Doktorand

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Die Doktorand (Plural: Doktorandin) ist eine Virus-Krankheit, die sich vor allem durch Schlaflosigkeit, RAS (Rotes-Augen-Syndrom), Haareraufen und wechselweise anfallsartige Müdigkeit oder übermäßigen Bewegungsdrang äußert. Charakteristisch ist auch die Abnahme von Sozialkontakten. Oft wird die Doktorand begleitet von Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und/oder Nikotinabusus.

Infektion[Bearbeiten]

Aus bisher nicht vollends geklärter Ursache scheint sich das krankheitsauslösende Virus der Doktorand bevorzugt in Universitäten und Bibliotheken anzusiedeln. Biologische Untersuchungen deuten auf die Verwandtschaft des Virus mit der Büchermilbe. Es bestehen neuerdings auch Thesen über die Verbreitung der Doktorand über Computer.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Doktorand beginnt schleichend, entwickelt sich aber gern chronisch und zieht sich häufig über mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hin. Unbehandelt kann sie sich zu einer Geisteskrankheit entwickeln. In seltenen Fällen ist sie tödlich. Um auszubrechen, benötigt die Doktorand zusätzlich zum Virus eine genetische Disposition. Betroffene finden sich gern in Selbsthilfegruppen, auch "Oberseminar" genannt, zusammen.

Behandlung[Bearbeiten]

Im Mittelalter versuchte man sich mit kalten Bädern. Mit der Entdeckung der Elektrizität wurden Elektroschocks sehr beliebt. Heute verabreicht man je nach Symptomatik Tranquilizer oder Amphetamine.

Die Alternativmedizin schwört auf die "Butter-bei-die-Fische"-Methode. Dieses alt-gälische Ritual setzt auf die Selbstheilungskraft des Körpers. Zu täglich genau festgesetzten Zeiten muss der von der Krankheit Befallene etwas zu Papier bringen (heute: in den Computer tippen). Außerdem wird er nach dem Mondphasen-Stonehenge-Zeitintervall regelmäßig mit dem Ort der Infektion, Bibliothek oder Universität, konfrontiert, um die Immunabwehr zu stärken. Hat der Befallene das ihn Krank machende schließlich in einem großen Stapel Papier abgesondert, muss er sich einem der Inquisition ähnelnden Ritual gewissen Priestern stellen. In den meisten Fällen ist der Kranke danach geheilt und erhält als Zeichen seiner Heilung und Rückführung in die Gesellschaft auf höherem Niveau einen komischen Hut. Noch aber fehlen der Alternativmedizin die finanziellen Mittel, um ihre Methode wissenschaftlich absichern zu lassen.