2 x 2 Bronzeauszeichnungen von Meister ProperGanda und Burschenmann I.

Beichtstuhl

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Der Beichtstuhl ist ein kleiner Schrank, der zumeist in der katholischen Kirche zu finden ist. Darin ist mindestens Platz für zwei Personen. Was genau in diesem Schrank vor sich geht, bleibt den dort Anzutreffenden selbst überlassen. Die eigentliche Funktion dieses Schrankes war aber, seine Sünden vor einem Abgeordneten der Kirche abzulegen, der damit dann machen kann, was er will.

Entstehung und Prinzip[Bearbeiten]

In einem Zeitalter, in dem sich die Gesellschaft vor allem durch Dekadenz und wilde Orgien auszeichnete, wurde ein Gerät erfunden, das dafür sorgte, dass die Menschen sich wie Schweine benehmen und sich gleichzeitig gut fühlen konnten. Die Rede ist natürlich vom Zeitalter des Barock, wobei auch jedes andere Zeitalter genannt werden kann. Das Gerät, das den Menschen weiterhelfen sollte, war der schon genannte Beichtstuhl. Mithilfe dieser Erfindung, die aussieht wie ein Doppelschrank, wollten die Menschen der damaligen Zeit ihre Sünden loswerden. Ein neuer Grundsatz wurde geschaffen. „Tu Schlechtes, fühl dich schlecht“ wurde durch „Tu Schlechtes, geh beichten“ ersetzt. Vor allem während des Zeitalters des Barock ’n’ Roll war dies eine willkommene Angelegenheit. In einer Zeit, in der die Aussage „Schlemmerlecken im Frauenbecken“ erfunden worden war, war dieser Beichtstuhl also ein sehr gutes Geschenk für die in ihr lebenden Menschen.

Das Prinzip ist ganz einfach. Auf beiden Seiten befindet sich jeweils eine Person. Mindestens einer der dort Anwesenden ist ein Pfarrer. Meist ist der Kerl auf der anderen Seite ein Gangster, Familienvater oder eine sonstige zwielichtige Gestalt. Damit der Pfarrer oder die andere Person nicht erwürgt wird, werden beide Personen durch ein Gitter getrennt. Denn viele halten den Beichtstuhl für eine sündenfreie Zone, in der sie machen können, was sie wollen. Ansonsten war der Beichtstuhl nur gedacht, um die Sünden, die man anderswo getan hat, wieder loszuwerden.

Funktionen[Bearbeiten]

Neben der eigentlichen Funktion des Beichtens konnten die Menschen den Nutzen des Beichtstuhls über die Jahre hinweg verbessern und verfeinern.

Begehen von Sünden[Bearbeiten]

Manche der Menschen verstanden das mit dem Sinn des Beichtstuhls genau anders herum. Sie sahen diesen Ort als eine sündenfreie Zone. Somit wurden dort über die Jahre hinweg beispielsweise auch Morde begangen oder bestimmte Verbrechen ominös geplant. Allerdings ist die am häufigsten begangene Sünde der Beischlaf mit den Patienten oder besser gesagt dem Kunden. Denn aufgrund des Zölibats konnten vor allem die katholischen Priester dort auch mal aufs Pferd kommen.

Toilette für Betrunkene[Bearbeiten]

Ein Betrunkener betritt den Beichtstuhl. Als der Pfarrer den Vorhang beiseite schiebt und durch das Gitter schaut, ruft der Betrunkene:

„Brauchst gar nicht zu fragen, hier ist auch kein Toilettenpapier.“

Die Chroniken von Narnia im Multiplayer-Modus[Bearbeiten]

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Beichtstuhl um einen Doppelschrank handelt, glauben viele, dass man im Beichtstuhl die Chroniken von Narnia im Zweispielermodus spielen kann. Aus Angst davor, dass man dabei aber im Film „Fantastic Movie“ landen könnte, wurde dies allerdings noch nicht ausprobiert.

Werbung[Bearbeiten]

Erstmals angepriesen in den großen Weiten von Astro Bibel TV, einem Theaterstück früherer Tage, wurde der Beichtstuhl auch durch Werbeplakate bekannt.

Werbeplakate[Bearbeiten]

„Du hast Mist gebaut und fürchtest Konfrontation, geh beichten, dann passt das schon“ oder auch „Ein bissl Beichten ist immer drin“. Dies führte dazu, dass viele Menschen den Beichtstuhl aufgesucht haben.

Trivia[Bearbeiten]

  1. Hätte es den Beichtstuhl zu Zeiten Jesu schon gegeben, wäre dieser anstelle von Jesus ans Kreuz genagelt worden.
  2. Das Wort YOCOMT ( You only confess one million times) wurde im Jahre 1556 zum Jugendwort des Jahres gewählt.
  3. Astro Bibel TV ist der Ursprung der heutigen Sender Astro und Bibel TV und ist mit diesem Schund gleichzusetzen: Eine dusselige Alte sitzt auf einem Stuhl und preist Dinge an, die keiner braucht.