Creepypasta

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Zombie-Schaedel.jpg
Skull2.gifACHTUNG, HIER WIRDS GRUSELIG!Skull2.gif

Dieser Artikel ist richtig unheimlich und nichts für schwache Nerven. Also: Licht aus und Knatterfolie bereithalten! Aber keine Angst, wir sind ja bei dir. Falls es dir zu viel wird, schau dir lieber eine andere Seite an, bevor es noch nasse Hosen gibt.

Ein typischer Creepypasta-Fan nach dem Lesen einer Geschichte.

Creepypasta ist nicht etwa ein Begriff für gruselige Nudeln, sondern im Internet verbreitete Horrorgeschichten, die unheimlich sein sollen.

Geschichte[Bearbeiten]

Weitererzählte Horrorgeschichten gibt es bereits so lange, wie es Menschen gibt, doch mit der Einführung des Internets kamen auf einmal ungeahnte Möglichkeiten auf. Nun konnte jeder Hanswurst eine eigene Story schreiben und sie im Internet verbreiten oder seinen Freunden andere schaurige Geschichten schicken. Anfangs waren sie vor allem in mit Logiklücken durchlöcherten Kettenbriefen verpackt, welche im Internet herumstreunende Kinder traumatisierten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Begriff für solche Geschichten fand und der Abfalleimer des Webs, 4chan, fand direkt einen: Creepypasta. Dass die Geschichten eigentlich nicht einmal creepy sind, war den Usern klar und sie wollten nur mal wieder trollen. Allerdings wurde der Begriff fortan von vielen sogar ernsthaft als Synonym für Horrorstories verwendet und es bildete sich eine ganze Community. Bis heute wuchs sie und breitete sich wie ein Krebsgeschwür im Internet aus.

Typische Arten von Creepypastas[Bearbeiten]

Erstmal den Teddy weggeworfen nach dem Lesen einer Creepypasta. Er könnte ja verflucht sein.

Gruselige Monster[Bearbeiten]

Der Klassiker: Der Erzähler schildert, meist aus der Ich-Perspektive (damit es gruuuselig wird), wie er eines Nachts plötzlich irgendwelche Geräusche hört. Dieses kommt, wer hätte es gedacht, von einem Mörder, monströsen Wesen oder einem verlassenem Kuscheltier, die allesamt dein Blut sehen wollen. Leider hat man nicht wie in den meisten Horrorfilmen eine Art IQ-Selektierung (wer so dumm ist und zum Geräusch in den Keller geht, wird gekillt), nein, man stirbt einfach immer, selbst im eigenen Bett. Deshalb, Kinder: Nie das Fenster öffnen, um zu lüften! Lieber wegen Schimmelpilz Bronchitis bekommen als sterben!

Weil im Internet alles gruseliger ist[Bearbeiten]

Beliebt sind ebenso Creepypastas, die hauptsächlich im Internet spielen. Da das Internet für Millenials eine größere Bedeutung als Atmen oder Essen hat und Onlinezwang mittlerweile auch eine Zwangsstörung beschreibt, schockieren solche Geschichten heutzutage umso mehr. Oft geht es um irgendwelche Bilder, Videos oder Dateien, die einen direkt verfluchen, sobald man sie sich anschaut. Dass solche Geschichten eher gute Beispiele für den Placebo-Effekt sind als gruselig, ist den meisten egal. Mittlerweile ist auch Hollywood auf den Zug aufgesprungen und produziert schlechte und trashige Internet-basierte Horrorfilme, um an das Geld von naiven Teenagern zu kommen.

Hierbeliebigesspieleinfügen.exe[Bearbeiten]

Natürlich wird die CD trotzdem eingelegt, wir sind ja in einer Creepypasta.

Videospiel-Creepypastas werden vor allem dann bekannt, wenn sie sich auf ein bekanntes Spiel beziehen, das vor allem noch von unzähligen Kindern gespielt wird. Auf diese übt eine solch gruuuselige Geschichte erst recht Faszination aus. Fast noch effektiver ist es jedoch, einfach zu Spielen wie Pokémon oder Sonic, die an sich gar nicht gruselig sind, „.exe“ anzuhängen und eine schlechte Story um das Game zu erzählen. Da fast jeder Jugendliche zockt, besteht eine gute Chance, dass Fans auf den Schund aufmerksam werden und die Creepypasta bekannt wird.

