Diverses:Eine ganz normale BILD-Redaktionssitzung
Oha, der Artikel muss überarbeitet werden! – Eingestellt am 27.05.2011
Dieser Artikel ist unlustig, inkohärent, platt wie ein Pfannkuchen oder noch nicht fertig. Vielleicht auch alles davon oder gar nichts, auf jeden Fall muss hier noch was gemacht werden.
Siehst du auch so? Klasse! Wie wäre es denn, wenn du dich darum kümmerst? Verbessere ihn, bau mehr Humor ein, schreib ihn zu Ende, mach einen guten Artikel draus! Ja, 107.22.25.119, genau du!
Mehr zu den Mängeln und vielleicht sogar Verbesserungsvorschläge findest du auf der Diskussionsseite des Artikels.
Dieser Kasten darf nur von Funktionären und Diktatoren entfernt werden.
Bearbeiten Einleitung
Im Folgenden das Protokoll der BILD-Redaktionssitzung unbestimmten Datums. Ich bitte zu beachten, dass ich mich mehrfach in Lebensgefahr begeben musste, um an dieses seltene Dokument zu gelangen und fordere deshalb die Hochachtung meiner erbrachten Leistung!
Bearbeiten Die Teilnehmer
Chefredakteur der BILD-Zeitung und somit die Wurzel allen Übels. Geboren an einem gewittrigen Tag im Sommer des Jahres 1964 in Bayern, obwohl man sich streiten kann, ob man das Herausschreiten aus einem tiefen Loch, aus welchem es rot leuchtet und unheimliches Gelächter an die Erdoberfläche kriecht, überhaupt noch mit dem natürlichen Vorgang der Geburt vergleichen kann.
Gehört zwar eigentlich gar nicht in die sonnendurchflutete BILD-Zentrale, wurde jedoch von Kai Diekmann zwecks Inspiration eingeladen. Hatte irgendwann mal mehrere Posten inne und ist überzeugter National-Sozial(demokrat).
- Stellvertretender Chefredakteur
Hat noch miterlebt, wie der erste KdF-Wagen vom Fließband lief und musste mehrfach das Licht im Führerbunker ausschalten, als die Engländer Angriffe geflogen haben. Nur noch aus Tradition dabei.
Besucht zusammen mit Kai Diekmann den gleichen Friseurladen und wurde spontan eingeladen. Zusätzliche Skills im Bereich Propaganda machen ihn zur Nachwuchshoffnung des Springer-Konzerns. Stieg für sein Medienengagement aus der Politik aus.
Bearbeiten Die Redaktionssitzung
Die Sitzungseröffnung
- Kai Diekmann: So, meine Kameraden, lasset uns die heutige Redaktionssitzung für eröffnet erklären. Ich schlage für die Tagesordnung die Euch vorliegende Schrift vor. Wer es wagt, den von mir selbst erarbeiteten Ablaufplan anzuzweifeln, melde sich bitte jetzt zu Wort!
- Stellvertretender Chefredakteur: Bei Punkt 1 "Das Titelblatt" bitte ich um die Ergänzung eines Unterpunktes Nummer Zwo mit dem Namen "Titten". Das hat doch bisher immer gut funktioniert...
Das Titelblatt
- Kai Diekmann: Antrag angenommen, irgendwie vergesse ich das immer. Weitere Beschwerden sehe ich nicht, ich steige jetzt in die Tagesordnung ein. Da wäre zuerst das Titelblatt. Altbewährt sind an dieser Stelle immer die fettgedruckten Schlagzeilen, möglichst noch unterstrichen.
- Thilo Sarrazin: Und was ist mit den Inhalten?
- Kai Diekmann: Inhalte? Was....?
An dieser Stelle flüstert der Stellvertretende Chefredakteur Kai etwas ins Ohr...
- Kai Diekmann: Achso. Darum kümmern wir uns später, Thilo. Jetzt erst einmal die Gestaltung.
