2 x 2 Bronzeauszeichnungen von Assel und Nisse

Bundespräsident

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Achtung! Wenn Sie diesen Artikel lesen, machen Sie sich laut § 90 des Strafgesetzbuches (Verunglimpfung des Bundespräsidenten) strafbar!
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Wollen Sie das wirklich?
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Ist das die Standarte des Bundespräsidenten?

Der Bundespräsident ist de jure zwar das Staatsoberhaupt von Deutschland, wird in Wirklichkeit aber kaum ernst genommen und gilt als Platzhalter und Empfangsdame der Bundeskanzlerin für diplomatische Angelegenheiten. Das heißt, das Amt ist auf gutdeutsch für den A****, der große Teil der Bevölkerung kennt ihn nicht oder braucht ihn nicht, muss ihn aber dennoch über Abgaben in Form von Steuergeldern mit durchfüttern.

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Geschichte und Definition Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

Das Amt des Bundespräsidenten wurde aus vielerlei Gründen geschaffen. Einerseits wäre es für die gerade gegründete Bundesrepublik eine Schande gewesen, in der internationalen Konkurrenz ohne ein in Fachkreisen genanntes "Staatsoberhaupt" darzustehen und dem armen Bundeskanzler die vielen Lasten aufzuerlegen. Anderseits rief aus Seiten der schleimigen Sozialisten und der dumpfen Nationalisten ein krächzender Schrei. Die ganzen Parteien abseits der gutbürgerlichen Liga, von Adenauer auch Achse des Bösen genannt, hatten tatsächlich die Hoffnung, dass sie wenigstens ein wichtiges Amt besetzen könnten. Da im Kabinett kein Platz für die Widerlinge war, musste ein neues Amt geschaffen werden. Und, oh Wunder, es war das äußerst wichtige Amt des Staatsoberhaupts, des Bundespräsidenten. Die Opposition schaffte es tatsächlich, so viel Druck zu machen, dass das Amt des Bundespräsidenten schließlich doch geschaffen wurde. Wieder. Das Volk hatte schon Sehnsucht. Ein Stück Macht und internationale Anerkennung kehrte zurück, so schien es. Und, oh Wunder, Deutschland war wieder ein anerkannter Staat und nach sechs Jahren endgültig frei. Seid gepriesen, Schaffer dieses Amtes!

Wer früher den Bundespräsidenten beleidigte, musste einiges ertragen.

Die Definition dieses gleichzeitig respektierten, aber irgendwie doch als total unwichtig angesehenen Amtes ist äußerst schwierig. Der Bundespräsident gilt rechtlich als allmächtig, wer ihn beleidigt, wird mit Vergewaltigern gleichgestellt. Der Bundespräsident hat neunundzwanzig Bodyguards, ist in der ewigen Rangliste der Lebewesen hier das wichtigste Glied, seine Villa allein ist so viel wert wie ganz Moldawien, wer die Standarte des Bundespräsidenten verschmutzt, wird in den Olymp der Feinde aufgenommen. Das alles klingt ziemlich deftig, und weil das so ist, gilt es natürlich nicht für die Medien, die mussten schließlich so viel aushalten und über so schwierige Themen berichten. Allen voran des Deutschen dreckigstes Blättchen, die Bild. Bereits vier Präsidenten wurden grausame Opfer der Medien, schließlich sind Flugtickets oder heimliche Kredite ja im Sinne des Wohle des Menschen, und ein Korruptionsgesetz hier darf nicht umgesetzt werden, das verkraftet der deutsche Bundesadler nicht, das gehört verboten, das gehört in den Biomüll. Auch das Privatleben des Bundespräsidenten, oder besser gesagt, seiner Ehefrau, der "First Lady", spricht sich in den Lieblingsblättchen der deutschen Oma rum, die Friseuse wird neidisch, der Satiriker lacht und der Bundespräsident schämt sich, dass sein Amt so verschmäht wird. Das darf natürlich nicht sein, soll doch ein Anderer dieses Drecksgeschäft machen: Mit ziemlich unwichtigen Hampelmännern aus aller Welt chatten, immer schön die Hände schütteln, auf seinen Anzug von Armani achten und ein paar Reden, die sowieso keinen interessieren. Und zurücktreten. Ist ja zur Zeit voll im Trend.

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Aufgaben und Befugnisse Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

Das Recht auf einen Dienstwagen hat Tradition.

