Browsergame

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Ein Browsergame ist ein Spiel, das mithilfe eines Browsers (wie Firefox oder dem Internet-Explodierer) gespielt wird. Es ist vergleichbar mit einem Malen-nach-Zahlen-Buch, nur ohne Bilder zum Malen und dass man die Zahlen selber schreiben muss.

Browsergame-Arten[Bearbeiten]

Bei Browsergames unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten, den 3D-Browsergames und den 2D-Browsergames. Dann die süchtigmachenden, die langweiligen, die spannenden, die "Ich-sags-meinen-Freunden-und-die-spielen-dann-mit"- Browsergames und natürlich die sinnlosen Browsergames.

3D-Browsergames[Bearbeiten]

Die 3D-Browsergames kommen selten vor, weil es den Support des jeweiligen Spiels über kurz oder lang in den Wahnsinn treibt, stundenlang ununterbrochen die gleiche Oberfläche zu betrachten und festzustellen, dass es sowieso niemand spielt. Ein Beispiel für ein solches 3D Browsergame ist z.B. Mech Arena

2D-Browsergames[Bearbeiten]

Die 2D-Browsergames sind im Prinzip alle gleich: Selbe Handlung, selbe User.... . Meistens wird einfach der Quellcode eines anderen Games geklaut und unter eigener Oberfläche angeboten. In einem Browsergame gibt es keinen Platz für Spaß. Alle Kommentare sollten persönlich genommen werden: Man muss sich unbedingt die RL-Adressen seiner Teamkollegen raiden und mit seinen zahlreichen großen Brüdern drohen, falls sie euch nicht freiwillig als Farm dienen wollen.

Genauso wichtig ist auch das Niveau. Niemand darf merken, dass man im RL eigentlich freundlich und höflich ist. In jeder In-game Message sollte man dementsprechend darauf achten, möglichst progamerhaft zu wirken. Das heißt, die Verwendung des 10-Finger-Tippsystems ist Pflicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob man es beherrscht oder nicht, denn schließlich ist man ja ein Progamer! Sollte man des Hackens von Privatrechnern mächtig sein, so wende man es an! Es wird niemanden stören, wenn man cheatet, denn bis die Community das gemerkt hat, hat man seinen Spielvorteil schon lange gesichert.

Der Weg zum Browsergame-Profi[Bearbeiten]

Als allererstes registriert man sich in einem Spiel mit einen unkreativen Namen und flamed zunächst den Support zu, wie viele Cheater es doch gäbe und dass es keinerlei Möglichkeiten gäbe, selber als Neuling nach oben zu kommen.
Nachdem der Support einem dann eine große Anzahl an Rohstoffen zugeschoben hat, damit man endlich aufhört rumzuspammen, kann man dann weiter machen.

Als Erstes baut man ressourcenbringende Sachen und erforscht fiese Kriegsgeräte, die man auch prompt seinem Nachbarn auf'n Ömmel kloppt. Nachdem sich die Nachbarn einer nach dem anderen gelöscht haben oder keine Erträge mehr bringen, sucht man eine Allianz und hilft mit, bescheuerte Kriegsgründe auszudenken.

Um Politik oder ähnliches muss man sich nicht kümmern, sowas funktioniert weder im Reallife noch im Internet. Also alles zerkloppen, was sich irgendwie bewegt. Sei's drum, es können auch die eigenen Leute sein, was dann aber meist mit der eigenen Vernichtung bestraft wird. Wenn man sich dann nun in die Top 10 hochgecheatet hat, kann man feststellen, dass der Neid anderer dazu führt, von jedem gehasst zu werden! Aber egal,es geht eh bloß drum, anderen aufn Kopp zu hauen- also wieder drauf auf die anderen, die einen hassen!

