Der Spiegel

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Aktuelle Ausgabe: nicht mal den Namen kann man richtig schreiben! Tzzz...

Der Spiegel (in Eigenschreibweise DER SPIEGEL, damit es jedem auffällt und driekt wie ein irres Tier ins Auge springt) ist ein amtliches deutsches Satiremagazin, welches sich selbst jedoch nicht so sieht, mit redaktionellem Sitz in Hamburg, einer Stadt in Deutschland. Der Spiegel bezeichnet sich selbst scherzhaft als das Stalingrad der Demokratie und Meinungsfreiheit.

Der Spiegel wurde 1936 von Stalin persönlich gegründet, der sich damit ein bisschen mehr Freiheit in der Presselandschaft in Deutschland erhoffte. Das Blatt sollte unabhängig sozialistische Inhalte sowjetfreundlich verbreiten. Er erscheint heute wöchentlich im eigenen Spiegel-Verlag. Chefredakteur ist getreu den hanseatischen Pflichten und Vorurteilen eine Auster, stellvertretend ist auch nich eine Miesmuschel da. Der einzige hauptamtliche Mitarbeiter ist ein Ghostwriter mit knapp 630 Pseudonymen. Der "Spiegel ohne reflektierende Wirkung" gehört mit einer Auflage von rund 1.000.000 Exemplaren in 3.000 Sprachen (Indogermanisch, Schwäbisch und Chinesisch als Beispiel) neben STERN zu den größten Satirezeitschriften Deutschlands. Durchschnittlich erreicht der Spiegel pro Zeitschrift fünf Leser, bevor das Blatt abgegriffen und völlig zerfleddert in dem Müll landet. Man bedankt sich dafür mit zahlreichen "Leserbriefen", die auch tatsächlich abgedruckt werden - und dabei 50% des eigentlichen Spiegelmagazins ausmachen.

Ein krisensicheres Blättchen[Bearbeiten]

Skandal! Strauß ein Strauß und keine Blumendekoration!

Obwohl sich der Spiegel als eine Satirezeitschrift ausgibt, hat es doch schon häufiger Skandale aufgedeckt und Affären verursacht als man mit Neologismen und die BILD-Zeitung mit Wortneuschöpfungen hinterher kommt. So verursachte man unter anderem eine Umbildung von Adenauers grandiosem Kabinett mit Franz Josef Strauß aus der CSU, die Enthüllung, dass die deutsche Bundeswehr in den 1960er Jahren eigentlich viel zu schwach gegen die komplette Sowjetunion war (was trotz der offensichtlich annähernden totalen Zerstörung Deutschlands und der damaligen Wehrmacht auf allgemeine Überraschung stieß) und dass Politiker im Allgemeinen ziemlich doof sind, worauf aber selbst der dümmste Hinterweltler gekommen wäre, würde er sich einmal die Nachrichten anschauen.
Mittlerweile wurden so viele Affären verursacht und Skandale aufgedeckt, dass der Spiegel ein eigenes Lexikon mit entsprechenden Stichwörtern zu ihren Erfolgen rausbrachte. Bis jetzt wurde es aufgrund des Gewichtes fünf Mal als Mordwaffe und einmal für einen Suizid missbraucht.

Lachen bis zum Abwinken[Bearbeiten]

In schlaflosen Nächten werden mindestens zehn Titelbilder im Jahr mit Adolf Hitler gezimmert, um die nationalsozialistisch-feindliche Gesinnung des Blattes noch einmal deutlichst zu unterstreichen. Wenn der Chefredakteur allerdings ein Nazi ist, wird gerne mal auf Enthüllungen aus dem NS-Regime verzichtet. Hitler-Titelstories kommen insbesondere dann, wenn gerade nichts Spannendes los ist oder wenn gerade keine Krise aufgedeckt werden kann, weil sich die derzeitigen Politiker zu gut verstecken oder weil es einfach zu uninteressant für einen Spiegelaufmacher ist.
Trotz zahlreicher Hitleranspielungen, der allerdings schon 1945 verstarb und nicht mehr über sich selbst lachen kann, behauptet der Spiegel weiterhin, topaktuelle Satire zu liefern, worüber eingefleischte Kabarettisten nur müde lächeln können.

Humorfabrik[Bearbeiten]

Ein echtes Highlight bei dem Blatt sind jedoch die Humorseiten. Die Spiegel-Pointenfabrik liefert stets witzige Einschätzungen zu Personen der Zeitgeschichte, beispielsweise:

Der Irre mit der Bombe ist...