Der Bundespräsident is einigen Quellen nach einer der langweiligsten Berufe der Welt. Ein bisschen wie ein verlassener, verkannter Buchautor, der im Kindergarten Autogramme schreibt. Beim Bundespräsidenten ist es das Goldene Buch einer x-beliebigen Stadt, der kreative Teil wird durch den diplomatischen ersetzt. Der ist gar nicht so toll, wie uns manchmal die Biografien abgehalfteter Bundespräsidenten bzw. dessen Chauffeure versprechen. Es wird ausschließlich ausgetauscht, wie es dem anderen Staatsoberhaupt so geht und wie viele Tote es in seinem Land inzwischen gibt, sei es Polen oder Nordkorea. Den wichtigen Kram mit Weltsicherheit, Umwelt und so weiter übernimmt sein fetter, hässlicher Arbeitsesel, die Bundeskanzlerin persönlich. Über Frieden und Kriege kann der Bundespräsident mal ruhig sprechen, wenn er beliebter als Obama und Dalai Lama zusammen ist. Ansonsten, zum Beispiel wenn ihn nur die klügsten Akademiker wirklich kennen oder wenn er durch schmutzige Affären bekannt wird, ist das Sprechen über politisch wertvolle Themen tabu. Oder man riskiert den Auszug aus seiner wunderbaren Villa, dem Schloss Bellevue, die natürlich zu pflegen ist. Auch noch so eine extrem wichtige Aufgabe, die aber meistens seine Ehefrau bzw. gute Fee übernimmt. Weitere Aufgaben sind unter anderem das Auflösen des Bundestages, wovon eigentlch kein Schwein weiß, aber mehrmals zum einsatz kam und für das glückliche Ende Gerhard Schröders verantwortlich war. Außerdem ist er für die Kontrolle und Unterzeichnung von unsinnigen Gesetzen und für die Wartung mehr oder weniger wichtiger Flaggen und den Druck des Klopapiers von Diplomaten verantwortlich.

Viel länger ist da die Liste der Befugnisse und Privilegien des Bundespräsidenten. Weil's sowieso niemand außer der Bild merkt, wird die Liste kontinuierlich erweitert:

Krimskrams[Bearbeiten]

  • Ein Fuhrpark voller Limousinen der Marke CDU Touareg (gespiegelt).png
  • Ein Partybus (wird gerade erstmals seit langem wieder benutzt)
  • Eine wohlhabene Ehefrau, die als "First Lady" in sinnfreien Charity-Projekten mitarbeiten und den ganzen Dreckskram (Big Five: Putzen, Kochen, Waschen, Bügeln, Shoppen) erledigen muss
  • Ein in Thailand erworbener Doktortitel, aus der Wikipedia kopiert
  • Die komplette DVD-Kollektion "Eis am Stiel"
  • Zwei AKs aus Afghanistan
  • Fünf Helikopter made in China
  • 500 000 Dublonen im Jahr
  • Zwei arabische Kampfmöpse, immer zum zuschlagen bereit
  • Selbstverständlich nicht gedopte Rennpferde vom Typ Liptauer
  • Werbevertrag mit L'Oreal
  • Kostenlose Chicken Wings bei Kentucky Fried Chicken
  • Die gesamte Universität Potsdam einschließlich der Studierenden

Befugnisse[Bearbeiten]

  • Gratis DVDs für immer aus dem Beate-Uhse-Shop in Neukölln
  • Enthauptungen von Respektlosen
  • Diplomaten (ab)feuern
  • Kostenloser Rücktritt
  • Zugriff auf das RTL-Spendenmarathon-Konto
  • Zugriff auf das Facebook-Konto der Bundeskanzlerin (wurde scharf diskutiert)
  • Wohnrecht in der Villa (begrenzt)
  • Sinnlose Reden
  • Händeschütteln mit den Großen

Zapfenstreich[Bearbeiten]

Nein - es ist nur (s)eine Hinterlassenschaft

Am Ende der Amtszeit gibt es noch einen feierlichen Zapfenstreich für den Bundespräsidenten, so lappenhaft er auch war. Der wurde von einem namenslosen Soldaten vorgeschlagen, und der damalige Bundespräsident Theuss fand das natürlich saugut. Der Zapfenstreich ist dazu da, dem Bundespräsidenten die letzte Ehre zu erweisen, falls noch vorhanden. Hier darf er seine Lieblingssongs auswählen, die Big Band der Bundeswehr darf den ganzen Mist dann noch für ihn vorspielen, während der mit dem Verteidigungsminister dasteht und dumm in die Menge schaut. Das alles live im Fernsehen übertragen. Ein bisschen Lockerheit ist hier fehl am Platz.
Hier eine Auswahl der gewünschten Songs der Bundespräsidenten beim Zapfenstreich:

Er war dabei. Mittendrin. Schrecklich.
  • Theodor Heuss: Mein kleiner, grüner Kaktus
  • Heinrich Lübke: Ich möchte dein Glücksstern sein
  • Gustav Heinemann: Yellow Submarine
  • Walter Scheel: Hoch auf dem gelben Wagen (von ihm persönlich gesungen)
  • Karl Carstens: Hey, Jude gestrichen
  • Richard von Weizsäcker: Purple Rain von Prince
  • Roman Herzog: Das Schlaflied von den Ärzten
  • Johannes Rau: Wannabe von den Spice Girls
  • Horst Köhler: Der Wurst-Song
  • Christian Wulff: Money, Money, Money
  • Joachim Gauck: Mit sieben Krücken muss ich gehen

