Bidum

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Bidum
Freibeuter.jpg
Ein Bidum?
Systematik
Klasse: Säugetier
Unterklasse: Supersäugetier
Ordnung: Primitive
Familie: Partytiere
Gattung: Bibentes
Verbreitung: wo der Bär steppt
Ernährung: Alkohol und Spaß
Wissenschaftlicher Name
homo bibens

(Willi Herren, 1970)

Das Bidum, (aus dem lat. kurz für das Wort im Gerundium bibendum von bibere: trinken) ist ein Partytier. Es steht als Symbol für Alkoholkonsum und ist Sinnbild für leidenschaftliches Feiern. Entstanden ist es vermutlich beim Urknall und somit 13,7 +/- 0,2 Milliarden Jahre alt. Dem Bidum wurde auch das Lied „Erdbeben“ der Gruppe Fettes Brot gewidmet, in dem das Partytier besungen wird.

Merkmale/Aussehen[Bearbeiten]

Das Bidum gehört seinem äußeren Erscheinungsbild nach zur Gattung der Flubber-Tiere. Es ist flubber-förming, rundlich und ist zumeist mit einem Lächeln im Gesicht anzutreffen. Im sogenannten Chill-Zustand hat es etwa die Größe eines Tennisballes, kann aber bis zu einem Volumen von 30 Kubikmetern anwachsen. Es kann seine Farbe je nach Stimmung wechseln und nimmt LED-Farben an (bevorzugt rot, gelb, grün, blau und orange). Gelegentlich ist es regenbogenfarben und fängt regelrecht an, zu blinken. Dieser Zustand kann erreicht werden, wenn auf einer Feierlichkeit das Laune-Barometer in die Nähe des kritischen Wertes 7,86952 kommt. Das Bidum hat eine spezielle Oberfläche, die eine für den heutigen Menschen physikalisch noch nicht erklärbare Beschichtung aufweist. Forscher vermuten, dass es sich um eine Beschichtung mit außergewöhnlichen Nanopartikeln handelt, deren Herkunft unbekannt ist. Die Oberflächenstruktur ist so beschaffen, dass das Bidum vollständig schmutzabweisend und wasserresistent ist. Dadurch entfällt übermäßiges Duschen o.ä., was das Bidum nur Zeit kosten würde, die es auf Partys etc. verbringen könnte. So ist es dem Bidum möglich, „3 Tage wach“ zu sein ohne der Müdigkeit zum Opfer zu fallen.

Metaphysik[Bearbeiten]

Das Bidum als abstraktes Wesen, welches sich zuweilen in Flubberform manifestiert und seinen Auserwählten auf Partys hilft, in einen transzendenten Zustand überzugehen, liefert Erklärungsansätze zu den letzten Ursachen und Prinzipien dieser Welt: Wo ist der Unterschied zwischen Geist und Materie? Gibt es einen freien Willen? Warum existiert das Universum?

Ansätze der modernen Bidumtheorie sind bereits in den Upanishaden des Hinduismus zu erkennen. Die zentralen Elemente, nämlich die zyklische Existenz des Weltalls und der Menschen sowie die potentielle Erlösungsfähigkeit des Menschen geben Hinweise auf die Existenz eines höheren Wesens. Erleuchtete haben damals erkannt: Das Bidum ist der Sinn und Zweck der gesamten Wirklichkeit, beziehungsweise allen Seins. Wer das Bidum verstanden hat, hat auch die Welt verstanden!

Ernährung[Bearbeiten]

Das Bidum ernährt sich vorwiegend von guter Laune auf festlichen Zusammenkünften. Ferner spielt Bier auf dem Ernährungsplan des Bidums eine entscheidende Rolle. Eine Studie ergab, dass alkoholische Getränke generell ganz oben auf der Liste der Nahrungsmittel des Bidums stehen. Aufgrund der chemischen Beschaffenheit des Alkohols kann es Bier durch mehrere komplexe Prozesse in Euphorie umsetzen. Zuweilen kommt es vor, dass das Bidum sich nach einem anstrengenden Tag eine Nudel-Ei-Zwiebel-Pfanne zubereitet, die sich besonders gut in Verbindung mit Ketchup genießen lässt. Sie kann den Kraftspeicher des Partytiers wieder aufzufüllen.

Natürliche Feinde[Bearbeiten]

Durch seine außergewöhnliche Erscheinung hat das Bidum wenig bis gar keine natürlichen Feinde. Aufgebrachte Nachbarn beschweren sich zuweilen über das doch recht lautstarke Auftreten des Bidums, woraufhin es und innerhalb kürzester Zeit mit der Party verschwindet. Ältere Menschen verhalten sich dem Bidum gegenüber bedauerlicherweise verschlossen und reagieren mit Entsetzen und Unverständnis. Das erklärt auch, warum das Bidum leider nur noch sehr selten anzutreffen ist. Durch soziale Normen, wie der Nachtruhe, wird das Bidum sukzessiv aus seinem natürlichen Lebensraum vertrieben und findet nur noch wenige akzeptable Zufluchtsorte. Das Bidum steht seit Oktober 2005 auf der schwarzen Liste der bedrohten Tierarten.

Verwandte[Bearbeiten]

Bislang ist nur eine direkte Verbindung zu Verwandten bekannt. Dabei handelt es sich um den römischen Partygott Bacchus. Bacchus war die römische Entsprechung des griechischen Gottes Dionysos, des Gottes des Weines, der Festlichkeit und der Ekstase. Man vermutet, dass er thrakischer Herkunft ist und eher als Gott des einfachen Volkes angesehen wurde. Als Gott des Weines und Ausstatter festlicher Anlässe, war er für das Gelingen jeglicher Party verantwortlich. Als Eventmanager war es Bacchus Aufgabe für ausreichend Wein (Alkohol), Stimmung und Gäste zu sorgen. Die Gäste und Anhänger waren meist fröhliche einfache Leute, die es verstanden ausgelassen zu feiern. Ebensolche Events wurden auch als Bacchanalien bezeichnet.

Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Beim Tod eines Menschen geht dieser automatisch in den 5. Aggregatzustand „Bidum“ über
  • normalerweise klein, chillig (von ca. 0700h-2300h) und dann wird es immer größer je besser die Stimmung auf einer Party wird; es liegt ein exponentielles Bidum-Wachstum vor, trägt man die Stimmung gegen die Uhrzeit auf
  • Wenn das Bidum sich freut, fängt es an, wie wild zu blinken
  • Der Herzschlag des Bidums wird in Bpm(Beats per minute) angegeben.