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Diverses:Piratenprozess in Hamburg 2011

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Der Schrebergarten von Loki Schmidt. Wendländische AktivistInnen haben einen Galgen errichtet!

Es war einmal in einem dunklen Zeitalter in Hamburg im Jahr 2011. Ein kleiner hellblonder Junge aus der Lüneburger Heide war der Erste, der am frühen Morgen zur Hinrichtungsstätte kam.

Der Galgen und die Presse[Bearbeiten]

Zweiundvierzig AktivistInnen aus dem Wendland hatten im - kürzlich frei gewordenen - Schrebergarten von Loki Schmidt einen Galgen errichtet, um ihrer Wut gegen den Piratenprozess Ausdruck zu verleihen. Den Jungen schickten sie verantwortungsbewusst umgehend nach hause zu Mami und Papi: Warum ein Prozess? Verschwendung von Geldern! Das Urteil stand doch schon fest!

Auch der Rest der Öffentlichkeit erwartet
Hinrichtungen

titelte die BILD-Zeitung bereits zu Weihnachten 2010. Und RTL war auch schon mit siebzehn Kamerawagen vor Ort, um gleichzeitig vom provisorischen Galgen, den Protesten der verschiedenen Gruppen in der Hamburger Innenstadt, dem Hauseingang von Dieter Bohlen und vom Prozessauftakt gegen zehn somalische Piraten LIVE und ungeschnitten zu berichten. Sarah Jovanovic live vom Ort des Geschehens am Tag der Prozesseröffnung: „Meine Damen und Herren, mein Name ist Sarah Jovanovic. Sarah Jovanovic die Sensationsreporterin! Mit V. Nein, und nicht Peter Klöppel! Wir werden gern verwechselt! RTL Punkt 12. Live vor Ort in Hamburg in der HSH Nordbank Arena. Wir werden hier im größten Gerichtssaal außerhalb Chinas den ersten Piratenprozess in Deutschland seit vierhundert Jahren sehen! Dieter Bohlen und Bruce Darnell sind eben schon im Backstage Bereich eingetroffen! Seien wir gespannt, wir machen weiter mit etwas Werbung“. [siebzehn Werbespots später]

Der Prozess[Bearbeiten]

Prozessauftakt[Bearbeiten]

Die HSH Nordbank Arena platzte aus allen Nähten. Knapp 60.000 Zuschauer hatten die begehrten Eintrittskarten (die bei Ebay mit mehr als tausend Euro gehandelt wurden) erworben. Die Tagesschau berichtete von 300.000 Interessenten, die keine Karte abbekommen hatten. Viertausend Polizisten hatten das Gelände für den für drei Tage anberaumten Prozess großflächig abgeriegelt und jeder Zuschauer wurde strengstens nach Waffen, Drogen, gerösteten Mandeln und nuklearfähigem Plutonium durchsucht. Sicher ist sicher.
Als erstes erschien das zwanzigköpfige Team der Pflichtverteidiger, dem man auf der einen Seite des Spielfelds Mahagonibänke errichtet hatte. Danach kamen die Staatsanwälte in ihren Roben und den weißen Perücken und nahmen auf der anderen Seite des Spielfelds in nicht weniger imposanten Bänken aus Teak Holz Platz.
Als letztes wurden die zehn somalischen Angeklagten ins Rund geführt. Unweit der Mittelkreises hatte man hinter Panzerglas zehn kleine Käfige aufgebaut, um die Piraten sowohl von der Flucht abzuhalten als auch den Zorn der Öffentlichkeit von ihnen abzuwenden. Jeder Angeklagte wurde einzeln von sieben Polizisten mit schusssicheren Westen zu seinem Käfig geleitet - was sich jedoch als nicht so einfach entpuppte: Der Boden war durch die Regenfälle der letzten Tage stark aufgeweicht und alle zehn Piraten hatten je ein Holzbein mit einer Krücke und waren einseitig blind oder zumindest stark sehbehindert (und trugen dementsprechend eine Augenklappe).