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Stellung in der Gesellschaft und in der Politik Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

In der heutigen Gesellschaft hat der Bundespräsident eine einzigartige Position: Die Hälfte der Bevölkerung kennt ihn nicht (gut), er wird nie vom Durchschnittsbürger kritisiert, außer die Medien trauen sich zuerst. Sie wittern schnell den Betrug, seien es Flugtickets zum Mond oder ein bisschen Kleingeld an den Beate-Uhse-Shop in Neukölln. Irgendwann spricht sich das überall um, und irgendwann erfährt auch der typische Asoziale von Punkt 12, dass der Bundespräsident auf den Kosten der armen Steuerzahler seine Späßchen treibt. Ist der erst mal weg, verliert der Neue schnell an Medienpräsenz und geht unter, selbst die letzte Dorfzeitung will nichts mit ihm zu tun haben. Da hilt so ein Skandälchen natürlich weiter, und die ganzen Gebühren für das Bild der Frau-Abo sind dann auch leicht zu bezahlen. So ist das mit dem Bundespräsidenten und dem Volk: Schnell vergessen, schnell weg. Zum Beispiel Jens Böhrnsen - hätten Sie das gedacht?

Twitterlogo.png Manche Bundespräsidenten polieren ihr nicht vorhandenes Image mithilfe eines Twitter-Accounts, dort posten sie jede Kleinigkeit, sei es das Abendessen mit Oma oder der Kredit, den man kürzlich einer armen, armen Unternehmerin gibt oder das Mittagessen mit Oma. Das verschafft ihnen Cyber-Sympathien, vor allem bei der jungen Bevölkerung. Ein schlauer Junge kam jedoch zum Entschluss, dass alle Twitter-Accounts der Bundespräsidenten Fakes von Titanic sind. So folgte Joachim Gauck gleichzeitig Coca Cola und Pepsi. Sowas geht natürlich nicht. Hmpf, der war irgendwie flach...

In der Politik ist das nicht anders. Hier übt der Bundespräsident gar keine Macht aus, es sei denn, der jetztige Bundeskanzler ist dermaßen scheiße, dass eine Neuwahl erforderlich ist und der Bundespräsident im Bundestag mal ein bisschen aufräumt (Nein, nicht so). Mit seinen Reden Kann der Bundespräsident auch nicht mehr als einen Ruck bewirken, wenn man mächtige Themen wie Afghanistan anspricht, ist es typisch, dass die Seele den Medien nicht gewachsen ist. In der Politik herrscht dabei das ganze Jahr lang kein Respekt vor dem Würdenträger, Politologen gehen von Neid aus. Wenn der Bundespräsident Mist baut, kann man sich gar nicht mehr in die Scheiße graben. Stimmt's, Wulff?

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Wie man ihn wegjagt Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

Maggi.png

Man nehme:

So, jetzt alles umrühren und der Rücktritt ist fertig! Genießen Sie, wie sein Image weiter zerstückelt wird und legen Sie sich auf's Sofa. Sie haben's sich nicht verdient.

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Die Wahl Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

Die Wahl des Bundespräsidenten erfolgt natürlich unter Ausschluss des Volkes, da man für die Wahl eines solchen ehrenhaften Amtes erfahrene Leute braucht, mit gekauften Doktortiteln. Dafür werden zunächst 600 Bundes-, Landes-, Kreis-, Dorf-, oder Stadtpolitiker sowie 600 hochkarätige Prominente wie Ingo Appelt auserwählt. Und schon ist sie da: Die Bundesversammlung. Sie wählt den Bundespräsidenten ganz im Sinne des Volkes und quetscht sich in den Bundestag, bis alles überläuft. Inzwischen wird die Bundesversammlung aber so langsam überflüssig, schließlich entscheiden immer öfter die Medien, wer das neue Staatsoberhaupt wird. Klingt komisch, ist aber so. Und wer denkt, das war's schon, hat sich geschnitten, es warten nämlich noch ein paar Hürden auf ihn:

Wahl.png

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Alle im Überblick Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

Als Gedicht für die Blöden | Als Text für die Hartgesottenen

Standarte des Bundespraesidenten.svg.png Anmerkung des Wulffs Standarte des Bundespraesidenten.svg.png[Bearbeiten]

"Das Amt entfällt zum 01. Januar 2013. Der Artikel wird somit ein historisch wertvolles Dokument im Wert von 2.500 €. Bitte an [email protected] senden. Danke"

Siehe nicht[Bearbeiten]