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Dialektisch-Behaviorale Therapie

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

Die Dialekiv-Behavoriale Therapie, von Erkrankten und Therapeuten gerne im Tumblr-Selbstmitleidsblog-Jargon nur kurz DBT oder auch provokant „Igelbälle – ein Privileg nur für Katzen?“ genannt, ist ein weniger oder mehr erfolgsloser Versuch, chronisch Suizidalen, Borderlinerinnen (auch männlichen) oder auch ganz gewöhnlichen Menschen mit einer handfesten Depression sogenannte Fertigkeiten zu vermitteln, die dem Gesundheitssystem dazu dienen sollen, Kosten einzusparen. Die Therapieform wurde in den 1980er Jahren von der Psychologin Marsha M. Linehan entwickelt, die aufgrund ihrer eher mittelmäßigen Attraktivität irgendwann einen Weg zu mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung fand, indem sie so tat als habe sie selbst eine ernstzunehmende Borderline-Persönlichkeitsstörung. Aus diesem Grunde wird in den heiligen Hallen einer jeder praktizierten DBT darauf beharrt, dass ein Mensch auch ohne äußerliche Ursachen wie schweren Misshandlungen oder Deprivation eine Borderlinestörung entwickeln kann. So braucht sich Marsha nicht zu rechtfertigen und die Therapeutenschaft kann „anstrengende, uneinsichtige, arrogante“ wirklich Erkrankte getrost ablehnen, denn die Therapieplätze sind schließlich schon an hübsche Mittelschichtlerinnen vergeben, die diesen Therapieplatz doch so dringend brauchen.

Anwendung[Bearbeiten]

Die – ursprünglich für chronisch suizidale Borderline-Patienten konzipierte – DBT wird bei Ess- und Trinkstörungen, Jugendlichen, pathologisch Pubertierenden, Depressiven, Krebskranken, die zufällig in einer Tagesklinik gelandet sind, Straftätern, Kinderpornographen, Bipolaren, oder auch Menschen die (noch) keine psychiatrische Diagnosen erhalten haben, angewendet. Offenbar scheint diese Therapieform besonders gut bei diesen durchaus heterogenen – wenn auch nicht immer heterosexuellen – Patientengruppen anzukommen.

Vorgehen[Bearbeiten]

Im Vordergrund der Behandlung steht die Tatsache, dass der Patient mangelnde Fertigkeiten im Umgang mit Emotionen besitzt. Auf der anderen Seite wird durch den Therapeuten versucht, eine Balance zwischen dem Akzeptieren, Respektieren und Tolerieren des Problems und der gewaltsamen Veränderung des Patienten, zu finden. Ziel dabei ist, dass das Grundproblem so unbeschadet wie möglich bestehen bleibt, während die psychischen Überlebensstrategien des Patienten soweit zurückgestutzt und verstümmelt werden, dass ihm letztendlich nur noch die Eingliederung in die Gesellschaft oder der Suizid übrig bleiben. Beide Optionen bieten finanzielle Vorteile und helfen der Gesellschaft dabei, so zu bleiben, wie sie ist. Mithilfe der Dialektik werden die scheinbaren Gegensätze in der Welt des Patienten geortet, angeschaut und aufgelöst (beispielsweise die dualistische Gegenüberstellung Tag–Nacht, die sich infantiler Abwehrmechanismen bedient), um seine schwarz-weiße Gedanken- und Gefühlswelt in einen freundlichen, grauen Morast der Mittelmäßigkeit zu verwandeln.

Eine ambulante DBT umfasst:

  • Einzeltherapie: Der Patient darf mit dem Therapeuten über Dinge diskutieren, die der Therapeut aussucht, keinesfalls aber Kritik oder Persönliches anbringen.
  • Fertigkeitentraining in der Gruppe: Jeder Patient darf wahlweise ein Sudoku lösen oder mit einem Igelball spielen. Diskussionen sind unerwünscht, Kritik an der Methode wird als therapiegefährdendes Verhalten gedeutet und sanktioniert, z.B. indem man den Störenfried für drei Tage aus allen Therapien ausschließt, und dann soll er mal sehen, wie er zurecht kommt.
  • Telefonkontakt im Notfall: Der hilfesuchende, suizidale, verzweifelte Patient darf seinen Therapeuten anrufen und wird dann angehalten selbstständig zu skillen. Wenn er es nicht tut, um lieber weinend in der Ecke zu sitzen oder einen Suizidversuch zu begehen, muss er eine Verhaltensanalyse schreiben und wird drei Tage aus allen Therapien ausgeschlossen, und dann soll er mal sehen, wie er zurecht kommt.
  • Regelmäßige Intervision der Therapeuten: Die Therapeuten sitzen zusammen an einem Tisch und trinken gemeinsam Kaffee. Jeder kann ein Anliegen einbringen, z.B.: „Mein Patient hat sich beim Oberarzt beklagt, dass er sich von mir zu wenig ernstgenommen fühle und ich ihn verbal angegriffen hätte.“ Reaktion eines Berufskollegen: „Das ist typisches Borderlineverhalten. Er projiziert sein Bedürfnis, Sie verbal anzugreifen auf Sie und nimmt die Therapie nicht ernst genug. Passen Sie bloß auf, dass er nicht versucht eine symbiotische Beziehung mit Ihnen zu erzwingen, die seine Mutter ihm nie geben konnte.