Bonanza

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Halt ein, o Besucher dieser Seite!

Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen.
Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia


BONANZA (spanisch für Idiotentruppe) war eine berühmte Sitcom, die in der Millionenstadt Bonanza in Nevada spielt. Kennt man die Darsteller, kennt man auch die Sendung. Man kann sich auch eine Folge ansehen, dann weiß man bereits, worum es geht. Es folgt eine kurze Liste der wichtigsten der 100 000 000 000 000 002 Hauptdarsteller.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Die Cartwrights

Die Cartwrights sind eine US-amerikanische Einsiedlerfamilie aus und in Nevada.
Sie leben auf der Ponderosa.

[bearbeiten] Familienmitglieder

Name So werden sie genannt ist der/die/das Bild
Benjamin Cartwright Ben oder Pa Papa Ben
Adam Cartwright Adam erstgeborene Sohn Adam
Eric Cartwright Hoss zweitgeborene Sohn Hoss
Joseph Cartwright Little Joe Nesthaken Little Joe
Elizabeth Cartwright, geb. Stodd Ma Mama der dreiköpfigen Rasselbande Ma
Hop Sing Hop Sing Koch Hop Sing
Mehr BONANZA'S
Roy Coffee Roy oder Sheriff Sheriff Bild:Pic_Coffee.jpg
Clem Foster Clem Hilfsheriff Clem
Gesetzlose Schurken, Banditen oder Viehdiebe Schurken, Banditen und Viehdiebe Bild:Pic_Schurken.jpg

[bearbeiten] Interviews

Zur Verdeutlichung des Verdummungsfaktors der Serie folgen einige Interviews mit ein paar Hauptdarstellern.
Übrigens glauben die Darsteller, sie seinen tatsächlich die Personen, die sie spielen. Das erklärt einiges. Bitte lassen Sie sich beim Durchlesen der Interviews dadurch nicht beirren.

[bearbeiten] Ben

Es folgen die Antworten eines Interviews mit einem Zeitgenossen aus dem Osten. Die Fragen sind nicht angegeben, da der Interviewer praktisch nix gefragt hat. Die Antworten kamen sozusagen von alleine.

Wenn Sie rote Links finden, dann behalten Sie sie.

„Er war früher mal Bär. Um genauer zu sein, ein Seebär.“

„Nein, nein, das kam so. Irgendwann hat er sich in die Tochter vom alten Stodd verknallt. Capt’n Stodd. Elizabeth hieß sie. Elizabeth Stodd. Bei ihr hatte er einen Riesen-Stein im Brett.“

„Warum? Was für eine Frage. Er war immerhin ein Mann wie ein Rassehengst. Mit allem dran, was ein Kerl halt so braucht, um ein richtiger Kerl zu sein. Hab’ ihn mal duschen seh’n.“

„Ha’m Sie ´ne Ahnung. Die war auch nicht ohne. So ’ne richtige Stute. Nämlich auch mit allem dran, was ein Weib halt so braucht, um ein richtiges Weib zu sein.“

„Nein. Das sah man auch so.“

„Klar, einige Zeit genossen die beiden ungeniert ein ausgesprochen erfülltes Sexualleben. Vorehelich. Ben sah manchmal richtig Scheiße aus. So mit Rändern unter den Augen und allem Drum und Dran.“

„Natürlich, irgendwann wurde sie schwanger.“

„Nene, so war er nicht. Er war richtig stolz. Irgendwie sah man ihm an, dass ihn das Gefühl ergriffen hatte, es geschafft zu haben. Er hängte vorerst sein Bärenleben auf See an den Nagel, heiratete seine Elizabeth und widmete sich ganz der frischen Familie.“

„Ein Sohn. Alles wunderte sich, wie schnell Elizabeth ihn zustande gebracht hatte.“

„Na ja, halt schon nach siebeneinhalb Monaten.“

„Adam. Ben meinte, als erstgeborener müsste er so heißen.“

„Was weiß ich. Vielleicht Everich oder so. Oder Kain. Oder Abel.“

„Klar sind das Scheißnamen. Ben wäre schon was eingefallen.“

„Nun ja. Plötzlich war’s vorbei. Sie starb bei Adams Geburt.“

„Er war fix und fertig. Von Babies keine Ahnung und ganz allein.“

„Er war ständig beschissen.“

„Nein. Von Adam. Du kamst in seine Bude und er stank nach Baby-Scheiße.“

„Keine Ahnung.“

„Ne, klar sprechen sie hier alle ein bischen anders, aber einen Akzent hatte er nicht. Ich glaub’ schon, dass er Ami war. Ich meine gebürtiger Ami. Sprach `n bisken Slang. Vielleicht auch ein Ire. Ich weiß es nicht.“

„Nein, keine Menschenseele. Immerhin war er ja vor seiner Ehe jahrelang mit dem alten Stodd zu See gefahren.“

„Na sicher. Fing an zu saufen. Erst langsam, dann immer mehr. Traf sich mit Huren, erst wenige, dann immer mehr.“

„Um den hat er sich irgendwie immer gekümmert. Weiß nicht, wie er das alles geschafft hat. Windeln waschen und der ganze Scheiß.“

„Deswegen war er ja ständig beschissen.“

„Die haben ihn `rausgeschmissen. Keine wollte ihn.“

„Stimmt. Da fällt’s mir ein. Der alte Stodd hatte eine Schwester. Da war Adam öfter.“

„´Ne ziemlich komische Schachtel. Dünn. Und dürr wie ´ne Stehlampe. Die hat er bestimmt nicht gevögelt. Die wär geplatzt.“

„Ein richtiger Penner. In New York, hatte aber Karriereprobleme und träumte jede Nacht (gebeutelt vom Pennerstress) von den sandigen Einöden Nevada’s. Faselte jedem die Ohren davon voll.“

„Ich hab keine Ahnung. Er war’s wirklich leid. Jeden Morgen völlig verkatert mit Sand zwischen den Zähnen aufzuwachen.“

„Zog los. Adam war noch richtig klein. Ich glaube gerade mal ein Jahr. Vielleicht ein bischen älter.“

„Nevada.“

„Hat schon `ne ganze Weile gedauert. Soll sich `ne Ranch da gekauft haben. Auch `n paar Gäule und all der Scheiß.“

„Hatte wohl seinen Arsch den Rothäuten oder wem auch immer hingehalten. War ja immer stoned von dem Kinnikinnik und so.“

„Muss wohl.“

„Ist immer noch Bär. Allerdings Präriebär. Hat halt nur die wässrige Einöde mit der sandigen vertauscht.“


Sie haben sich die Mühe gemacht und aus Interesse und/oder Blödheit das Interview gelesen. Glückwunsch! Ein weiteres folgt.

[bearbeiten] Adam

Antworten eines Interviews mit Clem, dem Hilfsheriff (natürlich werden wieder nur Antworten gegeben, no questions)

“Adam the First. Na klar. Ich glaube, in Boston oder so, jedenfalls an der Ostküste von Amerika. Seine Mutter wurde während seiner Geburt vom Gott-Vater heimgeholt.“

„Er hat sie ja nie gekannt; was übrigens auch gut ist. Immerhin ist er der Sohn von Ben.“

„Soll ein richtiges Prachtweib gewesen. So richtig mit hier tofte und hier. Und hier, hehehe.“

„Natürlich nicht. Da hat Ben immer aufgepasst. Aber wenn nicht,... Keiner weiß das.“

„Ne, Ben hat alles auf der langen Reise verloren. Zumindest hab ich nicht mal ein Foto gesehen.“

„Schon ein komischer Vogel. Ziemlich frühreif, als er hier ankam.“

„Na ja, all die Jahre in der Prärie. War’n ja ´ne ganze Weile unterwegs.“

„Keine Ahnung. Aber ein paar Stopps müssen es schon gewesen sein. Jeder Stopp ein Puff. Was sonst?“

„Nun ja, man lernt ja auf der riesigen Wiese nicht alle naselang ein Weib kennen. Die rennen da ja nicht ´rum, wie Hühner im Stall.“

„Schwedin. Inga. Hübsches Weib. Von ihr hat Ben noch ein Foto. Blond und nackig.“

„War mit ihrem kleinen Sohn unterwegs. Eric. Den kennen Sie doch auch, oder nicht.“

„Ja ja, Hoss.“

„Nein nein. Adam war für ihn immer ein Bruder. Hat sich richtig um ihn gekümmert.“

„Jo, schon. Aber der kleine Hoss hat immer gewonnen.“

„Na ja, Adam stand halt mehr auf Bücher als auf Klopperei.“

„Naja, Sie wissen schon.“

„Doch. Klar. Er wurde halt immer ein bischen gemein. Ging ja nicht anders. Gucken Sie sich den Riesen doch mal an. Den kann man doch nicht nur mal eben so. Da muss man schon Phantasie beweisen.“

„Der ist zwar die Ruhe in Person, aber wenn Sie den loslassen - Prost Mahlzeit. Eben ein Cartwright.“

„Nicht wirklich. Ich glaube, er wollte es Adam manchmal nur richtig zeigen. Sonst waren sie wirklich richtige Brüder.“

„Öfter.“

„Total stur. Er weiß einfach, was er will.“

„Lebenserfahrung. In jeder Hinsicht. Männer, Weiber, beides. Da ist er eben allen anderen überlegen. Ausser Ben. Das ist auch so einer. Der hat's wirklich 'drauf.“

„Halt die Jahre in der Prärie.“

„Die kamen auch gut miteinander klar.“

„War verdammt schwer für Adam, als sie dann auch weg war. So ganz allein.“

Indianerüberfall. Die Pfeile und Blauen Bohnen flogen allen nur so um die Ohren. Sie hatte keine Chance.“

„Seine Dingensheit. Wenn er glaubt, er muss jetzt, dann.... - Juchhuuuu... ab geht's“

„Nein. Das interessiert ihn nicht. Er denkt über die Dinge nach, stellt sich vor wie und dann geht’s zur Sache.“

„Weiß nicht. Aus seinen Büchern vielleicht. Hat `ne Menge gelesen.“

„Ein paar mal. Fernweh wohl. Und immer für eine ganze Weile.“

„Überhaupt nicht. Hat sogar studiert.“

„Häuserbau.“

„Jaja, Architektur. Richtig.“

„Was weiß ich. Im Osten, im Westen. Ist doch egal.“

„Dann im Osten.“

[bearbeiten] Elizabeth

Antworten eines Interviews mit Jesus. Ohne Fragen.

„Eine richtige Wumme, sage ich Dir. Schade um das Weib.“

„Unter der Dusche.“

„Du stellst Fragen. Wenn wir wollen, können wir Dir von da oben durch den Arsch in die Hölle gucken.“

„Vater hat sie dummerweise bei Adams Geburt heimgegeholt“.

„Wir haben wohl alle zuviel gespannt“.

„Nein. Sie nicht. Einfach heimgeholt.

„Weiß nicht. War wohl scharf auf sie.“

„Nein, gesagt hat er das nie. Aber Du weißt ja, wie er ist.“

„Sie lässt ihn nicht gern ran. Aber wenn er unbedingt will, kriegt er was er will.“

„Dein Bart kitzelt immer so an meinen Schenkeln, hat sie immer gesagt.“

„Hihi, Göttchen.“

„Nein. Ihm braucht nichts peinlich zu sein. Er macht die Gesetze. Und wenn er nicht will das wir lachen, dann können wir auch nicht lachen.“

„Wie’s ihm gerade gefällt.“

„Ganz schön raffiniert. Sie hat immer einen Weg gefunden, ihre Gitterwolke zu verlassen und spinste immer dem haarsträubendem Treiben der vier Kerle zu. Als Ben sich noch an der Ostküste herumtrieb, fiel es ihr besonders schwer, sich seine ewigen und endlosen Excesse reinzuziehen. Sie kotzte ständig aus dem Himmel, was zuletzt sicher auch ein Grund für Ben’s Flucht in die paradiesische Prärie war.“

„Oh ja. Und wie. Wie die Karnickel. Vater war ziemlich sauer. Einmal hat er Ben mittendrin in den Arsch gekniffen. Der hat richtig gejauchzt.“

„Nein. Das ging doch nicht. All der ganze Schweinkram. Unverheiratet und im Bett ihrer Eltern.“

„Na was. Moral hin, Moral her. Wir sind im Himmel. Ihr auf der verkackten Erde da unten seid doch auch nicht besser. Warum sollten wir es sein?.“

„Na, dann seht zu, dass ihr euch anständig benehmt. Dann könnt Ihr Euch bei uns oben richtig austoben.“

„Ja. Kann man da auch. Aber das ist mehr was für Masochisten.“

„Himmel, Hölle. Was soll das? Glaubst Du, wir sind von allem weltlichen ab?“

„Klar. Manchmal leiht er ihm seine Strapse und Vater kann dann eine Weile seine neunschwänzige benutzen.“

„Nein, Katze, Du Hirni.“

[bearbeiten] Hoss

Antworten eines Interviews mit Luzifer. Die Fragen... na, Sie wissen schon.

„Ja, der bin ich.“

“Aha?”

„Ja? Muss ich das?“

„Gut. Besser so?“

„Okay. Schieß los.

“Ich weiß nicht. Ziemlich schwer. Großes Baby. Riesenbaby. 14, 15, 16 Kilo oder so.“

„Naja, ein wirklich ruhiger Vertreter. Und ganz brav. Fragt immer vorher.“

„Na, ob er darf.“

„Komm jetzt. Du weißt, mit wem Du sprichst, oder?“

„Na bitte. Ob er vögeln darf. Ich warte nur noch auf die Frage: ‚Darf ich Sie begatten Ma’m?’“

„Gebaut? Glaubst Du, der alte Blumenkohl da oben baut Euch?“

„Nene, Ihr kriegt ein Gen und dann lässt er’s laufen wie’s läuft. Dick, dünn, lang, kurz. Wie ist Deiner?“

„Siehst’e.“

„Aus so ’ner Art Wundertüte.“

„Naja, dann war’s eben ’ne große Tüte.“

„Hähä, ich weiß noch, wie Adam immer geguckt hat; damals in der Prärie. Köstlich. Dem kamen bald die Augen aus’m Schädel.“

„Na und, er ihn doch auch. Hoss hat dann immer gegrunzt wie ein Schwein. Nicht sehr appetitlich. Da fand ich Augen-Adam wesentlich amüsanter.“

„Nein! Little Joe nie. Hop Sing auch nicht. Die kleine Dampflok.“

„Weil er dabei immer so komisch gezischt hat. Das weiß doch jeder.“

„Vielleicht auch ein Gen vom Blumenkohl. Wer weiß?“

„Nun ja, Hoss. Was soll ich sagen. Er war nicht gerade doppelt bestückt.“

„Einfältig? Ganz schön blöd war er manchmal. Hat sich doch ständig zum Kasper gemacht.“

„Doch. Kennst Du die Geschichte mit dem Fahrrad nicht?“

„Seine Mutter war blond. Das sagt doch alles, oder?“

„Und aus... aus Norwegen.“

Schweden? Kann auch sein. Jedenfalls ist er Dick und Doof.“

„Na gut, nicht wirklich richtig doof. Aber immerhin. Und übrigens. Du widersprichst mir ständig. Kann es sein, dass Du mit meiner Meinung nicht konform gehst?“

„Und warum quatscht Du dann immer dagegen?“

„Wahrheit? Was soll das denn jetzt? Ich pfeife auf die Wahrheit. Die Wahrheit bin ich! Oder?“

„Na also. Oder glaubst Du an den Blumenkohl?“

„Solltest Du aber. Bei wird gepeitscht bis Du quiekst. Hast Du da Bock drauf?“

Ich frage jetzt!“

„Wann hab’ ich gesagt, dass Du mir Fragen stellen darsft?“

„Ja? Wirklich?“

„Na gut. Okay.“

„Na ja, immerhin ist er sanftmütig. Und mit denen ist der Blumenkohl.“

„Neee. Ich will den nicht.“

„Der kann meinetwegen nach oben in’s Gemüsebeet und mit Schüppchen spielen.“

„Na was. Kannst Du Dir das Riesenbaby vorstellen, wie es mit Hose runter bäuchlings auf’m Bock liegt? Das sieht doch voll Scheiße aus. Und dann möglichst noch diesen beknackten Deckel auf seiner knallroten Kürbis-Birne. Wir sind da unten kein Clowns-Verein. Das muss Scheiße sein da unten. Sonst kommen womöglich noch alle angerannt und woll’n den dicken Hoss beim Sex sehen. Ich glaub’, ich spinne.“

„Klar. Nur. Immer wieder. Ich will den nicht. Nicht mal mit Blumenkohl-Pass und Blumenkohl-Erlaubnis. Nada. Niente. Nix da. Der Kerl hat Höllenverbot.“

„Nein, nicht nur solche Sachen. Klar haben wir Spass. Aber man muss ja nicht bei jedem Spass lachen. Man kann ja auch Spass haben, wenn andere schreien.“

„Ne, die doch nicht. Die sollen schreien, Du Pappnase.“

„Gern. Wann immer Du willst.“

NEIN. Der kommt mir nicht mit. Den lässt Du auf Deiner Göttererde.“

„Das kann ich gut verstehen. Was soll er auch da? Doof `rumstehen?“

„Nimm ihn doch nach oben mit und guck Dir den Scheiß an.“

„Echt. Du bist pervers.“

„Ehrlich?“

„Ich glaub’s nicht. Sowas willst Du seh’n? Spanner der dritten Art, oder was?“

„Ne, komm jetzt. Lass uns Schluss machen. Das wird mir zu viel.“

Bitteschön. Adieu!“

[bearbeiten] Hop Sing

Antworten eines Interviews mit Elizabeth. Die Fragen gingen leider verloren.

„Sie kommen aber schnell zur Sache, mein lieber.“

„Ich kannte ihn doch gar nicht. Jedenfalls nicht da unten.“

„Er kam mir immer ganz nett vor.“

„Ich kenn’ ja eigentlich nur Ben. Die anderen kenne ich ja nur vom Sehen.“

„Na klar, hab’ ich das.“

„Haben die doch gar nicht. Zum Baden müssen die doch immer über den Hof gehen. Und Badewannen sind doch langweilig.“

„Na ja, ich hab’ mir da oben so einiges einfallen lassen. Halt so’n bischen nebenher verdient.“

„Nein. Geld gibt’s da nicht. Götti zahlt sozusagen in Naturalien.“

„Na ja. So ein paar kleine Vergünstigungen.“

„Ich kriege alles von ihm. Und wenn nicht, dann sieht er alt aus.“

„Ganz einfach. Ich bin die drallste da oben. Da hat er sich dran gewöhnt.“

„Beim onanieren. Im Stall. Das kleine gelbe Ferkel hat ’nem Gaul auf den Schwanz gewichst.“

„Nein, so pervers ist er nun auch wieder nicht. Auf den ’’’Schweif’’’, wenn Sie so wollen. War trotzdem sehenswert. Echt.“

„Ja, ein bischen. Wenn man schon zuschaut!“

„Ja.“

„Ich weiß gar nicht. Wie geht das noch bei den Chinesen? Da war doch der Nachname der Vorname und der Vorname der Nachname, oder. Eigentlich müsste ich Sing und Du sagen oder Hop und Sie.“

„Hihi. Hop Sie. Sing Du. Klingt immer noch chinesisch.“

„Er ist lustig. Nur immer total hektisch. Haben Sie den mal kochen seh’n. Wie ’ne Rakete. Zisch hier, zisch da, zisch hin, zisch her. Kein Wunder, dass Ben immer dünner wird.“

„Eigentlich ganz süß. Nur ’n bischen klein vielleicht.“

„Na ja, alles an dem Kerlchen. Wenn er und Hoss...., tja, man sieht ihn gar nicht mehr. Er ist wie weggeblasen. Hihi.“

„Ja ja, egal mit wem.“

„Ich weiß. Da gibt’s kein vernünftiges Weib, bei denen. Ich würde da ja gern helfen, aber ich weiß nicht, wie!“

„Ach, der. Der guckt sich doch gern sowas an. Gerade sowas.“

Aber die laufen doch ständig ohne Weiber auf ihrer doofen Ranch ’rum.“

„Die? Na, Sie sind mir einer. Haben Sie sich die mal angesehen? Klar, ist ’ne Menge Weib, aber ersten würde ich das dem Coffee nicht antun wollen, zweitens ihr nicht und drittens den vier armen Schweinen schon gar nicht. Der arme Ben. Mit mir kann er nicht mehr und mit der soll er? Ne, da lassen wir ihn lieber einfach ohne Sex in Ruhe alt werden.“

„Die ist in China.“

„Wollten Sie mich nicht über Hop Sing befragen?“

„Ja, aber wir reden hier die ganze Zeit über Swinegel-Kram.“

„Natürlich ist Hop Sing ein Schwein. Aber ein kleines.“

„Der sieht dabei immer total beknackt aus. Den Mund ganz breit, die Augen zusammengekniffen und pffft-pffft-pffft macht er immer. Sieht aus wie’ne kleine fickende Lokomotive.“

„Sie hab’n ihn noch nicht gesehn. Ich aber.“

„Na ja, die kleinen Verdienstmöglichkeiten bei Götti. Ich bin zwar im Himmel, aber deswegen muss ich doch kein Engel sein!“

„Klar, in weiß. Aber glauben Sie, ich laufe immer nur in weiß ’rum? Götti würde mich verteufeln. Ich trage schwarz, rot, -schwarz-rot, rot-grün, schwarz-grün, purpur und was weiß ich. Alles was ich will, alles was er will. Manchmal auch nackig. Wenn ich richtig schlampig aussehe, so mit verrutschten Strümpfen und diese da so’n bischen blitzen lasse, dann himmelt er mich sogar an!“

„Hop Sing? Nein. Hab’ ich noch nicht gesehen. Meinen Sie, das will einer sehen?“

„Wie? – Ach so, na klar. Götti. Und alle anderen auch. Sie kriegen doch auch schon lange Augen.“

„Nein. Überhaupt nicht. Ich genieße das. Ben hat das zwar immer gestört, aber irgendwie hat ihn auch angemacht, glaube ich.“

„Hop Sing? Was weiß ich? Klar. Glaube schon. Wer nicht? Bei mir hat Götti in die schönste Wundertüte gegriffen.“

Danke.“

„Ja. Wirklich. Sehe ich so!“

„Nein, keine richtigen Shows. Aber manchmal zieht sich Götti einen durch und dann wird er immer sehr tolerant, wenn Sie wissen was ich meine.“

„Na ja, da geht schon die Post ab. Wir laden Freunde ein, Gabriel zum Beispiel. Oder Abraham. Jesus kommt auch gern und guckt sich das an. Moses ist oft dabei. Noah ist ganz verrückt darauf. Kein Wunder. Die ganzen Jahre mit den Viechern auf so’ner Arche. Kein Zuckerschlecken, finde ich.“

„Ja. Kann man so sagen. ’’’Schweinegesellig’’’. Besonders toll wird’s, wenn Maria und Maria Magdalena kommen. Die haben beide auch solche Dinger wie ich. Hier. Diese. Vor allem, Maria hat einen fast noch geileren Arsch als ich. Wenn die den durch den Himmel schwenkt, fallen in der Hölle dem Luzifer die Hörner ab.“

„Klar. Kein Problem..... Hier.“

„Hey. Nu’ ist aber gut.“

„Ja. Machen wir auch. Ich muss gestehen, ich wollte gern mal sehen, wie Hop Sing auf meine Vorzüge so reagiert. Natürlich nur im Traum. Na ja, was soll ich sagen. ’’’Nasses Bett’’’. Reicht das?“

„Ja. Doch. Wenn ich so richtig überlege, klappt das bei jedem.“

„Irgendwie sind Sie ein bischen unverschämt. Hätten Sie nicht so einen netten Charme, würde ich Ihre kleinen Unverschämtheiten Götti erzählen.“

„Nein. Da habe ich auch gar keine Zeit zu. Ich bin froh, dass ich das alles so locker machen kann. Sie können jetzt mal. Gucken. Aber nicht anfassen. Nur gucken. Okay?“

„Nein, wirklich. Nicht anfassen.“

„Hier. Bitte schön.“

„Danke schön.“

„Bitte schön. War mir wirklich ein Vergnügen.“

„Na gut. Einmal.“

„So. das reicht jetzt aber. Auf Wiedersehen.“


Glückwunsch! Sie scheinen viel Zeit zu haben, weil sie den ganzen Scheiß gelesen haben!

[bearbeiten] Fazit

Über Bonanza braucht es keinen enzyklopädischen Artikel. Man kennt sich schon gut genug aus, wenn man die belanglosen Interviews gelesen sowie die Hauptdarstellertabelle angesehen hat. Bonanza ist Verblödung. Aber gute Verblödung.

[bearbeiten] Schlussbemerkung

PS. Ah ja, noch was: Da gibt's 'n cooles Lied, das ist so doof, dass es schon fast wieder lustig wird, und es geht so:

Little Joe
Mag ich so
Adam aber nicht

THE END

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