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Camel Trophy

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Die Camel Trophy ist eine jährlich stattfindende Rallye und zugleich das härteste Rennreiten der Welt.
Bei keinem anderen Rennen fließt soviel Blut, brechen soviele Knochen, werden soviele Zuschauer wahnsinnig und Lebensversicherungen fällig, wie anlässlich der Kamelreiter-Trophy. Das berüchtigte Grand National oder das Todesrennen zu Pardubice sind im Vergleich nur sonntägliche Altherren-Spazierausritte im Park. Mal davon abgesehen, dass diese Veranstaltungen mit Pferden laufen.

Reittiere sind nicht etwa feingliedrige, edle Zuchtkamele, wie die berühmten Tieren des Pharao Pherostirch – sondern Exemplare aus Opedia. Und zwar die dümmsten, hässlichsten und unfähigsten Viecher, die sich dort nur irgendwo auftreiben lassen.

Vorbereitung

Herr K. Oxer und das Kamel Kampillo

Zuerst werden die teilnehmenden Kamele ausgewählt. Nur Kamele, die nach strengen, kamelopädagogischen Kriterien wirklich als exzessiv beschränkt, abstoßend und vernagelt einzustufen sind, haben eine Chance, in die engere Wahl zu kommen. Um diese zu ermitteln, wird in Opedia alljährlich die Sendung Opedia sucht das Superkamel veranstaltet. In der Jury saß heuer auch der weltbekannte Prophet Habakuk.

Camel Trophy 2007

Cameltrophy.jpg

Teilnehmende Reiter und ihre Tiere

Dieses Jahr gingen folgende Tiere an den Start:

1. "Kampillo" - ein kettenrauchendes Stinkvieh;
2. "Tsetse" - hat Orientierungsprobleme und entleert im zwei Minutentakt seine Blase.
3. "Ameise" - das nachweislich dämlichste Trampeltier der Kalmückensteppe
4. "Machtbeule" – heißt so wegen seines Monströsen Höckers
5. Dieses Vieh hat vor lauter Blödheit seinen Namen vergessen.
6: "Glockenbombi"

Sind die teilnehmenden Kamele gefunden, gilt es nun, deren Reiter zu ernennen. Selbige werden unter ahnungslosen Bürgern unterschiedlichster, sozialer Herkunft per Zufallsgenerator aus dem Telefonbuch ermittelt.

Dieses Jahr traf es folgende Personen:

Ist es nicht süß? Das kleine Kamel "Ameise"
  • Den Voltigier-Lehrer „Tigerbär“ (Name und Anschrift der Redaktion bekannt) zugeteiltes Kamel: "Tsetse"
  • Den Dreisternegeneral L. Simpson. Zugeteiltes Kamel: "Machtbeule"
  • Eine hochrangige Haremsdame des Amerikanischen Präsidenten. (Nein, nicht Condoleeza Rice – die von einem anderen Präsidenten) zugeteiltes Kamel: "Ameise"
  • Ka’ashp’ aar – der feurige, erst 14 jährige Sohn eines jemenitischen Prinzen, den sein Vater auf ein feudales Internat in St-Motritz geschickt hatte, damit er "dort lernt, wie die einfachen Leute leben". Zugeteiltes Kamel: "Glockenbombi"
  • Herrn K. Oxer, Handwerksmeister. Zugeteiltes Kamel: "Kampillo"
  • Einen obskuren Asozialen, der Nachts die Mülltonnen nach Essbarem durchstöbert und auf den lieblichen Namen "Scheißefresser" hört. Bürgerlicher Name unbekannt. Zugeteiltes Kamel: das Vieh, das seinen Namen vergessen hat.

Das Rennen 2007

Der Parcours

Der Parcours der Rally 2007 führte durch eine moderne Großstadt.

Start

Unglücklicher Start für Scheißefresser auf dem Trottelvieh

Um Punkt 12.00 wurde der Startschuss mit einer Magnum 44 gegeben, was die Reiter bereits vor die ersten Herausforderungen stellte: "Kampillo" und "Machtbeule" krochen auf der Suche nach Deckung unter einen LKW, "Glockenzombie" hob die Vorderfüße und ergab sich, "Tsetse" pinkelte sich ein und "Ameise" fing an zu heulen. Lediglich das namenlose Trottelvieh von Scheißefresser stürmte los, stolperte aber über einen Kaugummi, der am Bordstein klebte, flog auf die Fresse und schleuderte seinen Reiter vornüber auf die Straße, so dass sich Scheißefresser wie ein Vorschlaghammer kopfüber in den Asphalt bohrte.