Der Prozess wurde von flächendeckenden Protesten begleitet. RTL und HSH Nordbank traten dabei als Sponsor der Anti-Piraterie-Bewegung auf, die Commerzbank und Greenpeace setzten sich für die (notfalls gewaltsame) Befreiung der Angeklagten ein.

Den Vorsitz der Verhandlung führte der gestrenge Lordrichter Roland Schill, dessen schlohweiße Perücke mit schöner Regelmäßigkeit nach rechts rutschte. Als alle Angeklagten in ihre Kafige verbracht waren, folgte der nächste Akt der fernsehgerechten Inszenierung. Es dröhnte der Stadionsprecher Lotto King Karl metallisch aus den Lautsprechern: "Meine Damen und Herren, erheben Sie sich von Ihren Plätzen, das hohe Gericht unter Vorsitz von Roland Schill, Richter am Seegericht zu Hamburg!". Richter Schill folgte, zu den Klängen von Hamburg meine Perle, eine wahre Prozession von Gerichtsschreiberinnen, Verwaltungsbeamten in schwarzen Roben und Senatoren der freien und Hansestadt Hamburg.
Lordrichter Schill nahm seinen Platz ein und machte es sich bei einem in einer Thermoskanne mitgebrachten Ostfriesen-Tee bequem und gemütlich. Vor ihm auf dem Richtertisch der Hammer der Gerechtigkeit und eine kleine Statue von Justizia, der Göttin mit der beidseitigen Augenklappe. Schill stand auf: "Meine Damen und Herren, im Namen des Volkes und der Gerechtigkeit eröffne ich unter dem geltenden Seerecht von 1377 hiermit den Prozess Die Stadt Hamburg gegen zehn somalische Pir...". Von der Mahagonibank der Verteidigung dröhnte ein kräftiges "EINSPRUCH!" durch das mucksmäuschenstille Stadion. "Unsere Mandanten sind keine Piraten, bis das Gegenteil bewiesen ist!". Richter Schill rang nach Fassung und fuhr angewidert fort: "mutmaßliche Piraten aus Somalia!"

Einspruch[Bearbeiten]

Abermals dröhnte ein kräftiges "EINSPRUCH!" von der Verteidigerbank. Ein lautes Raunen auf den Rängen und erster Szenenapplaus. "RUHE IM GERICHTSSAAL, oder ich lasse die Südkurve räumen!" schmetterte Schill. "Alle zehn Angeklagten sind 13 Jahre alt, somit nicht strafmündig und dürfen in Deutschland nicht vor Gericht stehen! Ich beantrage sofortige Freilassung der Angeklagten und die Verbringung in ein katholisches Erziehungsheim!" Richter Schill rang abermals nach Fassung. "Bei Piraterie gilt selbstverständlich das Seerecht von 1377. Dort ist kein Jugendschutz vorgesehen. Außerdem gibt es in Somalia weder Pässe, noch Personalausweise noch Geburtsurkunden. Die Angeklagten sind alle größer als 1,30m und müssen somit auch im Europa-Park vollen Eintritt zahlen und gelten von jetzt an als Erwachsene. Darüber hinaus wurde an Bord eine Flasche Rum gefunden. Branntwein wird erwiesenermaßen nur Erwachsenen über 18 Jahren verkauft. Einspruch abgelehnt!". Schills Perücke war stark nach rechts gerutscht und wurde wieder gerade gerückt.

Verlesung der Anklageschift[Bearbeiten]

Der Gerichtssaal. Leider sind Fotos in deutschen Gerichtssäälen verboten, daher hier als getreue Rekonstruktion: die HSH Nordbank Arena in Hamburg. ein würdiges Bauwerk für den Meilenstein unter den deutschen Piratenprozessen!

