Diverses:Wilhelm Busch und die Katze aus der Nachbarschaft

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Konnte eigentlich gar nichts dafür: Wilhelm Busch

Am 23. Juno 1872 a.d., wurde Wilhelm Buschs schlechtestes Gedicht, Die Katze aus der Nachbarschaft, urvorgelesen. Geschrieben hatte Busch das Gedicht im Auftrag des Lüderitz Verlags. Der Verlag hatte vor, einen Doppelband mit Gedichten und Geschichten der gängigsten Autoren des ausgehenden Neunzehnten Jahrhunderts zu publizieren.

Das Gedicht[Bearbeiten]

Die Katze aus der Nachbarschaft,
die hatte einen Joint gepafft.
Und als der Joint zu Ende ging,
der Bauch der Katz' zu Boden hing.

Die Katze schaut zum nächsten Haus.
Da guckt jemand zum Fenster raus.
Zu Tische saß ein Arschgesicht,
und wollte seine Suppe nicht.

Die Mutter schimpft und ging hinaus,
der Arsch der schaut zum Fenster raus.
"Ach, ich bin schlauer als ein Bär!",
sprach er und rief die Katze her.

Die Katz' zu Gast beim Nachbarn

"Na du kleine Miezemuppe.
Komm her, ich geb' dir meine Suppe!"
So hüpft durchs Fenster nun die Katze.
Und tunkt ins Süppchen ihre Tatze.

Sie stößt sich halbwegs ganz hinein
und leibt sich ihre Mahlzeit ein.
"Dir schmeckt's wohl", sprach das Arschgesicht.
"Ich mochte diese Suppe nicht."

Die Katze aber mochte Sie,
So etwas gutes gab's noch nie.
Doch ward das Fressen sehr bald aus:
Die Mutter schmiss die Katze raus.

In nächster Zeit,
wenn sie war breit
und hatte etwas Gras gepafft,
dann traf man unsere Freundin Katze, einstweilen in der Nachbarschaft.

Entstehung[Bearbeiten]

Es gilt als nicht hinrechend geklärt, wie es zu diesem Gedicht kam. Busch selbst äußerte sich seinerzeit nur oberflächlich. Drogenmissbrauch ist jedoch an zu nehmen. In welcher Form der Meister jedoch seine Geister schweben ließ, gilt als nicht erwiesen.
Auf Grund des Textinhaltes gehen manche Wissenschaftler davon aus, der Autor hätte sich Marihuana zu Gemüte geführt, als er diesen Dreck zu Papier rotzte.
Ein großer Teil ernst zu nehmender Laberköpfe geht auch davon aus, Wilhelm Busch sei bei der Geburt des Gedichts breit wie eine Strandhaubitze gewesen. Diese These wird von einer Tagebuchaufzeichung von Bushs Frau Wilma und einer Rechnung über 4,75 Reichsmark für Alkoholische Getränke gestützt.
Eine Entstehung des Gedichts durch andere Drogen wird nur von wenigen Wissenschaftlern spekuliert. Darunter finden sich Substrate wie Kokain, Chlor und in-eine-Tüte-atmen.
Die Behauptung, Busch kannte eine Katze aus der Nachbarschaft im echten Leben, gilt als wiederlegt. Busch war eher für Pflanzen.

Erste und letzte Lesung des Gedichts[Bearbeiten]

Ein kleiner Tiger beobachtet die Vorgänge online

Am Sonnabend, den 23. Juno 1872, stellten die Verantwortlichen des Lüderitz Verlags die Werke vor, die Einzug in die Sammlung halten sollten. Ohne diese vorher zu kontrollieren.
Während der Redner, ein gewisser Herr Julius Mann, das Gedicht von Wilhelm Busch nichts ahnend vorlas, überkam ihn die blanke Wut. Er zerriss das Manuskript (zu Recht!) pfefferte es in den Mülleimer und schleuderte diesen mit aller Kraft ins Publikum.
Die anderen Funktionäre, Geschäftsvorsitzender Phorlip Goa und Arbeitnehmerbeauftragte Fee Bouquet zeigten sich zurückhaltend. Jedoch auch sie bemängelten die literarische Qualität, da das Gedicht damals den Anschein erweckte, zwischen Aufstehen und Arbeit geschrieben worden zu sein. So die offizielle Verlautbarung.
Nichts desto trotz gab es einen Aufruhr im Publikum wegen des geflogenen Mülleimers. Verletzt wurde zum Glück niemand der oder die der Stupidedia nahe gestanden hätte.
Wilhelm Buschs Manager, ein gewisser Tommy Buktu und andere Beteiligte wurden verhaftet.

Anschließender Gerichtsprozess[Bearbeiten]

Der Bundesgerichtshof erkannte Buschs Unzurechnungsfähigkeit und machte seinen Manager zum Hauptverantwortlichen des Tumults bei der Gedichtslesung. Der Fall wurde jedoch an höhere Instanzen abgegeben...

Konsequenzen innerhalb der Stupidedia[Bearbeiten]

Die vier Hauptangeklagten
  • Der hauptverantwortliche Täter, Tommy Buktu, wurde zu 25 Jahren Held der Arbeitslager verurteilt.
  • Herr Julius Mann bekam für seinen Mülleimer-Skandal, der später zum Papierkorb-Vorfall herabgestuft wurde die Auflage, innerhalb der nächsten 25 Jahre den Artikel Diverses:Der Hund aus der Nachbarschaft zu schreiben.
  • Fee Bouquet kam relativ straffrei davon. Auf Grund geringfügigster Mittäterschaft, erhielt sie 3 Sozialstunden auf Bewährung, die sie bis heute nicht ableisten musste.
  • Wegen unstimmigkeiten in der juristischen Funktion von Herrn Phorlip Goa, musste sich dieser zum Ausgleich, für 3 Monate den Diktatoren ohne Grenzen in Afrika anschließen.

Ungeklärte Fragen und ihre Antworten[Bearbeiten]

Die Niederrheinische Tagespost befragte anno 1878 den großen Meister:
Niederrheinische Tagespost: Herr Busch. Wie kam es zu dem Gedicht?
Wilhelm Busch: Dazu möcht' ich mich nicht äußern. NT: Warum nicht?
W.B. Darum.

Nicht sehr gekonnt gekontert von Großmeister B., wie ihn seine Freunde nannten.
Wilhelm Buschs Karriere tat das ganze keinen Abklang. Er blieb weiterhin der unumstrittene PimpMacDaddy of the Godfathers der deutschen Comicszene.

Siehe auch[Bearbeiten]