Diverses:Alles Banane

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Ist es nicht wunderschön?

Alles Banane ist eine Erzählung, die Franz Kafka unter dem Pseudonym Franz Kiba veröffentlicht hat. Vermutlich war dieses Werk ein direkter Angriff auf die wachsende Autorität der Vegetarier, ja ein Plädoyer für die Fleischfresserei. Da der Autor schon seit über siebzig Jahren an Überfettung gestorben ist, ist es nun endlich möglich, die ungekürzte Fassung zu veröffentlichen.

Alles Banane[Bearbeiten]

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einer gigantischen Banane verwandelt. Er lag gekrümmt und fühlte sich gelb. Jede Bewegung schien in seiner augenblicklichen Lage ein unmögliches Unterfangen, fehlten ihm doch die Gliedmaßen und Muskeln. "Was ist mit mir geschehen?", dachte er. Es war kein Traum.

Sein Zimmer, ein richtiges, nur etwas zu kleines Menschenzimmer, lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten Wänden. Über dem Tisch, auf dem eine auseinandergepackte Musterkollektion von Tuchwaren ausgebreitet war - Samsa war Reisender - hing das Bild, das er vor kurzem aus einer illustrierten Zeitschrift ausgeschnitten und in einem hübschen, vergoldeten Rahmen untergebracht hatte. Es stellte einen Biber dar, der gerade eine nordische Tanne fällte, welche sich dem Beschauer entgegenhob. Gregors Blick richtete sich dann zum Fenster, eine reife Leistung für eine Banane, beinahe schon eine überreife.

»Wie wäre es, wenn ich noch ein wenig weiterschlafe und alle Narrheiten vergesse«, dachte er, aber das war gänzlich undurchführbar, denn er war gewöhnt, auf der rechten Seite zu schlafen, konnte sich aber in seinem gegenwärtigen Zustand nicht in diese Lage bringen. »Gregor«, rief es - es war die Mutter - , »es ist dreiviertel sieben. Wolltest du nicht wegfahren?« Die sanfte Stimme! Gregor erschrak, als er sich bewusst wurde, dass eine Banane zweifelsohne keinen Mund hatte. Wie gefesselt und geknebelt kam er sich vor, unfähig sich bemerkbar zu machen. „Georg“, tönte die strenge Stimme des Vaters, „dreh keine krummen Dinger da drinnen und mach, dass du zur Arbeit kommst.“

Doch Gregor Samsa lag da, unfähig sich zu bewegen und spürte wie sich Druckstellen an seinem Rücken bildeten. Wie in Trance nahm er das Klopfen der Eltern an der Türe wahr. Die Tür wurde aufgestoßen, Vater und Mutter, von den Zeiten des Hungers gezeichnet, stürmten ins Zimmer und schlugen sich überrascht die Hände vor ihre eingefallenen Gesichter. „Gregor?“, fragte seine Mutter, mit hoher, zittriger Stimme. Und Gregor Samsa lag da, er wollte schreien, sich den Eltern bemerkbar machen, doch seine ganze Aktivität beschränkte sich darauf, gelb und krumm auszusehen. Auch merkte er, wie sich seine Gedanken denen einer Banane anzupassen begannen. Gelb, Gelb, Krumm! Wie durch dicken Nebel hörte er seine Mutter weinen, und die tröstenden Worte des Vaters: „Gott hat uns zwar einen Sohn genommen, aber eine Banane gegeben!“

Er hörte, wie die liebe Schwester zu Tisch gerufen wurde, spürte die warmen Hände des Vaters die ihn anhoben, und ins Esszimmer trugen. Er spürte wie er seiner gelben und schützenden Hülle entledigt wurde. Er wollte schreien, doch er war eine Banane.

Familie Samsa aß zum ersten Mal seit langem ein ausgiebiges Frühstück. Zwar waren die Augen vom Gram über den Verlust ihres Sohnes rot geweint, doch der Magen war gefüllt, die Wangen waren straffer und voller geworden und glänzten irgendwie gelb im spärlichen Schein der Öllampe.

Pressestimmen[Bearbeiten]

"Ein wundervolles Werk" -New York Banana

"Ich habe es verschlungen!" -Gorilla W. Schwarzenegger

"Irgendwie Gelb" -Joschka Fischer

"Eine Gesichte voll krummer Charaktere" -Edith Blyton