Diverses:Wie für Herrn Muster ein trunkener Abend ausging...

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Wie für Herrn Muster ein trunkener Abend ausging...

Verliebtes Paar.gif Noch nicht lang' her im letzten Winter,

goss sich Herr Muster einen hinter die Binde und war zünftig trunken und hätte wohl nicht abgewunken, hätte man ihm ungeniert, noch mehr zum Trinken offeriert.

Doch der Kelterkeller leer, auf dem Tisch stand auch nichts mehr, dachte so Herr Muster dann, wo er wohl noch trinken kann. Drum löschte er die Lichter aus und machte sich zur Straße auf.

Die Straße schwarz, zu dunkler Stund, da vorn' ein Schatten, wohl ein Hund, schritt Herr Muster schwankend los, die Erleichterung war groß, als er nach Minuten dann plötzlich vor der Schänke stand.

Herr Muster tappst' zur Tür geschwind, die er nicht auf Anhieb find'. Wohl als er sie gefunden hatte, stand er drinnen auf der Matte und stolperte, die Freud' war groß, der holden Margreth in den Schoß.

Die Margreth war, von Fuß bis Schädel, ein wunderschönes rundes Mädel. Da dacht' Herr Muster "Gibt's denn das? Jetzt macht der Abend richtig Spaß!" Und ungehemmt fragte Herr Muster, ob die holde Maid wohl Lust hatt',

mit ihm fürweil zusamm' zu sein, für ein süßes Stelldichein.

~

Die holde Margreth sprach: "Wohl dann! Setz dich hier zum Tische ran! Trink mit mir den guten Weine, schau mir verstohlen auf die Beine, streichel mir mein Handgelenk, auf dass du dich vor Lust verrenkst!"

Herr Muster sprach: "So sei es wohl! Wir wollen uns zu trinken hol'n! Dann will ich dich erregt besehen und mit dir auf die Straße gehen, dich halten mit wohl starkem Arm, dich halten und dann wird dir warm!"

Den Weine holt' das Paar schnell her trank ihn fast so schnell auch leer, stupste sich verliebt die Nasen, knutschte draußen auf der Straße, öffnete geschwind das Heim und ging zum Eheschlafraum rein.

In diesem fand das Pärchen nun, sich auf dem Bett und konnte tun und lassen was das Pärchen wollte. denn was lange schon gegolten, das liest der Leser nun genau: Maid Margreth war Herr Musters Frau.