Dissertation

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Eine Dissertation (missverständlicherweise auch Doktor-Arbeit genannt) ist ein in der Regel mindestens viertausendseitiges Machwerk, das Musikuniversitäten von ihren Masterstudenten verlangen, um, um sich danach den sexuellpräferentiell aussagekräftigen Titel "Prof. Dr. med. phil. habil" aneignen zu können. Aufgrund der Länge und des Forschungszwangs kann man sie auch als die FSK 18-Variante der Facharbeit bezeichnen.

Bemerkenswert ist, dass die Studenten für die Dissertation bis zur Abgabe im Schnitt mehrere Jahre Zeit haben und die meisten sie trotzdem erst am Abend vorher machen.

Aufbau[Bearbeiten]

Eine Dissertation besteht, wie der Name bereits andeutet, zu 70% aus einem Rhymebook, in dem der Student möglichst viele Gangster-Reime, Dissattacken (daher der Name!) und andere Hip-Hop-Elemente, die ihm bekannt sind, einbauen muss. Das gesamte Studium bereitet sie durch Lernen von Zitaten und Beleidigungstechniken berühmte Hopper systematisch auf die Doktorarbeit vor; etwas anderes tun sie die ganze Zeit nicht. Letztlich zur Dissertation zugelassen wird allerdings nur, wer im letzten Semester maximal 20% der Vorlesungen besucht und sämtliche Mahnungen seitens der Hochschule möglichst provokant zurückgewiesen hat. Dadurch wird laut der Kölner Hochschule eine besondere genrespezifische Reife bescheinigt.

Besonders geeignet für Dissertationen: Dr. Guttenbergs Copypaste

Herstellung[Bearbeiten]

Eine Dissertation kann man natürlich selbst verfassen – wenn man viel Zeit und keine Hobbys hat. Wer schlau ist, schreibt seine Dissertation aber nicht selbst, sondern kopiert sie aus dem Internet oder kauft sie an einer namenlosen Universität im Ausland.

Sonderfälle[Bearbeiten]

Da an einer Musikhochschule nicht nur Hopper studieren, bieten die meisten alternative Dissertationsmöglichkeiten an. Eine Auswahl:

  • Klassische Musiker müssen stets (wurde bundesweit vereinheitlicht) einen Wälzer über einen einzelnes berühmtes Stück schreiben, welches Stückanalyse, Interpretation, sämtliche theoretisch denkbaren anderen Interpretationen und mehrere Abwandlungen beinhalten muss, inklusive eines Geschichtsabschnitts über sämtliche (mögliche) Einflüsse des Stücks auf andere Stücke der gleichen Epoche und wiederum dieser Stücke in späteren Epochen. Zusätzlich muss eine CD beigelegt werden, auf der der Student sich selbst beim Spielen eines Instrumentes seiner Wahl (zur Wahl stehen Klavier, Piano und Flügel) mit 672 Noten pro Minute aufgenommen hat.
Teilweise sind die Anforderungen jedoch deutlich höher, manche der Spießer neigen sogar dazu, die Dissertation als komplex zu bezeichnen.
  • Eine Jazz-Dissertation verlangt im Gegensatz zu den anderen Stilen keinerlei Schriften. Der Student muss "nur" mehrere Tage am Stück auf einem Instrument improvisieren. Wenn den Professoren dabei langweilig wird, ist der Student sofort raus, selbst wenn es nicht an ihm lag.
  • Metaller kommen selten genug so weit nach oben, da sie selten etwas anderes als Alkoholik studieren. Bei Musik schaffen es allerdings einige - und müssen in diesem Fall ein Gitarrensolo aufnehmen sowie eine Abhandlung über eine Band schreiben. Das bekommen die meisten komischerweise sogar gebacken.
  • Nu-Metaller sind zu blöd zum Dissertieren.

