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Diverses:„Warum Präfixe so wichtig sind“ oder „Aus dem Leben eines Schizophrenen“

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„Es ist echt unglaublich! Dauernd verwechseln irgendwelche Idioten die griechischen und lateinischen Vorsilben miteinander. Das ist Vergewaltigung! Einschläfern sollte man sie! Ja genau Einschläfern! Und was mich am aller meisten aufregt ist, wenn sie noch nicht mal zu ihren Fehlern stehen. Diese Vollpfosten verwechseln völlig schamlos ein Präfix mit einem Suffix! Warum? Daran kann selbst diese Witzfigur von Bildungsministerin nicht die Schuld dran haben. Das ist Vergewaltigung meiner Ohren, meines Verstandes und der Sprache. Alle großen Dichter würden sich im Grabe herum wälzen, wenn sie hörten, was hier mit der Sprache geschieht! Eine schamlose, rücksichtslose, verabscheuungswürdige, beleidigende Schmach. Man sollte ein Ministerium für die Korrektheit von Präfixen einführen! Ja genau mit mir als Minister. Ja und dann stelle ich noch eine erotische, blonde Assistentin ein, um meine Nekrophilie zu verdecken. Aber es muss wirklich etwas passieren, sonst werde ich noch ganz wirr!“

„Ja, sehe ich genauso!“

„Was? wer bist denn du? Wo kommst du denn her und was meinst du?“

„Ja es muss etwas passieren, denn dass jeder hier die Suffixe vertauscht ist echt ein Sakrileg!“

„Nein, nein, nein! Es geht hier um die Präfixe, die hier alle vertauschen! Aber wie ich sehe bist du auch so ein Idiot, denn das hier ist ein Monolog, kein Dialog.“

„Ist doch egal, macht doch keinen Unterschied, es geht doch um das log. Das Suffix ist gleich. Es stammt von dem altgriechischen Wort...“

„Lógos, ja das ist mir bekannt. Dennoch bleibst du im Vergleich ein mikroskopisch kleiner Wurm!“

„Ich glaube da hast du1 das Präfix verwechselt! Du meintest makroskopisch!“

„Nein, ich meinte mikroskopisch. Aber dennoch bin ich dir an Ratio weitaus überlegen!“

„Nein, danke ich war schon in der Apotheke.“

„Wie jetzt?“

„Ich meine ich habe schon die Tropfen von Ratiopharm geholt.“

„Ja, die hast du auch nötig. Und ich habe jetzt eine Erlösung von dir nötig. Ich glaube da brauche ich aber göttliches Einwirken.“

„Ach, nein. Ich glaube nicht an göttliches. Ich bin Atheist.“

„Aber das ist ja geradezu blasphemisch! Ich bin seit gefühlten achtzig Jahren Theologe und mir ist noch nie ein Atheist untergekommen!“

„Ach dann bist du ja auch so ein Homo!“

„Was?? Ich bin vielleicht Theologe und auch etwas nekrophil, bin aber nicht homosexuell!“

„Das habe ich auch nie behauptet!“

„Wie jetzt?“

„Ich habe lediglich gesagt, dass du auch so ein Mensch bist, der göttliches Einwirken benötigt.“

„Also ich bin ja Agnostiker!“

„Und wo kommst du jetzt wieder her?“

„Das ist? Ach so'n Stinker!“

„Sagte er nicht Agnostiker?“

„Ich diskutiere nur gerne!“

„Eigentlich ist das hier ein Dialog. Ach eigentlich war es ein Monolog, bis ihre beiden es zu einem Trialog gemacht habt!“

„Sehr nett hier! Ich lade euch bald auch mal zu mir ein!“

„Wir kommen aber liebend gerne! Was sagtest du noch? Du bist Agnostiker? Wie kam es dazu? Was waren deine Gründe? Welche Vorteile bietet es, die Existenz von Göttlichem nicht abzulehnen?“

„Also das Alles kam so. Ich war mein meiner Großmutter zum Kuchenessen eingeladen, als...“

„Könnt ihr mal mit dem Geschwätz aufhören? Das ist mein Monolog!“

„Der ist aber unentspannt!“

„Ja und so egozentrisch! Aber was soll man machen, man kann die Menschen eben nicht ändern. Sie bleiben so veraltet, stur und langweilig wie sie sind!“

„Wahre Worte, die du sprichst.“

„Halt mal! Das ist MEIN Gespräch und wir wollten uns über Suffixe unterhalten!“

"„Meintest du nicht Präfixe?“

„Ich habe da was von Infixen in Erinnerung!“

„Sollten wir uns nicht von dieser Debatte abwenden, und über den Sinn all dessen philosophieren?“

„Klingt interessant! Doch was ist Philosophieren?“

„Das kommt von Philosophia, du Vollhorst!“

„Ist das nicht so 'ne Kirche?“

„Nein! Aber heißt so nicht deine Tante?“

„Was ich mich aber Frage: Wo kommst du denn jetzt her? Das war ein Monolog und jetzt ist es ein Pentalog!“

„Du meinst wohl Tetralog! Aber die Frage ist nicht, woher ich komme, sondern wie der Mensch glücklich sein kann!“

„Nur Gott allein macht selig!“

„Also ich bin ohne Gott recht zufrieden!“

„Kennt ihr die Ringparabel? Ein Vater hatte 3 Söhne: Einen Atheisten, einen Agnostiker und einen Theologen und er wollte ihnen als Erbe einen Donut schenken. Da er aber nur einen Donut hatte, verschenkte er einen Fahrradschlauch, einen Armreifen und eine Konto bei den Reifeisenbanken. Wer hat den Donut bekommen?“

„Der Theologe natürlich, ihr Blasphemiker!“

„Nein du Narr! Der hat den Fahrradschlauch bekommen! Der Vater hat den Donut behalten!“

„Und was bringt uns das jetzt?“

„Nichts! Nichts im Leben steht über der Eudaimonia!“

„Ach davon habe ich schon mal was gehört, das ist so ein Kuchen nicht wahr?“

„Nein du Marder der Sprache! Das ist etwas phobologisches!“

„Wieso sprichst du dann noch mit uns?“

„Er scheint mir etwas verwirrt.“

„Wieso? Muss man den denn überhaupt kennen?“

„Ach! Hallo! Das ist mein Nachbar!“

„Das ist dein Nachbar?“

„Ja das bin ich! Aber wer sind die zwei Typen die da hinten kommen?“
Schizophren? oder was?

„Das ist so ein seltsamer Phobosoph mit seinem Freund. He! Den kenne ich noch gar nicht!“

„Hallo! Das ist mein Freund! Er ist ein Stoiker. Vielleicht kann er unserer Diskussion nützlich sein!“

„Hallo Stoiker!“

„Wieso antwortet er nicht?“

„Er ist eben die Ruhe selbst!“

„Ach deswegen sieht er so versteinert aus!“

„Was ist überhaupt ein Stowasser?“

„Ich werde verirrt. Was scheint mir ein Oligalog zu werden?“

„Der meint wohl Polyalog, oder?“

„Ich Auto essen! Du Heute Aal jodeln?“

„Hat jemand den Psychiater gesehen?“