Winston Churchill
Kim Il-sung
Djodsch Dabbelju B.
Willy Millowitsch

(Auflösung im nächsten Heft)

Bild aus dem Spiegel. Unterschrift: "Die USA saugt nicht nur Dollars, sondern auch Gärten in sich hinein." Brüller!

Besondere Gags erlaubt sich immer wieder die Wirtschaftsredaktion. Um sich selbst bei Laune zu halten, wird das Wirtschaftsleben in Anekdotenform erzählt. Beispielsweise wird in regelmäßigen Abständen gefragt, weshalb die USA ein so großes Bilanzdefizit hätten. Eigentlich, so meint man, könne die USA doch ihre Schulden gar nicht zurückzahlen. Die Spiegel-Redaktion stellte daher die These eines "staatlich-finanziellen Schwarzen Lochs" auf, wo Milliarden von Dollar hineingesogen werden und letztendlich weiß keiner, was mit ihnen geschieht.
Ein klarer Seitenhieb auf andere Blätter bietet der sogenannte "Hohlspiegel". Hier werden andere Blätter denunziert und ihnen die Hosen runtergezogen, indem man zeigt, was für banale Anfängerfehler diese Schundblättchen eigentlich machen. Hierdurch soll allerdings eigentlich dargestellt werden, dass dem Spiegel solche Fehler jedoch nicht unterlaufen; dummerweise öffnete sich der BILD-Blog auch anderen medialen Zeitschriften hin und zerreißt den Spiegel färmlich in der Luft, sobald sich auch nur ein Rechtschreibfehler einschleicht.

Spiegel Multimedia[Bearbeiten]

Und hat der Spiegel einmal ein Feindbild, erscheint davon alle paar Wochen eine Titelstory.

Damit man auch körperlich eingeschränkte Personen wie beispielsweise Kinder erreicht, gründete man im Spiegel-Verlag neben dem Spiegel-TV - der animierten Zeitschrift (dessen Konzept aus den zahlreichen Harry Potter-Romanen geklaut ist, wo sich die Bilder der Zeitungen alle bewegen) für Analphabeten auch noch Spiegel-Audio - lachen können auch Stumme - für, wie der Untertitel schon sagt, Stumme. Wie gut sich die Exemplare der Audioversion verkaufen, ließ sich leider nicht sagen, da die Stummen den Forschenden nicht mitteilen wollten, ob sie sich nun die Audioversion des Spiegels gekauft haben oder nicht. Ähnlich verhält es sich bei der Version für Blinde, da die seheingeschränkten Personen den Kiosk zu Erwerb des komplett in Braille-Schrift nicht fanden. Stattdessen kaufen sich laut einer neuen Studie die Zeitschrift aufgrund der Noppen hauptsächlich Bauarbeiter, die das Blatt mit Klopapier verwechseln.

Berühmte Meinungen zum Spiegel[Bearbeiten]

  • "Scheißblatt." - Willy Brandt
  • "Der oberste Verhunzer der deutschen Sprache." - Wolf Schneider
  • "Das ist die Gestapo auf Papier gedruckt." - Franz Josef Strauß
  • "Ja, Der Spiegel ist ein gutes Blatt, les' ich jeden Montag." - Erich Honecker; ob er für die Aussage bezahlt wurde, ist unbekannt, denn das Zitat passt im Vergleich mit den oberen eigentlich gar nicht in diese Reihe

Literatur[Bearbeiten]

  • Uwe Barschmannel: Rudolf Augstein - Schreiben Sie alles auf. Stuttgart/München: Mumpitz. 2003. ISBN 3423341432
  • Pla Giat: Die Spiegel-Story: Wie alles aufhörte. Düsseldorf: titanic-Taschenbuch-Verl. 1995. ISBN 3-612-26212-2
  • Machiavelli: Die Spiegel-Verschwörung. (vom Markt genommen)
  • Schmidt-Dödel: 2000 Spiegel-Inserate der Jahre 1965 bis 1985 (Delphi 1027). Nördlingen: Franz Heini 1999. ISBN 3-89190-008-2
  • Das Känguru: Die Spiegel-Story: Wie aus dem Stürmgeschütz der Demokratie die V2 des Neoliberalismus wurde Berlin: Umstein. bevor es stirbt. ISBN 123-84829202093-2338374823793484758439

Ableger[Bearbeiten]