpflichtend formal einzuengen, wurde durch Urteil des Bundesverfassungsgerichtshofes gekippt. Nach der ersten Reihenfolge-Pflicht Geburtsname-Bindestrich-Familienname wurde die völlig neue und innovative Reihenfolge Familienname-Bindestrich-Geburtsname eingeführt. Inzwischen ist die Reihenfolge beliebig (§ 1355 Abs. 1 Satz 2 BGB 1970), nur der Bindestrich ist aufgrund einer Verwaltungsvorschrift (NamÄndVwV 1980, sechster Teil, Nr. 54) insbesondere zur Unterscheidung von Adelsnamen beibehalten worden. Damit ist das deutsche Namensrecht im internationalen Vergleich einmalig, wo weltweit Bindestriche als entbehrlich gelten.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Doppelnamen dürfen nur von Frauen beantragt werden und unterliegen der Mehrwertsteuer. Ein Antrag von Männern führt zu einer Veranlagung in Vergnügungssteuer und zur absoluten Ächtung unter Geschlechtsgenossen. Das Führen eines Doppelnamens durch einen Mann ist besonders bei als profilisierungssüchtig bekannten, von der Gesellschaft gering geschätzten Randgruppen wie Rechtsanwälten zu beobachten. Gerüchteweise soll es sich bei Doppelnamen tragenden Männern besonders häufig um Kastraten handeln.

Doppelnamen klingen bescheuert. Gabriele Weichselgart-Schmidtunterstein, oder sowas! Zynische Stimmen behaupten, dass, je unattraktiver eine große, linke, flachbrüstige, kurzhaarige Theologiestudentin sei, ihre Ablehnung seitens der Männerschaft an der Almer Mater höchstens zu einer Liebschaft mit einem Weichei aus dem CVJM führen kann. Das grundsätzliche Anrecht auf einen Doppelnamen haben studierte Frauen. Bei bayerischen Oberstudienrätinnen weniger aufzufinden als bei Berliner Oberstudienrätinnen/innenen, aber egal. Angriffslustig bis über die Grenze des Erträglichen, werden Doppelnamenfrauen häufig zwischen zwei Extremen beobachtet: Entweder (selten) die Superfamilienfrau ("Nein, ich brauche mich nicht hinter meinem Mann zu verstecken! Neben meinen acht Kindern habe ich auch noch einen Beruf! Ich bin studierte Sozialwissenschaftlerin!") oder die, sorry, einfach hässliche linke Studierte ("Der Rudi-Herbert und ich sind auch so in unserer Finca in Italien glücklich! Damit der kleine Nikita-Che nicht unter den reaktionären Gesellschaftsverhältnissen zu leiden hat, haben wir ihn lieber aufs Gymnasium als auf eine Gesamtschule geschickt, an der wir beide unterrichten.").

Da auf Fußballtrikots Vornamenverbot gilt, gehen viele Fußballer Scheinehen ein, um ihren Namen, etwa Leibniz oder Reihnhold, zu frisieren.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Dr. Büchsenschütz-Nothdurft
  • Archibald Archibald-Müller (Fußballer)
  • Hedi Lamar-Schadler (bitte mal schnell sprechen)
  • Heidemarie Wieczorek-Zeul

Literatur[Bearbeiten]

Essay: Meine Küche, mein Kleinwagen und mein Doppelname - den Wandel gestalten (Marlies Baldreich-Sonnenschein, erschienen in "Die Zeit" 1968