→ siehe auch Nomenklatur in Online-Games

Wer spielt sowas?[Bearbeiten]

Diese Spiele sind vorgesehen für Altersgruppen zwischen 20-40 Jahren speziell für Arbeitslose, die den ganzen Tag nichts zu tun haben, und für Berufstätige, die lieber spielen statt die Zeit mit noch Sinnloserem zu verbringen. Zudem erfreuen sie sich hoher Beliebtheit bei demotivierten Langzeitstudenten. Oft werden diese Spiele aber von der Jugend ausgenutzt, um ihren Drang nach Macht zu befriedigen und die, anstatt die Aufgaben für die Strafanstalt zu machen, lieber andere User anflamen und statt ihrer Schwänze, ihre Punktezahlen vergleichen.

Verschiedene Browsergames[Bearbeiten]

Die Stämme[Bearbeiten]

Die Stämme ist das beliebteste Browserspiel in der ganzen Bundesrepublik Deutschland, wird aber auch in vielen anderen komischen Ländern gespielt. Ziel des Spiels ist es möglichst lange wach zu bleiben und gegnerische Dörfer mitten in der Nacht anzugreifen, da tagsüber ihre Besitzer online sind. Es wird ausschließlich von Arbeitslosen, Hausfrauen, Rentnern, Studenten und Schulschwänzern gespielt. Seinen Geltungsdrang realisiert man vor allem durch viele Punkte durch viele eroberte Dörfer.

Earthlost[Bearbeiten]

Earthlost ist ein typisches Beispiel für den Quelltextraub. Auch hierbei wird dieses mal im depressiven Schwarz ein ogameähnliches verbessertes Spiel in erfundenen Universen gespielt. Wie die meisten anderen Ogame Opfer haben auch die Programmierer von Earthlost schwere Schäden mitgenommen. Bis zum 20.4.2009 (also über 3 Jahre) gab es für bestimmte Allianzen bekannte Cheats, mit denen man das ganze Spiel beeinflussen konnte. Ein Cheatparadies für Versager im Reallife. Das Spiel hat etwa 35.000 angemeldete Spieler. Aufgrund der düsteren Benutzeroberfläche begingen jedoch schon 20.000 Spieler Selbstmord, deren Accounts jetzt inaktiv da stehen. Das Team kann diesen Verlust nicht verkraften, deshalb werden inaktive Spieler nie gelöscht.

Insel-Monarchie[Bearbeiten]

Insel-Monarchie ist ein 2D-Browsergame, was darauf basiert kostbare Zeit damit zu verschwenden, sinnlos auf verschiedene imaginären Häuser rumzuklicken, Truppen sowie Schiffchen gegen andere Inseln und Zocker zu fahren mit der Begründung da sei das Wetter schöner.

Sekundäres Spielziel ist es durch z.B. ein externes spielbezogenes Forum und neuerdings auch über ein Radio, neue Member, die sog. Noobs anzuwerben um sie im gleichen Moment, durch den natürliche Feind des Insel-Monarchen, dem sog. korrupten Support, eine Gruppe abkömmlicher, nichtsnutziger Mafia-Verrätern, deren Anführer nicht der Pate, sondern ein "rabenschwarzer Vogel" ist, wieder zu vertreiben.

Das allzeit beliebte Zahlungsmittel für spielebezogene Service sind Goldstücke (GS). Diese Services unterteilen sich in zwei Gruppen, die spieleerleichternden (z.B. dem Zeitversetzen Flottenversand) und die spieleerschwerdenden (z.B. Admin-Rundmail-Erleichterungs-Funktion; kurz Spam).

Ogame[Bearbeiten]

Du willst mehr? Hauptartikel: OGame

Ogame ist fast genauso wie Insel-Monarchie, bloß bei diesem Spiel benötigt man einen gewissen Intelligenzquotient, um sich in der die schlecht gemachte Benutzeroberfläche zurecht zu finden. Auch hier tut man mithilfe von Truppen Sachen einnehmen. Was viele User bei dem StarWars Abklatsch vermissen ist die Einheit DarthVader und den Imperator. Neben dem Todesstern, lassen sich Ähnlichkeiten mit den imperialen Sternenzerstörern und den Rebellischen Kreuzern dort finden.