Auch nach spätmittelalterlichem Seerecht steht den Angeklagten als erstes im Prozess die Verlesung der Anklageschrift zu. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Barbara Salesch, die sich neben gemeiner Piraterie auf Fälle von Penisneid und Mordfälle im Prostituiertenmilieu spezialisiert hatte, stand auf und verlas die Anklage: "Die zehn Angeklagten haben vor der Küste Somalias mit einem Schlauchboot dem unter deutscher Flagge fahrenden Tanker Unsinkable aufgelauert, den Tanker geentert und in ihre Gewalt gebracht. Nach dem Seerecht von 1377 beantrage ich für alle Angeklagten die Todesstrafe! [Das ZDF unterbrach an diesem Punkt die LIVE Sendung und sendete stattdessen eine harmlose Folge eines Krimis aus den 70er Jahren in 18. Wiederholung]. Es kann keine Zweifel geben, dass es sich um schlimmste Piraten handelt und deswegen sollen sie im Namen des Volkes langsam an einem Hanfseil hoch gezogen werden und im Wind baumelnd öffentlich vom Leben zum Tod befördert werden." [RTL blendete den Wortlaut der Anklage 24 Stunden als Liveticker in alle seine Sendungen ein.]

Vernehmung der Zeugen[Bearbeiten]

Am zweiten der drei Prozesstage war die Stimmung im Publikum und bei der Presse schon angespannter: Heute stand die Vernehmung der Sachverständigen und der Zeugen auf dem Programm: Als ersten Zeugen rief die Staatsanwaltschaft Herrn Johnny Depp aus Beverly Hills, eine Spezialisten in Sachen Piratentum, in den Zeugenstand. Diesem gelang es ohne Zweifel die im Stadion befindlichen Piraten einwandfrei zu identifizieren. Alle zehn Angeklagten, so der Zeuge, seien zweifelsfrei echte Piraten, denn sie haben alle jeweils ein Holzbein und eine Augenklappe. Als zweiter Zeuge folgte Herr Irvin Khoza aus Johannesburg, ein weiterer Fachmann für zeitgenössische Piraten. Auch dieser identifizierte die Piraten eindeutig, denn alle ihm bekannten Piraten seien Neger. Weitere Fachleute verschiedener Gebiete kamen ebenfalls zu dem Schluss: Es kann keinen Zweifel geben - die Angeklagten sind Bilderbuchpiraten.

Vernehmung der Angeklagten[Bearbeiten]

Da nur einer der Angeklagten deutsch sprach, wurde auf die Vernehmung der anderen neun Angeklagten verzichtet. Da deutsch die Verhandlungssprache war, konnten die anderen neun Piraten nichts zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen. Die Aussage des zehnten Angeklagten war ebenfalls sehr kurz:
"Ich habe im Alter von 4 Jahren eine echte Heckler und Koch bekommen. Die war leichter und viel treffsicherer als die Kalashnikov, die ich bis dahin benutzt habe. Seitdem mag ich Deutschland sehr, ich bin ein echter Fan und ich danke dem hohen Gericht, dass ich durch Sie die Chance bekommen habe, einmal in das Land meiner Träume zu reisen." Der Angeklagte erzählte dann einige Erlebnisse aus seiner Jugend in Somalia: "Ich wurde unter einem Baum geboren. Meine frühste Kindheitserinnerung ist, dass Bruce Willis durch unser Dorf gelaufen kam und BLACK HAWK DOWN in ein Funkgerät brüllte. Da wusste ich, Amerikaner sind böse! Vor drei Sommern fand ich ein kleines gelbes Spielzeug am Straßenrand. Ich kam zwei Wochen später in einem Krankenhaus wieder zu mir, das mit deutschen Entwicklungshilfegeldern gebaut worden war. Auch die hölzerne Prothese stammt aus deutschem Eichenholz. Die Augenklappe ist eine Maßanfertigung aus Stuttgart, die für die Tränengasopfer der Bahnhofsproteste gefertigt wurde. DANKE DEUTSCHLAND." Tosender Applaus im Stadion! Erste bengalische Feuer auf den Rängen. Spontan erhebt sich die Südtribüne und singt das Deutschlandlied. "...und dann fuhren meine neun besten Freunde aus dem Krankenhaus, die auch alle deutsche Prothesen hatten, mit mir im Schlauchboot aufs offene Meer hinaus um Deutschland zu suchen. Nach sieben Tagen und sieben Nächten erblickten wir die deutsche Flagge der "Unsinkable" und gingen an Bord. Endlich deutscher Boden unter unseren Füßen. Das Schiff war allerdings verlassen und von der Besatzung keine Spur, deswegen beschlossen wir alleine nach Festlanddeutschland weiter zu fahren. Dass die Besatzung sich vor uns versteckt hatte, habe ich erst hier in Deutschland erfahren. Sie hatten Angst vor unseren Kalashnikovs - aber wieso denn? Wir dachten, jeder hat doch eine? Woher sollten wir wissen, dass man in Deuschland ohne die Dinger auf die Straße gehen kann? Nach weiteren drei Tagen auf See eroberten holländische Soldaten unseren deutschen Tanker und brachten uns hierher. ENDLICH ZUHAUSE!" Bruce Darnell brach vor laufender Kamera in Tränen aus ("Diedaaa, das hab ich noch nie gesehn!) und selbst Dieter Bohlen vermochte ihn nicht zu trösten.

