Brauch

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Unter Brauch versteht man im Allgemeinen ein Ritual, dass einem die Religion oder die Kultur vorschreibt. Da man dieses Ritual nicht tun muss, sondern nur zu tun braucht, wird es allgemein als Brauch bezeichnet.

Weitere Theorien zur Herkunft des Wortes[Bearbeiten]

  • Die Schweden haben viele Bräuche (z.B. Knut, Midsommer, etc...) die sie mit dem alten, skandinavischen Wort Brökk betiteln. Dieses Wort stammt von den Wikingern und betitelt alte Rituale, die zwar nicht lebensnotwendig waren, die einam aber den Schutz der Götter versprachen. Ein beliebter Brökk war das Schlachten von Katzen, was auch heute noch im Satanismus sehr beliebt ist.
  • Brauch kann aber auch auf das althochldeutsche Wort Brocca zurückzuführen sein. Brocca bedeutet eigentlich 'Normalgewicht', es kann aber auch 'Ernährungslehre' heißen. Bei vielen Bräuchen wird jedoch ein Festmahl verzehrt, bei dem auf die Ernährung wenig Acht gelegt wird. Aus diesem Grund ist diese Wortbedeutung sehr umstritten.

Religiöse Bräuche[Bearbeiten]

Für viele Glaubensgemeinschaften, zum Beispiel für die Katholische Kirche, bildet der Brauch zusätzlich zur Tradition das Fundament. Ein besonders interessanter Brauch ist es, nach dem katholischen Gottesdienst sich den Mund über jene Menschen zu zerreißen, die entweder nicht in die Kirche gekommen oder gar nicht katholisch sind. Weitere Bräuche dieser Glaubensgemeinschaft stellen die leicht homosexuell wirkenden Trachten der Priester dar. Wenn ein Priester diese Tradition bricht, verstößt er gegen den Brauch.
Auch das strenge Einhalten der Rituale während des Gottesdienstes kann als Brauch bezeichnet werden.

Kulturelle Bräuche[Bearbeiten]

In der Kultur werden die Bräuche oft als Sitte bezeichnet. In der kaukasisch/mitteleuropäischen, in der keltischen und neuerdings auch schon in der asiatischer Kultur ist es deswegen Brauch geworden, dass sich die Angehörigen dieser Kultur am Anfang und während der Dauer des Wochenendes mit Alkohol fast vollständig außer Gefecht zu setzen. Dieser Brauch ist den Tänzen mancher afrikanischer Naturkulturen, mit denen sie sich in Trance oder ins Koma begeben, gar nicht mal so unähnlich. Es sind nur die Methoden, die sich davon unterscheiden. Ein weiteres Ritual, das darauf folgt, ist das Kotzen. Kulturelle Bräuche der Weißen sind außerdem, sich zu Vereinen zusammen zu schließen, um dort die gleiche Tracht zu tragen, traditionelle Tänze aufzuführen und mit Gleichgesinnten den Brauch des 'sich betrinkens' zu feiern.

Weiteres zum Brauch[Bearbeiten]

Es steht allgemein fest, dass der Mensch einen Brauch braucht, um sich im Leben zurecht zu finden. Ohne gewisse Rituale, Traditionen und dem daraus folgenden Brauch, ist der Mensch oft alleine und verlassen.

Autismus[Bearbeiten]

Das Leben von Autisten besteht ausschließlich aus Bräuchen. Wenn die Autisten etwas tun müssen, das vom Brauch ablängt, werden sie oft depressiv, aggressiv oder autoaggressiv. Sie schlagen dann entweder mit dem Kopf gegen die Wand, mit der Faust gegen den Kopf, mit der Faust gegen einen anderen Menschen oder mit der Faust und/oder mit dem Kopf gegen einen anderen Gegenstand. Aus diesem Grund ist es wichtig für einen Autisten, seinen Brauch einzuhalten. Der Brauch des einzelnen Autisten unterscheidet sich jedoch sehr oft von den Bräuchen seiner Religion und seiner Kultur.

Gefahren des Brauches[Bearbeiten]

Ein Brauch kann rasch dazu führen, dass man sich - wie ein Autist - unwohl fühlt, wenn man seinen Brauch aus einem bestimmten Grund nicht ausüben kann. Somit wird der Brauch zu einem Zwang. Ein Beispiel dafür:

  • Der in unserer Kultur übliche Brauch, sich nach dem Klogehen die Hände zu waschen, kann in einen Waschzwang ausorten. Man wäscht sich dann ständig die Hände...

Außerdem ist der Brauch leicht zu verwechseln mit