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Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

Wikipedia ist ein kommerzielles Projekt, das der persönlichen Bereicherung seines Gründers Jimmy Wales dient. Alles andere ist diesem Zweck unterzuordnen. Was Wikipedia darüber hinaus ist oder nicht ist, bestimmen die Administratoren je nach Wochentag, Sprachversion und Bauchgefühl. Grundsätzlich gilt aber:

1. Wikipedia ist keine Enzyklopädie. Im Gegensatz zu einer Enzyklopädie geht es nicht um die Sammlung von Wissen, sondern um die persönlichen Interessen der Benutzer. Während sich die Administratoren vornehmlich an ihrer virtuellen Macht aufgeilen wollen, bietet Wikipedia für den einfachen Nutzer die Möglichkeit, sich im Umfang von einigen tausend DIN-A4-Seiten und im Tonfall von 13-jährigen Ghettotürken über die Frage zu streiten, ob man sich zu einem imperialistischen Unterdrücker macht, wenn man statt Ulaanbaatar Ulan Bator schreibt, welches Merkmal einen Fernsehturm eigentlich zu einem Fernsehturm macht oder ob es ein grenzfaschistisches Verbrechen ist, bei jüdischen Personen das Todesdatum mit dem Kreuzsymbol † anzugeben. Hauptsache dabei ist natürlich das Gefühl der absoluten intellektuellen Überlegenheit und die damit verbundene sexuelle Erregung.

2. Wikipedia ist nicht relevant. Da Wikipedia willkürlich festgelegte „Relevanzkriterien“ verwendet, die jeder sachlichen Grundlage entbehren, sich stündlich ändern, von jedem Benutzer anders interpretiert werden und dazu noch so umfangreich und kompliziert sind, dass niemand sie komplett verstehen kann, kann kein Artikel von sich behaupten, grundsätzlich relevant zu sein. Das Ziel der meisten Wikipedianer ist es, mittelfristig sämtliche Artikel wegen Irrelevanz löschen zu lassen.

3. Wikipedia ist keine Demokratie. Ein Mitspracherecht haben sowieso nur Benutzer, die in den letzten zwei Wochen mindestens 12.000 Edits gemacht haben und damit bewiesen haben, dass sie Wikipedia-Fans sind und ihr folglich unkritisch gegenüberstehen („Fähigkeit zur enzyklopädischen Mitarbeit“). Als Belohnung dürfen sie über die Gültigkeit von Meinungsbildern abstimmen, bei denen man über die Beibehaltung der Option in Meinungsbildern, ein Meinungsbild abzulehnen, abstimmen kann. Solche Scheinabstimmungen sollen aber nur das gute Gefühl vermitteln, etwas zu sagen zu haben. De facto spielen die „Beschlüsse“ der Community keine Rolle. Alles, was über das Setzen oder Nicht-Setzen eines Leerzeichens in der Dokumentation der Navigationsleiste über Gemeinden in der Provinz Yatenga (Burkina Faso) hinausgeht, wird von der Wikimedia Foundation, d.h. von Jimmy Wales persönlich, entschieden.

4. Wikipedia ist nicht Teil des Rechtsstaats. Ausschlüsse erfolgen stets einstimmig, d.h. es genügt eine Stimme zur Sperrung eines Accounts. Ordnungsgemäß als Vandalen denunzierte Benutzer brauchen kein Recht, gehört zu werden oder Gegenbeweisanträge stellen zu dürfen, denn das wäre nur unverhältnismäßiger Revertaufwand und somit Zeit- und Ressourcenverschwendung. Wichtig ist vielmehr, dass möglichst schnell abgeurteilt wird, damit man sich wieder kilometerlangen Sinnlosdiskussionen und Artikellöschungen widmen kann. Denunzianten sind gern gesehene Benutzer und werden immer tatkräftig durch sogenannte „Nachtreter“ unterstützt.

5. Wikipedia ist keine seriöse Quelle. Jedes Kind weiß, dass ein Verweis auf Wikipedia als Quelle gleichbedeutend mit der Feststellung ist, dass das sich darauf berufende Werk ein minderwertiger Haufen Scheiße ist, der aufgrund von Unfähigkeit und Faulheit des Erstellers erst in den letzten 30 Minuten vor Abgabetermin hingerotzt wurde. Diese Ansicht ist tatsächlich absolut korrekt, denn der Inhalt der Wikipedia wird nicht darauf überprüft, ob er der Wahrheit entspricht, sondern von welchem Benutzer er geschrieben wurde. So werden Änderungen von unangemeldeten Benutzern grundsätzlich ohne Kommentar rückgängig gemacht bzw. gar nicht erst gesichtet, während ein Artikel, in dem der Holocaust als Erfindung der jüdischen Weltverschwörung beschrieben wird, unverzüglich als exzellent ausgezeichnet wird, wenn er von einem Administrator stammt.

6. Wikipedia ist nichts für Leser. Es reicht nicht, dass Benutzer durch ein maximal hässliches und unpraktisches Design genervt und durch die willkürliche Auslegung schwammig formulierter Regeln vergrault werden. Nein, schon der Leser muss beim ersten Blick auf einen Artikel abgeschreckt und ein etwaiger Erkenntnisgewinn unter allen Umständen verhindert werden. Aus diesem Grund sollte der Artikel unbebildert sein und möglichst viele Formeln und Fachbegriffe enthalten, zu deren Verständnis mindestens ein Doktortitel im jeweiligen Fachgebiet vonnöten ist. Die Sprache sollte dementsprechend staubtrocken sein, nicht aber auf Schachtel- und Bandwurmsätze verzichten. Dabei sollte der Fokus auf völlig unwichtige Details gelegt werden und Aspekte, die praktische Bedeutung haben, in höchstens einem Satz abgehandelt werden. Schließlich sollte der Artikel möglichst unsystematisch, schlecht formatiert und unübersichtlich sein. Je unverständlicher und nutzloser ein Artikel, desto höher sein Ansehen.


Was kann eine Verletzung dieser Grundsätze zur Folge haben?[Bearbeiten]

Der betreffende Benutzer wird unverzüglich gesperrt und auf seiner Diskussionsseite in höhnisch-arrogantem Ton beleidigt. Sämtliche Bearbeitungen von ihm werden revertiert.

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