Haken[Bearbeiten]

Viele Studenten fühlen sich beim Dissertieren unverständlicherweise überfordert und neigen in solchen Fällen häufig zum Desertieren. Dabei geben sie ein paar Monate vor Abgabefrist verängstigt auf und verlassen fluchtartig die Universitätsstadt (und manchmal auch das -land), um sich einige Zeit lang von den nächtlichen Bibliothekssitzungen zu erholen. Das will die CDU mit einigen Maßnahmen ausbremsen:

  • Einsatz von Bundeswehr-Feldjägern gegen flüchtige Studenten (siehe unten)
  • Erhöhung des BAFÖGs um -10%
  • Gesetz für Dissertationszwang (zur Doktorierung angemeldete Studenten werden hierbei nach Ablauf der Frist gefangengenommen, in den Keller der Uni gesperrt und mit Prügeln zum Schreiben eines einzelnen Wortes gezwungen (das dann als Doktorarbeit bewertet werden kann, auch wenn es ein "durchgefallen" sein wird)
  • Ratgeber für angehende Doktoranden für 99,95€
  • Einen Auftritt bei "Britt - Alle gegen dich" oder "Einer bei Kallwass", um die Probleme ins rechte Licht zu rücken
  • Psychologische Beratung durch Parteimitglieder: War einige Zeit lang tatsächlich Praxis, wurde aber auf massiven Druck wieder abgeschafft, nachdem eine Studentin, deren Eltern während der Anfertigung bei einem Unfall gestorben waren, von ihrem Berater wirtschaftlich erpresst und gezwungen wurde, die Arbeit trotzdem fertigzustellen und anschließend auch noch sexuell missbraucht wurde. Alltag halt.
  • Eingeschränkter Freiheitsentzug aufgrund öffentlichem Interesses bedeutet genaugenommen nur, dass die Studenten zwei Wochen vor der Abgabe in der Bibliothek eingesperrt werden, um die Arbeit ja fertigzuschreiben und sich nicht durch Wochenendfeiern o.ä. ablenken zu lassen. So will die CDU einen Vorschungsforsprung erziehlen, basierend auf perffekten, zithatfehigen Wercken. Das wurde bislang zum Glück vom Verfassungsgericht verweigert.
  • Terror durch nächtliches Klopfen an die Fenster des Studenten und ständigem Murmeln von "Dissertation", bis sich der Student vor Angst fügt und bis zur Fertigstellung nicht mehr schläft.

Vorteile der Dissertation[Bearbeiten]

Der fertige Doktor kann mit seinem Titel beweisen, dass er forschen kann.
-Das war's auch schon.

Bekannte Dissertationen[Bearbeiten]

  • Wikipedia ist die wohl bekannteste und eine auch recht umfangreiche Dissertation. Erfinder Jimmy Wales studiert momentan Bibliothekswissenschaften und hat Wikipedia als Großraumprojekt mit hoher Allgemeinbeteiligung deklariert.
Viele User befürchten die Sperrung der Wikipedia, nachdem sie beim Prüfungsamt eingereicht wurde, um die universitären Ordnungen zu beachten. Doch Jimmy Wales dürfte das Projekt wohl noch einige Zeit behalten, da er beim Einreichen höchstwahrscheinlich durchfallen würde. Außerdem dürfte es lustig werden, genug Sponsoren zu finden, um den Druck bezahlen zu können.
  • Feuchtgebiete wurde von einer gewissen MTV-Moderatorin zum Abschluss ihres Biologiestudiums geschrieben. Angesichts des Inhalts ist es durchaus nicht abwegig, dass ihr Titel ohne vollständige Begutachtung verliehen wurde, da das Werk bereits auf den ersten zwei Seiten mehr über den menschlichen Körper preisgibt, als die meisten sich überhaupt vorstellen konnten.
  • Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern hört sich seltsam an, gibt es aber tatsächlich. Männliche Professoren wurden bei der Begutachtung angeblich ohnmächtig. Leser der beiden obigen Arbeiten sollte allerdings auch dieses Werk nicht mehr erschüttern können.
  • Die Vorteile des US-Waffenrechts bei Konfrontationen mit Sauriern von William W. Chapman.