1 x 1 Bronzeauszeichnung von Hochnebel

Diverses:Der letzte Mensch

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Ein letzter Blick über die Erde
Bevor sie untergeht und ich sterbe.

Nun steht er da, der letzte Mensch, in seinem mageren Gewand, mit seinem letzten Essen in der Hand.
Er weiß, dies wär sein Abendmahl und ab morgen gibt es nur noch die Qual.
Doch war er eigentlich ganz munter, denn es ging die Welt ja unter. Mit viel Pompöse, geleitet von göttlichem Gesang - sie ging unter mit Sturm und Drang. Gedrängt zu werden, sich in die entlegendsten Stellen zu verirren, dann zu explodieren, um dann die letzte Masse zu vaporisieren.
Der Mensch war froh, endlich zu sterben und das bei voller Besinnung, denn dies war ja seine Bestimmung - zumindest, das dachte er: Nichts zu sein und kein Fünkchen mehr. Er liebte diesen Gedanken so sehr!
Er wollte erlöst werden von seiner Pein, etwas besonderes zu sein. Denn wurde er geboren und erkoren ein niemand zu sein.
Als Mensch ohne Emotionen, zumindest unfähig danach zu handeln, musste er durch die Welt wandeln.
Stets hat er gewusst, was er machen muss. Um das Ende von Allem und Jedem zu sehen, um als letzter Mensch von der Erde zu gehen.

Am nächsten Morgen schnitt er sich beim Rasieren, aß eine vertrocknete Scheibe Brot (darf man ja nicht wegschmeißen) nahm wie immer seine Arbeit, sah sich seine Kollegen an und ganz im Inneren hasste er sie.

Gedanken von und über den letzten Menschen auf Erden