Benutzer:Matschbirne21/Artikel-Schmiede

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Willkommen in meiner Artikel-Schmiede. Hier arbeite ich an neuen Artikeln, um die Stupidedia wachsen zu lassen und die Leser zu erfreuen. Meine momentanen Bemühungen, mir etwas lesbares aus der Birne zu kloppen, seht ihr weiter unten. Das war´s auch schon.

Diverses: Der Auftrag

Es ist ein eigentlich ganz normaler Tag, ich sitze gerade auf einer Parkbank und futtere die Tauben (gebraten, jedem das seine), als mich ein Anruf erreicht. Samt Handy. Es kommt im Tiefflug angerauscht und trifft frontal meine Denkzentrale. Nachdem ich mich von der Attacke erholt habe, richte ich meinen Blick auf das brutale Fernsprechgerät. Sieht auf den ersten Blick wie ein normales Handy aus. Auf den zweiten auch. Und den dritten, den vierten, den fünften... Egal. Es sieht wie ein Handy aus und klingelt. Da es jemand extra auf mich geworfen hat, sollte ich wohl abheben.

Ich: "Hallo?"

Anrufer: "Es gibt Arbeit."

Ich: "Wo? In Deutschland? Sie wollen mich wohl verarschen!"

Anrufer: "Sehr witzig, sie Clown. Gehen Sie zum toten Briefkasten Hauptstraße, Ecke Bahnhofsstraße und nehmen Sie die geheime Nachricht an sich. Wenn Sie sie gelesen haben, vernichten Sie sie."

Ich: "Warum? Was für eine Nachricht? Wer sind Sie überhaupt?"

Handy: "Tuuut."

Ich: "Wie heißen Sie? Tuuut? Was ist denn das für ein Name?"

Handy: "Tuuut."

Ich: "Oh, aufgelegt. Seltsam."

Da stehe ich jetzt also. In meiner Hand ein Handy unbekannter Herkunft und in meinem Kopf eine Erinnerung an die Nachricht, die ich eben erhalten habe. Ein Toter Briefkasten? Was ist das? Er soll an der Straßenecke Hauptstraße/Bahnhofstraße sein... Ich glaube, ich gehe mal hin und sehe mir das an. Habe eh nichts besseres zu tun.

Einige Zeit später bin ich da. Allerdings habe ich immer noch keine Ahnung, was ein toter Briefkasten ist. Aber wie soll ich das herausfinden? Es gibt nur eine Möglichkeit: Jemanden fragen oder das Internet nutzen. Da die Leute um mich herum alle sehr beschäftigt aussehen, beschließe ich, es mit dem Internet zu versuchen. Aber wo bekomme ich jetzt einen Internetzugang her? Ich sehe mich um. Kein Internet-Café in Sicht. Pech. Muss ich eben doch jemanden fragen. Als jemand stehen bleibt, gehe ich direkt auf ihn zu. Schnurstraks und mit anhaltendem Blickkontakt. Der Mann sieht mich verunsichert an und läuft davon, als ich fast bei ihm bin. Das muss ich anders angehen. Den nächsten spreche ich von hinten an: "Hey, Sie!". Der Mann erschrickt, fährt herum und schlägt mich zu Boden. Ich staune nicht schlecht, im Gegensatz zu meiner Landung, die ist ziemlich schlecht. Laut gebe ich meinem Umfeld bekannt, wie ich mich fühle: "Au! Verdammt, sind Sie verrückt?". Mein Peiniger schaut mich erbost an und sagt: "Ob ICH verrückt bin? Sie haben mich von hinten angeschrien wie ein Wahnsinniger!". Dem muss ich zustimmen. Ich entschuldige mich für mein affenähnliches Verhalten und stehe wieder auf. Dann frage ich, was ein toter Briefkasten ist. Der Mann antwortet prompt: "Das weiß ich, habe ich mal in einem Agentenfilm gesehen. Ein toter Briefkasten ist ein Versteck, in dem z.b. Geheimagenten Nachrichten verstecken, damit ihre Kollegen sie finden. Warum fragen Sie?".

Ich: "Mein Leben hängt davon ab."