Als es schließlich gelang, Kampillo und Machtbeule mit einem alten Besen unter dem LKW hervorzuscheuchen, konnte das Rennen endlich richtig losgehen.

Der Favorit disqualifiziert sich vorzeitig

Wie erwartet lag der Favorit Ka’ashp’ aar auf Glockenbombi bald deutlich vorn. Doch plötzlich bremste Glockenbmbi, dass die Fußballen quitschten: Ka’ashp’ aar versuchte das tumbe Vieh mit seinem Stock zum weiterlaufen zu motivieren, aber es half nichts. Sabbernd blieb Glockenbombi vor einen Auto mit Dachgepäck stehen. Er hielt die Karre für ein Kamel und das Gepäck für den Höcker. Ein Missverständnis, das offenbar dadurch noch verstärkt wurde, dass der Tankstutzen des Autos geöffnet war und daraus ein Gestank entwich, der dem "Brunftgeruch" eines Kamels nicht unähnlich war. Ka’ashp’ aar's Flüche ignorierend, besprang Glockenbombi schließlich das Kraftfahrzeug um es zu begatten. Glockenbombi tankte das Auto gründlich voll, wenngleich nicht mit der Flüssigkeit, die sich die Besitzer gewünscht hatten. Reiter und Kamel waren damit aus dem Rennen.

Glockenbombis Glocken läuten!

Der Uni-Zyklop

Das Rennen lief weiter und führte nun über das ehemalige Unigelände. Ehemalig deshalb, weil das Institut vor Jahren geräumt wurde, nachdem sich dort ein Uni-Zyklop eingenistet hatte. Uni-Zyklopen leben parasitär in Universitäten, wo sie die Bibliotheken leerfressen, in Hörsäle scheißen und pausenlos dümmliche Zitate rezitieren.

Der Uni-Zyklop ist sauer

Kaum erreichten die Reiter das Uni-Gelände, wurde der Uni-Zyklop auch von der Geräuschkulisse alarmiert. Der beißende Gestank hatte ihn aus seinem Mittagsschläfchen gerissen, welches er verdientermaßen nach dem Verzehr des Leimtubenvorrates abgehalten hatte. Erbost brüllend raste er nach draußen, packte einen alten Computermonitor und warf ihn den Eindringlingen entgegen. Dann zitierte er noch Rilke und bückte sich nach neuem Wurfmaterial. Doch bevor er den in der Nähe liegenden schweren Schreibtisch aufheben konnte, bekam der Einäugige einen gewaltigen Tritt in den feisten Hintern;
Tigerbär war aus dem Sattel gesprungen und verpasste nun dem mono-okularen Spast die Prügel seines Lebens.
Als Tigerbär den Unizyklopen soweit hatte, dass dieser nur noch wimmernd den Bodenbelag ableckte, wollte er sich wieder auf "Tsetse" schwingen und weiterreiten. Doch Tsetse bewegte sich nicht von der Stelle: Das oberdumme Kamel hatte in einem der alten Monitore sein Spiegelbild entdeckt und sich unsterblich in dieses verliebt. Auch kräftige Hiebe, in den Arsch gesteckte Pfefferschoten oder Drohungen bei Big Brother auftreten zu müssen, konnten das stupide Tier nicht vom Fleck kriegen.

Machtbeule und die Pickelhaube

Der Giftzwerg rückt heran

Nunmehr waren nur noch General Simpson auf Machtbeule, Herr K. Oxer auf Kampillo und die Frau K. auf Ameise im Rennen. Alle Reiter droschen auf ihre Kamele ein. Plötzlich hörte man ein Surren. Ein bizarrer Gartenzwerg mit Pickelhaube näherte sich dem Team auf einem Skateboard. Es handelte sich offensichtlich um einen obskuren Kumpel des Uni-Zyklops, denn er keifte mit seiner Fistelstimme, dass er sich für das Schicksal des Einäugigen rächen wollte.
Angeekelt gaben die Reiter ihren Kamelen die Sporen, in der Hoffnung, den kleinen Widerling einfach hinter sich zu lassen. Das pickelige Ekel aber holte mit seinem Rollbrett die Reiter zügig ein, was vielleicht auch daran lag, dass die Strecke abschüssig war und das Skateboard nunmehr schneller rollte als es dem Zwerg lieb war.
Jedenfalls holte dieser die Kamele nicht nur ein, er fuhr auch unter ihnen durch.
Es kam, wie es kommen musste: Eines der Kamele, und zwar Machtbeule, trat auf den Zwerg! Dieser war sofort platt, erledigt, fertig und tot. Die Spitze der Pickelhaube hatte sich allerdings schmerzhaft in den weichen Fußballen von Machtbeule gebohrt.