Abschlussplädoyers[Bearbeiten]

RTL während des gesamten Prozesses auf der Höhe der Zeit. Hier sehen wir Peter Kloeppel, wie er sich unauffällig verkleidet unter die wartenden Besucher des Prozesses mischt, um mit seinem Kameramann rasch noch ein paar Originaltöne der wartendenden Zuschauer einzufangen.

Der dritte und letzte Prozesstag begann mit den Abschlussplädoyers und sollte mit dem Urteilsspruch durch Lordrichter Roland Schill seinen Höhepunkt finden. Die Plädoyers waren kurz: Frau Salesch von der Anklage beschränkte sich darauf, die Statuten des mittelalterlichen Seerechts abermals zu zitieren. "Das sind somalische Piraten, sie sehen aus wie Piraten, sprechen größtenteils noch nicht einmal ordentlich deutsch. Nach § 204 sind sie Piraten und nach §205 Absatz 1: Hängen sollen sie, alle zehn! Im Namen der Gerechtigkeit!" Das Plädoyer der Verteidiger fiel etwas melodramatischer aus, jedoch auch nicht länger. Bei den Angeklagten "handelt es sich um harmlose Boat People aus dem fernen und unwirtlichen Somalia, die sich dort noch nicht einmal Geburtsurkunden leisten konnten. Man sollte sie frei lassen und wieder nach hause schicken, damit sie in die Lehre gehen können und einen bürgerlichen Beruf ergreifen können. Achja, und wenn das Hohe Gericht will, sollte man jedem noch eine kleine vierstellige Entschädigung für ihr Leid zukommen lassen. Im Namen der Gerechtigkeit!"

Das Urteil[Bearbeiten]

Alle Fakten lagen auf dem Tisch. Die Plädoyers waren gehalten. Rund um den Globus waren über eintausend Fernsehstationen live auf Sendung. Richter Schill erhob sich von seinem Platz. Er war für seine harten, aber immer gerechten Urteile auch weit über die Grenzen von Hamburg-Poppenbüttel hinaus bekannt.
"Im Namen der freien und Hansestadt Hamburg ergeht folgendes Urteil: Die Angeklagten sind schuldig der Piraterie in einem minderschweren Fall. Zwischen den Angeklagten wird ein Streichholz gezogen und der Verlierer muss Keira Knightley heiraten. Es ergeht weiter das Urteil, dass holländische Soldaten niemals mehr deutsche Boote ungestraft erobern dürfen. Der Kommandeur der holländischen NATO-Truppen ist zu verhaften und ihm ist der Prozess wegen Piraterie zu machen. Hinzu ergeht folgendes Urteil im Namen der freien und Hansestadt Hamburg gegen die zehn größten deutschen Produktionsfirmen von Landminen: Die Produktion von Landminen wird mit sofortiger Wirkung verboten. Die Vorstandsvorsitzenden sind jeweils zu verhaften und auch sie ziehen ein Streichholz. Der Verlierer wird am Sonntag nächster Woche um 08.00h morgens im Schrebergarten der verstorbenen Loki Schmidt gehängt. Die Sitzung ist geschlossen!!" Der Hammer der Gerechtigkeit ging auf das Mahagoniholz hernieder, RUMMS! Die Menge tobte! Bengalische Feuer durch das gesamte Stadion und die Menge intonierte "So ein Tag, so wunderschön wie heute" und abermals das Deutschlandlied. Noch nie wurde in der Rechtsgeschichte der BRD so ein gerechtes Urteil gesprochen! Nur Dieter Bohlen, Dieter Bohlen war sprachlos. Alle Sender brachten Sondersendungen und 27 deutsche Sender entschlossen sich zur LIVE-Übertragung der Hinrichtung.

