Campus

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Ein Campus ist eine Art Freiluftgefängnis für Studenten und Hochschullehrer. Der Ursprung des Wortes ist ungeklärt. Als sicher gilt inzwischen allerdings, dass er nichts mit dem lateinischen Begriff für Feld campus zu tun hat. Der Unterschied zwischen einem Campus und einer Justizvollzugsanstalt (JVA) liegt darin, das der Campus von einer Universität betrieben wird und die JVA nicht. Beide finanzieren sich über Staatsmittel. Finanzieren macht Spaß.

Begriffsabgrenzung[Bearbeiten]

Ein Campus ist durch Schranken und Zäune vom restlichen Stadtgebiet abgetrennt und wird von der Campussecurity per Patrouille und Überwachungskameras bewacht. Im Gegensatz zum Gefängnis dienen diese Maßnahmen aber dem Einsperren der Campusinsassen und nicht, wie in der JVA, der persönlichen Sicherheit der Mieter. Dieses ist wohl der größte Unterschied zwischen den Beiden. Campi (oder besser: Campusse) sind also keineswegs mit Freizeitparks, wie etwa dem wohl bekanntesten auf Guantánamo zu verwechseln.

Die täuschende Idylle eines typischen Campusses. Traurig aber wahr.

Insassen[Bearbeiten]

Auf einem Campus findet sich der Teil der Gesellschaft zusammen, der in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht. Auf zunächst freiwilliger Basis mieten die Campusinsassen, Studenten, Gefängniszellen an (im Folgenden Wohnheimzimmer genannt), um ca. 9-15 Jahre ihres Lebens in selbstverordneter Haft zu verbringen. Während in normalen Gefängnissen die Insassen sinnlose Tätigkeiten, wie Kochen, Waschen, Postsäcke Nähen und derer mehr verrichten müssen, wird diese Art der Tagesbeschäftigung auf dem Campus auf die Spitze getrieben. Hier wird gezielt gefoltert. In sogenannten Vorlesungen, psychologisch ausgefeilten und perfide ausgeklügelten Pflichtveranstaltungen, werden Menschen gebrochen. Die extremste Form der Folter ist das Einzelgespräch mit den Dozenten. Diese, Sprechstunde genannte, Art der menschlichen Erniedrigung wird bis heute mit großem Erfolg von Geheimdiensten in aller Welt betrieben. Ihr Ursprung ist aber im universitären Bereich zu verorten.

Studenten[Bearbeiten]

Die staatliche Finanzierung, von Spöttern "stattliche Finanzierung" genannt, ist der Grund für das schlechte Bild des Studenten in der Gesellschaft. Genau wie die Bezeichnungen Knastbruder, Rosettenhengst, oder Knacki, ist auch das Wort Student äußerst negativ belegt. Es war bis zum Februar des Jahres 1877 verboten und wird heute immer noch als Schimpfwort benutzt. Versuche, das schlechte Image von Studenten zurechtzurücken gipfelten in jüngster Zeit in der Forderung sogenannter Studiengebühren - vergleichbar mit den Gefängnisgebühren, die Häftlinge in der BRD zahlen müssen. Diese belaufen sich zur Zeit auf ungefähr 1800 Euro und 12 Zigaretten pro Haftmonat.

Campusleben[Bearbeiten]

Dieser Euphemismus bezeichnet auf äußerst satirische Weise die Art des Dahinvegetierens von Campusbewohnern. Um nur einige der makaberen Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der Campusinsassen zu nennen: striktes Aufstehverbot vor 12.30 Uhr mittags (ortsabhängig teilweise bis 14 Uhr), striktes campusweites Leseverbot, Pflicht der Zusammenrottung zu Gruppen größer als 8 Personen, ein vorgeschriebener täglicher Konsum von 4 Litern Bier (Männer), 2 Flaschen lieblichen Weins (Frauen), tägliches Vergiften des eigenen Körpers in der campuseigenen Gefängnisküche, der sogenannten Menses. Dieses führt manche Studenten sogar bis ins Vegetarierdasein, einem Zustand völliger geistiger und körperlicher Kapitulaition.