- Guttenberg: Da kenn' ich mich doch aus. Mit ein bisschen Haargel und einer heißen Braut an deiner Seite läuft das schon!
- Thilo: Du bist auch nicht die hellste Lampe hier, oder?
Karl-Theodor guckt fragend.
- Karl-Theodor: Lampe?
- Kai: Wie auch immer... Ich fasse zusammen: Erstens: Weniger als ein Buchstabe pro Quadratzentimeter. Lesen kann der Pöbel ja ohnehin nicht.
Zweitens: Fette Überschriften! In Signalfarben! Drittens: Titten! Und zwar immer zwei pro nackter Frau. Viertens: Wir erhöhen den Kaufpreis um fünf Cent, dann merkt das gemeine Volk nichts davon.
- Stellvertretender Chefredakteur: Ihr seid ein Genie, mein Führer.
Der Inhalt
- Thilo: Und was ist jetzt mit dem Inhalt?
- Kai: Dafür haben wir eine kleine Versuchsanordnung!
Kai holt eine Kiste mit drei Blumentöpfen aus einem Wandschrank und stellt die drei mit Zetteln gefüllten Töpfe vor sich auf den Tisch."
- Kai: Der Topf mit der Eins enthält ein Subjekt, der mit der Zwei ein Verb und Nummer drei beinhaltet folglich was, Karl-Theodor?
Kai guckt Karl-Theodor fragend an.
- Karl-Theodor: Zettel?
- Thilo: Meine Fresse, bist du sicher, dass der Typ reinrassiger Deutscher ist?
- Kai: Was, der Typ kommt aus Bayern! Mich würde es wundern, wenn da überhaupt irgendein deutsches Gen drinsteckt. Auf jeden Fall wäre die richtige Antwort "Objekt". Jetzt müssen wir nur noch aus jedem Topf einen Zettel ziehen und fertig ist die Schlagzeile!
Kai zieht einen Zettel aus dem Subjekttopf. Deutlich ist das Wort "Königspudel" zu erkennen. Aus dem Verbtopf kommt ein "Frisst", der Objekttopf wird zu Thilo herübergeschoben.
- Kai: Thilo, du bist mit ziehen dran.
- Thilo: Hoffentlich hat der Königspudel einen Migranten gefressen.
Thilo hält sich die Augen zu und zieht einen Zettel...
- Karl-Theodor: Oh, der Königspudel hat einen Albaner gefressen.
Thilo freut sich über das Zufallsprodukt, bis er plötzlich niesen muss und ein großer Klumpen gelben Schleims unter seiner Nase hängen bleibt, den er aber mit zwei Fingern nach unten wegwischt.
- Stellvertretender Chefredakteur: Moment mal, da ist zwar was gegen Ausländer mit dabei, aber wir haben ein Riesenproblem: Weder der Königspudel noch der Albaner sind laut Überschrift Hartz4-Empfänger. Und gegen die haben wir gestern schon keine Stimmung gemacht.
- Kai: Und genau dafür habe ich Karl-Theodor organisiert. Der ist so blöd, dass er schon wieder genial ist.
- Karl-Theodor: Stimmt genau, Kai! Was haltet ihr davon, wenn der Hund Sozialhilfeempfänger ist, sich deshalb ohne zu arbeiten ganz viel Wodka leisten konnte und den Albaner im Rausch aufgefressen hat?
- Thilo: Können Hunde überhaupt betrunken sein? Da spielen schließlich viele genetische Faktoren eine Rolle, und ich als selbsternannter Experte auf diesem Gebiet...
- Kai: Du denkst mal wieder nicht nach, Thilo! Die Menschen sind doch ohnehin zu blöd, um sich über sowas Gedanken zu machen.
- Stellvertretender Chefredakteur: Ihr seid ein Genie, mein Führer!
- Kai: Ich weiß. Und damit schließe ich diese Sitzung und überlasse den Rest unseren speichelleckenden Autoren. Ich und Karl-Theodor gehen jetzt nämlich erst einmal zum Friseur!