Bhagwan

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Es handelt sich bei Bhagwan um einen Zustand geistiger Verwirrung, welcher hauptsächlich zur Adventszeit auftritt. Die Betroffenen sind nicht in der Lage, sich kontrolliert auf das Weihnachtsfest vorzubereiten und geraten in den Bhagwan. Abgeleitet wurde "Bhagwan" durch das deutsche Wort "Backwahn", dessen befremdliche Schreibweise in der Entdeckung des Syndroms in Indien Zugrunde liegt. Der dort ansässige Arzt konnte das Wort nur in indischer Lautschrift notieren.

Wer an Bhagwan leidet verliert gänzlich sein Zeitgefühl und ist nicht selten bis spät in die Nacht am Küchenherd anzutreffen. Bhagwan-Patienten reagieren oft atypisch, wenn man ihnen Instrumente zur Plätzchenherstellung zeigt, oder einen Penis vorsetzt. Wildes um-sich-schlagen, das Verlangen nach Mehl und Butter, sowie das Vortäuschen von Milch-Mangel sind nicht selten.

Man kann den Bhagwan durch die leichten Verbrennungen und Schnitten an Händen und Unterarmen erkennen. Diese entstehen durch hektisches Arbeiten mit dem Ofen und Ausstechwerkzeugen. Besonders die Form der Schnitte lassen dies zumeist erkennen. Halbe Herzen oder Sterne sind nicht selten bei eingelieferten Patienten erkennbar. Aber auch gerötete Augen durch aufgestäubtes Mehl sind Hinweise für akuten Bhagwan.

Ursache[Bearbeiten]

Die Ursache für Bhagwan ist leider noch nicht gänzlich geklärt. Aber Experten vermuten, dass Bhagwan ein Ausbruch von unterdrücktem Handwerksverlangen ist. Dieser staut sich von Januar bis November in den Betroffenen auf, bis es zum massiven Ausbruch des Syndroms kommt. Die Inkubationszeit ist in der Regel zwischen dem 01.12. und 24.12. Ist diese Zeit ohne Ausbruch, ist die schlimmste Zeit überstanden. Nur selten ist in den ersten 11 Monaten nach einem Jahreswechsel ein Fall von Bhagwahn bekannt geworden.

Folgen[Bearbeiten]

Die Folgen von Bhagwan sind wie die Ursachen noch nicht weitreichend bekannt. Neben den Verletzungen, die sich die Betroffenen bei der Herstellung von Backwaren zuziehen können, sind chronische Bhag-Wanvorstellungen möglich. Meist hat das den Verlust von Freunden, Familie und Arbeitsplatz zur Folge, da sich auch der Wortschatz merkbar einschränkt. Bhagwan-Geschädigte können nur noch in Rezeptform kommunizieren und der Wortschatz beschränkt sich im wahrsten Sinne des Wortes auf den IQ eines Brötchens. Die Bundesagentur für Arbeit versucht zur Zeit die Patienten sinnvoll zu vermitteln, damit diese einen sinnvollen Platz in unserer Gesellschaft finden. Ist ein solcher Patient willens aus dem Bhagwan wieder herauszufinden, so wird ihm eine staatlich finanzierte, anonyme Selbsthilfegruppe angeboten. Die "Anonymen Makroniker" helfen diesen Menschen sich selbst wiederzufinden und üben mit den Betroffenen die sogenannte Zutaten-Abstinenz.