PennerGame[Bearbeiten]

PennerGame ist ein 2D-Browsergame in dem das Ziel ist seinen Penner hochzuskillen. "Die Zielgruppe sind "Aggro Berlin"-Hörer und Jamba Kunden." Diese Aussage stammt von einigen Leuten, die keinen Spaß verstehen, denn "Aggro Berlin"-Hörer sind überhaupt nicht in der Lage dazu, zu lesen und somit einen Computer fachgerecht zu bedienen. Das Spiel führt zu einer sehr schnellen Abhängigkeit. Dies macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass einige Schüler morgens mit Augenringen zur Schule kommen, da sie nichts wichtigeres zu tun haben, als nachts um 4 Uhr nach ihrem Penner zu schauen, wenn er mit dem Flaschensammeln fertig ist. Dieses Phänomen beobachtet man inzwischen auch bei einigen Berufstätigen, vor allem bei Beamten.

Monstergame/Bitefight[Bearbeiten]

Gut getarnt als dämliches Vampir-Werwolf Spiel. Das Ziel ist, möglichst viel Geld an den Betreiber zu überweisen, bzw. möglichst viel Spam zu versenden, der einen Link zu diesem Abzockspiel enthält je nach Bei diesem Spiel gibt es noch völlig sinnlose Anstrengungen, für jede mögliche Transaktion eine kleine Grafik zu erstellen. Jedoch könnte auch einfach der Geldbetrag angezeigt werden, so wird auch der Grafiker für das Spiel eingespart.

KnightFight[Bearbeiten]

Ähnlich wie Monstergame/Bitefight, es ist Abzocke, jedoch getarnt als Ritterspiel. Man muss auch probieren, all seine Kohle mit sog. Premiumaccounts los zu werden.

Travian[Bearbeiten]

Du willst mehr? Hauptartikel: Travian

Entsprechend der einleitenden Beschreibung geht es hier ebenso darum möglichst schnell sein Revier abzustecken und dann ggf. Schutz bei "starken" Allianz zu suchen. Vorraussetzung dafür, dass jene von der Idee des Spielers zur Aufnahme angetan sind ist, dass man mindestens einmal Aufsteiger oder Angreifer der Woche war. Zwecks dessen ist es ein ratsamer Einstieg noch während des Noob-Schutzes Einheiten zu bauen statt sich um sein Dorf zu kümmern. Damit hat man dann die Möglichkeit Ziel Nr. 1 zu erreichen (Revier abstecken). Das Spiel wartet selbst redend auch mit pseudo Politik auf. Entgegen der weitläufigen Meinung hat sich hier das diktatorische Räteprinzip durchgesetzt. Demokratie hat sich nicht bewährt, denn Senator oder Prätor zu sein bedeutet Arbeit. So erbarmt sich ein Diktator. Damit der Anschein einer Demokratie gewahrt wird finden Wahlen statt, die mit 20% Wahlbeteiligung gut besucht sind. Danach werden die Deppen eingesetzt, die sich zur Wahl gestellt haben und des Diktators Aufgabe besteht darin jene nach bester Kunst zu ignorieren.
Wie auch bei anderen Browser-Games üblich kann man reale Währung in virtuelle wandeln und diese dann zum Nachteil der Schüler einsetzen, da diese ja noch kein ALG II erhalten.

Wurzelimperium[Bearbeiten]

Das Wurzelimperium ist ein 3D-Game, bei dem es darum geht möglichst viele Pflanzen anzubauen und zum ultimativen Wurzelimperator aufzusteigen.

Weitere Spiele[Bearbeiten]

Weitere Browsergames für Arbeitslose: Kampf um Mittelerde, S4L, Metin 2, Dark Orbit, Alien Swarm, Dota 1 und 2, Archlord, FreeWar, Slither.io,

Natürlich gibt es noch viele weitere, aber... die anderen wären sowieso noch langweiliger.