Er: "Wirklich?"

Ich: "Nein, hab nur aus Interesse gefragt. Danke schön."

Er: "Ähm... Okay."

Der Mann schaut mich etwas verwirrt an, dann geht er. Ich selbst mache mich auf die Suche und werde nach kurzer Zeit nicht fündig. Ratlos stehe ich auf der Straße und überlege, wo ich noch suchen könnte. Bisher bin ich beim Obsthändler, Gemüsehändler, Fleischer und Gemischtwarenhändler unangenehm aufgefallen, aber gefunden habe ich nichts. Ich laufe ein wenig umher und werde plötzlich unsanft von einem Linienbus touchiert. Das macht mich so fertig, dass ich erst mal ein kleines Schläfchen mache. Als ich wach werde, sehe ich nur Weiß. Ich bekomme einen Schreck und schreie laut auf. Kurz darauf kommt eine Schwester, die mich wohl gehört hat und fragt mich, warum ich schreie.

Ich: "Ich dachte ich wäre in der Antarktis und hätte einen White Out erlitten."

Sie: "In der Antarktis ist es doch viel kälter als hier! Das hätte Ihnen doch auffallen müssen."

Ich: "Ist es auch! Ich dachte nämlich, dass ich in der Arktis wäre und es trotzdem so warm wäre. Dann habe ich gedacht, dass ich solange geschlafen hätte, dass die Klimakatastrophe in der Zwischenzeit die ganze Welt unfassbar aufgeheizt hätte und alle Menschen außer mir verbrannt wurden, weil ich ja in der Antartktis war, wo die Erderwärmung nur langsam vorangeschritten war. Der White Out war bloß der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte."

Die Schwester sieht mich entgeistert an, dann geht sie. Etwas später werde ich herausgefahren und in einen Computertomographen geschoben, der mit lautem rattern eine Aufnahme von meinem Gehirn macht. Kurz darauf, ich bin wieder in meinem Zimmer, kommt ein Arzt herein und setzt sich an mein Bett.

Arzt: "Guten Tag. Wie Sie sicher gemerkt haben, wurde eben eine Aufnahme von Ihrem Gehirn gemacht. Haben Sie dazu noch Fragen?"

Ich: "Warum haben Sie das gemacht?"

Arzt: "Gute Frage. Die Schwester war der Meinung, dass Sie geistig etwas verwirrt sind. Daher haben wir beschlossen, Sie diesbezüglich zu untersuchen."

Ich: "Logisch. Sind Sie ein Roboter?"

Arzt: "Wie bitte?"

Ich: "Sie reden so hochgestochen."

Arzt: "Ähm... Nein, ich bin kein Roboter. Und Sie sind geistig Gesund. Zwar nicht sehr gescheit, aber Gesund."

Diverses: Meine erste Geisel

Herzlich Willkommen, verehrte angehende Geiselnehmer! Ich begrüße Sie hiermit zu unserem Online-Kurs: "Meine erste Geisel". Ich werde Ihnen hier auf leicht verständliche Art und Weise erklären, wie Sie ein geeignetes Ziel finden, es zu Ihrer Geisel machen, wo Sie selbige aufbewahren und wie Sie am besten ihre Forderungen überbringen. Zu guter Letzt zeige ich Ihnen natürlich auch noch, wie Sie Ihre Geisel am besten wieder los werden, unabhängig davon, ob Sie das Lösegeld, oder was auch immer Sie wollten, erhalten haben oder nicht. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen!

