Besiedlung der Antarktis

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Die letzten Jahrtausende war die Antarktis nur ein langweiliger Eisklotz irgendwo da unten wo die Weltkarte aufhört. Aber jetzt ist der Klimawandel im vollen Gang und spätestens in 50 Jahren ist das Eis geschmolzen und die Antarktis ein zur Besiedlung offenstehendes Schlaraffenland. Daher ist es eines der größten Zukunftsprojekte der Menschheit, auch diesen Kontinent zu besiedeln und so den Segen der menschlichen Zivilisation auf die ganze Erde auszudehnen.
Damit die Besiedlung nicht so blutig verläuft wie frühere Projekte in Amerika oder Australien und so friedliche Menschen unnötig von ihren natürlichen Bedürfnissen ablenkt, haben die Vereinten Nationen das Internationale Büro für die Besiedlung der Antarktis (IBBA) gegründet. Es soll dafür sorgen, dass die Besiedlung vollkommen geordnet und störungsfrei abläuft. Dort kann sich jeder, der in der Antarktis einen Staat gründen will bis zum 01.04.2040 anmelden. Dabei muss er nachweisen, dass sich mindestens hundert andere in diesem Staat niederlassen wollen.


Widerstand[Bearbeiten]

Wie bei jedem Projekt dieser Größenordnung gibt es natürlich auch Gegner. Greenpeace will die Antarktis weiter nur für sich allein haben und verschiedene Kreuzfahrtgesellschaften wollen, dass sie ein exotisches Ziel bleibt. Um sie kümmert sich niemand, aber eine dritte Gruppe von Gegnern hat durch eine riesige Werbekampagne viele Anhänger gewonnen: die Pinguine. Als die ersten Pläne für die (aus ihrer Sicht) Besetzung ihrer Heimat bekannt wurden, ließen sie sofort Kinofilme mit süßen kleinen Pinguinen drehen und überschwemmten alles mit Plüschpinguinen, so dass bald alle Pinguine toll fanden (oder hassten). Danach organisierten sie in jeder Stadt und jedem Kuhkaff Demonstrationen und verteilten Free Antarctica T-Shirts und Luftballons. Seitdem ist das es in, die Pinguine zu unterstützen und das Projekt ist ernsthaft in Gefahr.

Lösung[Bearbeiten]

Aus den Bewerbern werden nach Ablauf der Frist in einem speziellen, streng geheimen Verfahren die Geeignetsten ausgesucht. Gerüchten zufolge wird gelost oder es gibt eine Castingshow. Danach werden die Staatsgebiete und -grenzen per Zufallsgenerator festgelegt, Beschwerden über das zugeteilte Land sind nicht erlaubt.
Im Konflikt um die Pinguine (die sogenannte P-Frage) wird noch über eine Lösung diskutiert. Nach Expertenmeinung wird wahrscheinlich die in Amerika bewährte Methode benutzt werden, die Gebiete, die keiner haben will, den Pinguinen zu geben.

Mögliche Probleme[Bearbeiten]

Trotz der vorbildlichen Organisation des IBBA, das in weiser Voraussicht schon lange bevor das letzte Eis geschmolzen ist, mit der Planung begonnen hat, sind einige Probleme nicht ganz auszuschließen:

  • Das größte von ihnen wäre, wenn es der Politik gelingen würde, den Klimawandel zu stoppen und die Antarktis gar nicht schmelzen würde. Aber dafür bräuchte man ehrliche Politiker, weshalb die Wahrscheinlichkeit unter 0.0001 % liegt.
  • Ein anderes Problem ist das Licht: Weil die Antarktis am Südpol liegt, ist es dort die Hälfte des Jahres dunkel. Da dadurch das Emorisiko ins Unermessliche steigen würde, muss das IBBA eine Lösung finden. Die Erde zu drehen kommt nicht in Frage, da die Leiter des IBBA alle in den USA wohnen und dann selbst im Dunkeln sitzen würden. Deshalb ist geplant, den Mond, den heute eh keiner mehr braucht, mit Seilen über der Antarktis festzumachen. Um genauso hell wie die Sonne zu sein, soll er mit Spiegeln bedeckt werden. Und wenn sein Licht nicht ausreicht, könnte man zusätzlich Holland ins All schießen und neben ihm befestigen.
  • Außerdem ist nicht vollstänig auszuschließen, dass die Antarktis unter dem Eis schon bewohnt ist. Das könnte ein Problem sein, da Leute, die es nötig haben, sich an so einem Ort zu verstecken, vielleicht unzivilisiert sind und sich nicht einfach in Reservate sperren lassen. Unter dem Eis werden u. a. vermutet: Aliens, Hitler, Terroristen, und Emos.