Der große Punkt, die Spieleschmiede und natürlich der rote Mond[Bearbeiten]

Eine Sonderform des Browsergames stellen die Produkte mehrerer Firmen da, die durch moralisch unvertretbare Lock- und Marketingaktionen zu mehreren zehntausend Spielern gekommen sind. Davon sind real ca. fünf Prozent aktiv, zwei Prozent cheaten legal (es wird offiziell Premium-Account genannt) und der Rest hat die Portalseite des Spiels seit der Anmeldung nicht mehr besucht.

Bis auf wenige Ausnahmen verzichten die Browsergames jener häufig international agierender Firmen vollkommen auf gutes Gameplay sowie ein ausgereiftes Fairness-System. Dies wird dadurch kompensiert, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus Kiddies besteht, die noch nie ein anderes Browserspiel gesehen haben und von der gerenderten Grafik solcher Spiele absolut überwältigt sind. Es dauert dann nicht mehr lange, bis die Telefonrechnung ansteigt, da der Gamer ständig die 0900-Nummer anruft, um sich seinen Premium-Account zu verlängern und so noch besser zu werden.

Ganz neu und unwiderstehlich für Klein und Groß ist die Möglichkeit per SMS oder Telefon seinen Account aufzuladen um mithalten zu können. Irgendein Handy oder Telefon greifen welches in der Nähe liegt, vielleicht Mama's wenn Sie grad kocht, flugs ein paar immer gleichbleibende Zahlen an eine immer gleichbleibende Nummer senden...fertig! Mama kanns eh nur nachhalten, wenn Sie hinterher genau auf die Rechnung sieht, bei Prepaid sieht man einmal gar nichts !Da macht man vor größeren Anschaffungen für die Farm schonmal ne Runde durch die Verwandtschaft und deren Telefone.Es kann nämlich jedes beliebige Telefon verwendet werden, also nix persönliche Handynr im Account registrieren und dann über diese arbeiten. Alle Telefone dieser Welt warten auf den Angefixten und den händereibenden "Großen Punkt". Ein starkes Stück !

Marketing[Bearbeiten]

Um trotz der oben genannten Fakten dennoch an viele, viele Spieler zu kommen, mit denen sich prima in allerhand Pressemitteilungen prahlen lässt, benötigt es selbstverständlich eine durchdachte Strategie, was die Vermarktung der Produkte angeht. Dies beherrschen alle großen Entwickler von "kostenlosen Onlinegames, bei denen man 10.000 Euro gewinnen kann", perfekt.

Hierfür in Kooperation mit von der Zielgruppe geschauten Sendern möglichst viele halbseidene Werbespots auf eben diesen TV-Programmen gezeigt. Alternativ wird das gesamte Internet mit fetten, blinkenden Skyscrapern überhäuft - schwerpunktmäßig natürlich die Webseiten, auf denen viele potentielle Kunden (Premium-Account!!!) zu finden sind - oder bei großen Internetunternehmen für viel Geld Werbung in die Newsletter gestellt. Nun heißt es nur noch warten, in der Zwischenzeit lässt sich wieder eine schöne Pressemitteilung über die unglaublichen Userzahlen, den Erfolg und das neue tolle Browsergame der Zukunft, was man bald online stellen wird, schreiben.

Browsergames-Verzeichnisse[Bearbeiten]

Neben den reinen Browsergames gibt es noch einige mehr oder weniger wichtige Anlaufstellen im Internet, auf denen man die eine oder andere Information bekommt, die man normalerweise ganz und gar nicht benötigt. Dabei handelt es sich um Browsergames-Portale, auf denen es nur von solchen Spielen wimmelt und die eh nicht von einem einzelnen komplett durchgespielt werden können. Dennoch sind die Besucher sehr gefragt zu den einzelnen Games hin und wieder zwischen einem und fünf Sternen abzugeben, sowie einen geistreichen Kommentar zu hinterlassen. Wobei es eigentlich nur darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen.