Blutsturm
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Blutsturm ist eine in der Mitte der 90er Jahre entstandene Kindermusikantenband aus NRW. Zu Beginn ihrer Laufbahn begann die Band hauptsächlich damit bereits vorhandene Musikstile mit ihrer Auffassung von Musik zu kombinieren. Bis heute sind daraus der mehr oder weniger berühmte Morbid Metal (eine Mischung aus alternativen Folk Rock, indischen HipHop und Speed Metal) und der von Spaß- und Deathmetal geprägte Bloodrock entstanden. Klar definierbar ist die musikalische Zugehörigkeit dieser Band nicht, wird aber von Fachkritikern mit leichter Tendenz zum "Black Metal Punk" eingeschätzt.
Ihre Texte sind fast ausschließlich in der deutschen Sprache verfasst, nur in wenigen Songs macht sich die norwegische Nationalität des Sängers durch Textpassagen in seiner Muttersprache, bzw. durch unverständliches Grunzen und Kreischen während der Schlagzeugpassagen, bemerkbar.
Der Bandname ist metaphorisch zu verstehen, "Blut" steht dabei für eine aus den meisten Lebewesen bei offenen Wunden austretende rote Flüssigkeit und gleichzeitig für das Leibgericht der Band, und "Sturm" steht für einen Wind der Stärke 9 bis 11 auf der Beaufort-Skala. Damit will die Band nach eigener Aussage die Botschaft an die Menschen bringen, dass Blut nicht immer dicker als Luft sein muss.
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[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Gründung
Fear Industries (Richard S.), Psycho (Robert S.) und Absurdum Totalus (Nils C.) gründeten 1995 die Band ursprünglich unter dem Namen "Cradle of Boddom". Nach ersten Bandproben stellte sich allerdings schnell heraus, dass es der Band so ziemlich an allem fehlte was fehlen könnte, sogar die Anwesenheit aller Bandmitglieder bei den Proben. Zum Neujahr 1996 wollte sich die Band bereits auflösen, als Fear Industries auf einer Sylvesterparty die Brüder Raphael und David B. kennen lernte und sich diese als zwei arbeitslose Schlagzeuger und Gitarristen herausstellten. Sie zögerten nicht lange und nahmen das Angebot bei Cradle of Boddom als „Pain“ und „Suffering Death“ einzusteigen an. Bis heute wird vermutet, dass sie mit dieser Anstellung nur einen Ausweg von der für das kommende Jahr vorgesehen gesetzlichen Abschiebung zurück nach Bayern sahen.
[bearbeiten] Anfangsjahre
In den folgenden dreieinhalb Jahren erfuhr die Band, nachfolgend einer schweren Depressionsphase ihres zweiten Gitarristen Psycho aufgrund mangelnder Zigaretten zur Mittagszeit, einen großen Aufschwung in kreativer, als auch technischer Hinsicht: Ein erstes Schlagzeug wurde angeschafft und die Gitarren waren fortan mit mehr als 2 Saiten versehen. Dies ermöglichte die Aufnahme des ersten Promo-Albums „Kehlkopfmikrofon“. (Später aber 2001 unter „Schlachtbank“ veröffentlicht.) Der Versuch bei einem der größeren globalen Labels unter Vertrag zu kommen scheiterte bereits am stark in der Band vertretenen Analphabetismus, der allein schon das korrekte Ausfüllen der Formulare zu einer fast einjährigen Schaffenspause der Band machte, da eine neun Monate lange Abendschule nötig war um der Band ein Grundwissen in Rechtschreibung und Lesen zu vermitteln. Mathe konnten sie aber recht gut.
[bearbeiten] Aufstieg
Im Juli 2000 kamen sie unter Vertrag bei „Universal“, einem kleinen nicht erwähnenswerten Label irgendwo im Osten. Für die Veröffentlichung ihrer ersten CD wurden sie aber aus rechtlichen Gründen gezwungen die Band umzubenennen. „Blutsturm“ wurde geboren und bereits im Januar des folgenden Jahres stand ihr erstes Album „Schlachtbank“ in den Top10… den Top10 aller Indexlisten Europas und Südasiens. Misantrophische Texte, Drogen- und Gewaltverherrlichung und Lobpreisung des Zustandes vollkommener Verwesung waren unter anderem der Grund für die Indizierung. Niedergeschlagen und desillusioniert von der Welt die sie ohnehin verachteten, gaben sie einfach alle Schuld für ihr Versagen Absurdum Totalus, welcher in einem Interview der Hardcore- und Metalzeitschrift „Bravo“ mit folgendem Statement Stellung zu diesem Desaster nahm: „Ich behaupte ja net gesacht zu habn dass die volle Verantwortung beim Alkohol lag (lacht), aber ich mein doch betont zu habn dass die volle Verantwortung beim Alkohol lag.“
Nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Schlachtfabrik“, verließ Psycho 2005 spontan die Band und wurde bis heute nicht ersetzt. Für Sommer 2008 ist eine dreiwöchige Tour mit der mittelalterlichen Tafelrunde In Extremo durch Köln Kalk angekündigt auf der sie ihr nächstes Album „V.d.S.z.z.S“ (Von der Schlachtfabrik zurück zur Schlachtbank) vorstellen wollen.
[bearbeiten] Sonstiges
Dieses Bild entstand während dem Höhepunkt des Erfolges der Band. Mehr als die Hälfte der insgesamt zwei Dutzend Zuhörer auf dem Abschlusskonzert der "Dark Ducks Tour 2003" gerieten während dem Auftritt der Vorband Blutsturm bereits so in Ekstase, dass sie die gesamte Konzerthalle, bzw. Autobahngaststätte auseinander nahmen und die knapp 200m entfernte Kirche unter der Führung von Fear Industries und Absurdum Totalus in Brand setzten.
Bis heute ist umstritten, ob das Verhalten des Publikums auf das im Trinkwasser nachgewiesene LSD oder auf die exorbitant grausamen Störgeräusche die von der Bühne ausgingen zurückzuführen ist.
Zudem änderte Bandmitglied Suffering Death sein Pseudonym Februar 2007 offiziell in "dave 616" um, um dem permanenten Mobbing innerhalb der Band ein Ende zu bereiten. Bis dato war es bei den Bandproben wohl zum Pausenfüller geworden ihm, aufgrund seines Namens, tote Ratten und Vögel aus Absurdums Privatzucht ins Essen zu mischen. Der Bezug dabei zu dem Namen "Suffering Death" wird für die Öffentlichkeit wohl ewig auf Spekualtionen basieren, da die Band diesen "Insider"-Witz aus vertraglichen Gründen mit nun "dave 616" nicht zu verraten gewillt ist. Ausserdem schwor er beim Grab seines letzten Organspenders, sich bei Gott, Jesus und dem Weihnachtsmann grauenvoll zu rächen für den Verlust seines alten geliebten Pseudonyms.
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