Beliebige Serie: Lost Episode[Bearbeiten]

Wäre Creepypasta ein T-Bone-Steak, wären Lost Episode-Geschichten der eklige Fettrand. Inzwischen wird sogar auf großen Creepypasta-Seiten darum gebeten, keine solchen Creepypastas mehr zu verfassen. Sie folgen meist dem immergleichen Prinzip: Eine Kassette mit mysteriöser Aufschrift wird gefunden oder auf einem Flohmarkt spottbillig gekauft (der Verkäufer will sie möglichst schnell los werden, weil sie verflucht ist!). Oft wird auf eine solche Einleitung einfach verzichtet und man meint, man sei mal Mitarbeiter einer Produktionsfirma gewesen. Es zeigt sich, dass es eine verschollene Episode einer bekannten Serie ist, da verstörende Dinge geschehen, die gar nicht zum Serienkonzept passen. In animierten Serien ist meistens hyyyyperrealistisches Blut zu sehen. Am besten treibt das Gucken dieser Episode einen noch in den Selbstmord und voilá.

MyLittlePony-Creepypastas[Bearbeiten]

Das Schlimmste vom schlimmsten. Da Bronies ein seuchenartiger Virus sind, befallen sie ausnahmslos jeden Bereich des Internets. Dass MLP-Creepypastas entstehen, ist daher nur logisch. Sollte man eine dieser Geschichten lesen, empfiehlt es sich, sich sofort die Birne wegzusaufen, damit man sich nicht mehr an den Schund erinnert.

Fans von Creepypastas[Bearbeiten]

Inzwischen sind sogar Modeunternehmen auf den Creepypasta-Trend aufgesprungen.

Männliche Creepypasta-Fans sind meist nicht über 14, da für junge prepubertäre Jungs noch zahlreiche Dinge einen Gruuuuselfaktor auslösen. Während sie sich vor allem damit brüsten, bestimmte Creepypastas gelesen zu haben (dafür riskiert man gerne schlaflose Nächte), vergöttert das weibliche Klientel auf der anderen Seite regelrecht bestimmte Figuren aus bekannten Geschichten. Aus einem blutrünstigen Jeff the Killer oder dem Slenderman wird so oft ein kawaii cute Boy oder der Mann der Träume. Verniedlichung und Romantisierung (letzteres auch Ted-Bundy-Syndrom genannt) finden meist durch Malereien auf fragwürdigen Plattformen wie DeviantArt statt. Auch beliebt sind Fanfictions, die meistens sogar noch schlechter als die Originalgeschichten sind und nicht selten verstörende Fantasien und Fetische beinhalten. Den Gipfel der Besessenheit erreicht man jedoch erst, wenn sich man als Cosplay einer Creepypasta-Figur verkleidet. In diesem Stadium kann kein Arzt mehr helfen.

Creepypasta-YouTuber[Bearbeiten]

Da es in der heutigen Zeit einen großen Anteil an lesefaulen Internetnutzern gibt, sind YouTuber, die Creepypastas vertonen, sehr beliebt. Ungünstigerweise sind es im deutschsprachigen Bereich vor allem Typen mit einer nasaleren Stimme als jeder Homosexueller, passenderweise noch mit einem Akzent oder rollendem R. Solche Hörbücher für Arme sind nicht besonders zeitaufwendig, solange man sich nicht 3000 Mal verspricht und deswegen auch bei YouTubern selbst eine willkommene Kanalstrategie. Im Idealfall wird einfach das erste Bild über die Audiospur gelegt, das angezeigt wird, wenn man „Horror“ in Google Bilder eingibt.

Achtung, die gruseligste Creepypasta, die ihr je lesen werdet[Bearbeiten]

Es war einmal ein hässlicher Blaubarsch. Der war so hässlich, dass alle Leute gestorben sind. Ende.