Mööeeeeeeeeeep! das tut weh!

Das Tier explodierte regelrecht und stieß ein Heulen aus: Ein geradezu unmenschlich-monströses MÖÖÖÖEEEP!!!!! - das drei Stadtteile in ihren Grundmauern erzitterten ließ.

General Simpson haute Machtbeule eine runter, drohte dem Tier mit Disziplinarmaßnahmen und "Code Red", hielt eine Rede von wegen ein echter Marine kenne keinen Schmerz, aber es half nichts. Machtbeule möepte weiter wie am Spieß und dachte gar nicht daran, weiter am Rennen teilzunehmen.

Die Zielgerade

Nun waren nur noch Frau K auf Ameise und Herr Oxer auf Kampillo im Rennen. Die beiden schenkten sich nichts. Entschlossen prügelten sie ihre Reittiere von den Mülltonnen weg, aus denen diese gerade irgendwelche schimmligen Abfälle fraßen und dirigierten sie in Richtung Ziel.
Nur noch 50 Meter! K. Oxer lag mit einer Länge in Führung, als sein Kampillo ohne Vorwarnung furzte. Sofort pfiff der Linienrichter Foul! Einsatz von unerlaubten, chemischen Kampfstoffen!
Hätte Frau K. nicht einen Schleier getragen, der wie eine Gasmaske wirkte, wäre sie vermutlich auf der Stelle tot gewesen. Alles Fluchen nützte nichts, Herr Oxer musste zur Strafe seiner Konkurrentin fünf Meter Vorsprung einräumen. Nun lag Frau K. vorne.

Nur noch 10 Meter! Plötzlich zog Frau K. die Zügel an und brachte den mächtigen "Ameise" zum stehen. Die Zuschauermenge guckte verdutzt, kratzte sich am Kopf. Was war denn jetzt los?
"Mein Mann hat mir soeben eine SMS geschickt" hauchte Frau K. in ihren zarten Schleier. "Er will mich unbedingt sehen. Und zwar gleich".
Die Reiterin stieg ab und verließ den Platz. Auch wenige Meter vor dem Sieg war ihr der Wunsch ihres Gatten wichtiger, als aller Ruhm der Welt. Gerührt putzten sich die Damen im Publikum die Nase während sich die Herren überlegten, wie man es wohl anstellt, eine so ergebene Frau zu bekommen.

Der verlassene Ameise stand völlig verdutzt da und glotzte verständnislos auf Herrn Oxer, der Kampillo voranprügelte, dem nun sicheren Sieg entgegen.

Nur noch einen Meter! Aber was war das? Ameise hatte einen Dungfladen fallen lassen und Kampillo rutschte darauf aus! krachend flog Kampillo auf seine hässliche Futterluke. Herr Oxer wurde aus dem Sattel geschleudert und landete 3 Meter hinter der Ziellinie.
Alles war still. Gespannt wartete man auf das Votum des Schiedsrichters. Zählte es denn überhaupt, wenn man zwar durchs Ziel, aber ohne Kamel kommt? Die Antwort ließ alle aufatmen: "Aber ja" sagte der Richter. "Dies ist die Camel Trophy. Mit Kamelen aus Opedia. Glauben Sie ernsthaft, das Kampfgericht und die Zuschauer erwarten, dass auch nur ein Kamel die Ziellinie passiert?".
Somit stand der Sieger fest! Herrn Oxer wurde der Siegerpokal überreicht und man feierte ein großes Fest. Die Kamele indes wurden geschlachtet und ihr Leder für die Herstellung wiederbenutzbarer Müllsäcke verwendet.

Warnung vor dem Kamel
Kuriositäten aus der Wüstenei: Die Welt der Kamele

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Bearbeiten!

Warnung vor dem Kamel
Kamel Gold right.gif
Kamel Gold.gif

Kamel Award 2007
Camel Trophy ist ein Gewinner des Wettbewerbes um den goldenen Höcker.
Für dieses Werk erhält Misses Kennedy den goldenen Höcker am Band.
Gezeichnet, das Jurykamel

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