1 x 1 Silberauszeichnung von Sky

Diverses:Hotelgutschein aus der Nachbarschaft

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Charaktere:
  • Herr Ölpe: Hauptcharakter, begeisterter Kleingärtner und Genussmensch
  • Oppa Bolski: verbrecherischer Monopolist und Hobby-Schnapsbrenner
  • Die Flasche: ständiger Begleiter von Herrn Ölpe und Rhetorik-Ass
  • Eheleute Möller: umtriebige Nachbarn und Gründerväter

Akt Nr. 1[Bearbeiten]

Wieder ein tropisch warmer Tag in der lokalen Einkaufsmetropole Gamlowitz in Märkisch-Oberland im schönem Brandenburg. Ich liege auf der Hängematte in meinem Schrebergarten und genieße das hektische Treiben meiner Nachbarn. Mal wieder geht es um die Hecke. Frau Pötzdorf ist sie wieder zu hoch und Herr Klapnow beschwert sich über die Beeren, die in seinem Garten landen und nach eigener Aussage "höchst kriminelle" Vögel anlocken, die ihm seinen Rasen zerhacken und sein Geschirr klauen. Aber ich muss lachen, denn es ist meine Hecke und sie können gar nichts machen! Herrlich, der Verschluss meiner Bierflasche ploppt...
GartenfreundeI.png


Frau Pötzdorf: HERR ÖLPE! Dit is ihre Hecke, sehense ma zu!

Herr Klapnow: ...und die Beeren!

Die Flasche liebkosend meinen Mund schmeichelt, ich fang an an ihr zu Nuckeln. Der herbe Gerstensaft benetzt meine Zunge...

Frau Pötzdorf: HÖREN SIE MICH?! Hallo, ick fuchtel mit de Häände! Ick winke!

Herr Klapnow: Die Beeren!

Frau Pötzdorf: Herr Klapnow, sagen se doch mal was!

Herr Klapnow: Die Bären...mmh Beeren, meente ick, die lockense an!

Frau Pötzdorf: Herr Klapnow! Es geht doch um die Höhe der Hecke. Die versperrt mir den Blick auf den Müggelsee!

Herr Klapnow: Wäre dit meene Hecke, hätte die keene Beeren!

Die erste Flasche ist fast leer, ich greife zur nächsten...

Frau Pötzdorf: Und ach ja Herr Klapnow, ihre Vogelscheuchen versperren mir die Sicht auf meinen Kraftwagen. Sie wissen doch die Polen!

Herr Klapnow: Wat isn jetzt mitte Polen?

Frau Pötzdorf: Dit häts früher nicht jegeben! Wir wissen um ihre Machenschaften!

Flasche Nummer vier, mir ist schon mummelig warm, langsam bekomme ich auch das Bedürfnis mich zu äußern...

Frau Pötzdorf: Herr Ölpe, jetzt seinense doch ma vernünftig und vernichten dieset Gestrüpp! Jeden Sonntag dieselbe Schose...

Ich: Ach wisst ihr wat Ick jeehhh jetzt *hicks* nach Haussse!

Boah den habe ich es gegeben! Ich falle aus der Hängenmatte und wanke gehe nach Hause. Frau Pötzdorfs rotes Gesicht kann ich durch die Hecke hindurch gerade noch so erkennen. Währenddessen kehrt sich Herr Klapnow ab und pflückt mit dem Mund einen Apfel vom Baum. Ein Vogel landet hinter seinem Rücken und fliegt mit dem blinkenden Türknauf seiner Gartenlaube wieder davon.

Akt Nr. 2[Bearbeiten]

Die Haustür nähert sich mir und ich klingel mit der Nase, weil ich ja gerade keine Hand freihabe. Die befinden sich zur Zeit in meiner Hosentasche. Doch da fällt mir der Grund ein, warum meine Hände nervös in meiner Hosentasche rumfummeln, hier wohnt ja kein anderer und ich suche meinen Schlülülüssel für die Tür. Warum habe ich nur abgeschlossen? Hier gibt es eh nur noch Storche und vereinzelt Wölfe. Wobei die Storche wenigstens noch die Hoffnung auf Bevölkerungswachstum schüren, obwohl, die bringen die Kinder bestimmt zu den scheiss Wessis oder hier gleich direkt zu den Wölfen. Man bin ich betrunken! Hätte ich bloß keinen Tankstop an "Oppa Bolskis Sparshop" gemacht. Aber nüchtern finde ich irgendwie nicht nach Hause. Das hat sich so eingebürgert. Wer kann das auch schon? Hoffentlich treffe ich das Loch...
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Frau Möller: Hallo, Herr Ölpe! Darf ich ihnen helfen. Haben sie wieder getrunken?!

Ich: Nönönöö! Ich nur treff *hicks* dat Loch nischt...

Frau Möller: Aber das weiß ich doch.

Frau Möller reißt mir auf eine ziemlich ruppige Art und Weise den Schlüssel aus der Hand. Ich versuch mich zu wehren, purzel aber nach hinten weg und lande im Blumenbeet. Hupsala. Sie schließt die Tür auf und schiebt mich mit den Kehrbesen in meine Wohnung...ich will mich höflichst bedanken.

Ich: Frau wie wäre es mid..middm Absagger? Wir zwei Hübschen...

Frau Möller: Ach Herr Ölpe sie machen mich ganz verlegen. Sie wissen doch, ich bin eine verheiratete Frau.

Ich: RICHTICH!

Frau Möller: Aber sie können gerne eine Kleinigkeit spenden.

Ich ziehe einen verknitterten Schein aus meiner Unterbuchse.

Frau Möller: Ach, nicht doch!