Epilog[Bearbeiten]

Die Öffentlichkeit war gleichermaßen überrascht wie begeistert von dem überaus gerechten Urteil. Endlich ein Schuldiger! Schon tags zuvor vor der Hinrichtung waren übrigens hunderte Kamerateams und zehntausende Besucher bei der Hochzeit des somalischen Migranten mit Keira Knightley im Hamburger Michel. Doch die eigentliche Sensation des Jahres 2011 war die Exekution! Die BILD titelte:

HÄNGEN SOLL DAS SCHWEIN!
WIR SIND PIRAT!

Endlich wieder eine Hinrichtung auf deutschem Boden. Der kleine hellblonde Junge war erneut der erste, der am frühen Morgen zur Hinrichtungsstätte kam. Diesmal wurde er nicht weg geschickt, er hatte den ermäßigten Eintritt von 7,- Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Rentner und Hartz IV Opfer) bezahlt und einen guten Platz ergattert. Der offizielle Galgen der Stadt Hamburg stand nun in Lokis Schrebergarten (man nutzte das Modell der wendländischen AktivistInnen mit leichten statischen Modifikationen, denn die Castorgegner hatten ihren Amateur-Galgen nur für 45kg-Piraten aus Somalia konstruiert, nicht für einen 160kg-Bonzen der deutschen Waffenlobby). RTL übertrug LIVE direkt nach der Formel-1-Übertragung aus Japan, die ARD sendete einen Brennpunkt vom Ort des Geschehens und Phoenix war den Sonntag der Hinrichtung 25 Stunden LIVE vor Ort. Als Prof.Dr. Egon Wilfried von Grau und Maßlos, der 160 Kilogramm schwere Vorstandvorsitzende der International Recklinghausen Landmines Inc. - der Verlierer des Managerstreichholzspiels - den Weg zum Galgen antrat, brandete tosender Applaus auf. Dieter Bohlen kommentiere die Szene live auf RTL und Bruce Darnell konnte sich einen Seitenhieb auf den wenig eleganten Gang des Spitzenmanagers nicht verkneifen: "Das sieht ja aus wie ein Stock verschluckt, oder wie sagt män?".
Der schwere Leib des kinderlosen Karrieristen baumelte stocksteif noch einige Wochen im Rhythmus des Windes im milden Klima der Elbemündung. Irgendwann hangen ihn die Zeugen Jehovas ab und verscharrten ihn in einem namenlosen Grab im Namen der Barmherzigkeit. Nur wenig später nach der Hinrichtung eines holländischen Admirals wurde das Seerecht von 1377 außer Kraft gesetzt und durch modernere, mildere, gerechtere Gesetze ersetzt. Achja, der Schluss: Keira Knightley bekam 22 Kinder und wenn die zehn somalischen Piraten minderschweren Falles nicht gestorben sind, warten sie heute noch auf ihre Einbürgerungspapiere in die Bundesrepublik Deutschland.

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Dieser Artikel aus den Namensräumen „Diverses“ oder auch „Spiegelwelten“ besitzt aufgrund seiner Qualität die Urkunde „Schatzkistentauglich“ und wird daher im Portal Rumpelkiste gelistet.
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2. Platz beim 19. Stupid Contest

Piratenprozess in Hamburg 2011 ist ein Gewinner des 19. Stupid Contests.

Für dieses Werk erhält Derkleinetiger den silbernen Stupidedia-Stern am Band.

Gezeichnet, die Jury

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Gelungen

Der Artikel Diverses:Piratenprozess in Hamburg 2011 ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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