Doppelmoral

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Doppelmoral ist nicht, wie man beim schnellen Lesen meinen könnte, eine zweifach starke, sozusagen duplizierte Moral, sondern eher so etwas wie Doppelkorn. Genau wie beim Doppelkorn wird die Moral zwei mal gebrannt. Ihre Ingredienzien werden somit potenziert, sodass diese Stufe der Moral kaum noch auszuhalten ist. Die Doppelmoral wird von sogenannten Moralaposteln erstellt und verbreitet.

Aus dem Sortiment einer Leverkusener Medizinfabrik

Zutaten[Bearbeiten]

Doppelmoral ist genau so wie ihre Grundzutat, die Moral, kaum zu analysieren. Zahlreiche Lehranstalten haben sich dieser Aufgabe gewidmet.
So forscht die Gebirgsjäger-Universität in Rosenheim seit 1952 nach den Ingredienzien. Bekannt sind die von der Universität beauftragten Expeditionen durch ihren Expeditionsleiter Reinhold Messner. Messner suchte die Moral sogar im Himalaja.
Einen weniger empirischen Weg geht indes die Klosterbrüderschule des Vatikans. Hier wird die Moral als transzedentes Fluidum verstanden und in groß angelegten Aktionen eingefangen und anschließend der Verarbeitung zugeführt.
Ein chemisches Verständnis von Moral hat die Werksuniversität in Leverkusen. Versuche an Rainer Calmund sollen ergeben haben, dass Acetylsalicylsäure ein Trägerstoff der Moral ist. Zahlreiche Tinkturen sind auf dem Markt.


Verfahren[Bearbeiten]

Auf der Jagd nach der verlorenen Moral

Da die Zutaten der Moral wie oben beschrieben nicht wirklich greifbar sind, steht als Verfahren ausschließlich das anerkannte '''moraline Pragmazeutikum''' für die Entwicklung der Doppelmoral zur Verfügung. Dabei wird die konservierte Moral durch ein romantisches Sieb gepresst und somit um ein vielfaches erhöht. Alsdann wird sie durch weglassen unliebsamer Bestandteile wieder reduziert.


Dass dieses Verfahren ein rein philosophisches ist, dürfte jedem einleuchten. Und genau hierin liegt der Schwachpunkt des moralinen Pragmazeutikums: Doppelmoral wird im Wesentlichen vom Standpunkt des Betrachters geprägt und genau das führt zu zahlreichen Produktionsfehlern. Aus diesem Grunde wurde 1971 eine staatliche Instanz zur Regulierung der Doppelmoral geschaffen: Die Moralapostel.
Die Moralaposten vertreiben die Doppelmoral in sogenannten Moralapotheken. Die erste Online-Moralapotheke wurde jedoch kurz nach ihrem Start wieder eingestellt, weil Hacker die Kontendaten zahlreicher Prominenter ausgespäht hatten. Zu den prominenten Opfern gehörte auch Stefan Mappus.

Die Moralbrennerei des Vatikans



Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Zwischen Bundestag und Kirchentag - Die Grünen und ihre Auffassung zur Beschneidung
  • Die staatliche Lotterie und die Spielsucht
  • Zölibat und Mißbrauch
  • Kein Alkohol beim Ramadan
  • Nicht jeder, der Paintshop hat, ist ein Andy Warhol