Ich: Aber see wolollten doch?

Frau Möller: Das geht doch über das Internet. Sie wissen doch, das ich und mein Mann hier in Gamlowitz einen Ferienclub aufmachen wollen. Stichwort: Crowdfunding. Das ist der neuste Schrei!

Ich: Was is dit für ne Sauerei? Ich lach mich kapott! Hehe...

Frau Möller: Ich schreibe ihnen mal die Adresse auf.

Frau Möller rennt in die Küche und holt einen Stift aus der Schublade. Sie weiß schon, wo alles ist. Eine patente Frau. Auf einem Stück Seife Klopapier, ja ich lebe spartanisch, schreibt sie die Adresse auf. Sie geht zur Tür, zieht sie wieder zu und ich bin wieder alleine.

Ich: Tschöös!

Jetzt gehe ich erstmal pennen, denke ich...

Akt Nr. 2.2[Bearbeiten]

...mitten in der Nacht. Es hämmert und klopft an der Wand. Ich erwache, verschwipst. Das Bild meiner bösen Stiefmutter macht einen Abgang. Na, endlich! Ich hätte nie gedacht, dass der 2-Komponenten-Kleber irgendwann mal den Geist aufgibt. Zu den Hämmern kommen jetzt auch noch die zarten Stimmen der Möllers, meiner werten Nachbarn, hinzu. Ich schau aus dem Fenster. Vollmond! Jetzt wackeln die Wände, im Osten ist Paarungszeit. Schade das damals aus systemtechnischengründen die Wände nur max. 7 cm dick sein durften. Obwohl die geheimen Gucklöcher in diesen meine Jugend nachhaltig versüßt haben. Ach, meine Herren! Ich habe den Dampf ab! Ich versuche auf meine charmante Art die Situation (wie immer?) zu lösen...


Ich: Hey, ihr Freecks! ...

"Bumm! Bumm!" Ich klopfe randbehutsam gegen die Wand.

Ich: ...Seht ma zu dit ihr fertig werdet!

Herr Möller: Jaaaa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: JaAA...

Ostdeutscher Lustbalken (ab 18!)

Herr Möller: Jäää...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: JaÄA...

Herr Möller: Jaäää...
Heart9.gif

Frau Möller: Juhossasa!...

Herr Möller: Ja, sichi digga...

Herr Möller: Jaaaa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: JaAA...

Herr Möller: Jaääa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: Ja...

Frau Möller: Nein...

Herr Möller: Ja...

Frau Möller: Nein...

Herr Möller: Ja...

Frau Möller: Nein...

Herr Möller: Ja...

Frau Möller: Nein...

Herr Möller: YEAH!...

Frau Möller: Hopsala...

Herr Möller: Jaaaa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: Jaääa...
PURE ERROTIC!

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: KANN MICH KEINER HÖREN...

Frau Möller: Ija!...

Herr Möller: Ja...

Frau Möller: uhh...

Herr Möller: haaa, fertig...

Frau Möller: Ralf!

Herr Möller: Jaaaa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: Jaaaa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: Jaaaa...

Frau Möller: Juhey!...

Herr Möller: Jaääa...

Frau Möller: So jetzt, ach ne...

FeuerwasserII.png

Ich: So lang genoch! ES REICHT!

Frau Möller (dumpf): Herr Ölpe, ich weiß nicht was sie haben!

Ich: Ich will meene Ruhe!

Herr Möller (dumpf): Herr Ölpe, darf ich sie beruhigen...

Ich: Ne!

Da meldet sich meine (innere) Flasche...

Flasche: Psst...geh zum Kühlschrank. Schnell!

Ich: Wieso?

Frau Möller (dumpf): Herr Ölpe, morgen dürfen sie sich auf ein kleines Entschuldigungs-Bonbon freuen. Wir halten jetzt Ruhe. Nacht!

Flasche (flüsternd): Du kennst mich doch ich will nur dein bestes. Geh hin oder hast du ANGST!?

Ich (flüsternd): Ok mache ich, nur noch dieses eine mal!

Flasche (lüstern): Komm...

Ich gehe zum Kühlschrank. Die Tür öffnet sich knarzend. Im Bauch finde ich einen Eimer Sangria. Ich setze mir meinen Sombrero auf und sauge gierig stilvoll aus dem 4 Meter breiten Strohhalm.

Flasche (flüsternd): JAAA...mehr! Mehr!

Ich: Jawoll, Sir!

Akt Nr. 3[Bearbeiten]

Der nächste Morgen. Ich wache auf, mein Schädel kullert mir fast vom Rumpf. Es brummt und dröhnt wie auf der Bahnhofstoilette. Buchse hochgezogen, Gürtel drum und ab Nachschub holen. Oppa Bolski wartet schon. Ich trete aus der Tür, doch was sehe ich da, ein riesiger Ferienbunker. Bin ich immernoch... Nein! Das ist viel zu real! Ich gehe hin, fühle den rauen Putz. Die Farbe ist noch frisch. Meine Zunge streift die gülden blinkende Türklinke. Es ist echt! Oder?! Plötzlich "Krächs! Tatau!", ein Vogel pickt mir gegen die Stirn und reißt die Türklinke, die ich eben noch geleckt habe, raus und fliegt davon. Kurz bin ich irritiert. Dennoch trete ich ein. Es riecht nach Veilchen und ...und dem guten alten Gurkenwasser der Wildstrauchspreewaldgurke. Am Empfang ein altbekanntes Gesicht...

Doch WER IST ES?

(Jetzt lieber Leser bist DU dran! Beantworte diese Frage richtig und siehe was noch geschieht!)
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