Erste Lektion: Festlegen des Ziels

In Ordnung, meine Damen und Herren, fangen wir an. Sie sind doch bestimmt schon alle ganz wild darauf, jemanden zu entführen, oder? Stopp! Bevor wir den erstbesten Passanten in unser Auto zerren und im Wald verstecken, müssen wir uns zu erst mal überlegen, wenn wir entführen. Denn der besagte Passant könnte ja ein Riesenarschloch sein, den keiner vermisst. Oder er ist Pleite. Oder, oder, oder... Es gibt zahllose Gründe, nicht einfach drauflos zu entführen. Darum müssen wir uns vorher ein paar Gedanken machen. Planung ist hier alles. Die wichtigste Frage ist: Wie finden wir jemanden, der Geld genug hat, um auch wirklich was in die Kasse zu spülen? Hier gibt es einen einfachen Trick! Wir begeben uns einfach in irgendeine teure Boutique und warten, dass jemand kommt und kauft. Viel kauft. Am besten mit einer Platin-Kreditkarte. Oder in Bar mit einem Goldbarren. Daran erkennt man gleich, wer Geld hat und wer nicht. Oder wir begeben uns ins Villenviertel irgendeiner großen Stadt und suchen uns die protzigste Villa mit dem schnellsten Flitzer vor der Tür. Kurz zusammengefasst: Reiche Leute sind gute Ziele. Reiche Leute haben teure Dinge oder kaufen Sie an teuren Orten. Und daran erkennt man sie. Eigentlich ganz einfach, oder? Kommen wir jetzt zu etwas anderem: Man kann nicht nur Menschen entführen! Auch Tiere sind sehr gut geeignet, da viele Leute ihre treuen Vierbeiner über alles lieben und nicht lange zögern, Unsummen für die Wiederkehr hinzublättern. Genau genommen ist Tiernapping sogar leichter als das Entführen eines Menschen. Glauben Sie nicht? Versuchen Sie mal, einen Firmenboss in eine Sporttasche zu stecken und dann davon zu laufen! Aber genug davon. Widmen wir uns der nächsten Lektion:

Zweite Lektion: Die Geiselnahme im ursprünglichen Sinne

Okay, nehmen wir an, wir haben uns jemanden ausgesucht, den wir gerne hätten. Irgendeinen reichen Kerl mit 100-Meter-Yacht am eigenen Pier und 800-PS-Schlitten in der Einfahrt seiner 1000-Quadratmeter-Villa. Aber was nun? Durch freundliches Bitten wird sich kaum jemand davon überzeugen lassen, sich als Geisel zur Verfügung zu stellen. Darum muss man mehr oder weniger Gewalt anwenden, um die Geisel seiner Wahl in Besitz zu nehmen. Kommen wir nun zu den grundlegenden Techniken, mit denen sich so gut wie jede Person entführen lassen sollte:

1. Herausfinden, wo die Person wohnt, wo sie arbeitet und wo sie ihre Freizeit verbringt. Kurzum, lernen Sie ihr Opfer kennen. Aber lassen Sie sich nicht dabei erwischen, das Opfer könnte vielleicht Lunte riechen und Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Bleiben Sie stets im Verborgenen! Sollten Sie zu ungeschickt sein, um Katzenhaft von einem Versteck ins nächste zu huschen, tarnen Sie sich. Aber bitte nicht so, wie diese Möchtegerngeiselnehmer:

2. Sie haben alle Infos, die Sie brauchen? Sie wissen, wann Ihr Opfer an welchem Ort ist? Dann wird es Zeit, zuzuschlagen! Auf die Plätze, fertig, los! Jetzt müssen Sie sich nur noch überlegen, wann Sie zuschlagen wollen. Am besten funktioniert es so: Suchen Sie sich einen ruhigen, unbeobachteten Ort und warten Sie auf Ihr Opfer (Es ist von Vorteil, wenn Ihr Opfer diesen Ort auch gelegentlich aufsucht). Wenn Ihr Opfer dann auftaucht, gehen Sie vorsichtig vor. Wenn Sie mitten auf der Straße stehen und bei Sichtkontakt schreiend und kreischend auf Ihr Opfer zu rennen, wird selbiges wahrscheinlich entkommen. Oder Sie erschießen. Eventuell sind auch gerade ein paar hilfsbereite Biker oder Hockeyspieler in der Nähe, die Ihnen kurz mal das Genick brechen, um die Situation zu entschärfen. Sie sehen also, man muss vorsichtig vorgehen. Also nicht auf der Straße stehen, sondern im Gebüsch verstecken. Nicht Schreien und Kreischen, sondern flüstern. Nicht auf das Opfer zu rennen, sondern warten, bis es vor einem steht, so dass man nur noch zugreifen muss. Wenn Sie sich daran halten, sollte nichts schief gehen.


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